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Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » Mi Okt 23, 2013 17:23

Welfenprinz hat geschrieben:Die Arbeitgeber haben seit Einführung der Hartz-Gesetzgebung genug Gelegenheit gehabt prekäre Arbeitsverhältnisse zu vermeiden. Haben aber überwiegend die Gesetzeslage dazu genutzt Gewinnoptimierung auf Kosten des Steuerzahlers zu betreiben.


Genau DAS war doch sinn der Agenda2010.
Den Unternehmern billige Arbeitssklaven zu besorgen, damit die ihren Managern noch mehr Millionen in den Mors blasen können.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Sikubauer » Mi Okt 23, 2013 21:03

Kyoho hat geschrieben:http://de.statista.com/statistik/daten/studie/37401/umfrage/gesetzliche-mindestloehne-in-der-eu/

Mindestlöhne in der EU variieren um den Faktor 10. Da wir für EU-Bürger Arbeitnehmerfreuzügigkeit haben, werden wir zukünftig ein Magnet für arbeitswillige Rumänen und Bulgaren sein, wenn die hier das 8 bis 10fache als in ihrem Heimatland verdienen können, falls sie dort überhaupt Arbeit bekommen. Folge ist, dass um jeden früheren Billigjob eine hohe Konkurrenz stattfindet, wird er nicht gleich automatisiert und ersatzlos wegfällt.
Damit gefährdet ein flächendeckender Mindestlohn Arbeitsplätze in D, sofern er zu hoch angesetzt ist, oder er bringt rein gar nichts, falls er zu niedrig ist. Auch heute lässt sich gegen deutlich zu geringe Löhne gerichtlich vorgehen, die sind sittenwidrig.
Die 8,50€, welche die SPD fordert und womit Frau Nahles die CDU in den Koalitionsverhandlungen zu erpressen versucht, ist eine Farce für die deutsche Wirtschaft und dürfen so nicht kommen.


Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass Du mal irgendwann dauerhaft mit 8,50€ Stundenlohn auskommen musst. Vielleicht fängst Du dann mal an, deine FDP-Argumentation zu überdenken. Gut, dass deine Klientelpartei nicht mehr im Bundestag sitzt.
Mitglied im Verein für deutliche Aussprache und klare Ansage.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon VARIUS » Mi Okt 23, 2013 22:25

Da sind wir mal einer Meinung :wink: Es ist doch so, dass durch die Agenda 2010 und den H4 Gesetzen, die Arbeitslosen gezwungen werden, a uch minderbezahlte Stellen anzunehmen, sonst wird Ihnen das ALG gekürzt. Dieser Zwang ermöglichte es den Arbeitgebern die Löhne zu drücken.
Der Steuerzahler springt dann ein! Früher konnte ein Arbeitssuchender selber entscheiden, ob er mit dem Lohn einverstanden ist. Da gab es das Problem nicht! Als Zweites kommt noch das Problem mit den niedrigen Rentenbeiträgen, die im Alter zu Altersarmut führt. Die SPD war schuld! :mrgreen:
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » Mi Okt 23, 2013 22:30

VARIUS hat geschrieben:Die SPD war schuld! :mrgreen:


Und weil der Wähler das bis heute nicht vergessen hat, dümpelt die SPD bei 25% rum. :wink:
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon VARIUS » Mi Okt 23, 2013 22:33

Richtig!!! :prost:
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 7:25

Sikubauer hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:http://de.statista.com/statistik/daten/studie/37401/umfrage/gesetzliche-mindestloehne-in-der-eu/

Mindestlöhne in der EU variieren um den Faktor 10. Da wir für EU-Bürger Arbeitnehmerfreuzügigkeit haben, werden wir zukünftig ein Magnet für arbeitswillige Rumänen und Bulgaren sein, wenn die hier das 8 bis 10fache als in ihrem Heimatland verdienen können, falls sie dort überhaupt Arbeit bekommen. Folge ist, dass um jeden früheren Billigjob eine hohe Konkurrenz stattfindet, wird er nicht gleich automatisiert und ersatzlos wegfällt.
Damit gefährdet ein flächendeckender Mindestlohn Arbeitsplätze in D, sofern er zu hoch angesetzt ist, oder er bringt rein gar nichts, falls er zu niedrig ist. Auch heute lässt sich gegen deutlich zu geringe Löhne gerichtlich vorgehen, die sind sittenwidrig.
Die 8,50€, welche die SPD fordert und womit Frau Nahles die CDU in den Koalitionsverhandlungen zu erpressen versucht, ist eine Farce für die deutsche Wirtschaft und dürfen so nicht kommen.


Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass Du mal irgendwann dauerhaft mit 8,50€ Stundenlohn auskommen musst. Vielleicht fängst Du dann mal an, deine FDP-Argumentation zu überdenken. Gut, dass deine Klientelpartei nicht mehr im Bundestag sitzt.


Gerade weil die einzige unternehmer- und unternehmendfreundliche Partei nicht mehr im Bundestag sitzt, kommt den Polikern zunehmend ihre Wirtschaftskompetenz abhanden. Kein Wunder, dass die roten und schwarzen Sozis gemeinsam Sozialistengesetze auf den Weg bringen. Wir entwickeln uns zunehmend zu einer DDR 2.0. Erst die vom Staat und Bürger hochzubventionierte ineffektive "Energiewende", dann dann der staatlich hochzubventionierter ineffektiver ideologische Landbau. Jetzt sollen auch noch die Löhne von Geringqualifizierten hochsubventioniert werden. Nicht von unseren Pleitepolikern, nein, die Subventionen werden diesmal von Unternehmen und Unternehmern über einen gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohn einkassiert. Die Tarifautonomie wird ausgehebelt und die Unternehmen sollen für den pleiten Staat Sozialaufgaben unternehmen. Durch die ewige Gleichmacherei wird der Wirtschaftsstandort D gefährdet, frei nach dem Grundsatz: Wenn's mir schlecht geht, soll es allen anderen anderen auch schlecht gehen.
Diese ewige Neiddebatte hängt mir zum Hals raus.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 7:43

VARIUS hat geschrieben:Da sind wir mal einer Meinung :wink: Es ist doch so, dass durch die Agenda 2010 und den H4 Gesetzen, die Arbeitslosen gezwungen werden, a uch minderbezahlte Stellen anzunehmen, sonst wird Ihnen das ALG gekürzt. Dieser Zwang ermöglichte es den Arbeitgebern die Löhne zu drücken.


Falsch, es wurden nicht die Löhen gedrückt, es wurden durch die Agenda 2010 erst neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Arbeitslosigkeit ging seither im Vergelich zu den meisten anderen Teilen Europas erheblich zurück, das ist nunmal Fakt. Jetzt schicken sich die Herren und Frauen Poliker an, gerade diese neu geschaffenen Arbeitsplätze wieder durch einen fächendeckenden Mindestlohn zu vernichten. Die Franzosen wären froh, sie hätten damals einen BK Schröder und eine Agenda 2010 gehabt. Die bewundern uns heute dafür und schimpfen auf den Sozi Hollande und wählen Le Pen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 7:50

Gut so!

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Agrarpolitik/CDU-laesst-Mindestlohn-nur-mit-Ausnahmeregelungen-zu_article1382426327.html

Sollen Schmid und seine Konsorten in BW doch auf ihr Prestigeprojekt Naturpark Nordschwarzwald verzichten, dann haben sie genug Geld für wichtigere soziale und infrastrukturelle Aufgaben. Der regionalen Säge- und Holzindustrie wird auch nicht mehr die Rohstoffgrundlage entzogen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Altmeister » Do Okt 24, 2013 8:48

Hallo,

der Slogan der FDP war und ist: Arbeit muß sich wieder lohnen.

Diesen Anspruch haben nicht nur die Aktionäre die das Geld
für sich arbeiten lassen und selber nichts tun.

Diesen Anspruch haben auch lohnabhängige Arbeitnehmer.
Die Lohnhöhe sollte so ausgerichtet sein, dass auch die Sozialversicherung
finanziert werden kann.

Mit der Globalisierung wurde der Generationsvertrag zu nichte gemacht.
Mit der Globalisierung konnte die Kapitalabschöpfung der Konzerne
sagenhaft gesteigert werden.
Mit der Globalisierung ist es möglich "DIE BESCHISSENNEN LOHNABHÄNGIGEN"
aus Polen, Bulgarien o.ä. nach Deutschland zu holen um die Löhne zu drücken.

Hinzu kommt, dass die Medien und andere Konsorten einen Renten-Generationskrieg
angefacht haben.

Altmeister

P.S. Zur Selbstverantwortung der Rente bzw. Generationsvertrag:
80% der Menschen sind zur Organistion ihrer Altersversorgung überfordert.
Versicherungen und Sparkassen o.ä. verkaufen so genannte Produkte
und ziehen die Leute über den Tisch.

