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Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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398 Beiträge • Seite 4 von 27 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 27
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » Do Sep 26, 2013 22:16

Kyoho hat geschrieben:Die wollen arbeiten, auch für weniger als den Mindestlohn.


Klar, die wollen ausgebeutet werden. :roll: :roll:
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Todde » Do Sep 26, 2013 22:25

Ferengi hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Die deutsche Baubranche ist dank der EU verschwunden... Wo gibt es noch den deutschen Maurer? Weg ist er, dank "starker" Gewerkschaft hat man sich wegrationalisiert in den 90igern.



Bei manch einem scheinen sie das Gehirn wegrationalisiert zu haben. :roll: :roll:

Sieht man ja an solchen Lügen.



Bild

Habs mir mal beim statistischen Bundesamt rausgesucht... Entweder arbeiten halb so viel Beschäftigte heute doppelt so Produktiv oder die billigen Arbeitskräfte aus Osteuropa schuften heute auf den Baustellen.
Kannst Dir ja raussuchen was Dir gefällt.

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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » Do Sep 26, 2013 22:30

Eine Tabelle ohne jedwede Beschriftung ist immer toll.
Da kann sich sicher alles so drehen wie es ihm am Besten gefällt.

Bei uns inner Gegend wir gebaut wie blöde, und der überwältigende Großteil der Leuts aufem Bau sind sind Deutsche!
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kaninchen » Do Sep 26, 2013 22:41

Maulwurf_13 hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Aber seit der Hartz-Gesetzgebung haben wir keine Chancengleichheit mehr. Falsch Lehnt der Arbeitnehmer ein Angebot ab, muss er mit Sanktionen seitens der ARGE rechnen. zurecht Von den Voraussetzungen für eine echte Vertragsfreiheit kann man da nciht mehr reden.doch
Unter den derzeit gegebenen Bedingungen wäre ein Mindestlohn also nur ein WEg gleiche Augenhöhe für verhandlugnspartner zu schaffen.falsch
"Dafür dass wir dir Arbeitgeber die Leute zutreiben, musst Du ihnen auch einen Lohn zahlen, mit dem man in diesem Staat sein Leben gestalten kann" :) falsch

Kein Unternehmer kann gezwungen werden Arbeitsplätze zu schaffen. Kein Arbeiter ist gezwungen angebotene Arbeitsplätze anzunehmen. Es bestehen immer Alternativen.
Chancengleichheit gibt es immer noch. Arbeitnehmer/Arbeitssuchende müssen nur in eine Gewerkschaft eintreten. Kann auch bei nicht Gefallen eine eigene mit genügend Mitgliedern gründen.
Verhandlungspartner war schon immer die Arbeitnehmervertretungen. Zusatzvergütungen kann der Arbeitnehmer selbst heraushandeln. Die Mindestvergütung ist die Aufgabe der Gewerkschaften. Diese sind nicht attraktiv genug für die Mehrzahl der Arbeitnehmer. Somit liegt es an der Arbeitnehmern und Gewerkschaften und an niemand anderem.
Wer mehr Mitbestimmung durch direkte Demokratie will muss zuerst für sich selbst die Eigenverantwortung übernehmen.


Wenn ich so was lese, möchte ich als ehemaliger Personalrat nur göbeln! Wo bleibt dort die Verantwortung als Arbeitgeber?
Die sind ja alle schuld, dass es ihnen so dreckig geht, oder was?
Grüßle,
Birgit
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Todde » Do Sep 26, 2013 22:49

Ferengi hat geschrieben:Eine Tabelle ohne jedwede Beschriftung ist immer toll.
Da kann sich sicher alles so drehen wie es ihm am Besten gefällt.

Bei uns inner Gegend wir gebaut wie blöde, und der überwältigende Großteil der Leuts aufem Bau sind sind Deutsche!


Hoch-, Tiefbau etc. Kannst Dir da deine Statistiken zusammenstellen, die Beschäftigtenzahlen zeigen doch eine klare Linie.

Die kleinen Maurerbetriebe mit deutschem Personal gibts noch, aber die Masse arbeitet dort eben nicht.
Vielleicht mal aus dem kleinen Dorf in die Stadt fahren, wo auf einer Baustelle mehr arbeiten als auf allen Baustellen eines ganzen Landkreises irgendwo in Deutschland zusammen.
Der Mindestlohn birgt halt mehrere Gefahren, die man wenn es zu spät ist nicht mehr so einfach Rückgängig machen kann.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Maulwurf_13 » Fr Sep 27, 2013 8:02

Kaninchen hat geschrieben:Wenn ich so was lese, möchte ich als ehemaliger Personalrat nur göbeln! dann hast du versagtWo bleibt dort die Verantwortung als Arbeitgeber?in dem er dich bezahlt damit du ein Teil deiner Arbeitszeit für die Rechte der Arbeitnehmer nutzen kannst
Die sind ja alle schuld, dass es ihnen so dreckig geht, oder was?wenn alle ehemalige Gewerkschaftsvertreter so so schlecht sind ja


Gesetze gibt es ausreichend damit die Gewerkschaften die Rechte der Arbeitnehmer durchsetzen können. Viele Arbeitnehmer haben aber kein Interesse daran sich in diesen Vereinigungen zu beteiligen. Liegt es als alternative an den Gewerkschaften, die nicht die Interessensvertretung ihrer Mitglieder mehr glaubhaft vermitteln können?
In beiden Fällen ist es nicht die Schuld der Arbeitgeber.

Deine Argumentation ist analog der von C.Roth. Deutschlandflaggen während der WM schwenken ist schlecht weil patriotisch (= nationalistisch).
Steuerflucht ist schlecht weil unpatriotisch (= unnationalistisch?) und appelliert an das patriotische (= nationalistisch) Gefühl der Steuerflüchtlinge.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Welfenprinz » Fr Sep 27, 2013 8:58

Maulwurf_13 hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Aber seit der Hartz-Gesetzgebung haben wir keine Chancengleichheit mehr. Falsch Lehnt der Arbeitnehmer ein Angebot ab, muss er mit Sanktionen seitens der ARGE rechnen. zurecht Von den Voraussetzungen für eine echte Vertragsfreiheit kann man da nciht mehr reden.doch
Unter den derzeit gegebenen Bedingungen wäre ein Mindestlohn also nur ein WEg gleiche Augenhöhe für verhandlugnspartner zu schaffen.falsch
"Dafür dass wir dir Arbeitgeber die Leute zutreiben, musst Du ihnen auch einen Lohn zahlen, mit dem man in diesem Staat sein Leben gestalten kann" :) falsch

Kein Unternehmer kann gezwungen werden Arbeitsplätze zu schaffen.



:roll: das weiss ich selbst. Ich bin selbstständig. :D
Was für Arbeitsplätze? Um einen plakativen Fall zu nehmen, der durch die Medien ging und deswegen bekannt ist.:
das Hamburger Zimmermädchen, das für 3€ ein paar zerquetschte pro Stunde gearbeitet hat.
Bei Übernachtungskosten von wieviel ? 120€,150€,180€ oder ich weiss nciht wieviel (Auslastung wäre hier sogar egal, da Reinigung nur nach Übernachtung anfällt) ist es nicht möglich 10€/h zu bezahlen? Das würde bei 20 min je Zimmer ca 2€ +Lohnnebenkostten Mehraufwand/Übernachtung bedeuten.
Dafür, dass der Hotelgast das nicht bezahlt oder die Rendite für die Hoteleigentümer um diesen Satz gewinnt , bezahlen Du und ich via unsere Steuern über die Lohnaufstockung beim Amt dieser arbeitenden(!) Person das Geld, dass sie in diesem staat auch leben kann.
Und sowas nennst Du Arbeitsplatz?
Das ist Bereicherung an der Gemeinschaft. Sozialschmarotzertum, wie man so schön sagt. Der Geschädigte ist der Steuerzahler und der Arbeitnehmer. Der Profiteur ist wer.................





Kein Arbeiter ist gezwungen angebotene Arbeitsplätze anzunehmen. Es bestehen immer Alternativen.
Chancengleichheit gibt es immer noch. .


Dann hast Du keine Ahnung vond er Praxis der Jobvermittlung und der Hartz -Gesetzgebung.
Ich würde natürlich jemandem , der mir 3€ ein paar zerquetschte als Lohn anbietet anworten "fick dich ins Knie". Macht das ein arbeitssuchender Hartz-IV -Empfänger gibts Sanktionen.
Zuletzt geändert von Welfenprinz am Fr Sep 27, 2013 10:04, insgesamt 1-mal geändert.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon automatix » Fr Sep 27, 2013 9:00

lustig ist ja, daß das Mutterland des Raubtierkapitalismus einen Mindestlohn schon seit über 70 Jahren haben und die leben auch noch - sogar in GB, dem Heimatland der Ausbeuterbanken gibt's einen Mindestlohn - aber in Deutschland würde die Welt untergehen, wenn man sowas einführt....
Zuletzt geändert von automatix am Fr Sep 27, 2013 10:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Maulwurf_13 » Fr Sep 27, 2013 12:46

Welfenprinz hat geschrieben:Dann hast Du keine Ahnung vond er Praxis der Jobvermittlung und der Hartz -Gesetzgebung.
Ich würde natürlich jemandem , der mir 3€ ein paar zerquetschte als Lohn anbietet anworten "fick dich ins Knie". Macht das ein arbeitssuchender Hartz-IV -Empfänger gibts Sanktionen.

