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Märchenstunde

Hier ist Platz für alles was an den Reben wächst.
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1658 Beiträge • Seite 110 von 111 • 1 ... 107, 108, 109, 110, 111
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Re: Märchenstunde

Beitragvon badnerbub » Fr Jul 31, 2026 21:16

Fulcrum hat geschrieben:
badnerbub hat geschrieben:
Fulcrum hat geschrieben:Da stellt sich mir aber auch die Frage, was macht der Aufsichtsrat beruflich?


In einer Winzergenossenschaft das übliche... in den Reben stehen....und hoffen der GF versteht seinen Job....


Das wäre fatal und auch nicht üblich. Die wissen von den Prüfern sicher schon zwei Jahre wie die Situation ist. Wahrscheinlich gibt is im vier Wochen Turnus gemeinsame Sitzung mit dem GF und Vorstand und da können sie sich zur Situation berichten lassen um dann entsprechende Maßnahmen einzufordern. Immerhin geht es auch um die Frage der Haftung.


Der Geno Verband ist eine reine Zwangsinstitution für Genossenschaften.... gib Dich nicht der Illusion hin das die im Interesse der Genossen handeln.... ohne den Prüfungszwang durch besagte Institution gäbe es diese längst nichtmehr... Vergleiche mit Weinfonds und LBG....
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Re: Märchenstunde

Beitragvon Fulcrum » Fr Jul 31, 2026 21:26

badnerbub hat geschrieben:
Der Geno Verband ist eine reine Zwangsinstitution für Genossenschaften.... gib Dich nicht der Illusion hin das die im Interesse der Genossen handeln.... ohne den Prüfungszwang durch besagte Institution gäbe es diese längst nichtmehr... Vergleiche mit Weinfonds und LBG....


Ich habe von den Prüfen und nicht vom Verband gesprochen. Die Prüfer verstehen ihr Handwerk. Die werden nicht ohne Grund gerne abgeworben. Es sind gut ausgebildete Wirtschaftsprüfer.
Jeder AR kann während der Prüfung sich die Zeit nehmen und in einem vier Augengespräch sich über die Situation der Genossenschaft aufklären lassen.
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Re: Märchenstunde

Beitragvon xyz » Fr Jul 31, 2026 21:28

was träumt ihr da im Westen? Wenn eure Brühe die in Breisach in den Tanks liegt mit 4 € je Liter bewertet ist und die Soße nicht mal einer für 2 € nimmt, wo sollen die das Geld her nehmen und euch wenigstens ein Taschengeld bezahlen? Und wenn da eine Genossenschaft den BWK verklagen will was bringt das? Die Pissen sich ans eigene Bein, wo nichts zu holen ist da gibt es nichts! Das ist wie bei den Autozulieferern wenn du deine Verträge einhaltest und zu den ausgehandelden Konditionen lieferst dann gehst du den Bach runter weil du nicht mehr zu den ausgehandelten Kosten liefern kannst. Und wenn du nicht lieferst zahlst du eine saftige Konventionalstrafe die du dir nicht leisten kannst. Und jetzt nachdem es den ein oder andere Zulieferer nicht mehr gibt bekommen sie ihre Teile nicht mehr weil das Nowhow der Firmen verschwunden ist. Und jetzt nachdem bei den Autoherstellern nur noch Schrott vom Band läuft weil sie nur minderwertige Teile einbauen und sich die Kärren keiner mehr leisten kann da haben die Autobauer ihr eigenes Grab geschaufelt. Hab hier gerade einen Brandbrief der Obstbauern erhalten, da sieht es nicht viel besser aus! Deutschland hat sich abgeschafft das Kartenhaus fällt in sich zusammen das das so lange gut gegangen ist ist ein Wunder! Alle haben oder schimpfen über unsere alte Bundeskanzlerin die Pfarrerstochter, die hat noch an die Menschen gedacht aber die danach nur ihre rot grüne versifte ... und die jetzt an ihren Geldbeutel!
P.s. gibt es hier eigentich noch eine Rechtschreibprüfung bei mir war sonst so viel rot unterstrichen!
https://share.google/69UvEqVMVPUJaQgiN den Link dazu hab ich gerade im Obsbaubereich hier gefunden
Zuletzt geändert von xyz am Fr Jul 31, 2026 22:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Märchenstunde

Beitragvon xyz » Fr Jul 31, 2026 21:53

ach hört mir auf mit den Prüfern vom Genossenschaftsverband, Geschäftsführern, Vorständen, und Aufsichtsräten, da ist bei uns schon alles den Bach runtergegangen, aber jetzt passt gerade alles zusammen, die machen ihre Hausaufgaben, klar wenn 4 Fachhändler wegbrechen und mehrere Lose beim LEH nicht abgerufen werden oder nicht zustande kommen da müssen die kräftig rödeln!
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Re: Märchenstunde

Beitragvon badnerbub » Mo Aug 03, 2026 16:04

Fendt 308 ci hat geschrieben:Es ist ja nicht so, dass kein gut gefülltes Sparkässle da ist. Spielt aber jetzt keine Rolle mehr, der Bau beginnt nun endlich nach 11 Jahren Planung und Umplanung.
Mit der 50 Jahre alten Annahmestation wurde schließlich lange genug von der Substanz gelebt.


Heute interessantes Gespräch gehabt :mrgreen: In den beiden Dörfern die deine WG im Schwerpunkt bilden geht die nackte Angst um das es auch Euch erwischt im Abwärtsstrudel der Genossenschaftslandschaft... um Euer neues Märchenschloss zu finanzieren benötigt die WG mindestens 400 ha Vermarktungsfläche.... die Mitglieder wurden schriftlich aufgefordert Ihre Rebfläche entsprechend aufzustocken gerne auch aus anderen Gemarkungen..... da geht wohl gerade die Angst der Entscheider um das der Schuss rückwärts losgeht... :mrgreen: Ob die Bagger die aktuell Ihre Arbeit verrichten nicht Euer Grab ausheben wird sich die nächsten Jahre zeigen.... wie schon ein Vorredner angemerkt hatte würde privat keiner in der aktuellen Situation in seinen Betrieb in diesem Maße investieren.... aber es ist ja das Geld der Genossen.... und wenn es nicht reicht wird die Auszahlung so lange angepasst bis die Rechnung aufgeht :mrgreen:
Ach ja... das Traubengeld soll durch den Neubau im 4stelligen Bereich sinken.... 4stellig ist ja sehr dehnbar :mrgreen:
Es wird spannend.... :mrgreen:
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Re: Märchenstunde

Beitragvon Winzer3.0 » Mo Aug 03, 2026 16:38

Die 400 Hektar sind kein Problem die Rebfläche bekommt die WG.
Beim BWK ist immer noch nicht sicher ob überhaupt ein neuer Jahrgang eingelagert wird.
Die ersten Klagen gegen den BWK sind raus.
Wenn die Bank nicht mitspielt ist die Insolvenz nicht mehr abzuwenden.
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Re: Märchenstunde

Beitragvon Hofleben » Mo Aug 03, 2026 18:14

Das mit dem BWK bleibt spannend.
Morgen mal abwarten was auf dem Infoabend verkündet wird.

Aktuell hätte auch die Info für die Lese von Federweißer kommen müssen, von der Richtung hört man absolutes Stillschweigen.
Ich für meinen Teil hab das für mich eigentlich schon als erledigt abgehakt.

So schlecht sind die Erfolgsaussichten der Klagen auch gar nicht, die Gelder sind auf den Mitgliedskonten verbucht und werden durch den BWK zurückgehalten bzw nicht ausgezahlt.
Da gehts nicht einmal mehr um eine strittige Forderung sondern einfach darum nicht zahlen zu wollen/können.

Die Banken werden da schon viel früher den Geldhahn zugedreht haben, denn die freiwillige Stundung kommt eigentlich erst dannach.
Normalerweise versucht man noch aus eigenen Mitteln etwas zu retten, dann durch Fremdkapital und wenn da nix fruchtet, tritt man an die Gläubiger.

