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Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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73 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon Agroplus320 » Di Okt 22, 2019 13:32

Mit diesen Schreiben versuche ich auf die Probleme eines Waldbesitzers an den Politiker und Ämter heran zu tragen.
Habt ihr schön ähnliches unternommen?

Mit freundlichen Grüßen





Sehr geehrte Damen und Herren aus der Politik und den Ämtern,


Ich heiße ------------, bin ---- geboren, wohne in --------- in der Nähe von ---------- (Mittelfranken) und bewirtschafte mit meinen Vater zusammen ca. 8 Hektar Wald in 4 Jagdgenossenschaften im Nebenerwerb.
Was mir sehr große Sorgen bereitet, ist die Trockenheit der letzten Jahren, als Folgen des Klimawandels und das somit verbundene Waldsterben. Bei uns in der Gegend hat die Fichte und die Kiefer mit Sicherheit nicht mehr viel Überlebenschancen.
Der Waldumbau muss, meiner Meinung nach, zügig stattfinden, da sonst sehr große kahle Flächen zustande kommen, was eine Aufforstung noch weiter erschwert oder gar nicht mehr möglich macht. Bei der Aufforstung eines Waldes hat man als Waldbesitzer mit sehr vielen Schwierigkeiten zu kämpfen, zum einen mit der Trockenheit zum anderen mit Schädlingen, zu denen Insekten und Mäuse zählen. Zu guter Letzt, was sehr leicht zu regulieren wäre, die hohen Rehwildbeständen, wodurch eine Aufforstung ohne Zaun so gut wie nicht mehr möglich ist. Ist ein Zaun gebaut, wobei pro Hektar 2000 - 3000 € Materialkosten anfallen und noch etliche Stunden Arbeitszeit zusammen kommen, hat man die Probleme, dass dieser teilweise von den Rehen übersprungen, von den Wildschweinen zerstört oder durch Vandalismus absichtlich beschädigt wird. Die Aufforstung, in der Gelder des Landes, Bundes und der EU stecken, wird durch den Forstämtern sehr gut bezuschusst. Dies ist eine sehr sinnvolle Förderung, doch es werden Steuergelder in großer Höhe verschwendet, da eine aktive Pflanzung nicht überall von Nöten wäre, wenn die Rehwildbestände verträglich niedrig wären. Es muss eine Naturverjüngung mit Eiche, Buche und Tanne möglich sein. Auch ein Heranwachsen der Gastbaumarten sollte ohne Schutzmaßnahmen möglich sein. Es werden alle 3 Jahre durch die Forstämtern Verbissgutachten erstellt. Darin wird festgestellt, dass viel zu viel verbissen wird, daraufhin wird der Abschlussplan durch der unteren Jagdbehörde erhöht, doch der Verbiss nimmt keineswegs ab. Zukunftsträchtige und klimastabile Wälder brauchen wir alle.
Als Mitglied in einer Jagdgenossenschaft muss man den Entscheidungen der Allgemeinheit folgen. Man hat zwar die Möglichkeit einen Wildverbiss anzumelden, was aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht den gewünschten Erfolg bringt, denn in einer Jagdgenossenschaft zählen für die meisten Mitgliedern nur eine hohe Jagdpacht und nicht angepasste Wildbestände. Des Weiteren ist es ein Problem, dass in manchen Jagdgenossenschaften der Erlös der Jagdpacht zum Unterhalt der Flur und Waldwege hergenommen wird, wobei das die Aufgabe der Gemeinde wäre. Die Jagdgenossenschaft kann zwar von den Jägern einen körperlichen Nachweis über die erlegten Rehe einfordern, doch falls dieses umgesetzt werden soll, fühlen sich die Jäger in ihrer Ehre gekränkt. Ich bin der Meinung, dass der Abschlussplan meist nur auf dem Papier erfüllt wird. Es gibt ein Gesetz in dem ganz klar geregelt ist Wald vor Wild ! und nicht umgekehrt. Jetzt stellt sich mir die Frage, warum es Gesetze gibt wenn sie nicht kontrolliert werden und bei Missachtung Strafen verhängt werden.
Im Anhang finden Sie einen Auszug der PEFC Standards für Deutschland, in dem unter anderem aufgeführt ist, dass angepasste Wildbestände Grundvoraussetzung für naturnahe Waldbewirtschaftung im Interesse der biologischen Vielfalt sind. Wildbestände gelten dann als angepasst, wenn die Verjüngung der Hauptbaumart ohne Schutzmaßnahmen möglich ist. Ebenfalls finden Sie im Anhang ein Merkblatt des PEFC „Zu viel Wild im Wald“, wo unter anderem aufgeführt ist, dass die Zertifizierung PEFC in Gefahr ist, falls diese Richtlinien nicht eingehalten werden. Sobald man Mitglied in einer Forstbetriebsgemeinschaft oder Waldbesitzervereinigung ist, unterschreibt man selbst durch seinen Mitgliedsantrag die PEFC Standards einzuhalten. Ich sehe eine große Gefahr für die Waldbesitzer, die ihr Holz anständig vermarkten wollen, wenn diesen dieses Zertifikat aberkannt werden sollte. Zusätzlich kommt ein Preisrückgang von über 50% in den letzten drei Jahren, bedingt natürlich durch Kalamitäten in Europa, was definitiv nicht dazu führen wird, dass noch mehr Privatkapital und körperliche Arbeit in der privaten Aufforstung fließen wird.
Die Bevölkerung und vor allem die Politik muss von der alten Jagdpolitik, die längst nicht mehr zeitgemäß ist, Abstand nehmen und ich fordere auf das Jagdgesetz zu überarbeiten, da wir keine Trophäenjagd mehr benötigen, wie es im Kaiserreich üblich war. Warum werden Füchse so stark bejagt, die jährlich ca.7000 Mäuse fangen oder der Eichelhäher bejagt, der ein sehr guter Helfer bei der Waldverjüngung ist? Die Politik sollte außerdem drüber nachdenken, Forstbetriebe, vor allem kleine Forstbetriebe in so schwierigen Zeiten, steuerlich zu entlasten, um eine nachhaltige Forstwirtschaft betreiben zu können und keinen Raubbau in den Wäldern zuzulassen. Ich kenne viele Waldbesitzer, die in ihrem Wald stark Holz machen doch nichts anpflanzen, da sie die Kosten und den Aufwand/Unterhalt des Zaunbaus scheuen. Die Kosten für die Pflanzen werden zwar durch Zuschüsse gedeckt, doch der Zaun nicht. Würden die Rehwildbestände passen, würde sich eine Naturverjüngung meistens auf diesem Flächen einstellen, ohne aktiv etwas tun zu müssen.
Von der Politik wird also oft gesagt: der Wald ist für die Gesellschaft.
Wenn der Wald für die Gesellschaft ist, warum tut die Politik dann nichts grundlegendes für den Waldumbau, was mit niedrige Rehwildbestände ein vieles einfacher und schneller zu stemmen wäre und somit auch mit weniger Kosten für den Steuerzahler verbunden wäre?
Für mich ist Holz einer der besten und vielseitigsten Rohstoffen die es auf der Erde gibt. Der CO2 Kreislauf ist in einem geschlossenen System. Doch es ist auch wichtig, dass heimisches Holz verwendet wird und nicht in Deutschland noch mehr Wälder von der Bewirtschaftung ausgeschlossen werden. Holz sollte nicht aus dem hintersten Russland über Tausende von Kilometern nach Europa und Deutschland transportiert werden oder gar Kahlschläge, wie aktuell in Rumänien berichtet wurde, unbestraft hingenommen werden.
Ob Holz in den Wäldern verrottet oder in Öfen verschwürt wird, es entsteht immer der gleiche CO2 Ausstoß. Es sollte viel mehr gefördert werden, dass zentrale und große Hackschnitzelanlagen aufgebaut werden und nicht Palmöl zum heizen genommen wird, weil es billiger ist und schon gar nicht in öffentlichen Gebäuden, da in den Wäldern sehr viel minderwertiges Brennholz anfällt. Es müssen nicht erst aufwändig Holzpellets oder andere aufwendig Brennstoffe aus Holz hergestellt werden, in denen erst viel fremde Energie gesteckt wird um diese dann nutzen zu können.
Die Lösung einiger Probleme des aktuellen hohen CO2 Werts, wäre tatsächlich einen vielfältigen Waldumbau bewusst und dauerhaft zu fördern, um weiteren Naturkatastrophen entgegen zu wirken. Das wird nicht von Heute auf Morgen geschehen, aber wir müssen damit jetzt anfangen und Sie sind jetzt gefragt, den Willen und Ehrgeiz aufzubringen auch mal an veraltete Denkweisen anzuecken.

