Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 1:31

Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
398 Beiträge • Seite 27 von 27 • 1 ... 23, 24, 25, 26, 27
  • Mit Zitat antworten

Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Di Jan 28, 2014 12:00

Wie mächtig die Rentnerlobby bei den derzeit regierenden Parteien auf Kosten der jüngeren Generation Einfluss übt, sieht man aktuell bei der Diskussion zur Frühverrentung mit 63 bzw. 61 mit Plünderung der Arbeitslosenversicherung. Diese ungedeckten Schecks werden uns erst 2020 stärker belasten, wenn die Entscheidungsträger selbst in Rente sind.

Auch Frankreich stöhnt derzeit unter der höchsten Arbeitslosigkeit ihres regierenden Obersozialisten Hollande. Allen Versprechungen zum Trotz finden sie kein probates Mittel, diese mit ihren genehmen Methoden zu senken. Aber solange die Mindestlohnpolitik und starre Arbeitsverhältnisse Tabubereiche bleiben, muss die Schuld auf die Nachbarstaaten (insbesondere Deutschland) mit ihren ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen geschoben werden. Aber nicht mehr lange, denn wir Deutsche ziehen mit unserer Politik bald nach. Gerechtigkeit herrscht in sozialistischen Hirnen offenbar erst, wenn es ohne Unterschied allen gleich schlecht geht. http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-01/frankreich-reformen-europa-hollande/seite-1
Kyoho
 
Beiträge: 2979
Registriert: Mo Sep 10, 2007 8:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Altmeister » Di Jan 28, 2014 16:43

Kyoho hat geschrieben:Wie mächtig die Rentnerlobby bei den derzeit regierenden Parteien auf Kosten der jüngeren Generation Einfluss übt, sieht man aktuell bei der Diskussion zur Frühverrentung mit 63 bzw. 61 mit Plünderung der Arbeitslosenversicherung. Diese ungedeckten Schecks werden uns erst 2020 stärker belasten, wenn die Entscheidungsträger selbst in Rente sind.


Selten so viel Blödsinn gelesen!
Leute wie Du versuchen mit ihrem Geschwätz einen Generationskrieg anzuzetteln.
Die Rentenkasse wird geplündert durch:

Russen heim ins Reich.
Dieses Gesetz stamm noch aus dem III Reich.

Die Ostrenten müssten mit den Steuern bezalhlt werden, weil das Staatseigentum
der ehemaligen DDR privatisiert bzw. verschleudert wurde.

Die Flotte der Binnenschiffahrt wurde bis auf 2 Schiffen ersatzlos verschrottet. Hochmoderne tropenfest verpackte
Funkgeräte wurden um Westgeräte besser vekaufen zu können einfach eingestampft.
usw. usw.

Altmeister
Altmeister
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Mi Jan 29, 2014 14:18

Altmeister hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Wie mächtig die Rentnerlobby bei den derzeit regierenden Parteien auf Kosten der jüngeren Generation Einfluss übt, sieht man aktuell bei der Diskussion zur Frühverrentung mit 63 bzw. 61 mit Plünderung der Arbeitslosenversicherung. Diese ungedeckten Schecks werden uns erst 2020 stärker belasten, wenn die Entscheidungsträger selbst in Rente sind.


Selten so viel Blödsinn gelesen!
Leute wie Du versuchen mit ihrem Geschwätz einen Generationskrieg anzuzetteln.
Die Rentenkasse wird geplündert durch:

Russen heim ins Reich.
Dieses Gesetz stamm noch aus dem III Reich.

Die Ostrenten müssten mit den Steuern bezalhlt werden, weil das Staatseigentum
der ehemaligen DDR privatisiert bzw. verschleudert wurde.

Die Flotte der Binnenschiffahrt wurde bis auf 2 Schiffen ersatzlos verschrottet. Hochmoderne tropenfest verpackte
Funkgeräte wurden um Westgeräte besser vekaufen zu können einfach eingestampft.
usw. usw.

