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Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 16:37

Altmeister hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Das war damals im Osten eben anders, da bestimmte das System, was höherwertiger ist, im Arbeiter- und Bauernstaat. Die Bonzen haben trotzdem sich die Taschen vollgestopft.


Auch hier haben wir ein System welches bestimmt, was höherwertiger ist, in unserer
Demokratie werden nur andere Taschen gefüllt.

Was ist Leistung:
Leistung ist Arbeit in der Zeit.

Die Toilettenfrau reinigt ihre Toiletten und hat was geleistet.
Die Krankenschwester versorgt ihre Patienten und hat was geleistet.
Der Herr Professor hat meine Hüfte operiert und hat was geleistet.

Welche Arbeit ist höher zu bewerten?

Der Herr Professor kann meine Hüfte nur operieren, weil alle
anderen auch ihre Arbeit machen und von dem Lohn auch leben
müssen oder auch können.

Altmeister

Der Professor hat zum einen eine aufwändigere Ausbildung und eine viel höhere Verantwortung, wenn was schief läuft. Das ist bei der Krankenschwester in abgeschwächter Form so, bei der meist angelernten Putzfrau aber nicht der Fall. Daher muss der Professor am meisten bekommen, die Toilettenfrau wird am geringsten entlohnt.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Welfenprinz » Do Okt 24, 2013 16:38

Kyoho hat geschrieben:Ein Arbeitsloser ist komplett auf die Finanzierung durch die Allgemeinheit angewiesen.


Logo. Wie jeder , der durch unvorhersehbare Umstände unverschuldet -Krankheit, Unfall - in prekäre vErhältnisse gekommen ist, durch die Gemeinschaft unterstützt wird.
Nennt sich Solidardingensbumens. :)



Da kommt ein Aufstocker wesentlich kostengünstiger, denn er trägt ein großer Teil seines Einkommens selbst, indem er erwerbstätig ist. .


Dass dieses Solidardingensbumens auch dafür zuständig ist, den Betriebsgewinn eines Unternehmers zu maximieren, ist mir neu. Find ich auch irgendwie nicht passig.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Sikubauer » Do Okt 24, 2013 16:41

Welfenprinz hat geschrieben:
Sikubauer hat geschrieben:Kyoho, aus deiner Argumentationsfolge kann ich nur den Schluss ziehen, dass Du auch zu der Gattung der Ausbeuter gehörst, .


Nö, Arbeitgeber argumentieren nicht so.
Das ist so der typische Fall von "Ich habs ja auch geschafft"-Facharbeiter, der nicht realisiert, dass er selbst von Hartz-IV auch nur einen zahlungsunfähigen Kunden seiner Firma entfernt ist.


Er hat ja den "Wein" in seiner Signatur. Daher der Rückschluss. Vielleich ist es aber auch nicht die Erzeugung, sondern der Konsum desselben, dass er solche Probleme mit dem Mindestlohn hat.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Sikubauer » Do Okt 24, 2013 16:46

Kyoho hat geschrieben:Der Professor hat zum einen eine aufwändigere Ausbildung und eine viel höhere Verantwortung, wenn was schief läuft. Das ist bei der Krankenschwester in abgeschwächter Form so, bei der meist angelernten Putzfrau aber nicht der Fall. Daher muss der Professor am meisten bekommen, die Toilettenfrau wird am geringsten entlohnt.


So gering, dass sie davon nicht ihren Lebensunterhalt bestreiten kann? So wenig ist in deinen Augen ihre Arbeit wert?
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 16:47

Welfenprinz hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Ein Arbeitsloser ist komplett auf die Finanzierung durch die Allgemeinheit angewiesen.


Logo. Wie jeder , der durch unvorhersehbare Umstände unverschuldet -Krankheit, Unfall - in prekäre vErhältnisse gekommen ist, durch die Gemeinschaft unterstützt wird.
Nennt sich Solidardingensbumens. :)
Die Sozialversicherungen, die Arbeitslosigkeit, Rente, Pflege, Krankheit und Unfälle abdecken, werden über Beiträge der Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanziert


Da kommt ein Aufstocker wesentlich kostengünstiger, denn er trägt ein großer Teil seines Einkommens selbst, indem er erwerbstätig ist. .


