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Massives Insektensterben

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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298 Beiträge • Seite 2 von 20 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 20

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon elchtestversagt » Fr Okt 20, 2017 7:20

Wenn man sich ein Urteil der Studie bilden will, dann muss man genau hinsehen:
Die untersuchten Schutzgebiete liegen zumeist im Nord-Westen.
Eine sehr intensive Landwirtschaft gab es hier auch schon vor 25 Jahren in Süd-Oldenburg.
Es wird seitdem nicht mehr gespritzt, oder mehr Mais angebaut, und Gülle an sich fördert ja auch die Insektenarten.
Wer aber hier wohnt, dem fällt es unweigerlich auf, was in den vergangenen 20 Jahren hier alles bebaut wurde.
Wo vor zehn Jahren noch grosse zusammenhängende Ackerflächen waren, sind nun Siedlungen, Industrieparks und Strassen entstanden.
Riesige Logistikhallen, wo man mit einem Jumbo drin drehen kann...
Der Bauboom ist so gross, dass manche Orte, die vor zehn Jahren noch 5 km auseinander waren, nun zusammenwachsen.
Jeden Tag steht in der Kreiszeitung, das man händeringend Flächen für Wohngebiete braucht, für Gewerbeflächen, eine Autobahn soll ausgebaut werden, riesige Stromtrassen mit zugehörigen 30-ha-Konverterstationen uvm.
Mittlerweile ist man schon so weit, dass Baugebiete nicht mehr ausgewiesen werden können, weil Immissionsradien der Stallbauten eine weitere Ausweitung ins grüne nicht mehr zulassen ( Höfe im Dorf gibt es hier eh schon nicht mehr), also will man Stallanlagen abreissen lassen, die vor zwanzig Jahren drei km vom Dorf entfernt standen, und nun nur noch 500 mtr...
Aber wohnen ist das eine, die Menschen wollen aber auch vor die Tür gehen.
Jeder hat einen Fifi, zwei Katzen, hier im angrenzenden Naturschutzgebiet hat man keine zehn Minuten Ruhe, ohne das ein Fifi unangeleint durchs Revier stöbert, Wild gibt es nur noch auf grossen zusammenhängenden Ldw-Flächen, die nicht freizeittauglich begehbar sind, es verendet mehr Wild auf den Strassen, als die Jäger in einer Saison erlegen können.
Der Gartenmüll wird ungefragt überall abgekippt, Rasenschnitt an allen Ecken, die abseits sind, aber ebend mit dem Auto angefahren werden können, entsorgt, weil die Kommunalen Annahmestellen ja Geld dafür verlangen....

Es gibt noch mehr, was einen echt langsam nervt. Wenn dann die neuen Mitmenschen sich dann noch wenigstens im Dorf/Stadt einbringen, aber nein, der virtuelle Freundeskreis auf FB reicht ja...

Aber sowas wird ausser Acht gelassen....
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Harald » Fr Okt 20, 2017 7:35

Es wird immer lächerlicher. Man nimmt zu den Daten des Krefelder Vereins von 57 Standorten im Westen NRWs noch 5 Standorte in Brandenburg und einen in Rheinland-Pfalz, und schon hat man ein Bild für ganz Deutschland?? Noch dazu, wo die Detailinfos nahelegen, dass für die Nicht-NRW-Standorte wohl keinerlei "historische" Daten vorliegen, sondern dort wohl ausschließlich in einem einzelnen Jahr (vermutl. 2016) gemessen wurde. :oops:

http://journals.plos.org/plosone/articl ... ne.0185809
S1 Fig. Map of study area.

Insect trap locations (yellow points) in Nordrhein-Westfalen (n = 57), Rheinland-Pfalz (n = 1) and Brandenburg (n = 5), as well as weather stations (crosses) used in the present analysis.
https://doi.org/10.1371/journal.pone.0185809.s006
(TIFF)
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon LOV » Fr Okt 20, 2017 10:19

Super Beitrag von "derelchtestversagt".
Der Bauboom macht echt Angst, jeden Tag wird enorm viel fruchtbarer Boden zubetoniert. Wohin soll unser Wirtschaftswachstum noch führen? Aufgrund der Zunahme des Verkehrs werden auch immer häufiger Umgehungsstraßen gefordert. Apropos Verkehr: je mehr Autos auf der Autobahn rasen, desto mehr Insekten werden auch getötet.
Wie wir sehen, liegen hier wohl mehrere Ursachen vor.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Mineralwasser » Fr Okt 20, 2017 11:01

Vielleicht hängt das Insektensterben mit den anstehenden Koalitionsverhandlungen zusammen
Mineralwasser
 
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon HL1937 » Fr Okt 20, 2017 11:29

Solange man für 19 Euro an den Ballermann fliegen kann, und über Städten kerosin abgelassen wird, kanns nicht so schlimm sein mit der Umweltverschmutzung.
Auch höre ich keinen Umweltschützer, wenn (ich weiß es nicht genau) ca. 200 oder 300 Hektar zubetoniert wird für die 3. Startbahn.
Wenn aber der Bauer 2x auf der gleichen Wiese seinen Misthaufen hat, geht die Welt unter.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Welfenprinz » Fr Okt 20, 2017 11:43

Todde hat geschrieben:was entnimmt man dieser Studie in einem Naturschutzgebiet?



