wir haben für das kommende Jahr den Bau einer kleinen Maschinenhalle (10x15 Meter) geplant.
Es wird eine Standard- Halle in Holzbauweise werden, mit Brettschichtbindern (Hersteller voraussichtlich Firma Drott).
Die Bodenplatte soll in Eigenleistung erstellt werden, mit 50 cm Sockel.
Die Situation ist so, dass die Halle in einem leichten Hang steht.
An der einen (15 Meter langen) Kante ist die angrenzende Wiese hinterher rund 1 Meter unter Bodenplatten- Niveau, an der anderen langen Kante 1 Meter über Bodenplatten- Niveau.
Die Tore werden mittig an den (10m langen) Giebelseiten eingebaut; hier wird das Gelände so angeglichen, dass ein ebenes Einfahren möglich ist.
Meine Frage wäre nun folgende:
Da die Bodenplatte an der Talseite 1m "in der Luft steht" und an der gegenüber liegenden Seite 1m im Erdreich, werden an den beiden Flanken wohl Betonwände benötigt.
Meine Idee zum Vorgehen wäre folgende:
An den langen Kanten je einen Graben baggern, Streifenfundamente herstellen und Anschluss- Eisen raus gucken lassen.
Dann auf die Streifenfundamente fertige, hohle Wandelemente stellen, ausrichten und mit Beton voll gießen.
Dann zwischen diesen zwei neu entstandenen Wänden mit geeigneten Material (Betonrecycling oder so) auffüllen, verdichten und die Bodenplatte gießen.
Damit zwischen der Bodenplatte und den Wänden eine Verbindung entsteht, würde ich aus den Fertigwänden in der passenden Höhe waagerechte Anschluss- Eisen raus schauen lassen- das kann man beim Fertigteile- Werk wohl so bestellen.
Hat ein Kollege beim Bau seiner Lagerhalle für Palettenware ähnlich gelöst und für gut befunden.
Was meint ihr dazu- bin ich da auf der richtigen Spur, oder geht das anders einfacher und wirtschaftlicher zu lösen?
Freue mich auf eure Antworten

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet