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Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Fr Okt 25, 2013 10:13

Fassi hat geschrieben:Da liegt doch der Haken. Wenn sich keiner findet, der das als Selbstständiger macht, dann muss die Firma jemanden zu einem anständigen Lohn einstellen (oder zusehen, wie sie ohne diese Stelle zurecht kommt).

Aber im Moment ist das nicht der Fall. Sobald man im Hartz4 hängt muss manjede Stelle annehemen, auch wenn der Lohn zB komplett für das Auto drauf geht, dass man braucht um zur Arbeit zu kommen und man dann wieder Geld von der Arge beziehen muss. Und somit werden die Firmen nach wie vor mit billigsten Arbeitskräften versorgt. Und ja, bei Ablehung steht man ohne irgendwas da, da wird dann alles gestrichen (selbst Miete und Krankenversicherung), sprich da geht es dann um die nackte Existenz.

Gruß

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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Okt 25, 2013 10:23

Piraterie hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Beim Weinzenpreis interessiert es keine Gewerkschaft und auch nicht die SPD, ob der Erzeuger davon (über)leben kann oder nicht. Natürlich auch nicht, welchen Mähdrescher sich noch leisten kann.


Diese 2 Sätze sind bezeichnend für dein Problem. Nämlich das du mit deiner Situation unzufrieden bist und glaubst, nur weil du etwas nicht bekommst den anderen es auch nicht gönnen zu können.

Wenn du Eier hättest, würdest du einfach nicht produzieren wenn du dadurch nichts verdienen kannst. Fertig aus! Aber Eier sind, auch oder grade bei dem männlichen Geschlecht , Mangelware.

Außerdem, warum kannst du nicht überleben? DU kannst doch überleben, vielleicht nicht dein Geschäftsmodell aber das ist eine andere Sache.


Ich will mich mal mit deinen wohlwollenden Ratschlägen befassen.
Du präsentierst eine Darstellung, aus der wirtschaftliche Unkenntnis nur so hervorquillt. Du kannst als Selbstständiger oder Unternehmer, der hohe Vorleistungen und Investitionen getätigt hat, nicht einfach ein Jahr nicht produzieren, weil die Preise gerade nicht stimmen. Abschreibungen, Kredite, Gebäudekosten und Fixkosten laufen dir trotzdem davon, deine Mitabeiter kannst du nicht einfach nach Hause schicken. Gerade in der Landwirtschaft ist es so, dass von der Anbauplanung bis zum Verkauf in der Regel ein Jahr und mehr vergeht. Wenn dann bei der Ernte die Preise für Weizen nicht (mehr) kostendeckend sind, kann man nicht einfach behaupten, ätsch, hättest du doch eine andere Kultur gewählt. Ein Ackerbauer kann nicht von heute auf morgen auf Viehhaltung umstellen oder Gemüse anbauen, dazu fehlt ihm die Logistik, die Maschinen und oft auch die klimatischen Voraussetzungen. Bei Dauerkulturen wie Wein oder Obst müssen Investitionen bei der Pflanzung von etwa 40 000€ pro ha im Voraus getätigt werden, die dann in den folgenden 20 bis 40 Jahren wieder erwirtschaftet werden müssen. Wer da 5 Jahre mit geringen Ernten oder schwachen Preisen zu kämpfen hat, der muss das irgendwie wirtschaftlich überstehen können. Dazu sind z. B. steuerfreie Rücklagen ein sinnvoller Weg. Einfach mal ein Jahr die Produktion auszusetzen, das funktioniert leider nicht.
Die Neiddebatte, die du anstößt, ist mir fremd. Das passt eher zur Linkspartei. Dazu will ich mich erst gar nicht äußern.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Fr Okt 25, 2013 10:37

Kyoho hat geschrieben:
Piraterie hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Beim Weinzenpreis interessiert es keine Gewerkschaft und auch nicht die SPD, ob der Erzeuger davon (über)leben kann oder nicht. Natürlich auch nicht, welchen Mähdrescher sich noch leisten kann.


