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Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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398 Beiträge • Seite 2 von 27 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 27
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » Mi Sep 25, 2013 19:40

Statt dass nun osteuropäische Fleischzerleger nach Deutschland kommen, entsteht in Rumänien ein Zweigwerk und die Schweine werden dorthin transportiert.


Sag mal schämst du dich gar nicht? :roll: :roll:

Ausgerechnet die Fleischzerlegebranche, in der die ausländische Arbeitskräfte teilweise gehalten werden wie Zwangsarbeiter in NS-Arbeitslagern, heran zu ziehen...

:roll: :roll:
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Sep 26, 2013 8:22

Ferengi hat geschrieben:
Statt dass nun osteuropäische Fleischzerleger nach Deutschland kommen, entsteht in Rumänien ein Zweigwerk und die Schweine werden dorthin transportiert.


Sag mal schämst du dich gar nicht? :roll: :roll:

Ausgerechnet die Fleischzerlegebranche, in der die ausländische Arbeitskräfte teilweise gehalten werden wie Zwangsarbeiter in NS-Arbeitslagern, heran zu ziehen...

:roll: :roll:


Was für ein verquertes Argument mit "Zwangsarbeitern" und "NS-Lagern". Das schlägt dem Fass den Boden aus, Deutschland deportiert Zwangsarbeiter in Arbeitslager wie damals zur NS-Zeit, schämst Du dich nicht für diesen NS-Vergleich?
Tatsache ist, dass die Arbeiter freiwillig kommen, weil es ihnen zuhause noch viel schlechter geht, keiner wird nach D verschleppt und zur Verrrichtung von Zwangsarbeit gezwungen. Die rumänischen Schleuser verlangen noch viel Geld, dass die Arbeiter mitgenommen werden und aus der Not heraus wird auch gezahlt.
Das Ganze Dilemma zeigt das große Lohngefälle innerhalb Europas auf und wir dekandenten Deutschen diskutieren, ob der Mindestlohn 8.50€ oder 10€ sein soll. In Südeuropa, wo die Jugendarbeitslosigkeit bei 25% liegt, wären diese froh, überhaupt eine Praktikantenstelle zu bekommen. Wieso fordern die Sozialisten und Sozis eigentlich nicht einen Mindestlohn für alle Europäer, fleckendeckend und über alle Branchen? Schließlich haben wir eine gemeinsame Währung und einen gemeinsamen Markt für Waren und Dienstleistungen, wozu auch Löhne und Gehälter gehören.

Darum
Der Verdienst sollte sich ander Leistung orientieren, für Verhandlungen sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer verantwortlich. Der Staat sollte sich in diese Fragen nicht einmischen. Ein sozialer Ausgleich soll wie bisher über Transferleistungen wie Aufstocken oder Zuschüsse (Mitbeihilfen, sozialer Wohnungsbau etc.) erfolgen. Flächendeckende Mindestlöhne sind kontraproduktiv und setzen bestehende Arbeitsverhältnisse auf's Spiel. Aber das nehmen Linke, rote und scharze Sozis ja gerne in Kauf und die Massenmedien blasen noch ins gleiche Horn. Armes Deutschland
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Altmeister » Do Sep 26, 2013 8:23

Kyoho hat geschrieben:Wie wird die FDP im Parlament nun fehlen, wenn nur noch schwarze, rote und grüne Sozialdemokraten zusammen mit den Sozialisten Politik machen und die Liberalen dürfen nicht mal mehr als Opposition mitreden. Der arme Brüderle muss nun die Mindestlohndebatten vor der Glotze verfolgen. Armes Deutschland.


Ein Teil der Mitarbeiter von Brüdele die er entlassen muss, werden Hartz4 beantragen müssen
weil sie nicht vermittelbar sind.

Sie können jetzt praxisnah die soziale Gerechtigkeit kennenlernen.

Altmeister
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Altmeister » Do Sep 26, 2013 8:34

Hallo,

würden die kapitalabschöpfenden Konzerne angemessene Löhne zahlen,
hätten wir diese Diskussion nicht.

Die Lohndrückerei kommt aus diesem Bereich und pflanzt sich bis in
die unteren Stufen durch.

Den letzten beißen die Hunde.

Altmeister
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon frank1973 » Do Sep 26, 2013 9:23

Altmeister hat geschrieben:Hallo,

würden die kapitalabschöpfenden Konzerne angemessene Löhne zahlen,
hätten wir diese Diskussion nicht.

Die Lohndrückerei kommt aus diesem Bereich und pflanzt sich bis in
die unteren Stufen durch.

Den letzten beißen die Hunde.

Altmeister
Es sind die allerwenigsten Betriebe die einen Mindestlohn nicht zahlen können.Die anderen wollen ihn nicht zahlen um selbst ein Leben in Saus und Braus zu führen.Ganz einfach.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Do Sep 26, 2013 9:51

Jeder der gegen eine Entlohnung auf einem Niveau ist, welcher für das jeweilige Land angemessen ist(50% der Menschen hier in Deutschlan halten nur 1% der privaten Vermögen;10% halten 40%) hat Angst davor das die eigenen Felle wegschwimmen könnten.

Dieser Quatsch mit "Beschäftigung" ist nur vorgeschoben.
Nochmal, warum sollten Menschen ihre kostbare Lebenszeit für "Beschäftigungen" aufopfern wenn man dadurch nichts "erreichen" kann? Außer das man beschäftigt ist?
Beschäftigen kann ich mich selbst, mit tollen Sachen, auch ohne Geld.

Und ich glaube kaum das sich Menschen freuen wenn sie einen unbezahlten Praktikumsplatz bekommen, womöglich noch mit einen Hochschulabschluss....ich lach mich kaputt.
Es muss einfach eingesehen werden das menschliche Arbeit weniger wird, zumindest in der Produktion. Dieser Trend läuft nun schon länger und genausolange wird von "VollBESCHÄFTIGUNG" gesprochen.

Das Realeinkommen der breiten Masse sinkt, jedes Jahr. Wann ist es denn GUT?Der Arbeitende soll die Scheiße kaufen aber ohne vorher Kosten verursacht zu haben, das ist doch nicht zuende gedacht. Und nachher noch Maulen das der "Verbraucher"(ein schreckliches Wort des Neusprechs)sparen muss und die produzierten Güter nicht die Wertschätzung erfahren die sie erfahren sollten.

Ich hatte das schonmal angeführt, wieviel produktive Jobs gibts denn noch? Vielleicht 30 bis max 40% aller sozialversicherungspflichtigen Jobs. Das andere ist auch nur Beschäftigung, auf Trab halten.Und für sowas bekommt man kein Gehalt oder Lohn oder Boni, sondern eine Entschädigung, ich auch.
"Wir leben in einem globalen Schweinesystem"
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Manfred » Do Sep 26, 2013 10:32

Ich hab neulich mal spaßeshalber die inflationsbereinigte Bruttojahreslohnentwicklung eines durchschnittlichen Tariflöhners aus zusammengesuchten statistischen Daten herausgerechnet.
Das Ergebnis ist, dass die reale Kaufkraft recht konstant angestiegen ist, seit Gründung unserer Republik:

Bruttojahreslohn.jpg
Bruttojahreslohn.jpg (24.57 KiB) 888-mal betrachtet


Der Normalverbraucher überkompensiert das halt durch den Anstieg seiner Konsumwünsche (Mehr Wohnraum, Fertignahrung, Auto, Urlaub, Elektronikspielkram etc.).

Ein hoher Mindestlohn wird ganz klar zu Arbeitsplatzverlusten und damit steigenden Sozialkosten führen.
Auch die Zahl der Scheinselbständigen wird steigen. Einige Branchen haben das Spiel ja schon durch, siehe Paketdienste.
Ohne Außenschutz werden Arbeitsplätze einfach dahin verlagert, wo sie Rendite bringen.
Branchenspezifische, regionale Tarife sind deutlich sinnvoller.
Eine Friseuse in der Mitte Deutschlands könnte ruhig 10 Euro Mindestlohn erhalten. Die Kunden haben ja keine Ausweichmöglichkeit abgesehen von sich selbst ausbeutenden Selbständigen. Das selbe im Gebäudereinigungsgewerbe.
An der Ostgrenze sieht das ganz anders aus. Da fahren die Kunden dann halt nach Polen oder Tschechien oder lassen Personal von dort kommen.
Im produzierenden Gewerbe ist es fast egal wo in Deutschland. Wenn du Produktivität nicht stimmt, ist der Arbeitsplatz weg. Punkt.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Do Sep 26, 2013 10:36

Manfred hat geschrieben:Ich hab neulich mal spaßeshalber die inflationsbereinigte Bruttojahreslohnentwicklung eines durchschnittlichen Tariflöhners aus zusammengesuchten statistischen Daten herausgerechnet.
Das Ergebnis ist, dass die reale Kaufkraft recht konstant angestiegen ist, seit Gründung unserer Republik:

Bruttojahreslohn.jpg


Der Normalverbraucher überkompensiert das halt durch den Anstieg seiner Konsumwünsche.

Ein hoher Mindestlohn wird ganz klar zu Arbeitsplatzverlusten und damit steigenden Sozialkosten führen.
Auch die Zahl der Scheinselbständigen wird steigen. Einige Branchen haben das Spiel ja schon durch, siehe Paketdienste.
Ohne Außenschutz werden Arbeitsplätze einfach dahin verlagert, wo sie Rendite bringen.
Branchenspezifische, regionale Tarife sind deutlich sinnvoller.
Eine Friseuse in der Mitte Deutschlands könnte ruhig 10 Euro Mindestlohn erhalten. Die Kunden haben ja keine Ausweichmöglichkeit abgesehen von sich selbst ausbeutenden Selbständigen. Das selbe im Gebäudereinigungsgewerbe.
An der Ostgrenze sieht das ganz anders aus. Da fahren die Kunden dann halt nach Polen oder Tschechien oder lassen Personal von dort kommen.
Im produzierenden Gewerbe ist es fast egal wo in Deutschland. Wenn du Produktivität nicht stimmt, ist der Arbeitsplatz weg. Punkt.

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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon meyenburg1975 » Do Sep 26, 2013 10:38

Kombilohn abschaffen, 450€ Jobs und Leiharbeit begrenzen, sowie die Inanspruchnahme von Dienstleistungen auch für private Nutzung steuerlich abzugsfähig gestalten. Dann braucht´s keinen Mindestlohn und die Schwarzarbeit bekäme auch eins auf den Deckel.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Sep 26, 2013 10:55

Piraterie hat geschrieben:
Dieser Quatsch mit "Beschäftigung" ist nur vorgeschoben.
Nochmal, warum sollten Menschen ihre kostbare Lebenszeit für "Beschäftigungen" aufopfern wenn man dadurch nichts "erreichen" kann? Außer das man beschäftigt ist?
Beschäftigen kann ich mich selbst, mit tollen Sachen, auch ohne Geld.

Und ich glaube kaum das sich Menschen freuen wenn sie einen unbezahlten Praktikumsplatz bekommen, womöglich noch mit einen Hochschulabschluss....ich lach mich kaputt.
Es muss einfach eingesehen werden das menschliche Arbeit weniger wird, zumindest in der Produktion. Dieser Trend läuft nun schon länger und genausolange wird von "VollBESCHÄFTIGUNG" gesprochen.
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Häufig können gerade Menschen ohne Bildungsabschluss mit ihrer so wertvollen Zeit nichts anfangen. Statt sich intensiv um Jobs zu bemühen, rufen sie nach dem Staat und der Gesellschaft. Ersatzbeschäftigung bieten Fernsehen, Kneipen oder Straßenclans. Dass dadurch Kriminalität, Aggressivität und Drogengefährdung und Neid zunehmen ist logisch. Wer einen Job hat und täglich 8 Stunden arbeitet, der hat da weitaus weniger Probleme. Es ist auch ein Unrecht and der Menschenwürde, Arbeitssuchenden die Arbeitsstelle per Gesetz zu verweigern und die Türen auf dem Arbeitsmarkt von vornherein zu verschließen. Ein flächendeckender Mindestlohn schafft keinesfalls mehr Stellen, wer das meint, der irrt gewaltig, das Gegenteil ist der Fall, siehe Frankreich. Nicht umsonst wird in Haupftschulen schon geleht, wie man einen Antrag auf Hartz IV stellt. Das ist das eigentliche Vergehen an jungen Meschen, denn wer es schon schwer hat, sich beruflich in die Gesellschaft zu integrieren, dem werden von den Sozialisten noch Prügel zwischen die Beine gehauen. Nicht der Staat und schon gar nicht Sozis und Sozialisten schaffen produktive Jobs, sondern die Wirtschaft durch die Unternehmen. Wenn das Grünflächenamt oder der Bauhof eine zusätzliche Stelle schafft, um Blumenrabatten an der Straße zu pflanzen, so ist das eine Transferleistung, da die Person komplett aus Steuermitteln bezahlt wird. Dann soll lieber der örtliche Bäcker eine Verkäuferin einstellen, deren Lohn vom Staat aufgestockt wird.

Mit Sicherheit sind junge Menschen in vielen Südländern froh, einen Praktikumsplatz zu ergattern, statt auf der Straße zu stehen. Schon bei Bewerbungen macht sich ein durchgehender Lebenslauf ohne Fehlzeiten bezahlt, da der zukünftige Arbeitgeber erkennt, dass sich der Bewerber intensiv bemühte und sich fortbildete. Schon um nach einer Ausbildung nicht abgehängt zu werden und berufliche Erfahrungen zu sammeln, ist eine Praktikantenstelle gut. Natürlich muss sich absehbarer Zeit was ergeben, nach spätestend einem halben Jahr sollte man übernommen werden oder sich nach was anderem orientieren.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon fridolin » Do Sep 26, 2013 11:01

Man könnte meinen, es sei Angela Merkel und ihrer Regierung ein Herzensanliegen: Quasi als letzte Amtshandlung hat das Kabinett am Mittwoch einigen Branchenmindestlöhnen noch schnell seinen Segen gegeben. Steinmetzinnen und Steinmetze, Bildhauerinnen und Bildhauer meißeln ab Oktober erstmals für Mindestlohn. Die Vereinbarungen, die Gewerkschaft und Arbeitgeber für die Beschäftigten im Dachdecker- und Gebäudereinigerhandwerk getroffen haben, wurden verlängert. Noch-Arbeitsministerin von der Leyen bejubelte außerdem die Einigung zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern für neue Lohnuntergrenzen in der Leiharbeit – man sehe daran, sagt die Ministerin, dass Vorgaben der Politik unnötig seien und sich die Tarifparteien wunderbar auf "vernünftige Löhne" einigen könnten.
Ein Herzensanliegen? Tarifpartnerschaft stärken? Armutslöhne verhindern? Nichts davon.....
mehr: http://www.linksfraktion.de/nachrichten/herzensanliegen-mindestlohn/
Adolf Grimme: " Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein "
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon fridolin » Do Sep 26, 2013 11:01

Doppelt
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Sep 26, 2013 11:53

Das Geschacher um den Mindestlohn erinnert sehr an die Änderung zum Prostitutionsgesetzt unter Rot-Grün. Gut gemeint aber schlecht gemacht. Seitdem sind Prostituierte in D schlechter gestellt, da die ausländische Billigkonkurrenz aus dem Osten nach D drängt und D zum Puff Europas wurde.
Den Arbeitnehmern wird es beim Mindestlohn nicht anders gehen, weniger leistungsfähige oder gesundheitlich eingeschränkte Beschäftigte werden freigesetzt oder nicht mehr eingestellt, stattdessen erfreuen sich Arbeitnehmer aus Billiglohnländern der EU, dass in D so lukrative Mindestlöhne bezahlt werden. Aber das merken die Befürworter erst, wenn es so ist, dann wird eifrig zurück gerudert.
Blöde Frage: Warum braucht es eigentlich noch Koalitionsverhandlungen, nachdem nur noch Sozis und Sozialisten mit unterschiedlichen Farben im Parlament sitzen? Warum das Gezanke der Fraktionen um die Koalition? Gründet doch eine Gesamtkoalition aus allen gewählten Abgeordneten, so wie damals in der DDR mit den Blockparteien und dann können Steuererhöhungen, Substanzsteuern und Mindestlöhne für alle kommen. Die eigentliche Oppositionspartei ist ja nicht mehr im Parlament vertreten.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Do Sep 26, 2013 12:18

Kyoho hat geschrieben:Das Geschacher um den Mindestlohn erinnert sehr an die Änderung zum Prostitutionsgesetzt unter Rot-Grün. Gut gemeint aber schlecht gemacht. Seitdem sind Prostituierte in D schlechter gestellt, da die ausländische Billigkonkurrenz aus dem Osten nach D drängt und D zum Puff Europas wurde.
Den Arbeitnehmern wird es beim Mindestlohn nicht anders gehen, weniger leistungsfähige oder gesundheitlich eingeschränkte Beschäftigte werden freigesetzt oder nicht mehr eingestellt, stattdessen erfreuen sich Arbeitnehmer aus Billiglohnländern der EU, dass in D so lukrative Mindestlöhne bezahlt werden. Aber das merken die Befürworter erst, wenn es so ist, dann wird eifrig zurück gerudert.
Blöde Frage: Warum braucht es eigentlich noch Koalitionsverhandlungen, nachdem nur noch Sozis und Sozialisten mit unterschiedlichen Farben im Parlament sitzen? Warum das Gezanke der Fraktionen um die Koalition? Gründet doch eine Gesamtkoalition aus allen gewählten Abgeordneten, so wie damals in der DDR mit den Blockparteien und dann können Steuererhöhungen, Substanzsteuern und Mindestlöhne für alle kommen. Die eigentliche Oppositionspartei ist ja nicht mehr im Parlament vertreten.


Ich wäre auch gegen einen Mindestlohn, wenn die Kräfte ungefähr gleich verteilt wären. Sind sie aber nicht und werden sie auch nie wieder sein, da immer mehr Menschen von der Arbeit freigestellt werden durch technischen Fortschritt! Das ist ein Fakt den man nicht wegdiskutieren kann.
Dieses Phänomen zieht sich durch alle Bildungsgrade. Warum haben wir, deiner Meinung nach noch immer ein Steuersystem welches dermaßen kompliziert und verschachtelt ist?Richtig, um Menschen auf Trab zu halten um sie mit sinnlosem Scheiß zu beschäftigen.
Verwaltungen werden niemals abgeschafft weil man dadurch sowohl diejenigen die in der "Verwaltung" tätig sind als auch diejenigen die verwaltet werden, beschäftigen kann.

Zu deinem vorherigen Post.
Ich kann das in meinem Umfeld nicht bestätigen das diejenigen die nicht 8h am Tag arbeiten irgendwie "absacken", sondern würde eher das Gegenteil behaupten. Sie sind ausgeglichener, haben immer ein Lächeln im Gesicht und sind generell gebildeter. Aber das mag auch nur auf mein Umfeld zutreffen.
Das man glaubt, Menschen irgendwie beschäftigen zu müssen, der beschäftigung wegen ist schon eine radikale Denkweise.
Diejenigen sehen halt ihren Job als ein notweniges Übel an und stecken nur soviel Kraft da rein wie notwendig ist um zu Leben(nicht zum ÜBERleben).

Lieben Gruß
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » Do Sep 26, 2013 13:21

Bauer Harms hat geschrieben:
...schämst du dich nicht den Vergleich mit den Arbeitslagern zu bringen?


Nein, denn es entspricht der Wahrheit!
Bei uns in der Gegend sind die Ärzte sturm gelaufen.
Weil sie das Elend der Leute mit "Werkvertrag" nicht mehr ertragend konnten!

Tatsache ist, dass die Arbeiter freiwillig kommen,...


Weil man sie mit falschen Versprechungen her gelockt hat!
Und wenn sie da sind, werden sie massiv unter Druck gesetzt!
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