Dass dieses Solidardingensbumens auch dafür zuständig ist, den Betriebsgewinn eines Unternehmers zu maximieren, ist mir neu. Find ich auch irgendwie nicht passig.


Nein, Aufgestockt wird durch Steuergelder, ebenso wie bei Hartz IV und Grundsicherung, dafür braucht man keine extra Beiträge entrichten, muss aber bedürftig sein
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Sikubauer » Do Okt 24, 2013 16:50

Kyoho hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Ein Arbeitsloser ist komplett auf die Finanzierung durch die Allgemeinheit angewiesen.


Logo. Wie jeder , der durch unvorhersehbare Umstände unverschuldet -Krankheit, Unfall - in prekäre vErhältnisse gekommen ist, durch die Gemeinschaft unterstützt wird.
Nennt sich Solidardingensbumens. :)
Die Sozialversicherungen, die Arbeitslosigkeit, Rente, Pflege, Krankheit und Unfälle abdecken, werden über Beiträge der Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanziert


Da kommt ein Aufstocker wesentlich kostengünstiger, denn er trägt ein großer Teil seines Einkommens selbst, indem er erwerbstätig ist. .


Dass dieses Solidardingensbumens auch dafür zuständig ist, den Betriebsgewinn eines Unternehmers zu maximieren, ist mir neu. Find ich auch irgendwie nicht passig.


Nein, Aufgestockt wird durch Steuergelder, ebenso wie bei Hartz IV und Grundsicherung, dafür braucht man keine extra Beiträge entrichten, muss aber bedürftig sein


Ach so. Die Steuergelder für die Aufstockung fallen also vom Himmel. Meines Wissens kommt dafür die Solidargemeinschaft, in diesem Fall die der Steuerzahler, auf.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Welfenprinz » Do Okt 24, 2013 16:51

:shock:
und seit wann ist der Verwendungszweck von Steuergeldern die Gewinnoptimierung von Unternehmen?

im übrigen hast Du angefangen die beiden Sachen unzulässigerweise, also inhaltlich falsch, miteinander zu verweben. Da brauchst Du mich dann über den Unterschied nicht aufzuklären.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 16:54

Sikubauer hat geschrieben:
Ach so. Die Steuergelder für die Aufstockung fallen also vom Himmel. Meines Wissens kommt dafür die Solidargemeinschaft, in diesem Fall die der Steuerzahler, auf.

Richtig, das sind aber zweierlei Solidargemeinschaften.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 17:02

Welfenprinz hat geschrieben::shock:
und seit wann ist der Verwendungszweck von Steuergeldern die Gewinnoptimierung von Unternehmen?

im übrigen hast Du angefangen die beiden Sachen unzulässigerweise, also inhaltlich falsch, miteinander zu verweben. Da brauchst Du mich dann über den Unterschied nicht aufzuklären.


Hauptzweck ist die Schaffung von Arbeitsplätzen, indem z. B. Langzeitarbeitslose wieder fit für den Arbeitsmarkt gemacht werden. Da sie oft nicht so leistungsfähig sind, haben sie anders keine Chance im ersten Arbeitsmakt, zumindest bis sie dort eingegliedert sind. Gut, sie können auch im Sozialen Bereicht als Ein-Euro-Jobber integriert werden, dort bestehen aber kaum Aussichten auf Übernahmen in einem Vollzeitjob, das ist eher Beschäftigungstherapie.
Soll denn Eurer Meinung nach ein Praktikant, der einige Woche in ein Unternehmen hineinschnuppert, auch den Mindestlohn von 8,50 € bekommen?
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » Do Okt 24, 2013 17:07

Ja!
Grade bei den Praktikanten habt ihr die Ausbeutung ja auf den Gipfel getrieben. :roll: :roll:
Viele Stellen werden inzwischen fast nur noch von Praktikanten besetzt.
Ist der eine Depp, der kostenlos arbeitet, weg, kommt der Nächste.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 17:08

Sikubauer hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Der Professor hat zum einen eine aufwändigere Ausbildung und eine viel höhere Verantwortung, wenn was schief läuft. Das ist bei der Krankenschwester in abgeschwächter Form so, bei der meist angelernten Putzfrau aber nicht der Fall. Daher muss der Professor am meisten bekommen, die Toilettenfrau wird am geringsten entlohnt.


So gering, dass sie davon nicht ihren Lebensunterhalt bestreiten kann? So wenig ist in deinen Augen ihre Arbeit wert?


Das will ich keinesfalls behaupten. Der Lebensunterhalt hängt aber von den jeweiligen individuellen Ansprüchen ab und mancher ehemaliger Millionär ist hochverschuldet gestorben. Wer weniger verdient, muss eben seine Ausgaben im Griff haben und den Gürtel etwas enger schnallen oder einen Zweitjob ausüben.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon buntspecht » Do Okt 24, 2013 17:10

Kyoho hat geschrieben:
buntspecht hat geschrieben:
Hallo Kyoho,

kann ich so einfach gestrickt nicht nachvollziehen und auch nicht per Milchrechnung komme ich auf Dein Ergebnis. Wer soll dann künftig mir die Haare schneiden, wenn mit der Einführung des Mindestlohns die meisten "Künstler des Haares" ihren Job verlieren? Oder wer soll künftig den Spargel ernten, wenn keine Erntehelfer mehr bezahlt werden? Vielleicht müssen wir uns nur daran gewöhnen, dass der Spargel ein Luxusgemüse ist (Arbeitsaufwendig) und ein Haarschnitt nicht für 10 läppische Euronen zu bekommen ist? Vielleicht müssen wir nach der Einführung des Mindestlohns unsere öffentlichen Toiletten selbst reinigen - wäre für viele Nutzer wohl die beste Erziehungsmethode :lol:

Gruß
Buntspecht


Das Friseurgewerbe ist ein gutes Beispiel. Wenn es den Leuten zu teuer wird, nimmt die Schwarzarbeit zu, dann geht man eben zu einem Verwandten oder Bekannten, der die Haare im stillen Kämmerlein schneidet oder im Genzgebiet gehen die Leute nach Tschechien oder Polen. Spargel kommt eben wieder aus Griechenland und Spanien, nicht vom regionalen Bauern, die öffentlichen Toiletten werden gleich ganz abgeschafft, weil unsaubere (verschissene) Toiletten keiner haben möchte und nicht ins Stadtbild passen.


Die Betätigung "Schwarzarbeit" hat weniger damit zu tun, ob es zum Leben ausreicht, als vielmehr damit, ob man das System, in und von dem man lebt, unterstützt oder negiert. Übrigens gehen die Gewinne einzelner Schwarzarbeiter in die Millionen :twisted:

Und beim Spargel geht's mir gegen die Haube. Kommen und sind verblüfft, dass sie für guten Spargel aus der Heimat mehr zahlen sollen, als für einen angedörrten Spargel aus "WasWeisIchWoHer". Wer der Geiz-ist-Geil-Mentalität und ich-muss-auch-all-das-haben-was-mein-Nachbar-auch-hat verfallen ist, soll dies ausleben - aber nicht auf meine Kosten - und schauen, ob er damit ein glückliches und erfülltes Leben führt bzw. führen kann und ob er sein I-Phone auch essen kann :wink:

Übrigens, Dein Beispiel vom Friseur und dem Schnitt im stillen Kämmerlein hört sich an wie schon da gewesen. Allerdings nicht wegen eines Mindestlohns, sondern wegen Luftbuchungen und Papiergeschäften. Und ohne die Putzfrau kann man sich den Doktor gleich sparen, siehe hygienische Zustände in "finsteren Zeiten". Insofern müsste der Kanalarbeiter mehr verdienen als der Doktor, schließlich schafft er die Grundlage für die Hygiene.

