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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Sa Jul 11, 2015 17:37

speeder hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Schon komisch, dass ihr euch immerzu über andere Leute Gedanken macht. Es sind deren Schulden, deren fehlende Freizeit, deren Stress, deren Gewinne und deren Verluste, deren Kredite und deren Entscheidungen...macht doch selber alles richtig, dann ist euch doch geholfen und ihr könnt denen helfen, die eurer Hilfe bedürfen... :prost: n8


... Völlig richtig! Dann darf ich davon ausgehen, dass deine geistigen Ergüsse sich zukünftig aufs Architektenforum beschränken?!


Falsch gefolgert....da du ja auch deinen Scheiß dazu beitragen darfst, darf ich es auch... :wink:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Sa Jul 11, 2015 19:45

Jupiter Jones hat geschrieben:Bin mal gespannt ob du das Bilderrätzel löst, ach stimmt, dafür langte es auch nicht.
Du merkst echt den Knall nicht mehr.
resize.jpg


Des Räts(z?)els Lösung? :mrgreen: Emmy spannt beim Nachbarjungen im Badezimmer....oder wie?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » Sa Jul 11, 2015 20:18

speeder hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Schon komisch, dass ihr euch immerzu über andere Leute Gedanken macht. Es sind deren Schulden, deren fehlende Freizeit, deren Stress, deren Gewinne und deren Verluste, deren Kredite und deren Entscheidungen...macht doch selber alles richtig, dann ist euch doch geholfen und ihr könnt denen helfen, die eurer Hilfe bedürfen... :prost: n8


... Völlig richtig! Dann darf ich davon ausgehen, dass deine geistigen Ergüsse sich zukünftig aufs Architektenforum beschränken?!


Da LUV als Architekt weitgehend arbeitslos ist hatte ich ihm neulich vorgeschlagen er solle sich in seiner Umgebung einen 1 Euro Job suchen oder als Erntehelfer betätigen.
Darauf schrieb Schweinebauer das man LUV in seiner Umgebung gut kennen würde und er wohl deshalb keinen Job bekommen würde. :mrgreen:

schweinefreund hat geschrieben:In seinem Umfeld kennen die ihn doch noch besser als die Landtreffler :lol:


Er wird dem Landtreff, mit seinen schlauen Sprüchen und Wachstumsverherrlichung, hinter seinem Schreibtisch wohl noch länger erhalten bleiben. :shock:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon kaltblutreiter » Sa Jul 11, 2015 21:34

Warum nur schaffen es manche Schreiber immer wieder, i-welche Fachthemen in Richtung Kindergarten-Gezoffe zu beeinflussen? Leute, nutzt mal Eure Ignore-Funktion! Sei es mit der Software oder im eigenen Kopf. :roll:

Hier sollte es mit den Milchpreisen weitergehen... :!:
A man's home is his castle until the queen arrives.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Stoapfälzer » So Jul 12, 2015 10:53

Zurück zum Thema
Bayernland -1cent auf 30,4cent :(
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon S 450 » So Jul 12, 2015 12:53

Zott ist runter auf 30,15 Cent. Gott bin ich froh wenn der Kuhstall endlich leer ist. Die Trockenheit und der schlechte Milchpreis sind eine schlechte Mischung.
Bei uns werden einige neue Ställe gebaut. Ab welchen Milchpreis wackelt da die Kalkulation?
Bekannter: "Wenn 100 Kühe nicht reichen such ich mir eine Arbeit". Er will bauen.....
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Heinrich » So Jul 12, 2015 13:27

S 450 hat geschrieben:Zott ist runter auf 30,15 Cent. Gott bin ich froh wenn der Kuhstall endlich leer ist. Die Trockenheit und der schlechte Milchpreis sind eine schlechte Mischung.
Bei uns werden einige neue Ställe gebaut. Ab welchen Milchpreis wackelt da die Kalkulation?
Bekannter: "Wenn 100 Kühe nicht reichen such ich mir eine Arbeit". Er will bauen.....


Bei 30 Cent kann man nicht wirklich von einem schlechten Milchpreis reden.
Ich wäre froh über 30 Cent.
Ich hab Donnerstag zu einem Schlepperverkäufer gesagt: "Wenn die 3 wieder vorne steht könnte es wiederkommen."
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » So Jul 12, 2015 20:58

S 450 hat geschrieben:Zott ist runter auf 30,15 Cent. Gott bin ich froh wenn der Kuhstall endlich leer ist. Die Trockenheit und der schlechte Milchpreis sind eine schlechte Mischung.
Bei uns werden einige neue Ställe gebaut. Ab welchen Milchpreis wackelt da die Kalkulation?
Bekannter: "Wenn 100 Kühe nicht reichen such ich mir eine Arbeit". Er will bauen.....


Ich würde an seiner Stelle auf keinen Fall bauen. Damit tut er sich und seinem Nachwuchs nichts gutes, wenn er die mit einem neuen Bauprojekt auf mehrere Jahrzehnte versklavt und mit in sein Hamsterrad einsteigen läßt.
Die meisten potentiellen Hofnachfolger mit Weitsicht und Umsicht wollen keinen Betrieb übernehmen, außer sie müßen mehr oder weniger weil im Betrieb kräftig investiert wurde und weil sie außer Kuhhintern und Kuheuter nichts anderes im Leben kennen. Dann mag das mit der Hofnachfolge noch funktionieren. Sonst nicht.
Die später vorgesehenen Hofnachfolger sehen doch das die Eltern ihrer Schulfreunde als Arbeitnehmer von 365 Tagen im Jahr nur noch 218 Tage arbeiten ( 365 Tage - 104 Tage Sa+So - 13 Feiertage - 30 Tage Urlaub = 218 Tage ) ohne Krakheitsfehltage. Der Arbeitnehmer ist also im Jahr an knapp 150 Tagen zuhause oder im Urlaub um bekommt sein volles Jahresgehalt + Urlaubsgeld.
Und an diesen 218 Tagen Arbeitszeit werden im Schnitt nur 7,5 Stunden gearbeitet, nicht 12 oder 14 Stunden wie bei Landwirten und wenn doch gibts zusätzlich überstundenfrei. Jährliche Lohnererhöhungen unter Streikandrohung verstehen sich von selbst.

Die Ehefrauen von Arbeitnehmern arbeiten oft nicht mehr weil man auf das Geld nicht angewiesen ist. Die sitzen zuhause und studieren Urlaubsprospekte.
Bei den jungen Frauen sieht es ähnlich aus. Welche Frau mit Verstand angelt sich heute noch einen Landwirt mit seinem Wachtumsbetrieb ?
Diese Hofnachfolger mit Viehhaltung der Zukunft wird mehr oder weniger nur noch C-Ware abbekommen, und auch diese Ehefrauen suchen später oftmals das Weite. Leider muß man sagen.

Ab wann wackelt die Kalkulation deines Bekannten ? Je nach Pachtpreise, die weiter ansteigen, wackelt es bei derzeitigen Milchpreisen gewaltig. da muß der Milchpreis nicht weiter fallen wenn alle Vollkosten berücksichgit werden.
Arbeit suchen kann er, aber nicht nach der Baumaßnahme. Dann ist es zu spät. Nach der Baumaßnahme braucht er ein gut geschmiertes Hamsterrad bis zur Rente. Zusätzlich ist er auf die Unterstützung seiner Frau und Kinder angewiesen weil alleine kann man 100 Kühe + weiter nötige Vergrößerungen vergessen. 100 Kühe bringen heute im Vollerwerb eigentlich schon zuwenig Einkommen wenn noch Altenteiler und Hofnachfolger sowie weitere Kinder vorhanden sind. Ich bin auf die Buchführungsergebnisse 2015 / 2016 nächstes Jahr gespannt.

Ebenso kann der Altenteiler in Wachstumsbetrieben seinen wohlverdienten Ruhestand weitgehend vergessen und mit Gehhilfe in der einen und Mistgabel in der anderen Hand seine Rente "genießen".
Denen erweist er mit seinem Bauprojekt einen Bärendienst. :roll:

Auch wenn es einige nicht hören wollen : So sieht die Realität der wachstumswilligen Zukunftsbetriebe aus wenn man die Augen öffnet.
Ich würde deinem Bekannten raten sich eine Halbtagsstelle zu suchen und seine eignenen Flächen viehhlos zu bewirtschaften. Dann kann er, wenn die Pachtpreise weiter steigen, jederzeit verpachten und hat keinen millionenteuren Betonklotz am Bein, dafür aber mehr Freizeit und vor allem mehr Lebensqualität. Man lebt nur einmal.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jul 13, 2015 12:07

Hallo, Milchpreisvergleich hier.