https://pefc.de/media/filer_public/ef/2 ... nline2.pdf
https://pefc.de/media/filer_public/c8/7 ... ersion.pdf
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon stamo++ » Di Okt 22, 2019 14:14

Grammatik ist scheiße. So nimmt man dich nicht für voll. "Da schreibt halt irgendein Depp."
Dein Demokratieverständnis ist auch nicht sehr weit ausgeprägt.
Fachlich schwach, von Förderung hier und da zu schreiben, ohne konkreter zu werden.
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon 4911 » Di Okt 22, 2019 14:28

Ich finde es schade, wenn Forumsteilnehmer wegen ihrer Rechtschreibung oder Grammatik (so schlecht ist die in dem Beitrag nun auch wieder nicht) niedergemacht werden. Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen.
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon stamo++ » Di Okt 22, 2019 14:31

Er will das an Behörden und Politiker schicken. Da sollte das schon deutlich richtiger sein.
Einfach das Ding von einem guten Zehntklässler vorm Abschicken korrigieren lassen. Jeder kann halt was anderes.
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon T5060 » Di Okt 22, 2019 14:38

Die Rehbestände gehören soweit reduziert, dass sich der bestand gerade noch erholen kann. Will man aber nicht mehr, da man die Rehe als Wolfsfrass braucht.
Auf die Fichte können wir wegen der Verwendung als Bauholz nicht verzichten. Naturverjüngung hin oder her, wir brauchen neue Genetik bei den Forstpflanzen.

Wir haben die II. Säule. Das Geld dort wird nur für grünen Schwachsinn verbrannt.
u.a. könnte man auch damit Altlaststandorte ( ehem. Tankstellen z.B. ) auf den Dörfern wieder nutzbar machen usw. und so fort.
Aber die Berliner Republik spiegelt ihr ganzes Können in ihrem Flughafenneubau wider.

@Stamo : Halte einfach dein blödes Maul :oops:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon stamo++ » Di Okt 22, 2019 14:42

Ohne Argumente bleiben nur Beleidigungen.

Rehe kann man abknallen, so viel man will, ausrotten wird man sie nur mit MKS.

In der ersten Säule wird 100% des Geldes verschwendet. Das kann man sinnvoller anlegen und z.B. Kindergärten bauen.

Unser angebliche Forengutachter wird auch jemanden haben, der seine Gutachten deutlich überarbeitet, sonst nimmt die bei der schlechten Formulierung niemand ernst.
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon balkonbrett » Di Okt 22, 2019 14:46

@stamo
Es wäre schön, wenn Deine Beiträge nur halb so gut durchdacht und halb so gut formuliert wären wie der von Agroplus320.
balkonbrett
 
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon Fassi » Di Okt 22, 2019 15:50

Der ist weder gut formuliert noch fachlich wirklich korrekt. Der übliche Blödsinn, der Förster schon auf der Uni eingetrichtert wird.

Freizeitdruck hat mehr Einfluß auf das Wildverhalten und den Verbiß wie die Jagd. Ebenso die Waldbeschaffenheit, abgesehen von Bäumen. Eichelhäher stehen unter Naturschutz und dürfen, wenn überhaupt, nur mit Ausnahmegenehmigung erlegt werden. Füchse werden schon lange nicht mehr flächendeckend bejaht, die meisten sind halt Mitbringsel von schussgeilen Drückjagdteilnehmern oder Schadtiere in bewohnten Gebieten. Oder halt in reinen Niederwildrevieren zum Schutz dessen. Im Wald schießt so gut wie keiner nen Fuchs, weil man nur Arbeit und Ärger mit hat. Meistens muss ich für das Vieh noch ne Abdeckertonne haben, weil es auf Grund von irgendwelchen Seuchen entsorgt werden muss. Und die Mausrechnung geht auch nur auf, wenn der Fuchs kaum Kontakt zur menschlichen Zivilisation hat. Ansonsten frißt der auch lieber McD Reste ausm Garben oder Omas Katzenfutter für die Streuner.

Achja, und Wald vor Wild steht auch nur in Bayern im Gesetz. Wie gesagt, nicht einfach unrecherchiert den Försterblödsinn nachplappern.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon Agroplus320 » Di Okt 22, 2019 16:13

:klug: Mittelfranken liegt in Bayern.
Kleine Nachhilfe.
Da unterliegt auch der Eichelhäher den Jagdrecht.
Wenn ein Fuchs bei uns gesichtet wird, wird sich Tage lang angesetzt.
Doch bekommen die Herren nach zwei Stunden kein Reh vor das Gewehr gibt es keine im Revier...
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon Ecoboost » Di Okt 22, 2019 16:28

Hallo,

fasse das Wesentliche besser zusammen denn der viele Text erschlägt einen ja.

Grüße aus Ulm wo ich derzeit auf Lehrgang bin.

Ecoboost
Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen. :roll:
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon Alla gut » Di Okt 22, 2019 16:40

Fassi hat geschrieben:Der ist weder gut formuliert noch fachlich wirklich korrekt. Der übliche Blödsinn, der Förster schon auf der Uni eingetrichtert wird.

