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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon julius » Di Aug 17, 2021 16:03

Manfred hat geschrieben:Wenn da nicht die Kostenseite wäre, die fleißig mit inflationiert...

Das schon aber zumindest sind die Getreide und Rinder Fleischpreise gut angezogen.
Bei der Milch sieht es doch düster aus, bei den Schweinen auch.
Wenn sich das nicht bessert muss an den letzten Preisschrauben gedreht werden.
So muss ich dann bald mit dem rauchen aufhören. :lol:
julius
 
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon julius » Di Aug 17, 2021 16:11

DWEWT hat geschrieben:Die Umbruchwürdigkeit des Grünlands hängt in erster Linie ab von der Wirtschaftlichkeit des Ackerbaus. Sollten die Weizenpreise die 300er Marke reißen, würden weitere Grünlandflächen umbruchwürdig werden, die es heute nicht sind. Damit würden Hangflächen (Erosionsgefahr), Grenzertragsstandorte und andere zweifelhafte aber mögliche Ackerstandorte, die jetzt Grünland sind, gefährdet sein; gäbe es das Umbruchverbot nicht. Die meisten Landwirte jedenfalls hätten kein Problem mit dem Grünlandumbruch auf diesen Standorten.

Hanglage ist ungünstig weil da schwemmt es den guten Boden weg und man ruiniert sein Feld.
Bei uns wäre das weitgehend eben und könnte somit umgebrochen werden, nass wäre es auch kaum.
Die Milchviehhalter die zurzeit aufhören haben so 80 % Dauergrünland was man fast alles umbrechen könnte.
Da ist es dann schon ärgerlich wenn man das nicht oder nur teuer umbrechen darf.
Wir haben noch Futtertrocknungen. Da kann man das Gras halbwegs gut verwerten mit Pferdekops was gut bezahlt wird oder jung gemäht als gentechnikfreies Eiweiss Futter für Milchkühe.
Dennoch wäre es besser man könnte Getreide anbauen.
Warten bringt wohl nichts weil mit den Getreidepreisen zurzeit werden Ackerrechte bald deutlich teurer werden und aufgehoben wird das Umbruchverbot wohl nicht mehr da müßte schon eine Hungersnot kommen.
julius
 
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Di Aug 17, 2021 16:21

julius hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Die Umbruchwürdigkeit des Grünlands hängt in erster Linie ab von der Wirtschaftlichkeit des Ackerbaus. Sollten die Weizenpreise die 300er Marke reißen, würden weitere Grünlandflächen umbruchwürdig werden, die es heute nicht sind. Damit würden Hangflächen (Erosionsgefahr), Grenzertragsstandorte und andere zweifelhafte aber mögliche Ackerstandorte, die jetzt Grünland sind, gefährdet sein; gäbe es das Umbruchverbot nicht. Die meisten Landwirte jedenfalls hätten kein Problem mit dem Grünlandumbruch auf diesen Standorten.

Hanglage ist ungünstig weil da schwemmt es den guten Boden weg und man ruiniert sein Feld.
Bei uns wäre das weitgehend eben und könnte somit umgebrochen werden, nass wäre es auch kaum.
Die Milchviehhalter die zurzeit aufhören haben so 80 % Dauergrünland was man fast alles umbrechen könnte.
Da ist es dann schon ärgerlich wenn man das nicht oder nur teuer umbrechen darf.
Wir haben noch Futtertrocknungen. Da kann man das Gras halbwegs gut verwerten mit Pferdekops was gut bezahlt wird oder jung gemäht als gentechnikfreies Eiweiss Futter für Milchkühe.
Dennoch wäre es besser man könnte Getreide anbauen.
Warten bringt wohl nichts weil mit den Getreidepreisen zurzeit werden Ackerrechte bald deutlich teurer werden und aufgehoben wird das Umbruchverbot wohl nicht mehr da müßte schon eine Hungersnot kommen.


Es gibt keine Alternative zum Melken. Wer melkt ist im Vorteil. Mit Getreide und Mutterkühe kann man keinen Betrieb erhalten, da wird nur noch Geld verbrannt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Isarland » Di Aug 17, 2021 16:25

julius hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Die Umbruchwürdigkeit des Grünlands hängt in erster Linie ab von der Wirtschaftlichkeit des Ackerbaus. Sollten die Weizenpreise die 300er Marke reißen, würden weitere Grünlandflächen umbruchwürdig werden, die es heute nicht sind. Damit würden Hangflächen (Erosionsgefahr), Grenzertragsstandorte und andere zweifelhafte aber mögliche Ackerstandorte, die jetzt Grünland sind, gefährdet sein; gäbe es das Umbruchverbot nicht. Die meisten Landwirte jedenfalls hätten kein Problem mit dem Grünlandumbruch auf diesen Standorten.

Hanglage ist ungünstig weil da schwemmt es den guten Boden weg und man ruiniert sein Feld.
Bei uns wäre das weitgehend eben und könnte somit umgebrochen werden, nass wäre es auch kaum.
Die Milchviehhalter die zurzeit aufhören haben so 80 % Dauergrünland was man fast alles umbrechen könnte.
Da ist es dann schon ärgerlich wenn man das nicht oder nur teuer umbrechen darf.
Wir haben noch Futtertrocknungen. Da kann man das Gras halbwegs gut verwerten mit Pferdekops was gut bezahlt wird oder jung gemäht als gentechnikfreies Eiweiss Futter für Milchkühe.
Dennoch wäre es besser man könnte Getreide anbauen.
Warten bringt wohl nichts weil mit den Getreidepreisen zurzeit werden Ackerrechte bald deutlich teurer werden und aufgehoben wird das Umbruchverbot wohl nicht mehr da müßte schon eine Hungersnot kommen.

