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Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Biomasseheiztechnik » Do Okt 24, 2013 11:33

Vermutlich ist das hier im Sinne Einiger leistungsgerechte Bezahlung...

http://www.n-tv.de/ratgeber/Loehne-unte ... 45261.html

Zwischen 1,60 und 2,70 Euro Stundenlohn bezahlt ein Brandenburger Pizza-Service seinen Lieferanten. Selbst bei einer Vollzeitstelle reicht das nicht zum Leben. Das Jobcenter muss den Lohn aufstocken - und verlangt das Geld vom Arbeitgeber zurück.

Pizza-Fahrer müssen mindestens drei Euro pro Stunde verdienen. Stundenlöhne, die darunter liegen, hat das Arbeitsgericht Eberswalde als sittenwidrig bezeichnet. Die Kammer gibt damit einer Klage des Jobcenters Uckermark gegen einen Arbeitgeber statt. Der Betreiber des Pizza-Services muss nun rund 11.000 Euro Aufstockungsleistungen an das Jobcenter für geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer zurückzahlen (Az.: 2 Ca 428/13).

Der beklagte Pizza-Service beschäftigt dem Gericht zufolge Arbeitnehmer, die bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 14 Stunden 100 bis 165 Euro brutto verdienen. Vollzeitkräfte bekommen demnach bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden 430 Euro brutto. Die Stundenlöhne liegen damit bei 1,59 Euro, 1,65 Euro und 2,72 Euro. Für acht dieser Arbeitnehmer hatte das Jobcenter Aufstockungsleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts gewährt.
"Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles Bemerkungen." Heinrich Heine
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » Do Okt 24, 2013 11:35

Kyoho hat geschrieben:
Falsch, es wurden nicht die Löhen gedrückt, es wurden durch die Agenda 2010 erst neue Arbeitsplätze geschaffen.




Es wurden zwar massiv Niedriglohn-Arbeitsplätze geschaffen, dafür aber auch massiv unbefristete Vollzeitstellen vernichtet.

Motto, aus einer halbwegs gescheit bezahlten Stelle machen wir jetzt drei Prekäre Stellen, und lassen uns die Ausbeutung der Arbeiter auch noch durch das aufstockende HartzIV subventionieren. :evil: :evil:
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 11:48

tyr hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:
Vor allem Leistung muss sich lohnen um Leistung zu fördern. Dazu braucht es eine leistungsgerechte Bezahlung und keinen Einheitslohn für alle. Wer nicht so lesitungsfähig ist, dass er davon leben kann, für den muss die Allgemeingesellschaft aufkommen und nicht der Arbeitgeber. Die Arbeitgeber sind doch keine karikativen Einrichtungen sondern leben aus ihrem Gewinn.


Was, zum Fuchs, ist eine "leistungsgerechte" Bezahlung? Und wer legt fest, was eine Leistung ist, und welche höherwertig ist?


Das bestimmt allen der Markt, sprich die globale Konkurrenz. Wer zu teuer produziert oder ineffizient wirtschaftet, der wird entlassen bzw. geht als Unternehmer oder Selbstständiger eben pleite. Das war damals im Osten eben anders, da bestimmte das System, was höherwertiger ist, im Arbeiter- und Bauernstaat. Die Bonzen haben trotzdem sich die Taschen vollgestopft.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon buntspecht » Do Okt 24, 2013 11:52

Kyoho hat geschrieben:
buntspecht hat geschrieben:
Mal ganz nebenbei, ich empfinde den Mindestlohn für in Ordnung bzw. zumindest Besser als den Istzustand. Ich habe schlicht keinen Bock darauf, mit meinen Sozialabgaben einen Arbeiter mit zu finanzieren, nur weil dieser in seinem Vollzeitjob unter dem Existenzminimum bleibt und auf die Aufstockung durch die Allgemeinheit angewiesen ist - Arbeit muss sich wieder für alle lohnen, und zwar ohne Aufstockung :!:


Ein Arbeitsloser ist komplett auf die Finanzierung durch die Allgemeinheit angewiesen. Das bezahlst Du ebenso durch deine Sozaialversicherungsbeiträgen (sprich über die Arbeitslosenversicherung), solange er Arbeitslosengeld bekommt. Später finanzierst Du ihm Hartz IV über Deine Steuern. Da kommt ein Aufstocker wesentlich kostengünstiger, denn er trägt ein großer Teil seines Einkommens selbst, indem er erwerbstätig ist. Daher ist deine Rechnung eine Milchmädchenrechnung. Ein flächendeckender Mindestlohn schafft keine Arbeitsplätze, er vernichtet sie.



Hallo Kyoho,

kann ich so einfach gestrickt nicht nachvollziehen und auch nicht per Milchrechnung komme ich auf Dein Ergebnis. Wer soll dann künftig mir die Haare schneiden, wenn mit der Einführung des Mindestlohns die meisten "Künstler des Haares" ihren Job verlieren? Oder wer soll künftig den Spargel ernten, wenn keine Erntehelfer mehr bezahlt werden? Vielleicht müssen wir uns nur daran gewöhnen, dass der Spargel ein Luxusgemüse ist (Arbeitsaufwendig) und ein Haarschnitt nicht für 10 läppische Euronen zu bekommen ist? Vielleicht müssen wir nach der Einführung des Mindestlohns unsere öffentlichen Toiletten selbst reinigen - wäre für viele Nutzer wohl die beste Erziehungsmethode :lol:

Gruß
Buntspecht
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 11:57

Altmeister hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Später finanzierst Du ihm Hartz IV über Deine Steuern.


Die größte Steuereinnahme ist die Mehrwertsteuer, somit führt der Hartz IV Empfänger
19% seiner Unterstützung zum Lebensunterhalt wieder zurück in die Staatskasse.


7% bei Lebensmitteln, da der Anteil höher ist als bei Durchschittsverdienern, fällt das entsprechend ins Gewicht. Dank der FDP wurde aber der Steuersatz auch im Hotelgewerbe reduziert, so dass Übernachtungen auch günstiger werden. Schwarz-Rot hatte den allg. Mehrwertsteuersatz angehoben, vor allem auf Kosten von Rentnern, Studenten und Geringverdienern.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 12:06

buntspecht hat geschrieben:
Hallo Kyoho,

kann ich so einfach gestrickt nicht nachvollziehen und auch nicht per Milchrechnung komme ich auf Dein Ergebnis. Wer soll dann künftig mir die Haare schneiden, wenn mit der Einführung des Mindestlohns die meisten "Künstler des Haares" ihren Job verlieren? Oder wer soll künftig den Spargel ernten, wenn keine Erntehelfer mehr bezahlt werden? Vielleicht müssen wir uns nur daran gewöhnen, dass der Spargel ein Luxusgemüse ist (Arbeitsaufwendig) und ein Haarschnitt nicht für 10 läppische Euronen zu bekommen ist? Vielleicht müssen wir nach der Einführung des Mindestlohns unsere öffentlichen Toiletten selbst reinigen - wäre für viele Nutzer wohl die beste Erziehungsmethode :lol:

Gruß
Buntspecht


Das Friseurgewerbe ist ein gutes Beispiel. Wenn es den Leuten zu teuer wird, nimmt die Schwarzarbeit zu, dann geht man eben zu einem Verwandten oder Bekannten, der die Haare im stillen Kämmerlein schneidet oder im Genzgebiet gehen die Leute nach Tschechien oder Polen. Spargel kommt eben wieder aus Griechenland und Spanien, nicht vom regionalen Bauern, die öffentlichen Toiletten werden gleich ganz abgeschafft, weil unsaubere (verschissene) Toiletten keiner haben möchte und nicht ins Stadtbild passen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 12:49

tyr hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:
Das bestimmt allen der Markt, sprich die globale Konkurrenz. Wer zu teuer produziert oder ineffizient wirtschaftet, der wird entlassen bzw. geht als Unternehmer oder Selbstständiger eben pleite. Das war damals im Osten eben anders, da bestimmte das System, was höherwertiger ist, im Arbeiter- und Bauernstaat. Die Bonzen haben trotzdem sich die Taschen vollgestopft.


Das funktioniert, in unserer von Mono- und Oligopolen, aufgeteilten Wirtschaft nicht.


Ja wenn Du als Verbraucher die Preise, Service, Qualität der Produkte und Öffnungszeiten nicht vergleichst, mögest Du recht haben. Wer an der Tankstelle die Spritpreise nicht checkt und immer nur den Tankrüssel in den Tank steckt, der ist Monopolen ausgeliefert. Imgrunde ist jeder Teil des Marktes, bewußt oder unbewußt. Du bestimmt, wer mit Dir Geld verdient und wer nicht.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Altmeister » Do Okt 24, 2013 15:49

Kyoho hat geschrieben:Das bestimmt allen der Markt, sprich die globale Konkurrenz.


Nun sind wir wieder bei der Globalisierung.

Wie wurde die Konkurenz im Ausland aufgebaut?

Deutsche Werften haben schwarze Zahlen gemacht, die Aktionäre haben ihr Geld
z.B. in Indien investiert und somit konnte die AG Weser ihren Laden dicht
machen.
DAS WAR DER ANFANG!

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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Altmeister » Do Okt 24, 2013 15:58

Kyoho hat geschrieben:Das Friseurgewerbe ist ein gutes Beispiel. Wenn es den Leuten zu teuer wird, nimmt die Schwarzarbeit zu, dann geht man eben zu einem Verwandten oder Bekannten, der die Haare im stillen Kämmerlein schneidet oder im Genzgebiet gehen die Leute nach Tschechien oder Polen.


Da hast Du recht:
Wer € 3,00 in der Stunde bekommt, kann sich keine €12,00 für einmal Haareschneiden
ohne waschen leisten. (habe ich gestern bezahlt)

:lol: Der muß 4 Stunden für den Frisör arbeiten. Im Kopf ausgerechnet. :)
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Do Okt 24, 2013 16:14

Na Kyoho, dann hoff du mal das der "Markt" nicht irgendwann die Schnauze von dir voll hat und sagt: " Der Kyoho bringt nichts mehr, also lassen wir ihn verrecken".

Diese Perversitäten hatten wir alle schonmal, nur halt gegen eine Religion gerichtet. Heute richtet sie sich gegen alle Menschen.
"Wir leben in einem globalen Schweinesystem"
Dirk C. Fleck
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Sikubauer » Do Okt 24, 2013 16:18

Kyoho, aus deiner Argumentationsfolge kann ich nur den Schluss ziehen, dass Du auch zu der Gattung der Ausbeuter gehörst, die ihren Angestellten weniger als die angedachten 8,50€ zahlen. Hoffentlich bleibt dir das Geld, das Du deinen Angestellten nicht gönnst, im Halse stecken.
Mitglied im Verein für deutliche Aussprache und klare Ansage.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Altmeister » Do Okt 24, 2013 16:30

Kyoho hat geschrieben:Das war damals im Osten eben anders, da bestimmte das System, was höherwertiger ist, im Arbeiter- und Bauernstaat. Die Bonzen haben trotzdem sich die Taschen vollgestopft.


Auch hier haben wir ein System welches bestimmt, was höherwertiger ist, in unserer
Demokratie werden nur andere Taschen gefüllt.

Was ist Leistung:
Leistung ist Arbeit in der Zeit.

Die Toilettenfrau reinigt ihre Toiletten und hat was geleistet.
Die Krankenschwester versorgt ihre Patienten und hat was geleistet.
Der Herr Professor hat meine Hüfte operiert und hat was geleistet.

Welche Arbeit ist höher zu bewerten?

Der Herr Professor kann meine Hüfte nur operieren, weil alle
anderen auch ihre Arbeit machen und von dem Lohn auch leben
müssen oder auch können.

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Zuletzt geändert von Altmeister am Do Okt 24, 2013 16:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Welfenprinz » Do Okt 24, 2013 16:33

Sikubauer hat geschrieben:Kyoho, aus deiner Argumentationsfolge kann ich nur den Schluss ziehen, dass Du auch zu der Gattung der Ausbeuter gehörst, .


Nö, Arbeitgeber argumentieren nicht so.
Das ist so der typische Fall von "Ich habs ja auch geschafft"-Facharbeiter, der nicht realisiert, dass er selbst von Hartz-IV auch nur einen zahlungsunfähigen Kunden seiner Firma entfernt ist.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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