Was ist man dann wenn man offene Forderungen nicht mehr zahlen kann?
Genau, pleite.

Im Hintergrund hat man doch schon lange eine Bewertung des Inventars gemacht.
Wäre halt dann interessant was mit der Einrichtung des BWK bei den einzelnen Annahmestellen passiert.
Teilweise wurde ja anteilig oder sogar vollständig die Annahmestelle durch den BWK bestückt.
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Re: Märchenstunde

Beitragvon Winzer3.0 » Mo Aug 03, 2026 19:03

So sehe ich das auch.
Holzfasskeller geht ja an die Badenova.
Aber die Winzer um mich rum sind alle entspannt keiner ein Plan B.
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Re: Märchenstunde

Beitragvon Fulcrum » Mo Aug 03, 2026 19:06

badnerbub hat geschrieben:
benötigt die WG mindestens 400 ha Vermarktungsfläche.... die Mitglieder wurden schriftlich aufgefordert Ihre Rebfläche entsprechend aufzustocken gerne auch aus anderen Gemarkungen..... da geht wohl gerade die Angst der Entscheider um das der Schuss rückwärts losgeht... :mrgreen:


Da gibt es ordentlich Investitionshilfe aus Brüssel der Rest ist zum großen Teil Eigenkapital. Das die Auszahlungsleistung die nächsten Jahre sinken wird, wurde so kommuniziert.
Die brauchen nur einmal mit dem Finger schnipsen und schon haben die ein Vielfaches der benötigten Rebfäche. So wie es drum herum ausschaut ist die Rebfläche keine größeres Problem.
Die Probleme können beginnen, wenn einer der großen Kunden weniger oder nicht mehr kauft.
Einfach machen lassen und schauen was dabei heraus kommt.
Wie viele Füllanlagen am Kaiserstuhl sind jünger wie 10 Jahre?
Welche Betriebe können eine solche sich in Zukunft noch leisten?
Die richten den Betrieb auf die Zukunft aus und in dieser gibt es eben weniger Genossenschaften.
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Re: Märchenstunde

Beitragvon Hofleben » Mo Aug 03, 2026 19:10

Winzer3.0 hat geschrieben:So sehe ich das auch.
Holzfasskeller geht ja an die Badenova.
Aber die Winzer um mich rum sind alle entspannt keiner ein Plan B.


Was soll da auch ein Plan B sein?
Plan B ist bei mir definitiv hängen lassen. So kostet die Ernte wenigstens kein Geld.

Wenn ich da andere höre vonwegen "wenn wir nicht ernten gibts garantiert kein Geld und wenn wir ernten gibts nur vielleicht kein Geld."
Man beliefert einen toten Markt mit Ware die unter Umständen gar nicht abgerufen wird.
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Re: Märchenstunde

Beitragvon freddy55 » Mo Aug 03, 2026 19:40

Manfred hat geschrieben:Wenn sich die Genossen als Eigentümer der Genossenschaft so um ihr Eigentum kümmern, verwundert es wenig, dass dieses Baden geht.



Daran sieht man daß Außenstehende nicht wirklich in der Materie Winzergenossenschaft sind. Da spielen ganz andere Gesetze, wenn die Eigentümer das Maul aufmachen und mal Kritik üben, sind das die Stänkerer, die Rebellen, und die Retourkutsche kommt im Herbst an der Traubenannahme, da haben alle Angst davor, sieht man ja jetzt, wie schon wieder über mich hergefallen wird, ich würde Stimmungsmache betreiben, nur weil ich die Tatsachen ans Licht hole. Und ich hatte bisher in allem Recht was ich schon seit Monaten vermutet habe, die halten uns für blöd, die verarschen uns nach Strich und Faden, erst Heute wieder gesehen, und bereits letzten Mittwoch, 7 Autos mit LÖ im Kennzeichen vor der WG, und eines hatte noch HR hintendran, also unsere Mitbewerber wissen inzwischen mehr über unseren Betrieb und unsere Zahlen, als wir Eigentümer. Das Kellerteam droht angeblich mit Streik wenn der Widerstand der Eigentümer nicht aufhört :shock:
Ist einfach nur noch grotesk.