Freizeitdruck hat mehr Einfluß auf das Wildverhalten und den Verbiß wie die Jagd. Ebenso die Waldbeschaffenheit, abgesehen von Bäumen. Eichelhäher stehen unter Naturschutz und dürfen, wenn überhaupt, nur mit Ausnahmegenehmigung erlegt werden. Füchse werden schon lange nicht mehr flächendeckend bejaht, die meisten sind halt Mitbringsel von schussgeilen Drückjagdteilnehmern oder Schadtiere in bewohnten Gebieten. Oder halt in reinen Niederwildrevieren zum Schutz dessen. Im Wald schießt so gut wie keiner nen Fuchs, weil man nur Arbeit und Ärger mit hat. Meistens muss ich für das Vieh noch ne Abdeckertonne haben, weil es auf Grund von irgendwelchen Seuchen entsorgt werden muss. Und die Mausrechnung geht auch nur auf, wenn der Fuchs kaum Kontakt zur menschlichen Zivilisation hat. Ansonsten frißt der auch lieber McD Reste ausm Garben oder Omas Katzenfutter für die Streuner.

Achja, und Wald vor Wild steht auch nur in Bayern im Gesetz. Wie gesagt, nicht einfach unrecherchiert den Försterblödsinn nachplappern.

Gruß


Wollte auch mal was fragen . Wie sehr beeinflusst der Fuchs die Anzahl der Rehe ?Man hört da immer unterschiedliches .
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon Agroplus320 » Di Okt 22, 2019 16:58

Meines Wissens kommt es schon vor das ein Fuchs ein krankes oder junges Reh mal erwischt.
Doch man sollte sich die Frage stellen, warum ein Reh für das ökologische Gleichgewicht wichtiger ist als ein Fuchs.
Das Reh kann der Jäger gut verkaufen, den Fuchs nicht.
Hasen sind auch auf den Speiseplan vom Fuchs
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon Fassi » Di Okt 22, 2019 17:47

Agroplus320 hat geschrieben:.
Wenn ein Fuchs bei uns gesichtet wird, wird sich Tage lang angesetzt.
Doch bekommen die Herren nach zwei Stunden kein Reh vor das Gewehr gibt es keine im Revier...


Das sind Einzelfälle, aber nicht die Regel. Wäre nicht Räude und Stube hierdurch marschiert, würde man vermutlich immer noch zu jeder Tages und Nachtzeit überall über die Biester stolpern und sie würden vermutlich immer mit dem Waschbären zusammen dafür sorgen, dass die gelben Säcke nicht über Nacht liegen bleiben können. Für nen Fuchs verschwendet ohne Zwang hierum keiner ne Kugel.

Schweine haben mittlerweile mehr Einfluß auf Rehe wie Füchse. Die finden mittlerweile einfachere Nahrungsquellen. Gibt mittlerweile einige Untersuchungen vom Mageninhalt von Füchsen, die bestätigen, dass die Jagd nach Beutetieren nicht mehr für das Überleben wichtig ist.

Gruß
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon Westerwälder » Di Okt 22, 2019 18:04

Der Fuchs ist nach meiner Erfahrung als Waldbauer und Jäger für den Waldanbau sehr wichtig. Ich hab häufiger vom Ansitz den Fuchs dabei beobachtet welche Menge an Mäusen der in einer Stunde einsammelt. Gegen Rehe kann ich meine Aufforstung noch einzäunen, gegen Mäuse hilft mir nur der Fuchs. Seit Jahren hab ich daher keinen gesunden Fuchs mehr in meinem Revier geschossen, aber weiter aufgeforstet.

Ein Fuchs wird sich weder für ein gesundes Reh noch für einen gesunden Hasen interessieren...die kriegt der nicht.

Zum Brief: Naja, da steht in vielen Worten das Du der Meinung bist, dass die Jäger ihnen Job nicht machen, ihr Euch in der Jagdgenossenschaft aber nicht einigen könnt und deswegen die Politiker helfen sollen. Meine Antwort wäre: Die Gesetze und Regelungen sind alle da, ihr müsst sie nur gemeinsam wollen und anwenden. Macht halt erst mal gemeinsam Eure Hausaufgaben.

Meint der
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Re: Missstände in der Jagd- und Forstpolitik

Beitragvon Westi » Di Okt 22, 2019 18:18

Ich möchte mich mal zum Textaufbau äußern, zum Inhalt sag ich nichts, hab von Jagd keine Ahnung.
Versuche den Text auf das Wesentliche zu kürzen und kurze, deutliche Sätze zu schreiben.
Außerdem auf die Umgangssprache verzichten.
Bei „Steuergelder in großer Höhe“ kann man sich denken was Du meinst, ist aber so nicht korrekt. Auch tut man nicht „tut“ gebrauchen ;)
Versuch den Text noch in Abschnitte zu unterteilen, dann lässt er sich besser lesen und der Leser kann über die Aussagen im jeweiligen Abschnitt nachdenken.
Es gibt ein paar einfache Regeln die darüber entscheiden, ob ein Text gelesen oder in die „Ablage rund“ gelegt wird.
Persönliche Ansprache ist immer besser als die, die Du gewählt hast. Die richtigen Ansprechpartner sollten ja zu ermitteln sein. Dein Alter sollte eine untergeordnete Rolle spielen (wenn überhaupt)
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