Nach wie vor bin ich für einen Mindestlohn (mangels vernünftiger und durchsetzbarer Alternativen). So können wir uns endlich ein wenig unabhängiger vom Export machen :!: Insbesondere für Praktikanten, da ja jeder zweite Studineabgänger oft die ersten Jahre als Praktikant arbeiten geht.

Das mit dem Gürtel enger schnallen, finde ich einfach gut. Die einfachste These zu Mangel und Überfluss - Tür an Tür :lol:

Gruß
Buntspecht
Alle Kinder sind klug, solange sie klein sind, aber bei der Mehrzahl bleibt es beim Kinderverstand.

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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 17:13

Ferengi hat geschrieben:Ja!
Grade bei den Praktikanten habt ihr die Ausbeutung ja auf den Gipfel getrieben. :roll: :roll:
Viele Stellen werden inzwischen fast nur noch von Praktikanten besetzt.
Ist der eine Depp, der kostenlos arbeitet, weg, kommt der Nächste.

Praktikanten sind doch keine Deppen, das sind oft hochqulifizierte Studienabgänger, die sehen wollen, ob ihnen die Tätigkeit liegt und erfüllt. Die gehen genauso aus eingenem Willen, wenn ihnen das Arbeitsverhältnis nicht zusagt, das gilt auch finanziell. Oft finden sie in nächsten oder übernächsten Betrieb was besseres. Zudem laufen viele Praktikas während der Studienzeit. Ein Unternehmen hat daran in der Regel nichts verdient, er zahlt eher drauf. Hat aber gute Chancen, dass er damit qualifizierte Leute gewinnen kann, die motiviert arbeiten und nicht rummosern, dass sie angeblich für ihre Arbeit zu wenig verdienen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Welfenprinz » Do Okt 24, 2013 17:16

Kyoho hat geschrieben:
Hauptzweck ist die Schaffung von Arbeitsplätzen, indem z. B. Langzeitarbeitslose wieder fit für den Arbeitsmarkt gemacht werden. ?


Richtig, so mag mal die Intention gewesen sein. ich bin auch im übrigen nciht der Meinung wie hier jemand erwähnte, dass die politischen Väter des Hartz-Komplexes die Schaffung eines Sklavenmarktes bewusst im Visier hatten.

Wie ich schon mal geschrieben habe, könnte ich diese Lohnunterstützung auch als Ausnahme akzeptieren, wenn es denn dem von dir geschilderten Zweck diente.

Die Praxis und ERfahrung aus nunmehr 11 oder 12 Jahren zeigen aber, dass die Regelung so wie sie momentan besteht, missbraucht wird.

Dementsprechend halte ich einen Mindestlohn wie schon erwähnt in der momentanen Situation für angemessen.
"Eigentlich" bin ich auch dagegen.

btw ist der angeschissene ja nicht nur der Steuerzahler. Sondern auch die arbeitgeber, die versuchen ihre Leute anständig zu entlohnen. Der obige Pizzabringdienst(auch wenn in der Branche nun wahrlich nicht viel bezahlt wird) verschafft sich unlauteren WEttbewerbsvorteil. Auf Kosten des Steuerzahlers. :)
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 17:18

buntspecht hat geschrieben:
Das mit dem Gürtel enger schnallen, finde ich einfach gut. Die einfachste These zu Mangel und Überfluss - Tür an Tür :lol:

Gruß
Buntspecht


Das mit Gürten enger schnallen meinte ich bildlich, also im übertragenen Sinne. Niemand in D soll oder muss hungern, weil er zu wenig verdient. Aber das ist ja auch nicht der Fall, im Gegenteil, Geringverdiener sind überduchschnittlich übergewichtig, das belegen medizinische Studien.
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