.
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Re: Märchenstunde

Beitragvon Fendt 308 ci » Mo Aug 03, 2026 20:38

badnerbub hat geschrieben:
Fendt 308 ci hat geschrieben:Es ist ja nicht so, dass kein gut gefülltes Sparkässle da ist. Spielt aber jetzt keine Rolle mehr, der Bau beginnt nun endlich nach 11 Jahren Planung und Umplanung.
Mit der 50 Jahre alten Annahmestation wurde schließlich lange genug von der Substanz gelebt.


Heute interessantes Gespräch gehabt :mrgreen: In den beiden Dörfern die deine WG im Schwerpunkt bilden geht die nackte Angst um das es auch Euch erwischt im Abwärtsstrudel der Genossenschaftslandschaft... um Euer neues Märchenschloss zu finanzieren benötigt die WG mindestens 400 ha Vermarktungsfläche.... die Mitglieder wurden schriftlich aufgefordert Ihre Rebfläche entsprechend aufzustocken gerne auch aus anderen Gemarkungen..... da geht wohl gerade die Angst der Entscheider um das der Schuss rückwärts losgeht... :mrgreen: Ob die Bagger die aktuell Ihre Arbeit verrichten nicht Euer Grab ausheben wird sich die nächsten Jahre zeigen.... wie schon ein Vorredner angemerkt hatte würde privat keiner in der aktuellen Situation in seinen Betrieb in diesem Maße investieren.... aber es ist ja das Geld der Genossen.... und wenn es nicht reicht wird die Auszahlung so lange angepasst bis die Rechnung aufgeht :mrgreen:
Ach ja... das Traubengeld soll durch den Neubau im 4stelligen Bereich sinken.... 4stellig ist ja sehr dehnbar :mrgreen:
Es wird spannend.... :mrgreen:


So entstehen Gerüchte :lol:

Ein paar Punkte will ich noch anmerken, bevor der geneigte Leser deinen Schwachsinn noch für die Wahrheit hält:

Es wurde niemand aufgefordert, die Fläche auszuweiten, lediglich das Eintrittsgeld von 10 tsd pro ha wurde für wenige Wochen und nur für Mitglieder ausgesetzt, um ein paar Hektar, die verloren gegangen sind zu kompensieren.

Zum Traubengeld, die Belastungen nach Höhe und Dauer wurden klar kommuniziert.
Sonst kann ich den Erläuterungen von Fulcrum nur zustimmen:

Fulcrum hat geschrieben:
Da gibt es ordentlich Investitionshilfe aus Brüssel der Rest ist zum großen Teil Eigenkapital. Das die Auszahlungsleistung die nächsten Jahre sinken wird, wurde so kommuniziert.
Die brauchen nur einmal mit dem Finger schnipsen und schon haben die ein Vielfaches der benötigten Rebfäche. So wie es drum herum ausschaut ist die Rebfläche keine größeres Problem.
Die Probleme können beginnen, wenn einer der großen Kunden weniger oder nicht mehr kauft.
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Wie viele Füllanlagen am Kaiserstuhl sind jünger wie 10 Jahre?
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Re: Märchenstunde

Beitragvon badnerbub » Mo Aug 03, 2026 21:01

Fulcrum hat geschrieben:
badnerbub hat geschrieben:
benötigt die WG mindestens 400 ha Vermarktungsfläche.... die Mitglieder wurden schriftlich aufgefordert Ihre Rebfläche entsprechend aufzustocken gerne auch aus anderen Gemarkungen..... da geht wohl gerade die Angst der Entscheider um das der Schuss rückwärts losgeht... :mrgreen:


Da gibt es ordentlich Investitionshilfe aus Brüssel der Rest ist zum großen Teil Eigenkapital. Das die Auszahlungsleistung die nächsten Jahre sinken wird, wurde so kommuniziert.
Die brauchen nur einmal mit dem Finger schnipsen und schon haben die ein Vielfaches der benötigten Rebfäche. So wie es drum herum ausschaut ist die Rebfläche keine größeres Problem.
Die Probleme können beginnen, wenn einer der großen Kunden weniger oder nicht mehr kauft.
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Die richten den Betrieb auf die Zukunft aus und in dieser gibt es eben weniger Genossenschaften.