Diese 2 Sätze sind bezeichnend für dein Problem. Nämlich das du mit deiner Situation unzufrieden bist und glaubst, nur weil du etwas nicht bekommst den anderen es auch nicht gönnen zu können.

Wenn du Eier hättest, würdest du einfach nicht produzieren wenn du dadurch nichts verdienen kannst. Fertig aus! Aber Eier sind, auch oder grade bei dem männlichen Geschlecht , Mangelware.

Außerdem, warum kannst du nicht überleben? DU kannst doch überleben, vielleicht nicht dein Geschäftsmodell aber das ist eine andere Sache.


Ich will mich mal mit deinen wohlwollenden Ratschlägen befassen.
Du präsentierst eine Darstellung, aus der wirtschaftliche Unkenntnis nur so hervorquillt. Du kannst als Selbstständiger oder Unternehmer, der hohe Vorleistungen und Investitionen getätigt hat, nicht einfach ein Jahr nicht produzieren, weil die Preise gerade nicht stimmen. Abschreibungen, Kredite, Gebäudekosten und Fixkosten laufen dir trotzdem davon, deine Mitabeiter kannst du nicht einfach nach Hause schicken. Gerade in der Landwirtschaft ist es so, dass von der Anbauplanung bis zum Verkauf in der Regel ein Jahr und mehr vergeht. Wenn dann bei der Ernte die Preise für Weizen nicht (mehr) kostendeckend sind, kann man nicht einfach behaupten, ätsch, hättest du doch eine andere Kultur gewählt. Ein Ackerbauer kann nicht von heute auf morgen auf Viehhaltung umstellen oder Gemüse anbauen, dazu fehlt ihm die Logistik, die Maschinen und oft auch die klimatischen Voraussetzungen. Bei Dauerkulturen wie Wein oder Obst müssen Investitionen bei der Pflanzung von etwa 40 000€ pro ha im Voraus getätigt werden, die dann in den folgenden 20 bis 40 Jahren wieder erwirtschaftet werden müssen. Wer da 5 Jahre mit geringen Ernten oder schwachen Preisen zu kämpfen hat, der muss das irgendwie wirtschaftlich überstehen können. Dazu sind z. B. steuerfreie Rücklagen ein sinnvoller Weg. Einfach mal ein Jahr die Produktion auszusetzen, das funktioniert leider nicht.
Die Neiddebatte, die du anstößt, ist mir fremd. Das passt eher zur Linkspartei. Dazu will ich mich erst gar nicht äußern.


Oh ja, das klein-klein. Darin verlieren sich die meisten Menschen, so auch du in diesem Beitrag. Wie gesagt, keine Eier :-)
Und Unkenntis kann man mir nicht vorwerfen, aber solange man sich auf der Ebene der Lüge und Täuschung befindet wird man sich als Mensch nicht weiterentwickeln können :-)
Hab den ganzen dogmatischen Mist durchgemacht, jahrelang.... nur dieses ist für mich keine Diskussionsgrundlage mehr. Vor allenm nicht wenn nach Ausreden gesucht wird um den Dreck weiter mitzumachen.
Keine Eier :-)
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Welfenprinz » Fr Okt 25, 2013 10:38

Neiddebatte?
Wenn wir- Selbstständige mit Grundbesitz und allen Gestaltungsmöglichkeiten die dazu gehören- darüber referieren , ob Flüchtlingen ein flatscreen zusteht oder wie sich der gEringverdiener zu ernähren hat............. was ist das denn?
Frustration, Menschenverachtung , Unkenntnis?

