Aktuelle Zeit: Mi Aug 05, 2026 22:44
Hofleben hat geschrieben:Heute ging eine Rundmail an die Genossenschaftsmitglieder raus, dass erstmal keine Auszahlungen mehr vorgenommen werden können.
Offiziell heißt es, der BWK hat durch seine harte und spontane Sanierungsmaßnahme die Genossenschaft kalt erwischt.
Also entweder hat der BWK nicht bezahlt und die liquidität der Genossenschaft ging so über den Jordan oder die Genossenschaft ist in Vorleistung gegangen um die Mitglieder ruhig zu halten und hat sich die liquidität so zerschossen.
Jedenfalls sind die Gelder erstmal eingeforen um wahrscheinlich die laufenden Kosten decken zu können und am Ende gibts einen kleinen Betrag als Friedensangebot.
Wahrscheinlich wird jetzt erstmal im Geheimen ein Kassensturz gemacht und mit einer Kanzlei geprüft was Sache ist.
So ganz trau ich der Sache nicht.

NH-T6.140 hat geschrieben:
Was heißt das: Zahlungsunfähigkeit sprich insolvent
Fulcrum hat geschrieben:NH-T6.140 hat geschrieben:
Was heißt das: Zahlungsunfähigkeit sprich insolvent
Nicht ganz, die Insolvenz wollen sie mit dieser Maßnahme abwenden.
Es werden am Kaiserstuhl noch andere Betriebe den gleichen Weg gehen.
Fendt 308 ci hat geschrieben:Kein Kilo würde ich mehr an so eine Bruchbude liefern.
Sollte der Ernstfall eintreten, sind nicht nur die offenen Traubengelder und Geschäftsguthaben futsch, sondern man darf die selbe Summe des Geschäftsguthabens nochmal nachschießen, steht ja so üblicherweise in der Satzung.
Fendt 308 ci hat geschrieben:Kein Kilo würde ich mehr an so eine Bruchbude liefern.
Sollte der Ernstfall eintreten, sind nicht nur die offenen Traubengelder und Geschäftsguthaben futsch, sondern man darf die selbe Summe des Geschäftsguthabens nochmal nachschießen, steht ja so üblicherweise in der Satzung.
Hofleben hat geschrieben:Heute ging eine Rundmail an die Genossenschaftsmitglieder raus, dass erstmal keine Auszahlungen mehr vorgenommen werden können.
Fulcrum hat geschrieben:Die erste Winzergenossenschaft will schon den Klageweg bestreiten um die Auszahlung der Gelder zu erzwingen.
Schriesheim hat dies angekündigt und in der Rhein Neckarzeitung kann man es nachlesen. Der Artikel ist allerdings hinter einer Bezahlschranke.
Der BWK hoft auf Stundung der Gelder, so ist es zu lesen.
Fakt ist, durch den BWK werden aktuell keine Gelder ausgezahlt und es floss auch kein Geld, jetzt von einer freiwilligen Stundung bei überfälliger Auszahlung zu sprechen ist wild.
Wenn Auszahlungen beantragt wurden und zurückgehalten werden, hat das nichts mit freiwilligkeit zu tun.
Fulcrum hat geschrieben:Da stellt sich mir aber auch die Frage, was macht der Aufsichtsrat beruflich?
Fulcrum hat geschrieben:Ich bin beileibe kein Experte, aber ich meine diese Traubengelder sind Forderungen der Winzer an den BWK. Wenn diese nun nicht mehr bedient werden können, sind die rechtlichen Voraussetzungen für einen Insolvenzantrag erfüllt?
Da stellt sich mir aber auch die Frage, was macht der Aufsichtsrat beruflich?
Und das alles einen Monat vor dem Beginn der nächsten Ernte.
Die Bude ist Pleite und sobald der erste einen Titel in der Hand hält ist das Ding gelaufen.
badnerbub hat geschrieben:Fulcrum hat geschrieben:Da stellt sich mir aber auch die Frage, was macht der Aufsichtsrat beruflich?
In einer Winzergenossenschaft das übliche... in den Reben stehen....und hoffen der GF versteht seinen Job....
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