Der Meinung waren unser Gremium auch.... Eintrittsgeld wurde auf 18000 €/ha gesetzt um keine neuen Flächen aufnehmen zu müssen... O Ton damals "wir nehmen keine Hartz IV Winzer auf".... bei den aktuellen Auszahlungen reden wir nichtmehr davon ob zu diesen Konditionen produziert wird.... oder ob gleich oder mit irgendeiner Prämie gerodet wird und die Fläche weg ist.... Solange die Auszahlung passt alles gut.... Aber die von Fendt aufgerufenen 7500€/ha sind ruckzuck erreicht.... schaut mal in Eure Nachbarschaft.... die WG's mit Ober...... sind im Tal der Tränen angekommen..... da läuft es so gut das in den Flurberinigungen erst garnicht erst angepflanzt wird..... so sieht es doch aus.....

Ich gönne es jedem wenn es läuft.... ohne Frage.... aber der Mainstream sagt was ganz anderes :twisted:
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Re: Märchenstunde

Beitragvon Fulcrum » Mo Aug 03, 2026 21:16

badnerbub hat geschrieben:
Der Meinung waren unser Gremium auch.... Eintrittsgeld wurde auf 18000 €/ha gesetzt um keine neuen Flächen aufnehmen zu müssen... O Ton damals "wir nehmen keine Hartz IV Winzer auf"....

Ist es nicht so, das der Herr R. den Wolf nicht will, weil er dann auch dessen Passiva an der Backe hat?
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Re: Märchenstunde

Beitragvon badnerbub » Di Aug 04, 2026 11:30

Fulcrum hat geschrieben:
badnerbub hat geschrieben:
Der Meinung waren unser Gremium auch.... Eintrittsgeld wurde auf 18000 €/ha gesetzt um keine neuen Flächen aufnehmen zu müssen... O Ton damals "wir nehmen keine Hartz IV Winzer auf"....

Ist es nicht so, das der Herr R. den Wolf nicht will, weil er dann auch dessen Passiva an der Backe hat?


So ändern sich die Zeiten..... wer hätte das gedacht :mrgreen: die Frage ist wie es soweit kommen konnte... die Abschreibungen der ganzen An- und Neubauten hat wesentlich dazu beigetragen. Da kamen und kommen mal eben 1500 bis 2000€/ha zusammen.... Da Ihr lt. meiner Quelle um 10.000 €/ha liegt sind die von Fendt aufgerufenen 7500 €/ha Produktionskosten ruck zuck erreicht.... Dazu noch der ein oder andere Kontrakt der nicht läuft wie geplant und es werden rote Zahlen geschrieben..... dann kommt die Abwärtsspirale in punkto Fläche ganz schnell in Fahrt.... und von auswärts neue Flächen/ Winzer aufnehmen bricht weg.... warum sollten die auch zu Euch kommen.... ist ja genau so schlecht wie bei anderen auch.... :mrgreen:

Ich bleibe deshalb dabei.... die aktuelle Baumaßnahme ist ein hochrisiko Invest.... aber die Winzer bezahlen am Schluss die Zeche....

PS: und das Fendt bei einem 400ha Betrieb von einem zukunftsfähigen Betrieb zu sprechen zeugt von fehlender Weitsichtigkeit..... Wir liegen aktuell bei 380ha.... zu groß um klein zu sein und zu klein um groß zu sein....
Die 3 bis 4 Millionen Liter werden weder bei uns noch bei Euch den LEH und Discount beeindrucken :mrgreen:
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