Ich will nicht von mir behaupten, dass ich mit Freude durchströmt meine Steuern und Sozialabgaben bezahle oder Solidarität mein zweiter Vorname wäre.......... aber ein bisschen Einordnung der Verhältnisse ist schon angebracht.
und auf denen rumzuhacken, die eh nix haben, empfinde ich für reichlich unangemessen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Okt 25, 2013 10:52

Piraterie hat geschrieben:
Oh ja, das klein-klein. Darin verlieren sich die meisten Menschen, so auch du in diesem Beitrag. Wie gesagt, keine Eier :-)
Und Unkenntis kann man mir nicht vorwerfen, aber solange man sich auf der Ebene der Lüge und Täuschung befindet wird man sich als Mensch nicht weiterentwickeln können :-)
Hab den ganzen dogmatischen Mist durchgemacht, jahrelang.... nur dieses ist für mich keine Diskussionsgrundlage mehr. Vor allenm nicht wenn nach Ausreden gesucht wird um den Dreck weiter mitzumachen.
Keine Eier :-)


Der real existierende Sozialismus hat auch lange geglaubt, die besseren Menschen zu erziehen. Dem war aber nicht so. Vielleicht willst du darauf anspielen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Fr Okt 25, 2013 10:55

Kyoho hat geschrieben:
Piraterie hat geschrieben:
Oh ja, das klein-klein. Darin verlieren sich die meisten Menschen, so auch du in diesem Beitrag. Wie gesagt, keine Eier :-)
Und Unkenntis kann man mir nicht vorwerfen, aber solange man sich auf der Ebene der Lüge und Täuschung befindet wird man sich als Mensch nicht weiterentwickeln können :-)
Hab den ganzen dogmatischen Mist durchgemacht, jahrelang.... nur dieses ist für mich keine Diskussionsgrundlage mehr. Vor allenm nicht wenn nach Ausreden gesucht wird um den Dreck weiter mitzumachen.
Keine Eier :-)


Der real existierende Sozialismus hat auch lange geglaubt, die besseren Menschen zu erziehen. Dem war aber nicht so. Vielleicht willst du darauf anspielen.


Wie kommst du jetzt auf Sozialismus? Probier mal von den schlichten Feindbildern und Dogmen wegzukommen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Okt 25, 2013 11:00

Piraterie hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:
Piraterie hat geschrieben:
Oh ja, das klein-klein. Darin verlieren sich die meisten Menschen, so auch du in diesem Beitrag. Wie gesagt, keine Eier :-)
Und Unkenntis kann man mir nicht vorwerfen, aber solange man sich auf der Ebene der Lüge und Täuschung befindet wird man sich als Mensch nicht weiterentwickeln können :-)
Hab den ganzen dogmatischen Mist durchgemacht, jahrelang.... nur dieses ist für mich keine Diskussionsgrundlage mehr. Vor allenm nicht wenn nach Ausreden gesucht wird um den Dreck weiter mitzumachen.
Keine Eier :-)


Der real existierende Sozialismus hat auch lange geglaubt, die besseren Menschen zu erziehen. Dem war aber nicht so. Vielleicht willst du darauf anspielen.


Wie kommst du jetzt auf Sozialismus? Probier mal von den schlichten Feindbildern und Dogmen wegzukommen.

Aus deiner Annahme, sich auf der Ebene von Lüge und Täuschung zu befindeen und sich als Mensch nicht weiterentwickeln können :-)
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Altmeister » Fr Okt 25, 2013 13:22

Kyoho hat geschrieben:Rot-rot-grün plant bereits ohne Koalitionsvertrag schon mal eine Art Scheinregierung, um die Forderung des flächendeckenden Mindestlohnes durchzusetzen. Der Wahlsiegerin Merkel wird so auf's Übelste gelinkt. Wer glaubt, dass die Wirtschaft das mitmacht und Menschen mit eingeschränker Leistunsfähigkeit einfach einen höheren Lohn bezahlt, der irrt gewaltig. Das kostet den Leuten den Job und sie landen auf der Straße, als Harzer. Das ist wieder so ein typischer Fall, wie aus "gut gemeint" das Gegenteil erreicht wird. Dann müssen Steuererhöhungen her, um die höheren Hartz IV Sätze finanzieren zu können. Wenn da kein Aufschrei durch's Land geht!??


Wer so etwas schreibt, hat offensichtlich eine eingeschränkte Denkfähigkeit.

