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Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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398 Beiträge • Seite 10 von 27 • 1 ... 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 ... 27
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Welfenprinz » Do Okt 24, 2013 18:05

Naja höre mal, auf deine Einlassungen zum Ernährungsverhalten übergewichtiger Geringverdiener kann man ja nun wahrlich keine sachdienliche Debatte aufbauen.
Auch wenn ich mich ja bemüht habe. deine Aussage durch Zeigen eines schlanken Leistungsträgers zu verifizieren
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 18:12

Sikubauer hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Gemüse, Salat und Obst, das lässt ich auch im selbst genutzten Garten erzeugen. Solche Nutzgärten kann man von den Gemeinden häufig für wenig Geld pachten und an der Zeit fehlt es bestimmt nicht, den Garten selbst oder mit der Familie zu bebauen. Gutes Brot vom Bäcker bekommt man günstig, wenn man danach frägt. Das ist dann vom Vortag und qualititativ fast gleichwertig, kostet aber die Hälfte.
An der Wursttheke werden die Wurstabschnitte sehr günstig angeboten. Zudem gibt es regelmäßig Sonderangebote und viel Vitamin C steckt auch im Sauerkraut oder in Äpfeln, falls Du damit die essentielle Nährstoffe meinst.


Wenn jemand für 5 oder 6 Euro pro Stunde arbeiten muss, wird er keine Zeit haben, sich um diese ganzen lustigen Dinge zu kümmern. Entweder macht er Überstunden ohne Ende, oder er hat nach seinem 40-Sunden-Job noch einen Zweitjob.


Häufig haben Geringverdiener keinen Vollzeitjob sondern arbeiten in Teilzeit, das ist auch der Hauptgrund fürs "Aufstocken". Dann ist genug Zeit dafür, im übrigen fehlt es eher am Willen als an der Zeit, für irgendwelche Hobbys ist ja auch Zeit übrig. Selbst bei 50 Wochenstunden bliebe noch ausreichend Zeit für einen Nutzgarten und gerade in Familien arbeiten nicht alle Vollzeit.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 18:17

tyr hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Ja wenn Du als Verbraucher die Preise, Service, Qualität der Produkte und Öffnungszeiten nicht vergleichst, mögest Du recht haben. Wer an der Tankstelle die Spritpreise nicht checkt und immer nur den Tankrüssel in den Tank steckt, der ist Monopolen ausgeliefert. Imgrunde ist jeder Teil des Marktes, bewußt oder unbewußt. Du bestimmt, wer mit Dir Geld verdient und wer nicht.


Du diskutierst auf einer viel zu niedrigen Ebene.
Eine Marktwirtschaft kann nur funktionieren, wenn alle Marktteilnehmer annähernd die gleichen Ausgangsbedingungen haben. Das heißt auch, das der Arbeitnehmer verhandlungstechnisch gegenüber dem Arbeitgeber, annähernd, gleichgestellt ist.....also bei nicht zu stande kommen des Vertrages, weder verhungert/obdachlos wird, noch von irgendwelchen Staatsämtern sanktioniert wird.
Beides ist in unserer Wirtschaft nicht der Fall, aus diesem Grund ist es wichtig, eine Grenzlinie nach unten einzuziehen..... oder das Wirtschftssystem zu verändern -> Die natürliche Wirtschaftsordnung http://userpage.fu-berlin.de/roehrigw/gesell/nwo/ :klug:


Um die Arbeitnehmer verhandlungstechnisch auf eine Ebene mit den Arbeitgebern zu stellen, gibt es Gewerkschaften oder den Betriebsrat. Dass jemand gleich obdachlos wird oder gar verhungert, wenn er einen Arbeitsvertrag nicht bekommt, halte ich für völlig abwegig. Dass staatliche Stellen Leistungsmißbrauch verfolgen, ist notwendig, um diesen einzudämmen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 18:24

Welfenprinz hat geschrieben:warum verlangst Du nciht von obigem Pizzabringdienstchef, dass er Fortbildungskurse bei der Konkurrenz macht, die höhere Löhne zahlen kann.

Womit wir wieder bei dem "kann " sind. Natürlich kann er andere Löhne zahlen. Ist er etwa so dumm und faul wie Du es anderen unterstellst?