Äh,falls ich verbessern darf:
Mehrere Naturschutzgebiete.
63 Messtationen,über 25 Jahre und mit einem gemeinsamen Faktor: Naturschutzgebiet.

Nach allen Gesetzen der statistischen Methodik gibt es da nur eine Ableitung draus. :mrgreen:
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Okt 20, 2017 11:44

Mich würde es nicht wundern, wenn der Einfluss der Östrogen wirkenden Substanzen aus der Verhütung auf die Umwelt viel größer ist, als so mancher vermuten mag. Finden kann man das Zeug mittlerweile in fast jedem Gewässer. In manchen in so hoher Konzentration , dass einige amphibische Arten das Geschlecht ändern. Aber das wird weder Spenden noch Wählerstimmen bringen.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Badener » Fr Okt 20, 2017 12:36

meyenburg1975 hat geschrieben:Mich würde es nicht wundern, wenn der Einfluss der Östrogen wirkenden Substanzen aus der Verhütung auf die Umwelt viel größer ist, als so mancher vermuten mag. Finden kann man das Zeug mittlerweile in fast jedem Gewässer. In manchen in so hoher Konzentration , dass einige amphibische Arten das Geschlecht ändern. Aber das wird weder Spenden noch Wählerstimmen bringen.


Wie kritisch wohl die Produktion der Gummis sein mag??
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

"Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel."
Wilhelm Busch
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Estomil » Fr Okt 20, 2017 13:47

Grade im Nordwesten wurde übrigens auch noch sehr viel Land trockengelegt. Was heute gut befahrbar ist war vor 30 Jahren oft ncht mal begehbar.

Dazu ein verändertes Wetter mit sehr vielen frühjahrestrockenheiten. Ohne Wasser habens Insekten aber schwer.

Das ist für mich einer der hauptgründe.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Ferengi » Fr Okt 20, 2017 15:00

Todde hat geschrieben:Seit 6 Monaten wird die vor 5 Jahren veröffentlichte Studie eines Vereins nun alle 6 Woche durch die Medien gezogen,
was entnimmt man dieser Studie in einem Naturschutzgebiet?
Auf Deutschland überhaupt nicht anzuwenden, es fehlen Klimaangaben, es fehlt die Entwicklung des Biotopes.

Nicht die Landwirtschaft ist schuld, die weltenrettenden Naturschutzgebiete scheinen ein Mitgrund für den dortigen Insektenrückgang, ist in anderen Schutzgebieten ähnlich aber in Feldstudien, wo Landwirtschaft statt findet, ist davon nur bedingt etwas zu beobachten, je nach Wetterlage und kein/viel Vieh.



So isset. Man gucke sich nur mal die Naturschutzwiesen an.
TOTES Land ist das!
Was wollen Insekten, und andere Tiere, auch auf einer zur Steppe und Ödland verkommenden Fläche?
Zu Fressen finden sie da nix. Und Deckung auch nicht!

Wo gehen Tiere wohl eher hin, auf saftige und nährreiche, Intensivwiesen, oder auf totes Ödland, das weder Deckung noch Nahrung bietet!? :roll: :roll:

Aber das zu begreifen würde ja Hirn vorrausetzen.
Da aber der Kopp der Ökos schon randvoll mit ihrer menschenhassenden, faschistischen Naziideologie ist, ist im Brägen einfach kein Platz mehr fürs Hirn. :roll: :roll:

Das Selbe gilft übrigens fürs Vogelsterben.
Erst wird den Jägern verboten wildernde Bolzen zu erlegen, und dann wundern sich die Ökos das die Vogelbestände zurück gehen... :roll: :roll:
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Zement » Fr Okt 20, 2017 15:46

Die Verfasser der Studie , sagen selbst das die nicht genügend aussagekräftig ist .
In den kleinen Rahmen waren es weniger Insekten , Bundesweit nicht nachgewiesen .
Mein Eindruck ist das die Insekten _ Zahl weniger geworden ist , aber nicht alle gleich .
.
Schuld ? :roll: Landwirt , Straßenbau , Häuser , zubetonierten Flächen und Klimawandel , schuld haben wir wohl alle , aber nicht der oder die .
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Landrat Oberlenker » Fr Okt 20, 2017 19:21

Erst stirbt der Rapsglanzkäfer, dann der Bauer :klug:
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Damhirsch » Fr Okt 20, 2017 19:35

Jawoll, so isset!°!!
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon GerdSee » Fr Okt 20, 2017 20:07

Ferengi hat geschrieben:Wo gehen Tiere wohl eher hin, auf saftige und nährreiche, Intensivwiesen, oder auf totes Ödland, das weder Deckung noch Nahrung bietet!? :roll: :roll:


Och Ferengi, es ging um Insekten wie Du ja selbst angemerkt hattest.

Du möchtest jetzt und hier aber nicht behaupten, dass Deine "saftigen, nährreichen Intensivwiesen" ein lohnendes Blütenmeer für die armen Insekten hergeben, oder?

Bleib mal auf dem Teppich und vor allem am richtigen Ball.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon TS135A » Fr Okt 20, 2017 20:39

Hätte nie gedacht, Karl mal zustimmen zu müssen.
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