Du unterstellst den Menschen, die für einen Lohn der unter dem Existenzminimum liegt arbeiten,
eine "eingeschränkte Leistungsfähigkeit".
Dieses ist Menschen verachtend und an Impertinenz nicht zu überbieten.

Altmeister
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Okt 25, 2013 14:44

Altmeister hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Rot-rot-grün plant bereits ohne Koalitionsvertrag schon mal eine Art Scheinregierung, um die Forderung des flächendeckenden Mindestlohnes durchzusetzen. Der Wahlsiegerin Merkel wird so auf's Übelste gelinkt. Wer glaubt, dass die Wirtschaft das mitmacht und Menschen mit eingeschränker Leistunsfähigkeit einfach einen höheren Lohn bezahlt, der irrt gewaltig. Das kostet den Leuten den Job und sie landen auf der Straße, als Harzer. Das ist wieder so ein typischer Fall, wie aus "gut gemeint" das Gegenteil erreicht wird. Dann müssen Steuererhöhungen her, um die höheren Hartz IV Sätze finanzieren zu können. Wenn da kein Aufschrei durch's Land geht!??


Wer so etwas schreibt, hat offensichtlich eine eingeschränkte Denkfähigkeit.

Du unterstellst den Menschen, die für einen Lohn der unter dem Existenzminimum liegt arbeiten,
eine "eingeschränkte Leistungsfähigkeit".
Dieses ist Menschen verachtend und an Impertinenz nicht zu überbieten.

Altmeister

Eingeschränkt leistungsfähig kann ein 60jähriger sein, der sich auf eine Stelle mit harter körperlicher Arbeit z. B. auf dem Bau bewirbt und bereits gesundheitlich angeschlagen ist. Der wird gegenüber einem jüngeren bei gleichen Konditionen kaum Aussicht für die Stelle haben. Das ist leider die Realität und hat nichts mit Menschenverachtung oder Impertinenz zu tun. Im Übrigen wird das hier doch bestätigt, vielleicht ist der Begriff "weniger leistungsfähig" unpassend, aber das bezieht sich allein auf die berufliche Fähigkeiten und Einschränkungen, nicht auf den Menschen an sich:

Und zum Thema "weniger leistungsfähig", alleine die Bezeichnung ist eine Frechheit. Vielleicht sollten die jenigen, die sowas behaupten, mal versuchen, eine Anstellung in einem erlernten Beruf incl. jeder Menge Berufserfahrung zu finden, der politisch gerade nicht mehr aktuell ist. Und ab 50 wird das ganz spannend, Topfschlagen im Niemandsland, egal ob Akademiker oder im dualen System ausgebildet.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Okt 25, 2013 15:21

Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze und soll den Staatshaushalt auf Kosten der deutschen Wirtschaftskraft sanieren helfen.
http://www.gmx.net/themen/bundestagswahl/aktuell/94ascuy-vernichtet-mindestlohn-arbeitsplaetze#.focus.Ist%20Mindestlohn%20ein%20Jobkiller?.456.733
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon buntspecht » Fr Okt 25, 2013 16:31

Komisch, die Franzosen haben einen Mindestlohn, die Engländer haben einen Mindestlohn, ... Nach mancher geäußerten Sichtweise müssten doch längst alle aus D abwandern :?: Noch dazu, wenn der Mindestlohn dort über den avisierten 8,50 liegt :?: Woran mag es liegen, dass es kaum eine Auswirkung in D hat :?: EU-weit sind wir eines der wenigen Länder ohne Mindestlohn.
Alle Kinder sind klug, solange sie klein sind, aber bei der Mehrzahl bleibt es beim Kinderverstand.

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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Okt 25, 2013 17:19

buntspecht hat geschrieben:Komisch, die Franzosen haben einen Mindestlohn, die Engländer haben einen Mindestlohn, ... Nach mancher geäußerten Sichtweise müssten doch längst alle aus D abwandern :?: Noch dazu, wenn der Mindestlohn dort über den avisierten 8,50 liegt :?: Woran mag es liegen, dass es kaum eine Auswirkung in D hat :?: EU-weit sind wir eines der wenigen Länder ohne Mindestlohn.