Kein Unternehmer wird Fortbildungskurse für die Konkurrenz anbieten, das widerspricht jeglicher wirtschaftlicher Vernunft. Wer als Unternehmer oder Selbstständiger nicht in der Lage ist, soviel Gewinn (Einkommen) zu erwirtschaften, dass er davon leben kann, der wird pleite gehen. Zudem arbeiten viele kleine Selbstständige weit unterhalb des anvisierten Mindestlohnes, ohne soziale Absicherung und keiner beschwert sich darüber. Dürfen die das oder fällt das unter Selbstausbeutung? Das juckt weder die CDU noch die SPD.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Altmeister » Do Okt 24, 2013 21:31

Hallo,

was bedeutet denn überhaupt Mindestlohn? Ich glaube, dass der Mindestlohn ein Bezugspunkt
sein wird.
Diesen Bezugspunkt mit Stufungen gibt es schon seit vielen Jahren in der Tarifpolitik.

Ein Facharbeiter mit Gesellenbrief hatte im Regelfall die Lohngruppe 8 (Bezugspunkt)
Höher qualifizierte Mitarbeiter die Lohngruppe 9
Mitarbeiter mit einer kleinen Führungsposition die Lohngruppe 10
Weniger qualifizierte Mitarbeiter wurden je nach Aufgabenstellung abgestuft.

Altmeister

P.S. In Südafrika gab in den 60er und 70er Jahren schon gesetzliche
Mindestlöhne um die Schwarzafrikaner vor einer totalen Ausbeutung zu schützen.
Wir Deutschen haben darüber die Nase gerümpft.
Jetzt ist es bei uns eine Notwendigkeit.
Altmeister
 
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Okt 25, 2013 8:53

tyr hat geschrieben:
Altmeister hat geschrieben:Hallo,

was bedeutet denn überhaupt Mindestlohn? Ich glaube, dass der Mindestlohn ein Bezugspunkt
sein wird.
Diesen Bezugspunkt mit Stufungen gibt es schon seit vielen Jahren in der Tarifpolitik.

Ein Facharbeiter mit Gesellenbrief hatte im Regelfall die Lohngruppe 8 (Bezugspunkt)
Höher qualifizierte Mitarbeiter die Lohngruppe 9
Mitarbeiter mit einer kleinen Führungsposition die Lohngruppe 10
Weniger qualifizierte Mitarbeiter wurden je nach Aufgabenstellung abgestuft.

Altmeister

P.S. In Südafrika gab in den 60er und 70er Jahren schon gesetzliche
Mindestlöhne um die Schwarzafrikaner vor einer totalen Ausbeutung zu schützen.
Wir Deutschen haben darüber die Nase gerümpft.
Jetzt ist es bei uns eine Notwendigkeit.


Das Problem ist in D., das immer mehr Firmen sich nicht an Tarifverträge gebunden fühlen.
Deswegen ist eine Untergrenze wichtig. Man könnte natürlich auch tarifliche Untergrenzen zwingend festschreiben....ist praktische Jacke wie Hose. Nur eben ideologisch nicht...


Entscheidend ist das Lohngefälle zu Polen, der Tschechien, Bulgarien oder Rumänien und die Freizügigkeit der Arbeitnehmer und Arbeitgeber in der EU. Gerade die grenznahen Zonen sind betroffen. Es kann nicht sein, dass die einen 3€ als Lohnuntergrenze haben, die andern 8,50€ und die Grenzen offen sind. Dann muss eine EU-weite Regelung her. Durch Subunternehmer, Werkverträge oder Scheinselbständigkeit wird eine nationale Regelung unterwandert. Wenn das unterbunden wird, was kaum geht, blüht die Schwarzarbeit, dann kommen die Arbeitssuchenden aus dem Osten eben ohne Arbeitsvertrag über die Grenze. In manchen Teilen Südosteuropas liegt die Arbeitslosigkeit weit über 20%, die Jungendarbeitslosigkeit noch erheblich drüber. Da fragt doch keiner, was er verdienen kann, da fragt man nur, ob man irgendwo einen bezahlten Job bekommen kann. Die SPD muss nur mal über den eigenen Tellerrand hinaussehen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Welfenprinz » Fr Okt 25, 2013 9:04

Kyoho hat geschrieben:

Kein Unternehmer wird Fortbildungskurse für die Konkurrenz anbieten, das widerspricht jeglicher wirtschaftlicher Vernunft.


Du verstehst mich schon, willst mich aber nicht verstehen. :)
in einem von uns allen erkannten Misstand in dem 3 Parteien involviert sind - Arbeitgeber, aRbeitnehmer, Steuerzahler- gehst Du so vor, Forderungen an eine Gruppe zu stellen ( "gestalte deinen Lebenswandel so, dass Du mit dem Geld auskommst , das geht").
Sehr einseitig oder? Warum keine Forderung an die andere Seite. "Wenn in deiner Branche in deiner REgion der STundenlohn x gezahlt wird, kannst Du das auch" .
Ich meine de facto läufts ja darauf auch hinaus, wird dann branchen- und flächenbezogener Mindestlohn genannt. Und alle Betriebe , die sich tariflichen Vereinbarungen unterwerfen müssen ja auch genau so handeln.
Es würde zumindest dem Missbrauch vorbeugen.

Im übrigen befremdet es mich , ein bestimmtes Einkommensniveau damit begründet zu sehen, dass es ja möglich sei sich so oder so zu ernähren und statt der Heizung einen Pullover mehr zu benutzen.
Wird der Weizenpreis auch danach festgesetzt, dass man ja mit einem Zetor hinkommt und keinen Fendt braucht?




Dürfen die das oder fällt das unter Selbstausbeutung? Das juckt weder die CDU noch die SPD.
[/quote]

Freie, eigene selbstständige Entscheidung einen Betrieb mit welchem GEwinn auch immer weiter zu führen oder auch nciht.
In keinster weise vergleichbar mit einem Arbeitsplatzbewerber , dem die ARGE mit sanktionen im Nacken sitzt.
Du vergleichst ständig Äpfel mit birnen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Biomasseheiztechnik » Fr Okt 25, 2013 9:07

Kyoho hat geschrieben:
Entscheidend ist das Lohngefälle zu Polen, der Tschechien, Bulgarien oder Rumänien und die Freizügigkeit der Arbeitnehmer und Arbeitgeber in der EU. Gerade die grenznahen Zonen sind betroffen. Es kann nicht sein, dass die einen 3€ als Lohnuntergrenze haben, die andern 8,50€ und die Grenzen offen sind. Dann muss eine EU-weite Regelung her. Durch Subunternehmer, Werkverträge oder Scheinselbständigkeit wird eine nationale Regelung unterwandert. Wenn das unterbunden wird, was kaum geht, blüht die Schwarzarbeit, dann kommen die Arbeitssuchenden aus dem Osten eben ohne Arbeitsvertrag über die Grenze. In manchen Teilen Südosteuropas liegt die Arbeitslosigkeit weit über 20%, die Jungendarbeitslosigkeit noch erheblich drüber. Da fragt doch keiner, was er verdienen kann, da fragt man nur, ob man irgendwo einen bezahlten Job bekommen kann. Die SPD muss nur mal über den eigenen Tellerrand hinaussehen.


Das ist richtig, nur kann es dann nicht richtig sein, das Deutsche z.B. gezwungen werden, sich in der deutschen Krankenversicherung zu versichern, und die Arbeitnehmer aus den Nachbarländern nur einen Bruchteil davon im Heimatland ausgeben müssen.
Und zum Thema "weniger leistungsfähig", alleine die Bezeichnung ist eine Frechheit. Vielleicht sollten die jenigen, die sowas behaupten, mal versuchen, eine Anstellung in einem erlernten Beruf incl. jeder Menge Berufserfahrung zu finden, der politisch gerade nicht mehr aktuell ist. Und ab 50 wird das ganz spannend, Topfschlagen im Niemandsland, egal ob Akademiker oder im dualen System ausgebildet.
"Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles Bemerkungen." Heinrich Heine
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Okt 25, 2013 9:43

Welfenprinz hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:

Kein Unternehmer wird Fortbildungskurse für die Konkurrenz anbieten, das widerspricht jeglicher wirtschaftlicher Vernunft.


Du verstehst mich schon, willst mich aber nicht verstehen. :)
in einem von uns allen erkannten Misstand in dem 3 Parteien involviert sind - Arbeitgeber, aRbeitnehmer, Steuerzahler- gehst Du so vor, Forderungen an eine Gruppe zu stellen ( "gestalte deinen Lebenswandel so, dass Du mit dem Geld auskommst , das geht").
Sehr einseitig oder? Warum keine Forderung an die andere Seite. "Wenn in deiner Branche in deiner REgion der STundenlohn x gezahlt wird, kannst Du das auch" .
Ich meine de facto läufts ja darauf auch hinaus, wird dann branchen- und flächenbezogener Mindestlohn genannt. Und alle Betriebe , die sich tariflichen Vereinbarungen unterwerfen müssen ja auch genau so handeln.
Es würde zumindest dem Missbrauch vorbeugen.

Im übrigen befremdet es mich , ein bestimmtes Einkommensniveau damit begründet zu sehen, dass es ja möglich sei sich so oder so zu ernähren und statt der Heizung einen Pullover mehr zu benutzen.
Wird der Weizenpreis auch danach festgesetzt, dass man ja mit einem Zetor hinkommt und keinen Fendt braucht?
Beim Weinzenpreis interessiert es keine Gewerkschaft und auch nicht die SPD, ob der Erzeuger davon (über)leben kann oder nicht. Natürlich auch nicht, welchen Mähdrescher sich noch leisten kann. Der Ökonom wird sowieso keine Maschine kaufen, die für ihn überdimensieniert ist. Der Weizenpreis wird an den Rohstoffbörsen in Chikago oder sonstwie ausgehandelt und hängt von Ernteprognosen, Lagerbestände, zukünftige Verbrauchentwicklung, dem aktuellen Ölpreis usw. ab.



Dürfen die das oder fällt das unter Selbstausbeutung? Das juckt weder die CDU noch die SPD.


Freie, eigene selbstständige Entscheidung einen Betrieb mit welchem GEwinn auch immer weiter zu führen oder auch nciht.
In keinster weise vergleichbar mit einem Arbeitsplatzbewerber , dem die ARGE mit sanktionen im Nacken sitzt.
Du vergleichst ständig Äpfel mit birnen.


Das hat sehr wohl etwas miteinander zu tun. So bekommt ein angelernter Lagerist, der sich auf eine feste Stelle bewirbt, die Antwort: Eine Festeinstellung können wir dir nicht geben, aber als "Selbstständiger" heuern wir dich aber an. Dann macht er in etwa die gleiche Arbeit, arbeitet aber auf Abruf, zu ungeregelten Zeiten und hat ein ungeregeltes Einkommen (pardon "Gewinn"). Seine Sozialversicherungsbeiträge zahlt er selbst aus seinem "Unternehmergewinn" oder meldet sich gar nicht an. Unter dem Strich verdient er nicht mehr als den Mindestlohn und kann jederzeit seine Aufträge verlieren. Eine Festanstellung mit 7€ die Stunde in geregelter Arbeit wäre ihm sicherlich lieber.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Fr Okt 25, 2013 10:04

Kyoho hat geschrieben:Beim Weinzenpreis interessiert es keine Gewerkschaft und auch nicht die SPD, ob der Erzeuger davon (über)leben kann oder nicht. Natürlich auch nicht, welchen Mähdrescher sich noch leisten kann.


Diese 2 Sätze sind bezeichnend für dein Problem. Nämlich das du mit deiner Situation unzufrieden bist und glaubst, nur weil du etwas nicht bekommst den anderen es auch nicht gönnen zu können.

Wenn du Eier hättest, würdest du einfach nicht produzieren wenn du dadurch nichts verdienen kannst. Fertig aus! Aber Eier sind, auch oder grade bei dem männlichen Geschlecht , Mangelware.

Außerdem, warum kannst du nicht überleben? DU kannst doch überleben, vielleicht nicht dein Geschäftsmodell aber das ist eine andere Sache.
"Wir leben in einem globalen Schweinesystem"
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Fassi » Fr Okt 25, 2013 10:09

Da liegt doch der Haken. Wenn sich keiner findet, der das als Selbstständiger macht, dann muss die Firma jemanden zu einem anständigen Lohn einstellen (oder zusehen, wie sie ohne diese Stelle zurecht kommt).

Aber im Moment ist das nicht der Fall. Sobald man im Hartz4 hängt muss manjede Stelle annehemen, auch wenn der Lohn zB komplett für das Auto drauf geht, dass man braucht um zur Arbeit zu kommen und man dann wieder Geld von der Arge beziehen muss. Und somit werden die Firmen nach wie vor mit billigsten Arbeitskräften versorgt. Und ja, bei Ablehung steht man ohne irgendwas da, da wird dann alles gestrichen (selbst Miete und Krankenversicherung), sprich da geht es dann um die nackte Existenz.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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