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Miscanthus pflanzen

Holz, einer der ältesten erneuerbare Energieträger
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Miscanthus pflanzen

Beitragvon Tessyzita » Mi Feb 13, 2008 21:12

Hallo ,habe gestern abend Miscanthus Wurzeln bestellt ca 20 stück zum eingraben. ICH MÖCHTE EINFACH ausprobieren wie es bei uns aufwächst und wie es sich verheizen lässt. Vielleicht ist es doch eine gute Alternative zu normalen Brennholz.hat jemand schon im kleinen erfahrung im Kleinen Grüsse vom Albvorland :roll:
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Beitragvon Martin Miscanthus » So Feb 17, 2008 21:32

Hallo Tessyzita,
ich habe vor 2 Jahren ca. 1ha Miscanthuswurzeln aus Österreich angebaut ,schau doch mal auf meine Homepage "www.Leykauff.de "
ich stehe dir gern für weitere Fragen zur Verfügung.
Martin Miscanthus
 
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Beitragvon terronimo » Di Feb 19, 2008 23:15

Hallo Martin,

kannst du mir sagen, welche Bodeneigenschaften du auf deiner Miscanthus-Plantage hast und wieviel Dich die Knolle oder der Hektar gekostet hat?
Gesamtkosten, mit Bestellung, Bodenbearbeitung und chemischem Pflanzenschutz?
Welches Maisspritzmittel hast du verwendet?
Welche Vorfrucht?

Bin schon seit längerer Zeit an der Sache interessiert, da ich eine Hackschnitzelfeuerung (Bj. 1990) besitze, und einerseits mangels Brennholz, andererseits übrigem Acker-/Grünland eine Alternative suche.

Wenn man schnell was davon haben will ist Miscanthus glaube ich die bessere Wahl anstatt schnellwachsenden Gehölzen (Pappeln; Weisserlen).

Dangedange im Voraus

der Interessierte
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Beitragvon euro » Di Feb 19, 2008 23:43

terronimo hat geschrieben:


Wenn man schnell was davon haben will ist Miscanthus glaube ich die bessere Wahl anstatt schnellwachsenden Gehölzen (Pappeln; Weisserlen).



Weiss jetzt nicht wie das in D gehandhabt wird, aber bei uns sind Pappeln, Weiden und Erlen Wald, das heißt -> Flächenprämien sind weg, während Miscanthus da keine Probleme macht.
euro
 
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Beitragvon Rebenhopser » Mi Feb 20, 2008 7:31

euro hat geschrieben:Weiss jetzt nicht wie das in D gehandhabt wird, aber bei uns sind Pappeln, Weiden und Erlen Wald, das heißt -> Flächenprämien sind weg, während Miscanthus da keine Probleme macht.

In D suchen verschiedene Länder Flächen für Forschungsprojekte, ich weis davon zumindest von Baden-Württemberg und Sachsen ...
http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/content.pl?ARTIKEL_ID=58251

Hier bitte Seite 7 beachten:http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB//show/1219153_l1/ltz_KUP-Broschuere%20MLR.pdf

Der Status "landwirtschaftliche Nutzfläche" soll erhalten bleiben, zumindest in BaWü
Ich will nicht so bleiben wie ich bin, ich will besser werden!
http://www.wg-rammersweier.de/
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Miscanthus u.Rhizome pflanzen

Beitragvon Martin Miscanthus » Do Feb 21, 2008 20:50

Hallo Terronimo,
ein paar Antworten auf deine Fragen
zu den Bodeneigenschaften : wo sich Mais wohlfühlt wächst auch Miscanthus es sind beide C4 Pflanzen ,mein Acker hat eine mittlere Bodenqualität und ist Lehmig.

zu den Kosten der Rhizome : 2007 ist der Preis bei 15-20 ct.pro Pflanze x 10000 Stück pro ha.
zum pflanzen der 10000 Rhizome brauchten wir mit einem Kartoffellegeapparat ca. 6 Std.

zum Pflanzenschutz: nach 6 Wochen haben wir mit einem zugelasenen Maissprizmittel Unkraut bekämpft und Ende Sommer eine Halmverkürzung durchgeführt .
zu deiner Hackschnitzelheizung: nicht jede Hackschnitzleanlage ist zum verheizen von Miscanthus zugelasen und konstruiert, beimischen kann man aber immer.
vielleicht kann Dir meine Homepage noch weiterhelfen !