Na weil ein Mindestlohn als Arbeitsplatzgarantie allein nicht reicht, die Einwanderer brauchen auch einen Job dort. Sie müssen ausreichend qualifiziert sein, die Sprache verstehen usw.. Anscheinend ist vielen die Stütze ausreichend genug, dass sie den Druck gar nicht erst verspüren, sich im EU-Ausland umzusehen und zu bewerben. Sie wollen vielleicht an ihrer Situation gar nichts ändern.
Zudem haben gerade die Länder, die früher viele Überseekolonien besaßen, genug Zuwanderer von dort, die warten nicht auf deutsche Geringqualifizierte, schon gar nicht mit Handkuss.
Auch in D ist ein Mindestlohn längst keine Beschäftigungsgarantie, schon gar nicht, um Sozialkosten einzusparen. Es sei denn, die SPD fordert zum Mindestlohn auch noch einen Einstellungszwang für Geringqualifizierte, streng nach Quote. Für 10 Festangestellte ein Hartzer zum Mindestlohn von 8,50€. Zuzutrauen wäre dies ja Frau Nahles und ihren Genoss(inn)en durchaus, falls der Mindestlohn im Niedriglohnsektor zu Massenentlassungen führen würde.

Vielleicht geht es gerade deshalb unserer Volkswirtschaft besonders gut, dass wir nicht alles den Nachbarstaaten nachmachen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon buntspecht » Fr Okt 25, 2013 17:41

Wie kommst Du jetzt darauf, dass der Mindestlohn als Jobgarantie dienen soll? Der Mindestlohn soll jedem Arbeitenden den Lebensunterhalt alleine aus seiner Arbeit ermöglichen - um eben keine zusätzliche Stütze zu benötigen. Nicht mehr und nicht weniger. Alles andere ist in meinen Augen asozial im wahrsten Sinne des Wortes. Wer 40 Stunden p.W. arbeitet, muss davon leben können. Dies ist und bleibt meine Ansicht.

Übrigens ist Dein Argument genauso auf jeden Zuwanderer anzuwenden, also wovor hast Du Angst?

Und warum darf ein "Helfer" nicht mehr von seiner Hände Arbeit sich ernähren und leben können sollen?

Und wenn es unserer Volkswirtschaft so gut geht, dann erst recht ein Mindestlohn.

Aber ich sehe schon, wir werden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.
In diesem Sinne, ich wünsche Dir alles Gute,
der Buntspecht
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Okt 25, 2013 17:47

SChaut mal, Bundekanzlerin Merkel scheint nun dazu gelernt haben oder ist nach dem Wahlkampfgeplänkel jetzt Pragmatismus angesagt? Oder hat sie jetzt einfach die besseren Berater?

Vor der Wahl hat sie noch den flächendeckenden Mindestlohn befürwortet.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article120199968/Merkel-will-bei-Mindestloehnen-keine-weissen-Flecken.html

Mittlerweile überwiegt die Skepsis. Die Rede hält sie ausgerechnet auf dem Gewerkschaftskongress. Wären die bei einer Arbeitgeberrunde hätte man sie als Schönreden deuten können.

http://www.t-online.de/regionales/id_66023018/merkel-mindestlohn-koennte-risiko-fuer-viele-arbeitsplaetze-sein.html
Zuletzt geändert von Kyoho am Fr Okt 25, 2013 17:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Sikubauer » Fr Okt 25, 2013 17:48

buntspecht hat geschrieben:Wie kommst Du jetzt darauf, dass der Mindestlohn als Jobgarantie dienen soll? Der Mindestlohn soll jedem Arbeitenden den Lebensunterhalt alleine aus seiner Arbeit ermöglichen - um eben keine zusätzliche Stütze zu benötigen. Nicht mehr und nicht weniger. Alles andere ist in meinen Augen asozial im wahrsten Sinne des Wortes. Wer 40 Stunden p.W. arbeitet, muss davon leben können. Dies ist und bleibt meine Ansicht.


Meine auch.
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