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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Bibbler » So Nov 25, 2018 10:29

Überall wird doch geschrieben das die Milchanlieferung wegen der Dürre zurück geht. Warum wird dann weniger bezahlt?
Inzwischen müssten das eigentlich alle kapiert haben das der Landwirt nur der Spielball ist.
Macht es doch wie es das EMB bei ihrer letzten Sitzung hier bei uns in Süddeutschland beschlossen hat, Lieferverzicht bei Überproduktion und schlechten Preisen.
Das haben genau wieder diejenigen gepredigt aus den Vorständen die vor allem bei uns während der Quote noch Ständig überliefert haben und jetzt die einzelnen in eine Richtung lenken wollen um selbst genau das gegenteil zu machen.
Aber da schenken sich die Oberen vom Bauernverband und BDM nix. Die scheinheiligen sitzten immer ganz oben
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd "Goethe"
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » So Nov 25, 2018 15:10

Beschlüsse vom EMB sind soviel wert, wie wenn ein Rabbi um Regen betet. ......
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon clemi » So Nov 25, 2018 17:49

moinsen,
die milchmenge ist ja irgendwo um die 2 prozent unterm vorjahr in deutschland also deutlich geschrumpft. die hohen altkuhschlachtungen sind ja nun mal auch fakt und diese tiere werden im kommenden frühjahr ganz sicher nicht mehr kalben und in die laktation gehen. im frühjahr und sommer 2019 kann man die auswirkungen der jahrhundertdürre erst richtig ermessen, das ist jetzt noch zu früh dafür.

der spotmilchmarkt hat sich ja stabilisiert auf dem jetzigen niveau, also können die molkereien die rohmilch auch "gut" vermarkten im moment.....das wird jetzt erstmal ne zeit lang seitwärts gehen mit den milchauszahlungspreisen.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » So Nov 25, 2018 18:21

Die Pulverberge drücken noch und der Butter-/Sahneverbrauch ist rückläufig

Bundesweit noch 63.000 Milcherzeuger, davon die Hälfte in Bayern

2002 waren das doppelt soviele

Die Taktiken und Strategien von früher haben heute keine Bedeutung mehr.
Lehrbuchweisheiten und Spotmarktpreise sind Schnee von gestern
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hosenträger » So Nov 25, 2018 23:06

T5060 hat geschrieben:Die Pulverberge drücken noch und der Butter-/Sahneverbrauch ist rückläufig

Bundesweit noch 63.000 Milcherzeuger, davon die Hälfte in Bayern

2002 waren das doppelt soviele

Die Taktiken und Strategien von früher haben heute keine Bedeutung mehr.
Lehrbuchweisheiten und Spotmarktpreise sind Schnee von gestern

Die Pulverberge schmelzen dahin wie der Schnee im Mai. :prost:
Warum sollten die Taktiken und Strategien von früher keine Bedeutung mehr haben?
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » So Nov 25, 2018 23:46

Hosenträger hat geschrieben:Die Pulverberge schmelzen dahin wie der Schnee im Mai. :prost:
Warum sollten die Taktiken und Strategien von früher keine Bedeutung mehr haben?


Weil auf allen Seiten, die Akteure weniger geworden sind und somit alles planbarer wird.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Lonar » So Nov 25, 2018 23:58

Ist halt noch die große variable Fruchtbarkeit überm Sommer. Ich denke mal im Frühjahr gibt's nochmal nen Knick, den der Handel nicht unbedingt einplant...
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Grimli » Mo Nov 26, 2018 7:17

Arla und Friesland Campina wollen dem LEH ganzjahresverträge für 1 Jahr anbieten.
Die Rede ist von 3.05 €/kg Folienkäse.
Selbst mit etwas Molkeverwertung ist das Unternehmergewinn Vernichtung, der Milcherzeuger, für 1 Jahr festgeschrieben.
Für eine gesunde Friesland Campina mit funktionierendem Babynahrungsgeschäft und Absatz für Kondesmilch würde das anders aussehen aber bei derzeitiger Lage wohl eine ziemliche Katastrophe.

In Frankreich wird schon über Butter Intervention diskutiert...

Ob so ein Modell auch länger als 350 Tage bis nach dem Weihnachtsgeschäft funktionieren wird bleibt dann noch die ganz große Frage auf die der Milcherzeuger im Endeffekt erst beim nächsten Jahresvertrags Angebot eine Antwort erhalten wird n8

https://www.boerderij.nl/Rundveehouderij/

Große Parteien streben auch nach Stabilität auf dem Milchmarkt
Immer mehr Parteien versuchen sich gegen die großen Preisschwankungen auf dem Milchmarkt abzusichern. Einkäufer und Weiterverarbeitungsunternehmen einschließlich der Jahrespreise.

In einem schwierigen Milchmarkt suchen nicht nur Landwirte nach Stabilität. Milchproduzenten und -käufer von Milchprodukten tun dies auch. Letztere sind die ständigen Preisschwankungen auf der Einkaufsseite und gehen dann davon aus, dass sie nicht immer die billigsten oder billigsten kaufen müssen. Dies ist eine weitere Chance für die Verarbeiter.
Preise

Diese Parteien möchten nicht gerne sagen, zu welchen Preisen sie ihre Produkte anbieten, aber Käufer weisen manchmal auf etwas hin. Die Geschichte besagt, dass FrieslandCampina 2019 eine Reihe von Kunden zu einem Festpreis von 4,30 € pro Kilogramm Blockbottern angeboten hat. Arla würde dasselbe mit Gouda-Folienkäse tun, der zu einem Preis von 3,05 € pro Kilogramm angeboten wird, so die Geschichte.
Benötigen Sie mehr Stabilität

Solche Angebote werden zweifellos nicht ein ganzes Jahr bestehen bleiben, in dem Sinne, dass sie solche Produkte auch in einem halben Jahr zum gleichen Preis angeboten werden - denn dann wird der Markt zweifellos anders sein. Die Tatsache, dass immer mehr Produkte zu Jahrespreisen angeboten werden - bei denen sich auch die Landwirte an einem festen Milchpreis beteiligen - zeigt, dass auf einem zunehmend mobilen Markt mehr Stabilität erforderlich ist.
Über oder unter dem Marktpreis

Von den genannten Preisen kann alles gefunden werden. Die Folie für 3,05 € pro Kilogramm liegt derzeit über dem realen Marktpreis, aber wer weiß, was der Markt in sechs Monaten tun wird. Für einen Preis von 4,30 € scheint Butter in den letzten eineinhalb Jahren wieder unter dem Markt zu liegen, aber immer noch weit über dem Fünfjahresdurchschnitt. Es ist zu berücksichtigen, dass sich solche Preisverträge nur auf einen Teil der Produktion großer Unternehmen beziehen und dann auch auf „Grunderzeugnisse“. Vergleichen Sie es mit Milchbauern, die nur einen Teil ihrer Milchproduktion auf dem Terminmarkt abdecken.
Müdigkeit aufgrund großer Preisschwankungen

Große Molkereibetriebe verfügen über ein sehr breites Produktionsportfolio. Insbesondere mit ihren wertvolleren und Mehrwertprodukten werden sie sich weiterhin stark im Wettbewerb behaupten und ihre Marktchancen kontinuierlich bewerten. Die Signale zu mehr Festpreisen deuten jedoch darauf hin, dass eine gewisse Müdigkeit aufgrund der enormen Preisschwankungen in den vergangenen Jahren entsteht. Als Gegenleistung für etwas mehr Ruhe sind sie bereit, hier und da etwas Geld zu hinterlassen. Für die Anbieter bedeutet dies neue Möglichkeiten, aber es müssen ausgewogene Möglichkeiten bestehen. Denn wer weiß, was der Markt im vergangenen Jahr tun wird, wo die Grenze für Käufer liegt?
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hosenträger » Mo Nov 26, 2018 8:04

T5060 hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Die Pulverberge schmelzen dahin wie der Schnee im Mai. :prost:
Warum sollten die Taktiken und Strategien von früher keine Bedeutung mehr haben?


Weil auf allen Seiten, die Akteure weniger geworden sind und somit alles planbarer wird.

Das die Akteure weniger werden, ist unbestritten. Ob es deshalb planbarer ist, darf man bezweifeln. Zum Beispiel MMP: Im diesen Monat wurden über 56000 Tonnen MMP ausgelagert. Ich bin mir Sicher, dass im gleichen Zeitraum weniger exportier wurde. So verbrauchen wir(die EU) unsere Vorräte selbst. Setzt sich der Verkauf in dieser Geschwindigkeit fort, wird die EU dann zum MMP Inporteur?????
Genau so das Wetter! Bleibt es so Niederschagsarm, wie das letzte dreiviertel Jahr, ist nicht nur die Schifffahrt betroffen, sondern dann kann man die Erntern auch gleich abschereiben. Planbar ist somit gar nichts! :cry:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon brettermeier » So Dez 02, 2018 8:09

Moin, gibt es schon ne Aussage vom DMK zum Milchptreis für Dezember?
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Elisa » So Dez 02, 2018 8:53

DMK im Dezember -1ct
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon brettermeier » So Dez 02, 2018 10:21

Habe sowas befürchtet, danke für die Info
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon kaltblutreiter » Sa Dez 29, 2018 20:00

Sachsenmilch für Januar 2,5 ct rückläufig: Grundpreis 30,25 ct :evil:
A man's home is his castle until the queen arrives.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Labernich » So Dez 30, 2018 10:40

DMK für Januar noch mal -1ct.
31,5 + 1ct Zuschlag (durchschnittlich)
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mi Jan 09, 2019 12:23

Pete Kappelman hat viel Geld verloren, nicht aber seinen Humor: „Kennen Sie den?“, fragt der Landwirt aus Wisconsin: „Wie macht man als Bauer ein kleines Vermögen? Man startet mit einem großen!“

Dank Trump ist Kappelman auf diesem Weg ein gutes Stück vorangekommen. 450 Holstein und Brown-Swiss stehen im Stall seiner Farm. Seit Mexiko und China als Vergeltung für Trumps Stahlzölle Abgaben von bis zu 25 Prozent auf Milchprodukte erheben, bringt die Milch seiner Kühe entsprechend weniger.

„Um profitabel zu arbeiten, brauchen die meisten Farmer einen Preis von 16 Dollar pro 44 Liter“, sagt Kappelman. „Inzwischen werden am Terminmarkt nur noch 15 Dollar gezahlt.“ Die USA sind der drittgrößte Exporteur von Milchprodukten, Mexiko ist der wichtigste Markt. Bis zu 1,5 Mrd. Dollar dürfte der Preisverfall die Branche 2018 kosten, schätzt Kappelman – und ihn persönlich 120.000 Dollar. „Wir Landwirte werden als Waffe missbraucht“, klagt er.

Die Subventionen, die der Kongress beschlossen hat, decken gerade zehn Prozent seines Verlustes. Manchmal hat er Angst, dass der Handelskrieg für ihn „zum letzten Sargnagel“ werden könnte. „In diesem Jahr haben in Wisconsin 600 Milchbauern dichtgemacht.“ Manche seiner Freunde haben begonnen, ihre Landmaschinen zu verkaufen.

Kappelman hat sich nicht nur den Humor bewahrt, sondern auch den Pioniergeist: „Vergeude nie eine gute Krise“, sagt er. Der Handelskrieg hat ihn innovativer gemacht: Auf der Farm hat er die Fütterung umgestellt, überflüssige Ausgaben gestrichen, vieles effizienter geregelt.

Bis in die letzten Verästelungen der Wirtschaft, bis zu einer Farm am Lake Michigan ist vorgedrungen, dass im Welthandel alles mit allem zusammenhängt. Dass eine Handelsschranke in der einen Ecke des Systems riesige Verwerfungen in einer anderen auslöst. Oder, wie es Kappelman ausdrückt: „Die Stahl­zölle müssen weg, damit wir unseren Käse wieder verkaufen können.“
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