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Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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398 Beiträge • Seite 3 von 27 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 27
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Sep 26, 2013 14:36

Ferengi hat geschrieben:
Bauer Harms hat geschrieben:
...schämst du dich nicht den Vergleich mit den Arbeitslagern zu bringen?


Nein, denn es entspricht der Wahrheit!
Bei uns in der Gegend sind die Ärzte sturm gelaufen.
Weil sie das Elend der Leute mit "Werkvertrag" nicht mehr ertragend konnten!

Tatsache ist, dass die Arbeiter freiwillig kommen,...


Weil man sie mit falschen Versprechungen her gelockt hat!
Und wenn sie da sind, werden sie massiv unter Druck gesetzt!


Das würde sich in ihrer Heimat ganz schnell rumsprechen. Viele kommen jedes Jahr. Nicht überall in der Schlachtbranche herrschen unhaltbare Zustände, diese gehören schnellstmöglich abgeschafft.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon automatix » Do Sep 26, 2013 18:28

wow, da ist jemand frustiert, daß die FDP draußen ist....

Aber im Prinzip hat er schon recht, wir brauchen keinen Mindestlohn, wir brauchen Konzerne, die keine Angst haben brauchen, Opfer von Heuschrecken zu werden.
Wir müssen zurück zur sozialen Marktwirtschaft, die der Schröder kaputtgemacht hat - zurück zu Zeiten, wo nicht der Aktienkurs und das nächste Quartal wichtig sind....
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Todde » Do Sep 26, 2013 20:03

Piraterie hat geschrieben:Ich wäre auch gegen einen Mindestlohn, wenn die Kräfte ungefähr gleich verteilt wären. Sind sie aber nicht und werden sie auch nie wieder sein, da immer mehr Menschen von der Arbeit freigestellt werden durch technischen Fortschritt! Das ist ein Fakt den man nicht wegdiskutieren kann.


Bei der ganzen Diskussion fehlt doch die Betrachtung der EU, ich will sehen, was bei einem Mindestlohn rauskommt...
Die deutsche Baubranche ist dank der EU verschwunden... Wo gibt es noch den deutschen Maurer? Weg ist er, dank "starker" Gewerkschaft hat man sich wegrationalisiert in den 90igern.
Jetzt schaffen die Gewerkschaften keinen sozial gerechten Wege ohne für Entlassungen verantwortlich sein zu wollen, da kommt der Mindestlohn bei den Sozialisten auf die Agenda...
Diese propagandistischen Forderungen mögen auf den ersten Blick verlocken, die Folgen bedeuten halt, man wird sich als deutscher Arbeitnehmer mehr denn je messen müssen was die Produktivität je € angeht mit den billigen Arbeitskräften aus dem östlichen EU Ländern.
Und in vielen Branchen wird das Folgen haben.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » Do Sep 26, 2013 20:07

Todde hat geschrieben:Die deutsche Baubranche ist dank der EU verschwunden... Wo gibt es noch den deutschen Maurer? Weg ist er, dank "starker" Gewerkschaft hat man sich wegrationalisiert in den 90igern.



Bei manch einem scheinen sie das Gehirn wegrationalisiert zu haben. :roll: :roll:

Sieht man ja an solchen Lügen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Welfenprinz » Do Sep 26, 2013 20:46

tyr hat geschrieben:
Das funktioniert nur, wenn Unternehmer und Arbeitskraftanbieter ungefähr gleiche Verhandlungspositionen haben. Dem ist aber nicht so. Dafür bräuchte man eine Art Grundsicherung, auf die sich der Arbeitnehmer im Zweifel zurückziehen kann... ...


So ist das.
Grundsätzlcih halte ich einen Mindestlohn auch für einen unzulässigen Eingriff der Politik in die Unabhängigkeit der Wirtschaft.
Aber seit der Hartz-Gesetzgebung haben wir keine Chancengleichheit mehr. Lehnt der Arbeitnehmer ein Angebot ab, muss er mit Sanktionen seitens der ARGE rechnen. Von den Voraussetzungen für eine echte Vertragsfreiheit kann man da nciht mehr reden.
Unter den derzeit gegebenen Bedingungen wäre ein Mindestlohn also nur ein WEg gleiche Augenhöhe für verhandlugnspartner zu schaffen.
"Dafür dass wir dir Arbeitgeber die Leute zutreiben, musst Du ihnen auch einen Lohn zahlen, mit dem man in diesem Staat sein Leben gestalten kann" :)
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Sep 26, 2013 21:02

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13690237/Die-Opfer-des-Mindestlohns-sind-Geringqualifizierte.html