"Auch ich wäre oder bin zur Organisation meiner Rente überfordert."
Bei gilt mir aber noch der Generationsvertrag.
Altmeister
 
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Do Okt 24, 2013 8:59

Bedingungslose Grundversorgung!
Mehr braucht es nicht um AG und AN wieder auf Augenhöhe zu bringen. Und alles ist gelöst.Gewürzt mit einem Geldsystem, welches weder mit Zinseszins arbeitet noch das Spielchen des "Mein Gewinn ist dein Verlust" beinhaltet.
So, das sind konkrete Dinge, welche sofort umsetzbar wären und allen helfen würde. Um einfach wieder von der elenden Parteiendiskusion wegzukommen.
Schließlich haben wir eh nur eine Partei...und diese hat immer recht.

Ich freu mich schon auf die Kommentare des sexuell unbefriedigten Architekten ;-) :lol:
Zuletzt geändert von Piraterie am Do Okt 24, 2013 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
"Wir leben in einem globalen Schweinesystem"
Dirk C. Fleck
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 9:37

Altmeister hat geschrieben:Hallo,

der Slogan der FDP war und ist: Arbeit muß sich wieder lohnen.
Vor allem Leistung muss sich lohnen um Leistung zu fördern. Dazu braucht es eine leistungsgerechte Bezahlung und keinen Einheitslohn für alle. Wer nicht so lesitungsfähig ist, dass er davon leben kann, für den muss die Allgemeingesellschaft aufkommen und nicht der Arbeitgeber. Die Arbeitgeber sind doch keine karikativen Einrichtungen sondern leben aus ihrem Gewinn.

Diesen Anspruch haben nicht nur die Aktionäre die das Geld
für sich arbeiten lassen und selber nichts tun. [url]Das Geld der Aktionäre kann genauso schnell weg sein, wie es gewonnen wurde. Sich hinhocken und das Geld für sich arbeiten zu lassen ist eine Wunschvorstellung. Die Sparzinsen liegen unter der Inflationsrate, es sei denn, man legt in Risikoprodukte an und nimmt hohe Verlustrisiken in Kauf. [/url]

Diesen Anspruch haben auch lohnabhängige Arbeitnehmer.
Die Lohnhöhe sollte so ausgerichtet sein, dass auch die Sozialversicherung
finanziert werden kann. Richtig, daher sind die Sozialversicherungsbeiträge immer prozentual an den Lohn geknüpft, mit Ausnahme von 400€ Jobs, die aber Zweitjobs und nicht Haupterwerb darstellen sollten.

Mit der Globalisierung wurde der Generationsvertrag zu nichte gemacht.
Mit der Globalisierung konnte die Kapitalabschöpfung der Konzerne
sagenhaft gesteigert werden.
Mit der Globalisierung ist es möglich "DIE BESCHISSENNEN LOHNABHÄNGIGEN"
aus Polen, Bulgarien o.ä. nach Deutschland zu holen um die Löhne zu drücken. Dass Südosteuropäer hierher kommen, ist durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU so gewollt und richtig, sonst würden Firmen ganz dahinwandern und hier dicht machen. Die Globlisierung schafft Leistungsanreize und sorgt dafür, dass dort investiert und produziert werden kann, wo es ökonomischsten ist. Durch die hohe Exportquote profitieren wir mehr von der Globalisierung als dass wir darunter leiden.

Hinzu kommt, dass die Medien und andere Konsorten einen Renten-Generationskrieg
angefacht haben. Die Medien schreiben nur das, was ihre (einfältigen) Leser gerne lesen wollen. Die leben vom Verkauf ihrer Zeitungen und Sendungen. Die haben keine Macht, was anzufachen, wo kein Leser oder Hörer wirklich interessiert. Mein Tipp: Einfach die Bildzeitung an Kiosk liegen lassen und sich nicht in der Vesperpause auf der Baustelle darüber aufregen. Unliebsame Sendungen abschalten, das spart Stromkosten und schont die Nerven. Talksendungen heißen deswegen so, weil viel Unsinn gequatscht wird. Die dienen in erster Linie der Unterhaltung und nicht der Information.

Altmeister

P.S. Zur Selbstverantwortung der Rente bzw. Generationsvertrag:
80% der Menschen sind zur Organistion ihrer Altersversorgung überfordert.
Versicherungen und Sparkassen o.ä. verkaufen so genannte Produkte
und ziehen die Leute über den Tisch. Viele sind deswegen überfordert, weil sie nicht gelernt haben, etwas aus eigenem Antrieb für ihre Rente zurückzulegen. Daher ist die Rentenversicherung auch eine Pflichtversicherung für Arbeitnehmer. Die verhindert Altersarmut und Mittellosigkeit wie z. B. in den USA, wo jeder für sicht selbst verantwortlich ist, gleiches gilt für die Krankenversicherung.