Gerne genutztes Sprichwörter in der Entwicklungshilfe:
Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern
Hilfe zur Selbsthilfe


Wäre doch dann sinnvoller den zu gering Entlohnten zu zeigen wie sie für ihre Rechte in eigener Sache kämpfen können.
Durch aktuelle Gesetzeslage heute möglich. Stichwort Tarifautonomie.
Ein Mindestlohn von 8.50€/40h Woche reicht auf dem platten Land in Mecklenburg locker zum leben.
Im Großraum München mit Sicherheit nicht. Ist es also "gerecht" für alle das gleiche Mindestgehalt zu fordern?
Als nächstes dann Maximaler Mietpreis für ganz Deutschland? Dann maximaler Weizenpreis? Was dann?

Meine Thesen
Mindestlohn bringt nichts.
Mindestlohn verringert die Kaufkraft pro eingesetztem Euro.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Welfenprinz » Fr Sep 27, 2013 13:15

Ich stimme dir in beiden Sachen zu. Sowohl das mit der Selbsthilfe als auch der regionalen Untgerschiedlichkeit.
Hat aber mit der Sache , dass Tarifautonomie und Verhandlungsfreiheit durch die derzeitige Hartz-Gesetzgebung massiv beeinträchtigt sind, nix zu tun.
(man könnte die Sache mit dem Fisch und daran anschliessend die steuerbezahlte Lohnsubvention sogar akzeptieren, wenn der dadurch der WEg in "richtige"Arbeit möglich gemacht würde. Die erfahrung zeigt bisher aber dass dem nicht so ist sondern die Arbeitgeber immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse schaffen die Möglichkeiten unsere Steuergelder abzugreifen immer mehr optimieren und maximieren)
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Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Maulwurf_13 » Fr Sep 27, 2013 16:47

Welfenprinz hat geschrieben:Ich stimme dir in beiden Sachen zu. Sowohl das mit der Selbsthilfe als auch der regionalen Untgerschiedlichkeit.
Hat aber mit der Sache , dass Tarifautonomie und Verhandlungsfreiheit durch die derzeitige Hartz-Gesetzgebung massiv beeinträchtigt sind, nix zu tun.
(man könnte die Sache mit dem Fisch und daran anschliessend die steuerbezahlte Lohnsubvention sogar akzeptieren, wenn der dadurch der WEg in "richtige"Arbeit möglich gemacht würde. Die erfahrung zeigt bisher aber dass dem nicht so ist sondern die Arbeitgeber immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse schaffen die Möglichkeiten unsere Steuergelder abzugreifen immer mehr optimieren und maximieren)

Tarifautonomie gibt den Arbeitnehmer die Möglichkeit für ihre Region und ihre Branche Mindestbedingungen zu verhandeln. Wird nicht durch Harz 4 eingeschränkt.
Das ein Harz IV Bezieher jeden Job annehmen muss ist auch ein Märchen. Auch Arbeitssuchende dürfen in der Gewerkschaft sein. Bei bekanntwerden unlauterer Angebote kann man etwas dagegen tun. Gibt heute ausreichend Gesetze dafür.
Aber will man auch noch eine Mindestwochenarbeit den Arbeitgebern vorschreiben? 8.50 € bei einer offiziellen 10 h Woche reicht auch nicht zum Leben. Wenn jemand sich schäbig verhalten will dann macht er es. Mit oder ohne Mindestlohn.
Gesetzlicher Mindestlohn kann auch zur Folge haben das höhere Lohnvereinbarungen ausgehebelt werden. Denn jeder nutzt das max. mögliche für sich selbst. Das gilt für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Somit ist nichts gewonnen.
Perkäre Arbeitsverhältnisse sind hauptsächlich in Dienstleistungsbranchen zu finden. Da hat sogar jeder (selbst-)gerechte Kunde die Möglichkeit beim Personal nachzufragen. Bei Nichtgefallen der Angaben kann ja dann das entsprechende Geschäft boykottiert werden.
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