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Doch viele Arbeitgeber würden bei einem höheren Lohn Stellen einsparen müssen. In der hiesigen Industrie sind die einfachen Arbeiten längst verschwunden. Entweder werden derartige Jobs heute durch Maschinen erledigt, oder sie sind ins Ausland verlagert worden. Wer glaubt, dass diese Entwicklung im Dienstleistungssektor nicht möglich sei, irrt. In vielen Hotels ist der Nachtportier längst durch einen Computer ersetzt, der an spät kommende Gäste die Schlüssel ausgibt. Videokameras machen Wachpersonal überflüssig. Und seine Haare färbt sich der Kunde notfalls selbst. Der Lohn als Preis der Arbeit hat immer einen Einfluss auf das Angebot an Stellen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon automatix » Do Sep 26, 2013 21:15

Kyoho hat geschrieben:http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13690237/Die-Opfer-des-Mindestlohns-sind-Geringqualifizierte.html

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Doch viele Arbeitgeber würden bei einem höheren Lohn Stellen einsparen müssen. In der hiesigen Industrie sind die einfachen Arbeiten längst verschwunden. Entweder werden derartige Jobs heute durch Maschinen erledigt, oder sie sind ins Ausland verlagert worden. Wer glaubt, dass diese Entwicklung im Dienstleistungssektor nicht möglich sei, irrt. In vielen Hotels ist der Nachtportier längst durch einen Computer ersetzt, der an spät kommende Gäste die Schlüssel ausgibt. Videokameras machen Wachpersonal überflüssig. Und seine Haare färbt sich der Kunde notfalls selbst. Der Lohn als Preis der Arbeit hat immer einen Einfluss auf das Angebot an Stellen.


kannst ja in Zukunft dann nach Rumänien fahren zum Haarschneiden oder?
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Sep 26, 2013 21:19

Es geht doch nicht allein um Geringqualifizierte, die jung, gesund und tüchtig sind. Die finden in der Regel auch einen Job. Es geht hier um Menschen, die gesundheitlich angeschlagen sind, jenseits der 60 sind, eine Behinderung haben, Hausfrauen, Schüler, Ferienjobber etc. Die wollen arbeiten, auch für weniger als den Mindestlohn. Sie werden aber nicht genommen, weil sie nicht so produktiv sind, dass sie ein Arbeitgeber für den Mindestlohn einstellt. Eine Arbeit zu haben, betrachten viele Menschen auch als ein Grundrecht, sie wollen nicht dem Staat oder der Gesellschaft auf der Tasche liegen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Sep 26, 2013 21:32

http://www.welt.de/wirtschaft/article120389994/Der-anhaltende-Mythos-von-einem-Mindestlohn.html
http://money.de.msn.com/wirtschaft/mindestlohn-zu-hoch
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Maulwurf_13 » Do Sep 26, 2013 22:07

Welfenprinz hat geschrieben:Aber seit der Hartz-Gesetzgebung haben wir keine Chancengleichheit mehr. Falsch Lehnt der Arbeitnehmer ein Angebot ab, muss er mit Sanktionen seitens der ARGE rechnen. zurecht Von den Voraussetzungen für eine echte Vertragsfreiheit kann man da nciht mehr reden.doch
Unter den derzeit gegebenen Bedingungen wäre ein Mindestlohn also nur ein WEg gleiche Augenhöhe für verhandlugnspartner zu schaffen.falsch
"Dafür dass wir dir Arbeitgeber die Leute zutreiben, musst Du ihnen auch einen Lohn zahlen, mit dem man in diesem Staat sein Leben gestalten kann" :) falsch

Kein Unternehmer kann gezwungen werden Arbeitsplätze zu schaffen. Kein Arbeiter ist gezwungen angebotene Arbeitsplätze anzunehmen. Es bestehen immer Alternativen.
Chancengleichheit gibt es immer noch. Arbeitnehmer/Arbeitssuchende müssen nur in eine Gewerkschaft eintreten. Kann auch bei nicht Gefallen eine eigene mit genügend Mitgliedern gründen.
Verhandlungspartner war schon immer die Arbeitnehmervertretungen. Zusatzvergütungen kann der Arbeitnehmer selbst heraushandeln. Die Mindestvergütung ist die Aufgabe der Gewerkschaften. Diese sind nicht attraktiv genug für die Mehrzahl der Arbeitnehmer. Somit liegt es an der Arbeitnehmern und Gewerkschaften und an niemand anderem.
Wer mehr Mitbestimmung durch direkte Demokratie will muss zuerst für sich selbst die Eigenverantwortung übernehmen.
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