"Auch ich wäre oder bin zur Organisation meiner Rente überfordert."
Bei gilt mir aber noch der Generationsvertrag.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon buntspecht » Do Okt 24, 2013 10:32

Ich wundere mich immer wieder, warum bei bestehenden Mindestlöhnen in direkter Nachbarschaft von D hier noch nicht alle davon gelaufen sind. Offenbar gehört es zu den perfiden Auswirkungen unseres Systems, dass nur die aus D weg gehen (können/wollen), die nicht nur auf einen Mindestlohn bzw. Aufstockung des Lohnes durch die Allgemeinheit angewiesen sind. Das könnte durchaus auch als bewusste Schaffung eines drei- bis zweiklassigen Systems verstanden werden. Oder wollen wir endlich zu einer freien Marktwirtschaft kommen? Fände ich gut, ich kann mich durchsetzten!!!!

Mal ganz nebenbei, ich empfinde den Mindestlohn für in Ordnung bzw. zumindest Besser als den Istzustand. Ich habe schlicht keinen Bock darauf, mit meinen Sozialabgaben einen Arbeiter mit zu finanzieren, nur weil dieser in seinem Vollzeitjob unter dem Existenzminimum bleibt und auf die Aufstockung durch die Allgemeinheit angewiesen ist - Arbeit muss sich wieder für alle lohnen, und zwar ohne Aufstockung :!:
Alle Kinder sind klug, solange sie klein sind, aber bei der Mehrzahl bleibt es beim Kinderverstand.

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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Altmeister » Do Okt 24, 2013 10:58

Kyoho hat geschrieben:Viele sind deswegen überfordert, weil sie nicht gelernt haben, etwas aus eigenem Antrieb für ihre Rente zurückzulegen. Daher ist die Rentenversicherung auch eine Pflichtversicherung für Arbeitnehmer. Die verhindert Altersarmut und Mittellosigkeit wie z. B. in den USA, wo jeder für sicht selbst verantwortlich ist, gleiches gilt für die Krankenversicherung.g.


Aber hallo mein lieber Sportsfreund,

Du sollest den Ball etwas flacher halten, denn indirekt schreibst Du, dass ich es auch nicht gelernt habe
bzw. zu dumm bin für die Rente und für die Krankenversicherung Geld anzulegen bzw. zurückzulegen.

Wie sollen die Menschen das komplizierte Versicherungswesen verstehen, wenn Riester nicht
einmal genau wußte was er machte.
JAAA JAAA auch ich habe dieses System nicht verstanden!

Verkaufte Produkte:
Eine Reederei ist pleite gegangen und die Rentenanwärter die gelernt hatten ihr Geld mit
einer Beratung der Sparkasse anzulegen waren ihr Geld los.

Merkst Du jetzt, was für einen Unsinn Du schreibst?

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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 11:03

buntspecht hat geschrieben:
Mal ganz nebenbei, ich empfinde den Mindestlohn für in Ordnung bzw. zumindest Besser als den Istzustand. Ich habe schlicht keinen Bock darauf, mit meinen Sozialabgaben einen Arbeiter mit zu finanzieren, nur weil dieser in seinem Vollzeitjob unter dem Existenzminimum bleibt und auf die Aufstockung durch die Allgemeinheit angewiesen ist - Arbeit muss sich wieder für alle lohnen, und zwar ohne Aufstockung :!:


Ein Arbeitsloser ist komplett auf die Finanzierung durch die Allgemeinheit angewiesen. Das bezahlst Du ebenso durch deine Sozaialversicherungsbeiträgen (sprich über die Arbeitslosenversicherung), solange er Arbeitslosengeld bekommt. Später finanzierst Du ihm Hartz IV über Deine Steuern. Da kommt ein Aufstocker wesentlich kostengünstiger, denn er trägt ein großer Teil seines Einkommens selbst, indem er erwerbstätig ist. Daher ist deine Rechnung eine Milchmädchenrechnung. Ein flächendeckender Mindestlohn schafft keine Arbeitsplätze, er vernichtet sie.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Altmeister » Do Okt 24, 2013 11:14

Kyoho hat geschrieben:Später finanzierst Du ihm Hartz IV über Deine Steuern.


Die größte Steuereinnahme ist die Mehrwertsteuer, somit führt der Hartz IV Empfänger
19% seiner Unterstützung zum Lebensunterhalt wieder zurück in die Staatskasse.
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