Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 8:39

Massives Insektensterben

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
298 Beiträge • Seite 6 von 20 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 20

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon T5060 » So Okt 22, 2017 21:35

flower-bauer hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben: Die landwirtschaftliche Nutzfläche ist von 1990 -heute von 20 auf 14 Mio ha gesunken ,soll aber steigenden Einfluss auf die deutsche Umwelt haben?
Hast Du die Zahlen geträumt ? Oder stammen die vom Todde ... :lol:


Die Verkehrs - und Siedlungsfläche hat sich gesamtdeutsch von 1980 - Heute verdoppelt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35364
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Todde » So Okt 22, 2017 22:00

flower-bauer hat geschrieben:Es sind viele Faktoren. :klug:
Viele einstmals artenreiche Wiesen wurden und werden so gezielt in 5-schnittige Weidelgrasmonokulturen umgewandelt.

Ist Grünland nicht dem Begriff nach schon eine Monokultur oder säen die Bayern Gras in einer Fruchtfolge an?
Dauergrünland ist eine Monokultur.
Ich bin erschrocken, wie Landwirte in einem Fachforum den Begriff Monokultur nicht mal kennen, ist ja wie bei Facebook oder Greenpeace :roll:

Von den einstmals artenreichen Wiesen in ihrer ursprünglichen Ausprägung sind hier jetzt nur noch wenige Inselchen vorhanden.

Die Naturschutzwiesen, die wir haben mögen zwar Artenreicher sein aber definitiv nicht mal für Wildschweine interessant, die gehen lieber nebenan in meinem Acker wühlen.
In solchen Naturschutzwüsten will man geflügelte Insekten messen? Die sind eher tot als lebendig.

Hinzu kommt, dass insbesondere die heutige Mähwerkstechnik auch nicht gerade schonend mit Insekten umgeht.

Der Flugplatz BER ging schonender mit der Umwelt um? Die Betonierung der Flächen ist bestimmt auch noch besser als die neueste Technik?
Wollen wir Futter-/Lebensmittel produzieren oder Blümchenwiesen und Insekten züchten?
Manch einer sollte sich fragen, was er meint, was Landwirtschaft erzeugen soll.

Ja, es ginge auch anders. Bezahlen tut dir das halt niemand wirklich. Die Almosen für den Messerbalkenschnitt (FAKT, 50 EUR/ha, nur für "artenreiche" Wiesen) sind gut gemeint, aber völlig praxisfern ausgestaltet.


Das Amt zwingt mich 3 Meter breite Grünstreifen an den Gräben umzubrechen und wieder ackerbaulich zu nutzen oder ich bekomme dafür kein Geld mehr :roll:
In Niedersachsen hat Agrarmichel Meyer externe Firmen beauftragt alles zu kontollieren, freiwillige 3m Randstreifen sind entgegen der 1m Grenze nicht erwünscht, also habe ich im Herbst wieder alles umgebrochen... Es gab sogar eine Androhung wegen Subventionsbetrug...
Diese landwirtschaftsfeindliche Politik von den Grünen zum Nachteil der Natur ist schon abartig und dann stellen die Pfeifen sich hin und prangern das "Umpflügen" bis an die Grenzen an.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon T5060 » So Okt 22, 2017 22:12

Wo ich mir drüber Gedanken mache, ist halt die insektizide Wirkung von Pflanzen.
Das schönste Beispiel ist das Nikotin, dass die Tabakpflanze zur Insektenabwehr braucht.
Deshalb ist es ja auch methodisch falsch nur Insekten zuzählen, sondern man muss einfach Lebensräume und die Entwicklung der Lebensräume beurteilen.

Insekten zu addieren wie Flugpassagiere oder der Krämer im Laden seinen Bierabsatz, ist ja wohl unterirdisch und banal.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35364
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Todde » So Okt 22, 2017 22:19

GerdSee hat geschrieben:Diese ständige Frohrederei von den Gestalten die sich und vor allem auch anderen, den Ast des Lebens absägen ist schier unerträglich.

Ein TODDE ist exemplarisch zu sehen.


Das einfach gestrickten Personen wie Dir nichts inhaltliches einfällt, weil es an Grundwissen fehlt und die Parolen dann einfacher sind, ist exemplarisch.
Unerträglich werden Untergangsjünger wie Du, weil die auf einfachste Propganda reinfallen und inhaltlich, sachlich überhaupt nichts beitragen können.
Wenn wer daher kommt, wie ich, der Dinge etwas anders betrachtet, der ist eine Gestalt der Dunkelheit für Dich.

Dass die lebensnotwendigen Insekten dahingerafft werden von dem explodierenden Vorwärtsdrang der Saat und des Erntens ist doch überhaupt nicht wegzudiskutieren.

Welche lebensnotwendigen Insekten werden denn dahin gerafft?
Die Studie gibt darüber überhaupt keine Auskunft, es geht auch nur um eine minimale, begrenzte Anzahl an nicht konkret benannten Insekten in Naturschutzgebieten.
Vielleicht schaust Du eigentlich überhaupt mal die Ergebnisse an? 1989 und 2013 zu vergleichen, ist in etwa so, wie den Sommer 2017 mit 2006 zu vergleichen, dann würde ich bei Deiner Einstellung auf einen Klimawandel kommen, wo es kälter und nässer wird im Sommer.
Beim Raps, Obst oder in Zwischenfrüchten kann ich keine fehlenden Insekten entdecken, vielleicht zählst Du mal nach?

Die Flächen werden knapper und der Hunger wächst. <- aber das alleine kann doch keine Rechtfertigung für die alles plattwalzende Maschinerie der modernen Landwirtschaft sein.


Plattwalzen? Essen wächst für Leute wie Dich anscheinend im Schlaraffen Land oder bei Aldi im Regal.


Es GIBT Alternativen. Und es stünde den ewigen Stänkerern des altüberholten Vorgehens wie z.B. dem Todde gut an, sich mal zu bewegen und ein wenig umzudenken.


Du weißt was ich wie mache?
Nur weil ich mich vielleicht viel mehr mit der Thematik auseinander gesetzt habe wie Du und da Erfahrungen gesammelt habe, diese meine Meinung heut bilden, muss ich mich dagegen bewegen?
Was weist Du, was ich in den 1990gern im Bereich integriertem Pflanzenschutz, sammt extremer Mitteleinsparung, mitgemacht habe und die negativen Folgen daraus gelernt habe?
Das alles hat zu langfristigen Problemen geführt aber diese Erfahrungen werden heute wieder einmal unter den Tisch gekehrt :roll:
Strobis wurden so zB innerhalb kürzester Zeit verbrannt, da half auch letztendlich die Sortenwahl nach blattgesunden Sorten nichts.
Aber kluge Köpfe wie Du wissen ja wie es geht.


Keine Ahnung ob dieser forumsbrüllende Todde Nachwuchs hat. Falls ja, dann Obacht mein Freund, denn Deine Vorgehensweise hat wenig mit einer guten Zukunft für Deine Sprösslinge zu tun.

Deine Ideologie wird die Landwirtschaft in Deutschland schon kaputt machen, da mache ich mir gar nichts vor. Sollten meine Kinder in die Landwirtschaft einsteigen wollen, dann werde ich ihnen nahelegen, das doch außerhalb der EU zu machen.
Hier wird man Geld bekommen, wenn man seine Flächen an Amazon verkauft oder Blümchen (JKK) wachsen lässt, Landwirtschaft wird sich eher außerhalb entwickeln.
Zuletzt geändert von Todde am So Okt 22, 2017 22:29, insgesamt 1-mal geändert.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Todde » So Okt 22, 2017 22:27

Welfenprinz hat geschrieben:
GerdSee hat geschrieben:

Dass die lebensnotwendigen Insekten dahingerafft werden von dem explodierenden Vorwärtsdrang der Saat und des Erntens ist doch überhaupt nicht wegzudiskutieren.

Die Flächen werden knapper und der Hunger wächst. <- un.


Merkst du gar nicht wie du dir selbst widersprichst?

Die landwirtschaftliche Nutzfläche ist von 1990 -h
eute von 20 auf 14 Mio ha gesunken ,soll aber steigenden Einfluss auf die deutsche Umwelt haben?
Normalerweise hat der steigende Faktor steigenden Einfluss.

Und ja,die Beizen von heute sind faunaschonender als die Insektizidspritzungen von 1990. Das ist tatsächlich nicht weg zu diskutieren.


Er wird es nicht raffen.
Was wir bis in die 1990er gespritzt haben in Insektiziden, das wird wesentlich mehr Einfluss auf alle Insekten gehabt haben, als das was wir heute noch einsetzen können.
Selbst das Beizverbot beim Raps zeigt keinerlei "positiven" Einfluss, im Gegenteil, wer sich mal auf die Felder bemüht, der sieht genau das Gegenteil, die Schädlinge werden resistenter, andere Arten, die nur "zufällig" auf den Flächen sind werden geschädigt.
Ein Folge von falschem Aktionismus.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon LOV » Mo Okt 23, 2017 6:22

germane hat geschrieben:Gespritzt wird schon lange und früher mit giftigeren Mitteln und da gab es noch Insekten.

Dieses Argument höre ich öfters, gerade von den Landwirten.

Fakt ist jedoch, dass die Pestizide nach wie vor ihren Zweck erfüllen, d.h. die Pestizide sind immer noch giftig genug, um die Schädlinge, also Insekten, abzutöten.

Und was giftig ist für Schädlinge, ist meist auch giftig für die Nützlinge, und letztendlich auch für den Menschen (indirekt).

Wenn auf ein 10ha großes Getreidefeld kein einziges Unkraut zu sehen ist, dann sagt dass eigentlich schon alles.
Pestizide,Herbizide,Fungizide - da wird gespritzt "was das Zeug hält".
LOV
 
Beiträge: 101
Registriert: Di Okt 18, 2016 6:45
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Todde » Mo Okt 23, 2017 7:03

LOV hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Gespritzt wird schon lange und früher mit giftigeren Mitteln und da gab es noch Insekten.

Dieses Argument höre ich öfters, gerade von den Landwirten.


Und was giftig ist für Schädlinge, ist meist auch giftig für die Nützlinge, und letztendlich auch für den Menschen (indirekt).

Jemals in die Richtlinien für die Zulassung von Pflanzenschutzmittel gesehen?
Anscheinend ja nicht.

Wenn auf ein 10ha großes Getreidefeld kein einziges Unkraut zu sehen ist, dann sagt dass eigentlich schon alles.

Und früher war das anders? Wann soll das gewesen sein, 1850?
1960, ich sehe kein Unkraut:
Bild
Quelle:
http://walddorfhaeslach.blogspot.de/2012/07/

Die Folgen durch Unkraut in Getreide kann man seit einigen Jahren wieder vermehrt wahrnehmen, Rückrufe wegen Alkaloiden.
In der EU wurde dazu 2016 extra ein Monitoringprogramm ins Leben gerufen, um der Sache Herr zu werden und dann kommen "Umweltexperten" und fordern noch mehr Unkraut :roll:


Pestizide,Herbizide,Fungizide - da wird gespritzt "was das Zeug hält".
[/quote]

Kost ja nix :roll:
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Jörken » Mo Okt 23, 2017 7:46

Mann Mann, hier zeigt sich warum Landwirtschaft in Deutschland nur mehr mit Maximalforderungen konfrontiert wird. Ein Elefant im Porzellanladen ist was sanftes dagegen.
@Todde: ich habe absichtlich deinen Satz vorne zwecks Beize als Gefallen für die Insekten auf die Goldwaage gelegt. Deine Reaktion und die folgende Diskussion zeigen das typische Bild: man poltert, unterstellt sich gegenseitig keine Ahnung zu haben etc. Und das alles ausgehend von einem Satz der für sich allein stehend ein Widerspruch in sich ist. Eine Erklärung oder ein etwas abschwächender Zusatz wie "Beize wird in strengen und kontrollierten Grenzen eingesetzt" wäre super. Damit würdest dir selber nichts antun, die Landwirtschaft in D hat über viele Jahre schon bewiesen dass sie sich ständig weiter entwickelt.

Also hier wundert sich tatsächlich noch irgend wer, dass man mit solchen Anschuldigungen in der Öffentlichkeit alleine da steht???

Viele anderen Einflussfaktoren wie zb Verbauung oder Verkehr wurden hier genannt. Jeder in diesen Bereichen zuständige würde weit diplomatischer vorgehen, auf vergangene und geplante Entwicklungen verweisen, und gut ist. Aber manche Landwirte poltern rum, und erklären gleich die restliche Welt für blöd. Todde niemand hier hat dein Fachwissen angezweifelt, dein Auftreten schadet aber der Landwirtschaft mehr als es nutzt - meine Meinung, und dein Auftreten ist mir auf Facebook ebenso bekannt.
Jörken
 
Beiträge: 871
Registriert: Fr Sep 04, 2015 12:56
Wohnort: Österreich, Tirol
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Todde » Mo Okt 23, 2017 8:16

Jörken, mit larifari begibt sich die Landwirtschaft immer weiter in die Defensive,
NGOs haben in diesem Bereich stark aufgerüstet, Greenpeace hat allein zum Thema Nutztiere eine ganze, gut bezahlte Truppe eingestellt.