Altmeister


Die meisten Ostbetriebe waren nun mal einfach nicht wettbewerbsfähig, um sie weiter zu führen. Da war dichtmachen oder privatisieren der einzig wirtschaftliche Weg. Alles andere wären nur lebenserhaltende Maßnahmen gewesen, die rein gar nichts für die Sozialkassen gebracht hätten, weil der Staat ja dann die Arbeitsplätze durch Subventionen erhalten hätte.
Der Hauptgrund ist vielmehr, dass auf einen Beitragszahler immer mehr Rentner kommen und die Dauer des Rentenbezugs, also die Zeit von der Verrentung bis zum Tod immer länger ist. Daher ist es nur folgerichtig, die Rente mit 67 Jahre bald umgesetzt wird. Aber das hat mir dem Thema Mindestlohn nur am Rande zu tun.
Kyoho
 
Beiträge: 2979
Registriert: Mo Sep 10, 2007 8:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Jan 31, 2014 17:18

Das Minenfeld "Gerechtigkeit"

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/siebenundvierzigmal_gerechtigkeit

Ein gutes Beispiel für solche ungerechten Gerechtigkeiten ist die aktuelle Debatte um den gesetzlichen Mindestlohn. Über Jahrhunderte war der Lohn eine Sache, die zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausgehandelt wurde – also den Personen, die es betrifft. War der angebotene Lohn zu niedrig, konnte sich der Arbeitnehmer anderswo umsehen und der Arbeitgeber schaute in die Röhre.

Plötzlich soll nun aber der Staat kräftig mitmischen; endloser Streit über die Höhe eines „gerechten“ Mindestlohns ist natürlich vorprogrammiert. Gering qualifizierte Arbeitnehmer, deren Wertschöpfungspotential am Anfang ihrer Beschäftigung unter dem Mindestlohn liegt, werden bestraft; ihre Chance, sich aus eigener Kraft „hochzuarbeiten“, wird ihnen genommen, denn der Mindestlohn wirkt wie eine Strafsteuer auf ihre Beschäftigung.

Die durch den Mindestlohn abnehmenden Arbeitsplätze für Geringqualifizierte werden zu Privilegien; Kungeleien, die dafür sorgen, dass diese begehrten Arbeitsplätze zu Spielbällen von Interessengruppen werden, sind vorprogrammiert. Und wie gerecht werden eigentlich die vielen kleinen Selbstständigen, die mit ihrem Obststand oder Schuhputzgewerbe weniger als den vorgesehenen Mindestlohn erwirtschaften, diese Neuerung finden?

Kann man sich eigentlich etwas Ungerechteres vorstellen, als zwei erwachsenen Menschen, die einen Vertrag „Arbeit gegen Geld“ schließen wollen und sich über die Konditionen einig sind, diesen Vertrag zu verwehren? Die meisten Leute sind sich einig, dass es den Staat nichts angeht, was erwachsene Leute in ihrem Bett treiben. Ist es nicht einleuchtend, dass der Satz genauso gilt, wenn er mit „was erwachsene Leute untereinander für Verträge schließen“ endet?

Wäre es nicht sinnvoller, ja, „gerechter“, dem auf uns alle umgemünzten Rat von Herrn Dreikurs zu folgen und, wann immer es praktisch möglich ist, den Konflikt subsidiär „vor Ort“ zu lösen? Wir wären auf dem Weg zum mündigen Bürger, der die metaphorische Kindheit und Pubertät, in der wir uns zurzeit noch befinden, hinter sich gelassen hat, einen großen Schritt weiter.