Gruß Martin
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Beitragvon terronimo » Do Feb 21, 2008 23:12

Hoi

Warum ne Halmverkürzung durchführen, herrscht bei Miscanthus ne Lagergefahr???Oder stärkst du dadurch nur den Blattapparat???

Würde das Miscanthus-Häckselgut eh nur beimischen zu den Hackschnitzeln, schon alleine wegen der Restfeuchtigkeit !

Wo kann man die Rhizome sonst noch beziehen, ausser in Österreich?? Dort werden sie allerdings am günstigsten sein (wie so vieles in A)!

Eine Pflanze / m², klingt wenig... aber über 3 jahre hinweg wird ja einiges an Blattmasse produziert....das auch das später auflaufende Unkraut gut verdrängt.
Hast du Dünger draufgekarrt, Martin?



:?: :idea: :wink:
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Beitragvon Meck-Pommer » Do Feb 21, 2008 23:47

Wie sieht es mit Nässe aus? Kann man die nassen Flächen gut mit Miscanthus nutzen oder brauchen die Pflanzen einen trockenen Standort?

Wann wird geerntet?

MfG, Jochen
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Beitragvon Martin Miscanthus » Fr Feb 22, 2008 19:00

Hallo Terronimo
die Halmverkürzung ist zur Wurzelstärkung damit der ganze Saft im Herbst nicht ins Blattgrün geht, somit wird das Blatt klein gehalten.
zu Punkt 2 dei restfeuchte bei Miscanthus ist überhaubt kein Problem da im April-Mai die Restfeucht nur noch 15% beträgt und unbegrenzt Lagerungsfähig ist.
zu Punkt 3 :in österreich sind die Wurzeln auch nicht billiger wie bei den Deutschen Bauern ich selbst verkaufe nächstes Jahr Rhizome zu einem günstigen Preis.
zu Punkt 4 : bis jetzt habe ich noch keinen Dünger drauf ,kann man aber machen der Pflanzenwuchs ist dadurch natürlich besser und schneller
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Beitragvon Tessyzita » Fr Feb 22, 2008 23:05

Hallo Martin Schaue mir dein Feld im sommer mal an ,ich melde mich aber vorher an Grüsse vom Albvorland :lol:
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Beitragvon Miscanthus » Sa Feb 23, 2008 20:34

Halllo, ich habe selber 1 Ha Miscanthus gepflanzt und muss sagen die Kultur ist sehr pflegeleicht und wächst fast überall nur Staunässe in der Wachstumsperiode mag sie nicht. Die Restfeuchte liegt immoment bei ca. 22% bis der Häcksler kommt dauerts noch einbisschen. Miscanthus ist ein toller Brennstoff da trocken und sehr billig.

Mfg
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Beitragvon Miscanthus » So Feb 24, 2008 16:47

Also der Jaguar 870 sowie 900 mit RU-Gebiss fressens ohne große Probleme ist halt Einstellungssache vom Fahrer.
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Beitragvon Miscanthus » So Feb 24, 2008 22:17

Also das eine Häckseltrommel so heiss wird , dass die Messer auf der Gegenschneide aufsetzen ist mir wirklich neu. Da ich selbst beim LU als Aushilfsfahrer fahre u. A. auch Jaguar wüsste ich garnicht welche Massen da durch müssen um die Klingen zu erhitzen. Viel mehr Probleme haben wir mit dem Staub und Anwohnern :D . Der Verschleiss ist auch nicht höher als bei Mais. Erntegeschwindigkeit ca. 8-10 kmh mit 870er jaguar sowie 1x Fendt Vario 716 mit 30cbm Mulde zum abtransport (800m entfernung). Da hat der Häcksler zwar stillstand aber mehr Fahrzeuge passen nicht ans Silo und die halbe Stunde rettet auch nicht.

Mfg
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