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Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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73 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon H1asl » Mi Okt 23, 2019 20:17

Ich verstehe es grad nicht, sorry.

Wenn ich auf die Jagtpacht verzichte, warum schießt der Jäger dann mehr Rehe?
(da würde ich liebend gern auf die Pacht verzichten!)
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon stamo++ » Mi Okt 23, 2019 20:24

Weil man dann nicht einen Typen mit Geld und wenig Zeit (wegen Frau und Freunde) nehmen muss, sondern mehrere schießgeile Typen in den Wald setzen kann, dann schickt man noch ein paar Hunde rein und knallt im ersten von drei Jahren den Abschussplan tot - oder man setzt als Jagdvorsteher einen schießgeilen Typen mit viel Zeit regelmäßig an den Schwerpunkt des Verbisses (=der eigene Wald). So hat das hier der User F***** praktiziert.
Das geht solange gut, bis Wildschweine kommen und den Mais umdrehen, weil dann dürfen alle Hobby- und Profiholzer im Revier mit für den Schaden aufkommen. Das gibt dann Stress in Hinterwald.
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon spaßvogel » Mi Okt 23, 2019 20:31

H1asl hat geschrieben:Ich verstehe es grad nicht, sorry.

Wenn ich auf die Jagtpacht verzichte, warum schießt der Jäger dann mehr Rehe?
(da würde ich liebend gern auf die Pacht verzichten!)


Bischen primitiv formuliert vom mir jetzt :
Wenn es nichts gekostet hat ,wird da nichts mehr wertgeschätzt ,nichts gehegt ,die Gaisen werden nicht geschont ,es wird geplündert und ausgebeutet bis nix mehr da ist.
Das ich das gut finde habe ich nicht geschrieben .
Kritik an meinen Beiträgen ausdrücklich erwünscht .
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon stamo++ » Mi Okt 23, 2019 20:39

Wenn es nichts kostet, hast du auch keinen Drang, was zu erwirtschaften.
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon Falke » Mi Okt 23, 2019 20:42

Ich würde auch liebend gerne auf die 2,61 € / ha / a (Stand 2014) Jagdpacht verzichten, wenn dadurch mehr Rehwild geschossen würde!
(und nein, hier gibt es keine Leihgeräte von der Jagdgenossenschaft und keine Wegpflege o.ä.)

Und nein, ich will den Jägern auch keine (toten) Rehe abkaufen, nur damit mehr geschossen wird.

Durch meine Abtretung des Jagdrechts an die Jägerschaft hat diese aus meiner Sicht die verdammte Pflicht, die Rehpopulation so zu regulieren, dass der Verbiß von Jungpflanzen ein für den
Waldbesitzer vertretbares Mass nicht überschreitet.

Wenn die Jagdausübung so irrsinnig kostspielig ist, dann zumindest hier bei mir nicht wegen der Jagdpacht sondern eher wegen der Standesklüngel (Waffen, Gewand,, ...)

A.
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon H1asl » Mi Okt 23, 2019 20:43

Das ist doch widersprüchlich.

stamo++ hat geschrieben:Wenn es nichts kostet, hast du auch keinen Drang, was zu erwirtschaften.


Und da sollen mehr Rehe geschossen werden?
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon stamo++ » Mi Okt 23, 2019 20:45

Frag nicht, was die Genossenschaft für dich tun kann, sondern was du für die Genossenschaft tun kannst.

Seit Jahren das gleiche Geheule, die gleiche Hetze und der gleiche Neid, der Hobby und Sonstwasholzer in diesem Forum gegen die Ehrenamtlichen und die Jäger.
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon stamo++ » Mi Okt 23, 2019 20:47

H1asl hat geschrieben:Das ist doch widersprüchlich.

stamo++ hat geschrieben:Wenn es nichts kostet, hast du auch keinen Drang, was zu erwirtschaften.


Und da sollen mehr Rehe geschossen werden?


Der schießgeile Junggeselle schießt mehr tot als der Familienvater.
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon spaßvogel » Mi Okt 23, 2019 20:49

Wenn du kein Drang hast was zu erwirtschaften dann haltest du dir keine "Kühe" (Rehe )mehr im Stall ,du schlachtest den Bestand ab bis nix mehr da ist und erntest .
Wenn du nicht schnell genug erntest dann wird es dein Nachbar für dich tun ,der nimmt dann die Ernte mit ,so kann man es verstehen mit dem "plündern ".
Mir ist diese Diskusion hier zum Thema aber zu müßig ,hier wie im richtigen Leben zum Thema Jagd ,drum bin ich jetzt raus .
Ein Revier pachten und sich so etwas an das Bein binden ,werd ich mir jedenfalls niemals geben ,da ist mir mein Geld ,meine Nerven du meine Freizeit zu schade.
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon H1asl » Mi Okt 23, 2019 20:56

Naja, trotzdem danke spaßvogel für die Erklärung.
Stamo will hier wieder künstlich die Stimmung aufheizen, schade. Sonst wars doch ohne Anfeindungen.
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon DWEWT » Mi Okt 23, 2019 21:33

Falke hat geschrieben:
Wenn die Jagdausübung so irrsinnig kostspielig ist, dann zumindest hier bei mir nicht wegen der Jagdpacht sondern eher wegen der Standesklüngel (Waffen, Gewand,, ...)

A.


Stimmt! Im Nachbarrevier hat sich, mit Beginn des Jagdjahres, ein ergrauter "Jungjäger" eingekauft. Damit, aufgrund geringer Erfahrung, nichts schief geht, musste eine Renomierbüchse her. Mit R8 ist jetzt kein Schleppermodel von JD gemeint. Da die Jagdeinrichtungen nicht direkt an asphaltierten Straßen stehen, musste ein City-SUV her. Da auch das Lodenjockel-Outfit "standesgemäß" sein mußte, war das vorgesehene Budget schnell dahingeschmolzen. Da er nun sowieso keine Zeit mehr hatte und in der Kasse ständig Ebbe war, wurde auch der Familienurlaub gestrichen. Bei einer Festivität im Dorf fragte mich seine Frau, warum die Jagd so teuer sein müsse. Ich konnte ihr keine Antwort geben. Als sie erfuhr, dass ich auch in Jeans und T-Shirt auf die Jagd gehe, und mein gesamter Waffenbestand keine 500€ gekostet hat, wurde mir klar, dass da schwere Zeiten auf ihren Ehemann und "Jungjäger" zukommen würden. Er macht jetzt wieder mehr "in Familie".
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon stamo++ » Do Okt 24, 2019 5:01

Tja, was dem einen sein Rückewagen ist dem anderen seine noble Neuwaffe.

Wenn du der Frau jetzt sagen würdest, Hobbyholzer A.,B,...F. nehmen dir jährlich drei Rehe ab, müsste der Typ sitzen. Lange sitzen.

(Ja ich weiß, das hinkt hier, weil er nur Begehungsscheininhaber ist)
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon moggälä » Do Okt 24, 2019 5:18

Und ewig hetzt der Neidhammel...
So könnte man das Thema permanent titulieren - und damit is nicht stamo gemeint!

ich soll (als Waldbesitzer) also dem Jäger den vollen Marktpreis (?) für ein Tier zahlen, dass ich zeit seines Lebens (oder zumindest zeitweise) auf meinem Grund und Boden beherbergt und verköstigt habe?

Vorher möglichst hohe Jagdpacht einsacken, aber nix für's Wild zahlen wollen?
Kleine Nachhilfe aus der BRD: hier "darfst" du sogar Steuern für dein Holz zahlen, das in deinem eigenen Wald wächst und du bei dir als Brennholz verwenden könntest(!). Alles mit versteuerten Geräten, eigener Arbeitsleistung, versteuertem Sprit, BG-Auflagen (soweit zu "Hobbyholzer" - die müssen nämlich voll die ganzen Kosten tragen, die bei "Profis" ggf wegfallen bzw über größer Flächen deutlich relativiert oder gar subventioniert werden) erwirtschaftet, wobei man selbst bereits reichlich Kosten hatte.
DIE Kosten mal anzugehen wäre m.E. sinnvoller als eure permanente Neidhammelei!

musste ein City-SUV her.

seltsam - wir haben hier zwar nen Jagdpächter, der genug Kohle für so ne Karre hat, der allgemeine Standard is aber reihum Lada, Jimny u.ä. Auch hier ggf die Neidbrille auf?

Langes Gelabere - kurz gefasst:
a) einfache Erklärung: wer hohe Pacht haben will, der kriegt eben auch Leute mit entsprechend Kohle. Und die fahren eben mit solchen Kisten rum.
b) wer dauernd so superschlau hetzt, das die Jäger nix taugen - dann macht doch endlich den Schein! Is doch nach eurer Meinung kein Problem, gibt ja keine Auflagen, keine Vorschriften
c) wenn ihr das schon nicht schafft ( b) ), dann verzichtet auf die Pacht und kauft euch so nen Ungeziefervernichter (als nichts anders seht ihr ja v.a. das Rehwild an! das die Hasen durchaus auch Verbiss machen, wird erst dann klar werden, wenn ein Teil der Natur gekeult wurde....).

Bin mir allerdings ziemlich sicher, das euch zu b) und c) nichts, aber auch gar nichts einfallen wird um aktiv zu werden. Es is ja einfacher weiter zu hetzen.
Und nein - bin kein Jäger. Hab allerdings selbst Wald (in unterschiedlichen Gebieten mit mehr oder weniger Verbiss) und Jäger seit Geburt in der Verwandtschaft, sehe daher beide Seiten.

mfG
Axel
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon DWEWT » Do Okt 24, 2019 7:21

moggälä hat geschrieben:Und ewig hetzt der Neidhammel...
Vorher möglichst hohe Jagdpacht einsacken, aber nix für's Wild zahlen wollen?

musste ein City-SUV her.

seltsam - wir haben hier zwar nen Jagdpächter, der genug Kohle für so ne Karre hat, der allgemeine Standard is aber reihum Lada, Jimny u.ä. Auch hier ggf die Neidbrille auf?


Genommen wird, was der Jagdpächter aus freien Stücken bietet. Wem´s zu teuer ist, der soll´s lassen. Was gestreckt werden soll, gibt der Abschussplan her. Jeder Revierinhaber hat seine Planung unterschrieben und ist damit auch gehalten sie umzusetzen.
Was sollte ich meinem Nachbarjäger neiden? Das Sandkasten-SUV? Oder die R8? Sind das die Image-Kategorien in denen "Jäger" denken? Lass mal stecken. Mein Stollen bereifter Disco 2, natürlich ohne Zulassung, hat mich bisher in alle Ecken meines Revieres gebracht. Und außerhalb des Revieres benötige ich keine mobile Applikationsfläche für jagdliche Aufkleber/"Hoheitszeichen".
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon Waldheide » Do Okt 24, 2019 8:13

@stamo++
du sprichst hier schon ziemlich abwertend gegen, wie du sie nennst Hobbyholzer?
woher kommt das?
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