Klaus Ostermann ist Professor für Informatik an der Philipps-Universität Marburg. Sowohl beruflich als auch politisch beschäftigt er sich mit der Struktur komplexer Systeme.
Kyoho
 
Beiträge: 2979
Registriert: Mo Sep 10, 2007 8:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon buntspecht » Sa Feb 01, 2014 16:45

Kyoho hat geschrieben:Das Minenfeld "Gerechtigkeit"

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/siebenundvierzigmal_gerechtigkeit

Ein gutes Beispiel für solche ungerechten Gerechtigkeiten ist die aktuelle Debatte um den gesetzlichen Mindestlohn. Über Jahrhunderte war der Lohn eine Sache, die zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausgehandelt wurde – also den Personen, die es betrifft. War der angebotene Lohn zu niedrig, konnte sich der Arbeitnehmer anderswo umsehen und der Arbeitgeber schaute in die Röhre.
....

Ein gutes Beispiel für solche ungerechten Gerechtigkeiten (hä? sind wir hier bei den Satirikern? Ja :lol: ) ist die aktuelle Debatte um den gesetzlichen Mindestlohn. Über Jahrhunderte war der Lohn eine Sache, die vom Fronherrn dem Leibeigenen diktiert wurde – also den Personen, die es betrifft. War der diktierte Lohn zu niedrig, musste sich der Leibeigene anderswo umsehen wenn der Fronherr den Leibeigenen nicht vorher wegen Landesverrats in den Kerker warf.

Plötzlich war alles anders, der Fronherr wurde enteignet und aufgehängt, der Leibeigene war kein Leibeigener mehr, wenn er denn noch sein Leben besaß, und die verschiedenen Versuche zur allgemeinen Befriedung und Befriedigung sind, wie wir jetzt wissen, gescheitert. Nur der aktuelle Versuch, den Menschen das Leben lebenswert zu gestalten, hat noch ziemlich viel Luft nach oben, könnte aber auch in Kürze scheitern.

Ganz nebenbei, H. Ostermann möge sich, wenn er es denn schafft, mit der komplexen Struktur des sozialen Biotops menschlichen Zusammenlebens beschäftigen, bevor er versucht, ohne diese Grundlagen irgendwelche Fehlschlüsse zu ziehen. Den Vergleich einer intimen Angelegenheit mit einem Arbeitsverhältnis zu ziehen spricht für sich.

Vielleicht habe ich aber auch den satirischen (oder satanischen :?: ) Ansatz bzw. Hintergedanken des H. Ostermann nicht erfasst, bitte helft mir weiter :lol:
Alle Kinder sind klug, solange sie klein sind, aber bei der Mehrzahl bleibt es beim Kinderverstand.

Jüdisches Sprichwort
Benutzeravatar
buntspecht
 
Beiträge: 3163
Registriert: Fr Jul 20, 2012 11:53
Wohnort: Franken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Sa Feb 01, 2014 17:20

Nehmen wir einen AN mit ca 2500€ Bruttoarbeitsentgeld....

Falls dieser es irgendwie hinbekommt, dieses Entgeld wirklich sein ganzes Arbeitsleben konstant zu erhalten, erhält dieser wenn er mit 67 in Rente geht, etwa über 1000 Euro Rente. Wahnsinn, wirklich. Und dafür soll Mensch sich kaputt machen, vorallem diejenigen die wirklich einen Beruf haben welcher an die Subastanz geht...körperlich. Der Einwegmensch......

Und derjenige der nur 1800 oder gar 1500 Eus Bruttoarbeitsentgeld erhält? Da kannste es auch gleich lassen.
"Wir leben in einem globalen Schweinesystem"
Dirk C. Fleck
Piraterie
 
Beiträge: 586
Registriert: Mi Dez 05, 2012 15:54
Wohnort: Hab ich ;-9
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Sikubauer » Sa Feb 01, 2014 20:10

buntspecht hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Das Minenfeld "Gerechtigkeit"

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/siebenundvierzigmal_gerechtigkeit

Ein gutes Beispiel für solche ungerechten Gerechtigkeiten ist die aktuelle Debatte um den gesetzlichen Mindestlohn. Über Jahrhunderte war der Lohn eine Sache, die zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausgehandelt wurde – also den Personen, die es betrifft. War der angebotene Lohn zu niedrig, konnte sich der Arbeitnehmer anderswo umsehen und der Arbeitgeber schaute in die Röhre.
....