Auf Dauerhaft hohe Getreidepreise zu spekulieren würde ich nicht. Sollte der Weizenpreis nächstes Jahr auf 15,oder noch tiefer fallen, dann gibts hier im Forum einen neuen Jammerthread.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon julius » Di Aug 17, 2021 16:35

Isarland hat geschrieben:Auf Dauerhaft hohe Getreidepreise zu spekulieren würde ich nicht. Sollte der Weizenpreis nächstes Jahr auf 15,oder noch tiefer fallen, dann gibts hier im Forum einen neuen Jammerthread.

Dann ist dann die Gewinnglättung von Vorteil.
So ein Ackerbau Betrieb in Ostdeutschland mit 2000 ha Getreide, Raps, Mais hat dieses Jahr locker 500 000 oder 600 000 Euro mehr Gewinn gegenüber letztes Jahr.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon mau 67 » Di Aug 17, 2021 18:20

an Labernich
mail mir doch bitte deine Adresse , mich interessiert dein Betrieb.Google Maps
Mau im 5.Trennungsjahr,meine Frau wollte mich klar beerben.
Sie hat die Scheidung eingereicht,zögert diese aber hinaus.


Ich glaube Marius.
Er sollte einen Großteil seines Vermögens in Sachwerte und die Erhaltung seines Milchviehbetriebes stecken.
Betriebe ,wie Marius, werden gebraucht.
Betriebe ,die Gewinne machen können.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Paule1 » Mi Sep 22, 2021 22:34

Hier wird immer von Hafermilch gesprochen, das wäre ja sogar Strafbar :idea: :klug: doch das Milchbauern ihr eigenes Kuh-Grab schaufeln ist schon seltsam :mrgreen:

Landwirtschaft: Haferdrink vom Bauern | Abendschau | BR24

https://www.youtube.com/watch?v=RJhEeyXShTU
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mi Sep 22, 2021 22:50

Nochmal Haferdrink https://www.youtube.com/watch?v=z8Vo0FxJwkg

Den Hafertrester müssen aber dann die Kühe fressen, sonst käme der in den Kompost.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hosenträger » Do Sep 23, 2021 7:05

Zitat Markbericht:
Diese scheinen jedoch langsam zu Ende zu gehen und ein
Preisanstieg ist kaum mehr aufzuhalten. Zitat Ende
Da sieht man welche Politik die Molkereien verfolgen! :evil:
https://www.butterkaeseboerse.de/UserFi ... z-kw38.pdf

Wenn Zitate nicht mit der quote-Funktion gekennzeichnet werden, bitte den zitierten Text z.B. zwischen Zitat Anfang ... und Zitat Ende setzen!
So wie oben weiß man nicht was der zitierte Text und was dein Text ist!
Falke

Sorry Falke ich habe es geändert.

Spotmarkt 48,5 Cent langsam scheind die 50Centmarke erreichbar zu sein, aber nur wenn die Milch im Besitz der Molkerei ist! Den Milchbauern erzählt man, daß der Auszahlungpreis wegen gestigener Kosten fallen muß! :evil:
https://www.elite-magazin.de/news/newst ... 17030.html
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hosenträger » Sa Sep 25, 2021 12:52

https://www.topagrar.com/rind/news/weni ... 96083.html
Ach in NL ist die Milchmenge rückläufig. Scheind ja ein neuer Hipe zu werden.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Sep 25, 2021 15:35

Die haben zum ersten Schnitt auch eher mäßiges Futter eingefahren
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon julius » Sa Sep 25, 2021 15:55

Es wird auch weniger Kuhmilch gebraucht.
Getreide zum Trinken - Hafer-Hype im Norden
https://www.youtube.com/watch?v=z8Vo0FxJwkg
julius
 
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hosenträger » Sa Sep 25, 2021 16:15

julius hat geschrieben:Es wird auch weniger Kuhmilch gebraucht.
Getreide zum Trinken - Hafer-Hype im Norden
https://www.youtube.com/watch?v=z8Vo0FxJwkg

Getreide ist noch knapper! Mühlen zahlen schon jeden Preis für Hartweizen. Es ist ja der Ursprung des Mangels, daß Getreide und Soja wenig und gute Qualitäten extrem rar sind! Da wird es noch so manche Überraschung geben! Und das nicht nur bei unseren Molkis! 8)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hosenträger » Di Sep 28, 2021 10:10

Das mit dem Haferdrink wird wohl auch wieder mangel Ware begraben! 8)
https://www.agrarheute.com/markt/marktf ... opa-585713
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon DWEWT » Di Sep 28, 2021 10:17

Hosenträger hat geschrieben:Getreide ist noch knapper! Mühlen zahlen schon jeden Preis für Hartweizen. Es ist ja der Ursprung des Mangels, daß Getreide und Soja wenig und gute Qualitäten extrem rar sind!


Der Hartweizenmarkt ist absolut nicht zu vergleichen mit dem normalen Getreidemarkt! Nach einem Jahr mit knapper Versorgung folgt, weil die Bauern ja so megaschlau sind, gleich ein Jahr mit Überangebot. Siehe Dinkel 2020 und 2021 und Erwartung für 2022. Man munkelt, dass die ersten Bullenmäster schon über eine Erweiterung ihrer Produktionskapazitäten nachdenken. :lol:
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