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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Beitragvon H.B. » Mo Sep 15, 2008 19:13

Heinrich, es ist doch so, Landwirte denen ihr Job Spaß macht wachsen. Wer wächst, muß zzt. noch Quote kaufen.

Unterlieferer sind doch wirklich nur die, dies nicht können, oder auch einmal Pech hatten, wie zB. letztes Jahr viele wegen Blauzunge, oder heuer tw. wegen der Impfung.

Also wer Quote kauft hat doch immer schon spekuliert wieviel er kauft, und wieviel er auf die Risokokarte setzt.

So können nur permanent erfolglose Betriebe gemeinsam mit den Ritzern des BDM Forderungen nach einem Ende des Ausgleichs unter Bauern (Saldierung) schreien.
Die in Deutschland überleiferte Menge war noch nie so hoch, um preisliche Negativauswirkungen hervorzurufen.

Wer wirklich permanent erfolglos ist, kann laut topagrar unter Nachweis seiner Erfolglosigkeit bei Jürgen Zettl unter der Tel.Nr. 08345/925437 eine Hoftafel

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Beitragvon Heinrich » Mo Sep 15, 2008 20:31

H.B. hat geschrieben:Heinrich, es ist doch so, Landwirte denen ihr Job Spaß macht wachsen. Wer wächst, muß zzt. noch Quote kaufen.

Unterlieferer sind doch wirklich nur die, dies nicht können, oder auch einmal Pech hatten, wie zB. letztes Jahr viele wegen Blauzunge, oder heuer tw. wegen der Impfung.

Also wer Quote kauft hat doch immer schon spekuliert wieviel er kauft, und wieviel er auf die Risokokarte setzt.

So können nur permanent erfolglose Betriebe gemeinsam mit den Ritzern des BDM Forderungen nach einem Ende des Ausgleichs unter Bauern (Saldierung) schreien.
Die in Deutschland überleiferte Menge war noch nie so hoch, um preisliche Negativauswirkungen hervorzurufen.

Wer wirklich permanent erfolglos ist, kann laut topagrar unter Nachweis seiner Erfolglosigkeit bei Jürgen Zettl unter der Tel.Nr. 08345/925437 eine Hoftafel

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Jetzt bleib mal bitte locker, oder was ist mit dir los?
Das Schild find ich garnicht mal schlecht.
Zum Quotenkauf, also ich behaupt mal, wer ab jetzt noch Quote kauft hatz einch zu viel Geld.
Wenn wir mal alle erlich sind, hat sich das Überliefern in den letzten Jahren doch immer gelohnt.
Meistens hat das im Schnitt so 7-8 Cent gekostet.
Wenn ich mir überlege das die Quote 2015 abgeschaft wird muss man den Börsenpreis in 7 Jahern verdienen.
Und hier ist doc niemand der ernsthaft glaubt das der neuen Börsenpreis deutlich unter 35 Cent fällt.
Selbst 30 wären zuviel.
Und mal ganz erlich, sind nur die Erfolgreich die ihre Qoute "Vol kriegen".
Wenn es mal nicht gelaufen hat werden oft im Herbst teurer Rinder gekauft, die oft im nächsten Sommer schon nicht mehr da sind, nur um die Quote voll zubekommen.
Mir sagte mal ein Bauer, er ginge davon aus das es vielen ohne qute besser ging als mit, so müsste man nicht krampfhaft versuchen sein Ziel, die Qoute voll zumelken, erreichen. Weil es ja peinlich ist zu sagen, man hat sie nicht vollbekommen.
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Beitragvon DeadlyNightshade » Mo Sep 15, 2008 21:39

Hier liegt der Milchpreis fuer August bei 27 cent umgerechnet

Wenn man aber einrechnet, dass wir fast alles an Kraftfutter aus der Eurozone beziehen und das ja eigentlich nicht nach aktuellem Kurs berechnet werden kann, dank des teuren Euros, koennt ihr da nochmal ein bisschen abziehen
An manchen Tagen ist man Hund und an anderen Tagen Baum
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Beitragvon H.B. » Di Sep 16, 2008 8:33

Heinrich hat geschrieben:
Jetzt bleib mal bitte locker, oder was ist mit dir los?
Das Schild find ich garnicht mal schlecht.


Ich find das Schild auch nicht schlecht, wo sie sich häufen dürfte in naher Zukunft Fläche frei werden :wink:
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Beitragvon H.B. » Di Sep 16, 2008 12:51

s'Fräulein, Druck muß nur da aufgebaut werden wo es notwendig ist.

Es gibt auch Geschäftsführer und Vorstände, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind, seit Jahren.

Klar ist China ein Markt der bedient werden will, aber nur kurzfristig. Das wiederhinausgedrängt werden ist schmerzhaft. Wir sollten denen verkaufen, was nachgefragt wird - nicht mehr und nicht weniger.

Marktanteile zu gewinnen kann nur auf die Art funktionieren, daß wir uns im Ausland - wo auch immer - mit nicht austauschbaren Produkten einnisten.
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Beitragvon H.B. » Di Sep 16, 2008 18:50

schimmel hat geschrieben:Holsteins Milchbauern setzen auf den Markt.
Hier wird gebaut wie blöd.....usw....


Na dann zeichne mal los, Reini :lol:

Deine Unterteilung in BBV und BDM Bauern bleibt mir ein Rätsel.

Ja, ich bin seit ca. 2 Jahren im BBV. Wir haben ein junges aktives Ortsverbandteam, und der BBV leistet gute sachliche Arbeit in vielen Bereichen, auch ohne das Engagement in den einzelnen Produktionsrichtungen.

Die Milchpolitik des BBV stimmt zu einem nicht unerheblichen Teil nicht mit meiner Meinung überein. Dadurch wird kein Milcherzeuger Schaden nehmen.

Wenn wir jetzt die Ziele und die daraus entstehenden Änderungen des BDM durchleuchten, ist der Schaden für die europäische Milchwirtschaft äußerst gering. Ungleich höher ist der Schaden, den die deutschen Milcherzeuger daraus zu erwarten haben.
Es ist die Pflicht jedes einzelnen der seine Zukunft in der Milcherzeugung sieht, an jeder Stelle und an jedem Ort gegen die Vorhaben des BDM mit allen erlaubten vorzugehen.

Reini, es gibt Bauern die auf jede Art von Standesvertretung verzichten oder nicht übereinstimmen, die haben deswegen nicht weniger Erfolg.
Ich denke du hast auch Kollegen denen es am liebsten wäre, wenn deine Abrechnungen nach HOIAG erfolgen würden. Ob das für dich im Endeffekt wirtschaftlicher wäre, muß dir selbst überlassen werden, ich glaub nicht.


Die Punktreihen von unserem lieben Schlitzöhrchen entstehen vom Gestöhne, das aus Handlungen der vorangegangenen Unterhaltung mit mir entstanden ist :wink:
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Beitragvon Gast » Di Sep 16, 2008 19:01

schimmel hat geschrieben:Süddeutsche Betriebe scheuen das Wachstum wie das Weihwasser.
Schleswig - Holsteins Milchbauern setzen auf den Markt.


Reini

das stimmt so nicht ganz. der großteil der schleswig milcherzeuger setzen nicht auf den markt, sondern haben die letzten 20 jahre ihren laden dicht gemacht. die paar übriggebliebenen setzen auf den markt, richtig aber das machen in süddeutschland auch ein " paar "
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Beitragvon H.B. » Mi Sep 17, 2008 8:02

Gibts bei euch eigentlich keinen Betrieb ohne Berater? Warum können die Bauern in deiner Gegend nicht selbstständig denken?
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Beitragvon fedorow » Mi Sep 17, 2008 8:23

schimmel hat geschrieben:Mir fällt nur auf, dass es nach Außen keine einheitliche Aussage des BBV gibt (Nord - Süd z.B.) Innerhalb des BDM gibt es ebenfalls die gravierensten Unterschiede (Kunde mit 400 Kühen, BDM - Mitglied, drei Poster am Stall, sagt weg: mit der Quote, lieber gestern als morgen)...


Reini

ich find der bdm hat schon eine klare einheitliche richtlinie,siehe forderungen ob die gut sind, ist ne andere frage. ebenso der bauernverband, der eben alle branchen vertreten muss aber schon einiges für ALLE erreicht hat, z.b erbschaftssteuer, dieselverbilligung, prämien usw. es gibt schon unterschiede zwischen dem BBV und dem DBV aber das liegt auch an den unterschiedlichen verhältnissen, strukturen ( süd, nord ) das gemeinsame ziel alle landwirte zu vertreten haben beide. wenn nun einige bdm mitglieder z.b. die abschaffung der quote fordern, ist dies ihre persönliche entscheidung, hat aber nichts mit dem BDM zu tun. es wird keinen verein oder verband geben in dem keiner aus der reihe tanzt und alle 100% die gleiche meinung haben, das ändert aber nichts an der richtlinie des jeweiligen verbandes. ich finde es persönlich wichtig welche ziele der jeweilige verband verfolgt um zu entscheiden ob ich beitretre oder nicht, was einzelne mitglieder rumposaunen ist mir wurscht. :D
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Beitragvon Panic » Mi Sep 17, 2008 9:24

H.B. hat geschrieben:Gibts bei euch eigentlich keinen Betrieb ohne Berater? Warum können die Bauern in deiner Gegend nicht selbstständig denken?


!!!!!!!
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Beitragvon SHierling » Mi Sep 17, 2008 9:42

H.B. hat geschrieben:Gibts bei euch eigentlich keinen Betrieb ohne Berater? Warum können die Bauern in deiner Gegend nicht selbstständig denken?

Was glaubst Du, wer schneidet nachher besser ab: ein Einzelner, der seine Bücher abends um 20:00 nach der Arbeit liest, wenn er sie sich überhaupt vormittags oder wann auch immer aus der Bücherei besorgen kann vor lauter Zeit, und/oder überhaupt an aktuelle Versuchsergebnisse RANkommt, oder 20 Landwirte, "die es sich leisten", sich jemanden anzustellen, der nichts weiter zu tun hat, als ihnen den ganzen Tag die möglichst besten Informationen ranzuschaffen - und der dabei niemand anderem verpflichtet ist, keiner Firma, keinem Amt und keinem eigenen Betrieb - also quasi davon lebt, "seinen" Kunden genau DEREN Bestes zu vermitteln?

Was ist an einem Beratungsring schlechter als zB an einem Maschinenring?

An so eine Art "Top-Agrar-Wissen" (stellvertretend für alle von Werbung finanzierten Hochglanz-Heftchen) glaubt ja wohl niemand mehr, oder?

Ach ja, das ist hier ja Milchpreisvergleich: HanSano hier -.36
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Beitragvon Panic » Mi Sep 17, 2008 9:55

Berater müssen nicht unbedigt schlecht sein. Aber wenn, wie bei uns in der Gegend einige kammerberatene Betriebe den Löffel nachher abgegeben haben (Beratungsgeschädigt!!!) oder nach Beratung Sauenställe wie irre gebaut wurden und immer noch werden, Biogasanlagen in Regionen gebaut werden, wo sie aufgrund knapper Fläche in Konkurrenz zu den Sauenställen stehen, dann frage ich mich was davon zu halten ist. Das der Landwirt selber entscheidet ist richtig, nimmt dem Berater jedoch schön die Mitverantwortung von den Schultern.
Einzelbetriebliche Beratung sah hier doch so aus: die Fläche ist knapp, 200 Sauen zu wenig, Ferkeldefizit, ergo Mastschweine raus aus den Betrieben, Mastställe umbauen, 500 Sauen minimum und heute weiß keiner wohin mit den Ferkeln. Und das sagte der Berater 5 Betrieben am Tag, von wegen einzelberieblicher Beratung. So, das war jetzt mal voll off topic.
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Beitragvon SHierling » Mi Sep 17, 2008 10:08

Panic hat geschrieben:Berater müssen nicht unbedigt schlecht sein. Aber wenn, wie bei uns in der Gegend einige kammerberatene Betriebe den Löffel nachher abgegeben haben (Beratungsgeschädigt!!!) ....

Eben das ist ja der Unterschied zwischen Beratungsring und Kammer, Landwirtschaftamt oder was auch immer. Bei privater, unabhängiger Beratung KANNST Du gar nicht so handeln, denn dann passiert genau das, was Du hier vorführst: Deine Kunden sterben aus.

Wenn Du Dein Gehalt von der Kammer bekommst, ist das natürlich "egal"!

Und IRGENDWOHER muß man seine Infos ja beziehen. Ich kenn jedenfalls nur wenige Bauern, die sich tatsächlich ab und zu aufmachen, sich SELBER zu Informieren, mal SELBER aktuelle Arbeiten lesen und verwerten. Die meisten suchen sich schon allein aus Zeitmangel doch nur aus, aus welcher zweiten, dritten oder vierten Hand sie vorgekaute und vorsortierte Infos glauben wollen - und da wäre mit ein Beratungsring allemal lieber als alles andere!.
Zuletzt geändert von SHierling am Mi Sep 17, 2008 10:13, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon havanna » Mi Sep 17, 2008 10:39

In M/V sind 80 Mio von Rücker nach Nordmilch abgewandert.
Tendenz auch in Weser-Ems erkennbar.Ab 01.11. werden die Trinkmilchkontrakte verhandelt.Ich schätze danach wird auch Humana deutlich weniger auszahlen.
Die Molkereien in Norddeutschland werden perspektivisch(Qutenwanderung) in Milch "ersaufen".Dann können sich die Molkereien aussuchen,ob sie überhaupt "Rückkehrer und Trittbrettfahrer"wieder aufnehmen.
Der Milchpreis wird nicht steigen können.Wenn der BDM weiterhin dies behauptet,dann ist das an der Realität vorbei.
Die Zukunft des Milchpreises wird nur noch von den ganz großen Molkereien mit breiter Verwertungsschaukel bestimmt.Ob man dies nun hören will oder nicht,in Norddeutschland wird dies wahrscheinlich nur Nordmilch sein.
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Beitragvon fedorow » Mi Sep 17, 2008 12:10

havanna hat geschrieben:Der Milchpreis wird nicht steigen können.Wenn der BDM weiterhin dies behauptet,dann ist das an der Realität vorbei.

neulich hat doch prof. sören frandsen auf dem kongress der EV angekündigt, durch die reformpläne, aufstockung der modulation und weiterer rückgang der milchpreise müssen sich die milchviehalter auf einen gewinnrückgang von ca 50 % einstellen :( wenn der milchpreis auf dieser aktuellen höhe bleibt können wir von glück reden.
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