Rückers 27ct plus Staffel.
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Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon wastl90 » Mo Jul 13, 2015 15:28

marius hat geschrieben:
S 450 hat geschrieben:Zott ist runter auf 30,15 Cent. Gott bin ich froh wenn der Kuhstall endlich leer ist. Die Trockenheit und der schlechte Milchpreis sind eine schlechte Mischung.
Bei uns werden einige neue Ställe gebaut. Ab welchen Milchpreis wackelt da die Kalkulation?
Bekannter: "Wenn 100 Kühe nicht reichen such ich mir eine Arbeit". Er will bauen.....


Ich würde an seiner Stelle auf keinen Fall bauen. Damit tut er sich und seinem Nachwuchs nichts gutes, wenn er die mit einem neuen Bauprojekt auf mehrere Jahrzehnte versklavt und mit in sein Hamsterrad einsteigen läßt.
Die meisten potentiellen Hofnachfolger mit Weitsicht und Umsicht wollen keinen Betrieb übernehmen, außer sie müßen mehr oder weniger weil im Betrieb kräftig investiert wurde und weil sie außer Kuhhintern und Kuheuter nichts anderes im Leben kennen. Dann mag das mit der Hofnachfolge noch funktionieren. Sonst nicht.
Die später vorgesehenen Hofnachfolger sehen doch das die Eltern ihrer Schulfreunde als Arbeitnehmer von 365 Tagen im Jahr nur noch 218 Tage arbeiten ( 365 Tage - 104 Tage Sa+So - 13 Feiertage - 30 Tage Urlaub = 218 Tage ) ohne Krakheitsfehltage. Der Arbeitnehmer ist also im Jahr an knapp 150 Tagen zuhause oder im Urlaub um bekommt sein volles Jahresgehalt + Urlaubsgeld.
Und an diesen 218 Tagen Arbeitszeit werden im Schnitt nur 7,5 Stunden gearbeitet, nicht 12 oder 14 Stunden wie bei Landwirten und wenn doch gibts zusätzlich überstundenfrei. Jährliche Lohnererhöhungen unter Streikandrohung verstehen sich von selbst.

Die Ehefrauen von Arbeitnehmern arbeiten oft nicht mehr weil man auf das Geld nicht angewiesen ist. Die sitzen zuhause und studieren Urlaubsprospekte.
Bei den jungen Frauen sieht es ähnlich aus. Welche Frau mit Verstand angelt sich heute noch einen Landwirt mit seinem Wachtumsbetrieb ?
Diese Hofnachfolger mit Viehhaltung der Zukunft wird mehr oder weniger nur noch C-Ware abbekommen, und auch diese Ehefrauen suchen später oftmals das Weite. Leider muß man sagen.

Ab wann wackelt die Kalkulation deines Bekannten ? Je nach Pachtpreise, die weiter ansteigen, wackelt es bei derzeitigen Milchpreisen gewaltig. da muß der Milchpreis nicht weiter fallen wenn alle Vollkosten berücksichgit werden.
Arbeit suchen kann er, aber nicht nach der Baumaßnahme. Dann ist es zu spät. Nach der Baumaßnahme braucht er ein gut geschmiertes Hamsterrad bis zur Rente. Zusätzlich ist er auf die Unterstützung seiner Frau und Kinder angewiesen weil alleine kann man 100 Kühe + weiter nötige Vergrößerungen vergessen. 100 Kühe bringen heute im Vollerwerb eigentlich schon zuwenig Einkommen wenn noch Altenteiler und Hofnachfolger sowie weitere Kinder vorhanden sind. Ich bin auf die Buchführungsergebnisse 2015 / 2016 nächstes Jahr gespannt.

Ebenso kann der Altenteiler in Wachstumsbetrieben seinen wohlverdienten Ruhestand weitgehend vergessen und mit Gehhilfe in der einen und Mistgabel in der anderen Hand seine Rente "genießen".
Denen erweist er mit seinem Bauprojekt einen Bärendienst. :roll:

Auch wenn es einige nicht hören wollen : So sieht die Realität der wachstumswilligen Zukunftsbetriebe aus wenn man die Augen öffnet.
Ich würde deinem Bekannten raten sich eine Halbtagsstelle zu suchen und seine eignenen Flächen viehhlos zu bewirtschaften. Dann kann er, wenn die Pachtpreise weiter steigen, jederzeit verpachten und hat keinen millionenteuren Betonklotz am Bein, dafür aber mehr Freizeit und vor allem mehr Lebensqualität. Man lebt nur einmal.