Einen Schaden für die deutsche Landwirtschaft geht von der Hysterieindustrie samt den Grünen aus, man sollte nicht immer die Ursachen verdrehen.
Mir wäre es lieber, wenn mehr über die fachliche Entwicklung in der Landwirtschaft geredet wird und nicht immer von Weltuntergangsphrasen.
Landwirtschaft hat grundsätzlich Auswirkungen auf die Natur, denn die Natur muss kultiviert werden, das müssen eine ganze Reihe an Personen erst mal wieder begreifen.


Vögel und Insekten sterben – grüne Panikmache oder reales Problem?

http://www.frankshalbwissen.de/2017/05/ ... s-problem/
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Altmeister » Mo Okt 23, 2017 8:41

Hallo,

Ein Erlebnis aus vergangenen Zeiten:

Aus großer Entfernung konnte ich in Hattingen an der Ruhr von der Badeanstalt
die Fackel (welche sehr häufig betrieben wurde) am Gasometer der Henrichshütte (Welper Ruhr) sehen.
Am nächsten Tag sah ich auf dem Werksgelände von der Baubude zur Baustelle die verbrannten Insekten.
Die Straße war mit einer Schicht toter Insekten übersät, welche dann einfach zusammengefegt
wurden. Dieses war aber nur ein Teil der toten Insekten, denn die gesamte Fläche konnte nicht
eingesehen werden.

Die Sauergasbohrungen in Südoldenburg sind ebenfalls mit Fackeln ausgerüstet welche dauernd brennen.
Diese Fackeln haben die Aufgabe, im Störungsfall oder bei Wartungsarbeiten das in der Anlage befindliche stark giftige Sauergas zu verbrennen.

Das ständige Brennen der Fackeln wurde von der Zentrale in Schneiderkrug überwacht. Ein Ausfall
der Fackel wurde umgehend vom zuständigen Monteur unter allen Umständen behoben.

Altmeister

P.S. Daraus resultiert, dass auch die Industrie einen großen Anteil am Insektensterben
beteiligt ist.
Altmeister
 
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Mo Okt 23, 2017 10:13

Ich muss hier auch mal eine Lanze für Todde brechen. Wir haben in politischen Dingen eine komplett andere Meinung, aber hier hat er doch wohl völlig Recht: Er hat wirklich schön anschaulich und mit Quellen dargelegt, das dieses Insektensterben eine völlig überzogen Hysterie ist, aufgebauscht von NGO´s. Die anderen User hier die ihn angreifen, haben nicht eine einzige seriöse Quelle gepostet. Mir ist auch dieser Film in Erinnerung geblieben, wo hunderte Chinesen mit der Hand Blüten bestäuben müssen, jetzt ist mir aber endlich klar, dass dies nichts mit weniger Bienen zutun hat. Und dafür vielen Dank Todde! Mich erschreckt immer mehr, wie wir von Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen für dumm verkauft werden :evil:
Aluhut Akbar !
Die Bundestagsabgeordneten sind nicht die Elite des deutschen Volkes, sondern dessen Vertreter. - Michael Glos
Benutzeravatar
Bauer Piepenbrink
 
Beiträge: 2173
Registriert: Fr Jun 01, 2012 11:49
Wohnort: PlemPlem Land
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Todde » Mo Okt 23, 2017 11:18

Kormoran2 hat geschrieben:Fakt ist, dass z.B. in China die Insekten längst dermaßen verreckt sind, dass Chinesen auf Bäumen rumklettern müssen und von Hand Obstbäume bestäuben müssen.


Fakt ist, dass mit Einführung neuer ertragreicher Birnen Sorten die Handbestäubung Einzug gehalten hat, das war Anfang der 1980er
Die Jinhuali Birne blüt zu einem anderem Zeitpunkt wie die anderen Sorten und lässt sich auch nicht durch Pollen mancher Sorten bestäuben,
daher hat man breitflächig Schulungen zur Handbestäubung gemacht, um die Erträge zu vervielfachen.
Nicht ohne Grund ist die Region in China heute der größte Produzent bei Birnen.
Bienen mögen ja die Birnen bestäuben, nur geben diese Birnen keinen Nektar, Bienen würde verhungern oder müssen mit Zucker gefüttert werden.
Und für den Ertrag ist eine Kreuzbestäubung nun mal eklatant wichtig, mir sind keine Bienen bekannt, die diesen Rat befolgen.

Vielleicht fällt man nicht immer so einfach auf Ökopropganda rein?

http://web.archive.org/web/200605132139 ... /6-005.pdf

Encouraged by this, the professionals from the County Fruits Station tried grafting Yali on Jinhuali but it was found that the flowering time of the two introduced varieties was earlier than that of Jinhuali and that most pear trees did not have satisfactory fruiting and yield. Later, hand pollination was tried in earlier 1980s, which resulted in very satisfactory fruit setting and yield. Encouraged by this success, hand pollination was recommended to local communes through various training courses and commune meetings. When land was allotted to individual households, some local people tried hand pollination on pear trees but some did not, which led to very different fruiting rates. The different results helped local pear growers to understand necessity of hand pollination of Jinhuali, which had encouraged all the local farmers to adopt hand pollination. Interviews indicated clearly that almost all the pear growers knew that pears had to be pollinated by hand if satisfactory yield was expected. When most pear trees started bearing fruits in late 1980s and 1990s, all the growers had been

fully convinced by benefits of hand pollination. Many pear growers got to know that pears need hand pollination from their relatives or neighbours or by seeing hand pollination by some growers. Many farmers were told about this when they planted pears. However, it took about three years for many local farmers to learn how to pollinate pears by hand. In the first two years, many hand pollination did not result in good fruiting, mainly because many farmers did not really know how to prepare pollen for pollination and how and when to pollinate pears. They did not know either which flowers should be pollinated on the same tree. Through watching and asking experienced growers, most local farmers know how to pollinate flowers and how to stigmas in what flowers are receptive. Results of the investigation indicated very clearly that 100% of the pears cultivated in the county are pollinated by hand. All the informants, including many informal interviewees, said pear trees would not bear fruits if no hand pollination was applied. Therefore, all the pear trees in the region are pollinated by hand.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon flower-bauer » Mo Okt 23, 2017 16:51

Todde hat geschrieben:
flower-bauer hat geschrieben:Es sind viele Faktoren. :klug:
Viele einstmals artenreiche Wiesen wurden und werden so gezielt in 5-schnittige Weidelgrasmonokulturen umgewandelt.

Ist Grünland nicht dem Begriff nach schon eine Monokultur oder säen die Bayern Gras in einer Fruchtfolge an?
Dauergrünland ist eine Monokultur.
Ich bin erschrocken, wie Landwirte in einem Fachforum den Begriff Monokultur nicht mal kennen, ist ja wie bei Facebook oder Greenpeace :roll:

Von den einstmals artenreichen Wiesen in ihrer ursprünglichen Ausprägung sind hier jetzt nur noch wenige Inselchen vorhanden.

Die Naturschutzwiesen, die wir haben mögen zwar Artenreicher sein aber definitiv nicht mal für Wildschweine interessant, die gehen lieber nebenan in meinem Acker wühlen.
In solchen Naturschutzwüsten will man geflügelte Insekten messen? Die sind eher tot als lebendig.

Hinzu kommt, dass insbesondere die heutige Mähwerkstechnik auch nicht gerade schonend mit Insekten umgeht.

Der Flugplatz BER ging schonender mit der Umwelt um? Die Betonierung der Flächen ist bestimmt auch noch besser als die neueste Technik?
Wollen wir Futter-/Lebensmittel produzieren oder Blümchenwiesen und Insekten züchten?
Manch einer sollte sich fragen, was er meint, was Landwirtschaft erzeugen soll.


Produktion, ohne Rücksicht auf Verluste und auf das, was wir nachfolgenden Generationen hinterlassen ?
Fehlt Dir da jetzt wirklich völlig der Bezug dazu ?
flower-bauer
 
Beiträge: 1236
Registriert: So Feb 01, 2009 17:24
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon HL1937 » Mo Okt 23, 2017 17:00

Also ich hab den Eindruck daß in Deutschland das Ungeziefer mehr wird.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
HL1937
 
Beiträge: 4681
Registriert: Mi Feb 14, 2007 20:06
Nach oben

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Königstiger2 » Mo Okt 23, 2017 17:19

Wie sieht es eigentlich mit dem Asiatischem Marienkäfer aus. Der ist ja noch nicht so lange in unserer Region beheimatet aber mitlerweile eine richtige Plage. Ich kann nicht sagen, was der ausser Blattläuse noch alles frist, könnte mir einen Zusammenhang aber durchaus vorstellen.
Eventuell sind auch ganz andere Sachen aus dem Gleichgewicht geraten.
Königstiger2
 
Beiträge: 168
Registriert: So Jun 30, 2013 15:43
Nach oben

VorherigeNächste

Thema gesperrt
298 Beiträge • Seite 6 von 20 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 20

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Geisi, Google [Bot], Google Adsense [Bot], Nibbi719, tyr

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki