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Massives Insektensterben

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
298 Beiträge • Seite 4 von 20 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 20

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Todde » Sa Okt 21, 2017 12:00

Jörken hat geschrieben: indem sie das Thema als lächerlich abstempeln - ich habe Neuigkeiten: das wird nicht funktionieren also sollte man mit etwas mehr Ernst an die Sache ran gehen.


Das Thema ist nun auch mal lächerlich,
wenn man Jahre mit besonders vielen Insekten gegen ein Jahr mit besonders wenig Insekten setzt, dann bekommt man das typische Weltungergangsszenarium der Grünen NGO Propganda.


Insektensterben: Nur 22 % Rückgang, lückenhafte Daten, keine eindeutigen Ursachen!

https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 84645.html

Wenn dann in wenigen Jahren mal wieder ein Klimagipfel statt findet, dann warnt man vor dem Insektensterben durch den Klimawandel, in der Zwischenzeit ist die Landwirtschaft der Alleinschuldige.

Das Wetter hat gravierenden Einfluss auf die Insekten, 2017 war hier jedenfalls ein massives Insektenjahr, milde Temperaturen mit laufenden Niederschlägen seit April.
Kein Feld ist ohne Insekten, einfach mal drauf achten was auf dem Feld rumschwirrt.
In trockenen Jahren sieht das wieder ganz anders aus. Und wie schon erwähnt, es fehlt an "Dreck": Misthaufen, Jauche, Gülle.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Ferengi » Sa Okt 21, 2017 12:08

Wenn dann aber mal wieder viele Insekten da sind, regt der Öko sich auf das ihn die Mücken und Bremsen auffressen,
das er im Garten keinen Kuchen essen kann ohne von Wespen belagert zu werden... :roll: :roll:
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Jörken » Sa Okt 21, 2017 12:10

Todde hat geschrieben:Insektensterben: Nur 22 % Rückgang, lückenhafte Daten, keine eindeutigen Ursachen!

https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 84645.html

Wenn dann in wenigen Jahren mal wieder ein Klimagipfel statt findet, dann warnt man vor dem Insektensterben durch den Klimawandel, in der Zwischenzeit ist die Landwirtschaft der Alleinschuldige.

schon klar hier wird Stimmung gemacht mit extrahierten Daten. Trotzdem sollte man die 22 % auch nicht mit "Alles Gut" abtun. Nach dem Topagrar Artikel werden die Ursachen nicht benannt. Hier in diesem Thema wurden viele MÖGLICHE Ursachen genannt, keiner hier behauptet die einzige Ursache gefunden zu haben.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Todde » Sa Okt 21, 2017 12:28

Das grüne Getrommel macht die Landwirtschaft verantwortlich, was so einfach nur lächerlich ist.
Wenn der PSM-Einsatz die Hauptursache wäre, dann hätte in den letzten 30 Jahren die Zahl der Insekten zugenommen, weil sehr viele schädigende Wirkstoffe nicht mehr zugelassen sind.
Beizen waren auch ein Vorteil, beim Raps wird in einigen Regionen nun bis zu 3 mal im Herbst ganzflächig gegen den Floh behandelt, Läuse sind seit 2016 ein Thema beim Raps, mit wenigen Milligramm Beize würde man der Insektenwelt einen Gefallen tun.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon T5060 » Sa Okt 21, 2017 12:58

Freunde hier wird klar mit falschen Zahlen taktiert um daraus eine noch falschere Ursache abzuleiten,
damit der Effekt für ein Medienbashing gegen die Bauern erfolgreich umgesetzt werden kann.

Der BUND wollte gegen K+S anstinken, ist vor Gericht gezogen, hätte bei Gericht sogar ob siegt, nur :

Die Aktion spülte kein Geld ein, es wäre in einer Region die Wirtschaft vollständig zerstört worden,
dies wiederum hätte politisch das falsche Lager getroffen, so dass man sich nun mit K+S zusammensetzt
und nach einem Vergleich sucht. Der Vergleich wird so sein, dass irgendwo 50 ha Gewässerrandstreifen mit Insekten-Blumen-Wiese entstehen
und K+S einem Nahestehenden eine Stelle für Öko-Agitation bezahlt.

Der Bauernverband war schlauer, der hatts Geld genommen und mich getreten, ansonsten drüber geschwiegen.

Hit-ler und Streicher haben den geschürten Hass gegen die Juden genommen um an die Macht zu gelangen.

So machen das der fette Hofreiter und der Nabu mit den Bäuerlein.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Welfenprinz » Sa Okt 21, 2017 14:48

Die NSG-Fläche in Deutschland ist im untersuchten Zeitraum (ab 1990) mehr als verdoppelt.
https://www.bfn.de/fileadmin/BfN/gebiet ... it1968.JPG
Die LN ist um ein Viertel zurück gegangen.
Der Einfluss der Landwirtschaft ist also definitiv gesunken.

Bzw man könnte schlussfolgern “ mehr Landwirtschaft,mehr Insekten“.

Wer überprüft eigentlich Konzeption und Erfolg der NSGs? :D
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Pumuckel » Sa Okt 21, 2017 18:15

Also zur Windschutzscheibentheorie...
Der CW Wert war ende der 80er kleiner als bei vielen Autos heute. Und die Gross wie bei nem SUV...
Dennoch das Argument doof. Gerade jetzt...die Nächsten Monate fliegt nicht viel :-D

Aber wenn es tatsächlich einen Rückgang gab, könnten Neonicotinoide schuld sein ? Die gibt es seit den 90ern. Es gab fälle von bienensterben durch beizstaub und die Halbwertszeit von dem zeug ist lang.

Ausserdem kann ich mich erinnern, dass damals noch unheimlich viel Heu gemacht wurde (oft mit Welger HD pressen und schleuder :-D).
Heute wächst dort Mais oder es wird Grassilage gemacht, wo eben öfter geschnitten wird.
Teilweise stehen auf ehemaligen Wiesen jetzt Einkaufs -oder logistikzentren, das stimmt auch.
Bin kein Grüner, aber ich mein das als diskussionsanstoss :-D
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon GerdSee » Sa Okt 21, 2017 19:03

Frohrederei der konventionell schaffenden vom PENUNZEN-TROPF abhängigen Erdbodenverschluderer.

Nichts aber auch garnix anderes als die grassierende WACHSENoderWEICHEN -> Mentalität dieser spruchabhängigen Weicheier, die folgend echte Landwirte im kleineren Format totstampfen, also nix anderes ist sowohl für das Bienensterben sowie das Sterben der echten Landwirtschaft verantwortlich. Angsthasen, die der Politik aufsitzen und sich nur im Pulk gegen ihre boden- und tierverachtende Arbeitweise erwehren können.

Weltweit wird inzwischen erkannt, dass der Einsatz von Pestiziden und im weiteren den Neonicotinoiden, die alleinige Schuld für den massiven Rückgang der Insektenwelt zugeschrieben werden muss.

Die Augen davor zu verschliessen, entspricht nicht dem notwendig verantwortlichen Umgang mit der Natur.

Ihr geldgeilen Brüder spuckt auf die Schöpfung!

Und ich spucke auf Euch!
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon bauer hans » Sa Okt 21, 2017 19:15

GerdSee hat geschrieben:Frohrederei der konventionell schaffenden vom PENUNZEN-TROPF abhängigen Erdbodenverschluderer.

Und ich spucke auf Euch!

bios bekommen mehr penunzen und lamas spucken,wenn sie sich bedroht fühlen.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Manfred » Sa Okt 21, 2017 19:20

Hier noch mal der Link zu der Original-Veröffentlichung:
http://journals.plos.org/plosone/articl ... ne.0185809

Ich möchte ausdrücklich diese auf Grafik hinweisen!!!
http://journals.plos.org/plosone/articl ... plementary

Die beiden Kreisdiagramme oben zeigen die Entwicklung der Landschaft in 200 m Umkreis und die Fallenstandorte.
Die Auswertung erfolgte mittel Luftbildern aus den betreffenden Jahren.
Man sieht deutlich die typische Landschaftsentwicklung in deutschen Schutzgebieten. Der Ackerlandanteil (orange) schrumpft und der Gehölzanteil (dunkelgrün) wächst. Die Flächen fallen der Sukzession anheim.

Besonders eindrucksvoll ist aber die Grafik darunter:
Diese zeigt die Zahl der Pflanzenarten (grün: krautige Pflanzen, blau: Bäume, rot: Sträucher) im Umkreis von 50 Metern um die Fallenstandorte.
Die Zahl der Pflanzenarten in den Schutzgebieten hat also massiv abgenommen.

Das deckt sich voll mit meiner Beobachtung, dass die meisten Schutzgebiete in Deutschland totgeschützt werden.
Weil die vorherigen vielfaltsfördernden Störfaktoren ausgeschaltet wurden, verarmt die Vegetation hin zu einigen wenigen dominanten Arten.

Ich habe bisher nie eine so gute Dokumentation dafür gesehen, was der Deutsche "Naturschutz" anrichtet.
Es wird höchste Zeit, dass das Management dieser Flächen geändert wird.
Zuletzt geändert von Manfred am Sa Okt 21, 2017 19:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Ferengi » Sa Okt 21, 2017 19:22

GerdSee hat geschrieben:Frohrederei der konventionell schaffenden vom PENUNZEN-TROPF abhängigen Erdbodenverschluderer.




Klaus-Dieter, du bist doch lange genug hier um zu wissen das ich biozertifiziert bin.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon GerdSee » Sa Okt 21, 2017 19:22

bauer hans hat geschrieben:
GerdSee hat geschrieben:Frohrederei der konventionell schaffenden vom PENUNZEN-TROPF abhängigen Erdbodenverschluderer.

Und ich spucke auf Euch!

bios bekommen mehr penunzen und lamas spucken,wenn sie sich bedroht fühlen.


Och Alter,

was weisst Du schon von Lamas?

Ich weiss nix von denen und auch nix von Straußenfarmen und dergleichen und im übrigen auch nix von der albernen BIOWelle.

Das ist Tinneff, lieber Piepenbrink - und hat nix mit der AllgemeinSituation zu tun.

Warum also bepinkelst Du dich mit diesen Anhaftungen?
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon GerdSee » Sa Okt 21, 2017 19:24

Ferengi hat geschrieben:
GerdSee hat geschrieben:Frohrederei der konventionell schaffenden vom PENUNZEN-TROPF abhängigen Erdbodenverschluderer.




Klaus-Dieter, du bist doch lange genug hier um zu wissen das ich biozertifiziert bin.


Hahaha ... Jürgen-Alwin .... biozertifiziert, dass kein allgemeines Gelächter den Saal zum Zusammenbrechen bringt ist auch schon alles.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Okt 21, 2017 21:55

GerdSee hat geschrieben:Weltweit wird inzwischen erkannt, dass der Einsatz von Pestiziden und im weiteren den Neonicotinoiden, die alleinige Schuld für den massiven Rückgang der Insektenwelt zugeschrieben werden muss.

Rein ideologisch betrachtet, könnte man das nicht besser formulieren. Ob man den Zusammenhang auch realwissenschaftlich zuschreiben kann, ist dann wieder was Anderes.
Bild
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Südheidjer » So Okt 22, 2017 0:52

Die Neonics werden ihren Anteil haben. Aber auch das Volk. Statt das jeder Bürger für sich etwas zu Unterstützung der Insekten leistet, indem er Lebensraum schafft, wird lieber ab aund zu an Nabu und Konsorten gespendet (und dann springt die grüne Seele in den Himmel, wenn es soweit ist).
Ich hatte gerade erst den Fall, daß der vermooste Rasen (sauerer Boden) den Eigentümern des Wohnkomplexes nicht mehr gefiel und stattdessen gibt es jetzt einen "Steingarten".......Vorschläge mit Blumenwiese inkl. standortgerechter Saatgutmischung wurden abgelehnt....pflegeleichter Steingarten....das ist die Lösung und das in deinem Dorf, was früher ein Zentrum der Imkerei war. Der Mitbürger hat sich von seiner Umwelt abgekoppelt, weil die exquisiten Nahrungsmittel aus aller Welt hat der Supermarkt um die Ecke ständig in üppigster Auswahl.
Ein Streik des Transportgewerbes zusammen mit den Landwirten wäre mal 'ne interesante Erfahrung....
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