Na dir muss es schlecht gehen wenn du die Landwirtschaft mit solchen Augen siehst.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Di Jul 14, 2015 10:18

Der Milchpreis musste wieder mal soweit fallen, damit die Faire Milch und die BDM Freie Milch AG auch mal wieder aktuelle Preise haben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon cerebro » Di Jul 14, 2015 11:02

Ich finde ja das eine gewisse Zeitlang ein niedriger Milchpreis einen kleinen "Reinigungseffekt" erzielt. Die Betriebe kommen mal wieder runter von Ihrem hohen Ross und besinnen sich etwas auf das wesentliche.

Ich persönlich sehe mich eigentlich mit NUR Durchschnittlicher Milchleistung, viel Eigenflächenanteil, geringen Futterkosten, gut postitives Bankkonto und ohne Verbindlichenkeiten auf der Siegerseite....Wenn der Milchpreis noch eine Zeit lang auf diesem Niveau verharrt melk ich die Großbetriebe an den Rande ihrer Existenz :mrgreen: (die Formulierung ist zwar etwas überspitz aber was wahres ist dran)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Stoapfälzer » Di Jul 14, 2015 11:09

genau meine Worte cerebro.
Dass einzige was leider hinkt ist dass die Biogaser immer gleich viel bekommen fürs kw was die Pachtpreise leider nicht reinigt. :(
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon julius » Mi Jul 15, 2015 9:55

cerebro hat geschrieben:Ich finde ja das eine gewisse Zeitlang ein niedriger Milchpreis einen kleinen "Reinigungseffekt" erzielt. Die Betriebe kommen mal wieder runter von Ihrem hohen Ross und besinnen sich etwas auf das wesentliche.

Ich persönlich sehe mich eigentlich mit NUR Durchschnittlicher Milchleistung, viel Eigenflächenanteil, geringen Futterkosten, gut postitives Bankkonto und ohne Verbindlichenkeiten auf der Siegerseite....Wenn der Milchpreis noch eine Zeit lang auf diesem Niveau verharrt melk ich die Großbetriebe an den Rande ihrer Existenz :mrgreen: (die Formulierung ist zwar etwas überspitz aber was wahres ist dran)


Das sehen die Buchführungsergebnisse nicht so. Und auf die würde ich mich schon verlassen. Laß dich mal von LUV beraten.

Gegen größere Betriebe hast du als kleinerer Betrieb auf Dauer keine Chance. Ich seh das hier. Die kleineren Betriebe müßen reihenweise ihre Pachtflächen abgeben weil von Großbetrieben mehr Pacht bezahlt wird.
Also wird da auch mehr verdient, was verständlich ist.

Hier haben die Großbetriebe auch mehr Standbeine. Fast jeder hat noch eine Biogasanlage und nebenher zusätzlich mehrere hundert Bullen oder 100 - 500 Kühe.
Die melkst du als kleinerer Betrieb sicher nicht an den Existenzrand, schon eher umgekehrt. Da sind auch einige Große dabei die viel Eigenland besitzen und immer noch kräftig Fläche zukaufen.
Zuletzt geändert von julius am Mi Jul 15, 2015 10:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Mi Jul 15, 2015 10:01

cerebro hat geschrieben:Ich finde ja das eine gewisse Zeitlang ein niedriger Milchpreis einen kleinen "Reinigungseffekt" erzielt. Die Betriebe kommen mal wieder runter von Ihrem hohen Ross und besinnen sich etwas auf das wesentliche.

Ich persönlich sehe mich eigentlich mit NUR Durchschnittlicher Milchleistung, viel Eigenflächenanteil, geringen Futterkosten, gut postitives Bankkonto und ohne Verbindlichenkeiten auf der Siegerseite....Wenn der Milchpreis noch eine Zeit lang auf diesem Niveau verharrt melk ich die Großbetriebe an den Rande ihrer Existenz :mrgreen: (die Formulierung ist zwar etwas überspitz aber was wahres ist dran)


Da gibt es auch sog. Großbetriebe mit hoher Leistung, hohem Eigenflächenanteil, geringen Futterkosten, geringen Remontierungskosten, positivem Bankkonto, mehreren Mietwohnungen, gute Hofnachfolge, usw.....die sind dann auch bei dir..... :wink:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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