Ein gutes Beispiel für solche ungerechten Gerechtigkeiten (hä? sind wir hier bei den Satirikern? Ja :lol: ) ist die aktuelle Debatte um den gesetzlichen Mindestlohn. Über Jahrhunderte war der Lohn eine Sache, die vom Fronherrn dem Leibeigenen diktiert wurde – also den Personen, die es betrifft. War der diktierte Lohn zu niedrig, musste sich der Leibeigene anderswo umsehen wenn der Fronherr den Leibeigenen nicht vorher wegen Landesverrats in den Kerker warf.

Plötzlich war alles anders, der Fronherr wurde enteignet und aufgehängt, der Leibeigene war kein Leibeigener mehr, wenn er denn noch sein Leben besaß, und die verschiedenen Versuche zur allgemeinen Befriedung und Befriedigung sind, wie wir jetzt wissen, gescheitert. Nur der aktuelle Versuch, den Menschen das Leben lebenswert zu gestalten, hat noch ziemlich viel Luft nach oben, könnte aber auch in Kürze scheitern.

Ganz nebenbei, H. Ostermann möge sich, wenn er es denn schafft, mit der komplexen Struktur des sozialen Biotops menschlichen Zusammenlebens beschäftigen, bevor er versucht, ohne diese Grundlagen irgendwelche Fehlschlüsse zu ziehen. Den Vergleich einer intimen Angelegenheit mit einem Arbeitsverhältnis zu ziehen spricht für sich.

Vielleicht habe ich aber auch den satirischen (oder satanischen :?: ) Ansatz bzw. Hintergedanken des H. Ostermann nicht erfasst, bitte helft mir weiter :lol:


Sehr schöner und vor Allem sehr richtiger Beitrag.

Kyoho möchte ich noch einmal daran erinnern, dass die von ihm bevorzugte Partei, die sich vor nicht allzu langer Zeit noch selbst den Titel "Partei der Besserverdienenden" verliehen hat, nicht an der Entscheidungsfindung beteiligt ist. 95,2% der Wähler waren der Meinung, dass diese Partei überflüssig ist. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Mitglied im Verein für deutliche Aussprache und klare Ansage.
Benutzeravatar
Sikubauer
 
Beiträge: 877
Registriert: Di Jul 07, 2009 21:18
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon ppaul » So Feb 02, 2014 10:48

Mal was anderes

ich höre ja viel Radio auf der Arbeit. neulich war Die Frau Merkel im Radio:

"Uns Deutschen geht es wahnsinnig gut, die krise ist vorbei und so weiter. Die Abreitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Nievau seit 1990."

Nächster tag im Radio: "in Rheinlandpfalz sind sehr viele Menschen derzeit Arbeitslos, blablabla."

????

Nach der Rede zur koalitseinsetzung dachte ich, daß ja gerade dann, wenn es deutschland SO GUT geht, der richtige Zeitpunkt zur Einführung des Mindestlohns wäre (der ja auf 2018 verschoben wurde), weil es uns ja allen SO GUT geht.

Aber Nein, wurde nicht gemacht mit der Begründung, man dürfe den "Aufschwung nicht gefährden."

Und dann 2018, wenn wieder eine Krise da ist, heißt es dann: "Aber doch nicht in einer Krise! Ihr sürzt und doch alle in Unglück, Ihr Gierschlunde!!!"

Naja, ich werde mal sehen daß ich auswandere. Woanders ist es zwar auch nicht alles besser, aber da verstehe ich wenigstens die Zusammenhänge nicht so gut , und ärgere mich deswegen weniger.
ppaul
 
Beiträge: 91
Registriert: Fr Jun 01, 2012 9:32
Nach oben

Vorherige

Antwort erstellen
398 Beiträge • Seite 27 von 27 • 1 ... 23, 24, 25, 26, 27

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki