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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Sa Jan 16, 2016 11:04

Vielleicht eine Lektüre für Pevo


Einen Scheiß muss ich – Das Manifest gegen das schlechte Gewissen

Berechtigte Kritik an „Nachhaltigkeitsaposteln in bunten Gewändern“ wechselt sich mit augenzwinkernden Betrachtungen ab. So ist Jauds Buch von allem ein bisschen: Humorvoll, erzählerisch, gelegentlich politisch und durchaus eine nützliche Anleitung, selbst- und fremdauferlegte Zwänge mal kritisch zu hinterfragen.


http://www.novo-argumente.com/magazin.p ... ign=buffer
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jan 16, 2016 12:11

Vergesst den Nord-Südmist. Das ist eben der Konkurrenz der Bardowicker gegen die Pfalz geschuldet :mrgreen:

ich fasse mal die wesentlichen 3 Punkte seines Vortrags mit eigenen Worten(wörtlich abtippen ist ein bisschen zu mühselig) zusammen.

- der steigende Lebensstandard in der Welt erhöht die Nachfrage nach lebensmitteln, die nur mit hohem Energieaufwand erzeugt werden können. Und dazu gehört neben dem Fleisch eben auch das Frischgemüse. Was ja kaum jemandem bewusst ist, und in der öffentlichen Meinung überwiegend anders dargestellt wird.

- das Geschäftsmodell von greenpiss und co ist Zukunftsangst. (hierzu lässt er sich ausführlicher aus). Emotionen statt Fakten. Sie leben von Spenden, die nur fliessen, wenn der Mensch Angst hat. Vermutungen reichen, die NGOs müssen nichts belegen oder beweisen.
Quintessenz: das Geschäftsmodell der Organisationen lässt nicht zu, dass wir(Bauern) die Moral auf unserer Seite haben, selbst wenn wir gar keinen chemischen Pflanzenschutz betreiben würden

- als Grossanbauer stellt er natürlich auch wie hier schon öfters thematisiert die Durchtechnisierung im Grossmasstab als wesentlichen Effekt der Nachhaltigkeit (-> Ressourcenschonung) heraus
Dieser letzte Punkt ist in dem erwähnte Interview in der Zeitung etwas zu überproportioniert dargestellt.
Zuletzt geändert von Welfenprinz am Sa Jan 16, 2016 12:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Sa Jan 16, 2016 12:18

Wie Keckl auch so schön sagt,
die Latte wird mit jedem Schritt höher gelegt.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » So Jan 17, 2016 8:40

http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 56944.html
stärkt aber inhaltlich Bundesumweltministerin Barbara Hendriks den Rücken.


Geschafft haben will sie das bis zum Jahr 2050.

:mrgreen:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » So Jan 17, 2016 13:34

Ob sie nicht vorher der Realität begegnet? Als Jahrgang 1964 wird sie 2050 vermutlich nicht mehr in der aktiven Politik zu finden sein. Und ich glaube, Deutschland wird hier einen Alleingang nicht schaffen. Irgendwann wird man auch auf internationalen Druck zu mehr Effizienz und Ressourcenschonung gezwungen werden. Dann sind alle ökologischen Vorstellungen von der Einheits-Mischpoke "Links-Rot-Grün-NPD" vom Tisch....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » So Jan 17, 2016 13:55

@ H.B
Warum soll Fleischerzeugung in milden Süddeutschen Ebenen sinnvoller sein, als im groß Strukturierten Norddeutschland?
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Jan 17, 2016 14:17

Zitat: Mit dem Geld will sie vor allem regionale Initiativen in der Landwirtschaft und bei der Lebensmittelverarbeitung unterstützen. „Ich denke an die Unterstützung regionaler Verarbeitungsmöglichkeiten in der Lebensmittelproduktion oder an den Umbau von Tierhaltungsanlagen, die sich an der artgerechten Haltung der Tiere orientieren. Ich denke auch an die Stärkung bzw. Neueinrichtung dezentraler Schlachthöfe und eine Wiederbelebung kleiner und mittlerer Molkereien“, schreibt Vogt.

Das sind ganz alte Kamellen......wir haben in den 80er und 90er Jahren Millionen in Verarbeitungsfirmen des Gemüseanbaus, Molkereien etc. gepumpt. Dezentrale Schlachthöfe sind wohl völlig abwegig und kleine und mittlere Molkereien ebenso.....ein Rückwärts wird es nicht geben, warum auch?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » So Jan 17, 2016 14:30

Die Damen von Heidis wünsch dir was.

Vielleicht sollte Heidi mal umgeschrieben werden,
Geiße Peter fährt mit dem 200 PS Schlepper Gülle und der Almöhi sitzt auf dem Drescher mit 12m Schneidwerk.

Woher sollte das Fleisch und die Milch für die regionale Verarbeitung kommen?
Kaum ein Landwirt ohne Vieh wird sich wieder Viecher anschaffen wollen, die Dörfer haben sich in vielen Teilen des Landes an eine viehlose Landwirtschaft gewöhnt. Wenn die Schweine auf die Wiesen kommen, mit Hühnern und Hahn, dann wird gegen diese "Massentierhaltung" Stimmung gemacht. Den Rest erledigt der Rückkehrer Canis lupus.

Vielleicht sollten wir eine Initiative gründen, Geld sammeln und diesen Träumern mal den Wunsch erfüllen 4 Wochen auf so einem Hof zu leben und arbeiten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » So Jan 17, 2016 16:14

http://www.hemme-milch.de/
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Jan 19, 2016 18:04

Welfenprinz hat geschrieben:http://www.hemme-milch.de/


Ich habe lange überlegt, warum du Hemme verlinkt hast......regionale kleine Molkereien unterstützen? Du meinst solche Komamelker, Großagrarier, Massentierhalter werden die gemeint haben, wenn sie von der Unterstützung von regionalen Molkereien gesprochen haben? :mrgreen:

p.s: der würde die Gelder gerne als Mitnahmeeffekt einsacken, glaube ich. :wink:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Di Jan 19, 2016 19:20

Hemme ist ein Beispiel für eine lokal , regional orientierte Produktion-Absatz -Einheit. Vor allem , da er vor einiger Zeit auch noch eine eigene Molkerei dazu gestellt hat. :)

Dass er aus mehreren Gründen evtl. nicht das darstellt, was die Gudsde mit ihrem Vorschlag meinte, ist natürlich auch klar. :)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Jan 19, 2016 19:33

Welfenprinz hat geschrieben:Hemme ist ein Beispiel für eine lokal , regional orientierte Produktion-Absatz -Einheit. Vor allem , da er vor einiger Zeit auch noch eine eigene Molkerei dazu gestellt hat. :)

Dass er aus mehreren Gründen evtl. nicht das darstellt, was die Gudsde mit ihrem Vorschlag meinte, ist natürlich auch klar. :)


...baut er nicht gerade eine neue Käserei?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Jan 20, 2016 9:11

Pevo spricht nicht mehr mit uns?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Jan 20, 2016 9:13

LUV hat geschrieben:Pevo spricht nicht mehr mit uns?


Eine Woche ohne Internet und Strom, einer muss ja die Nachhaltigkeitsziele erreichen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mi Jan 20, 2016 9:21

LUV hat geschrieben:Pevo spricht nicht mehr mit uns?

Vielleicht hat er ja kapiert, wie weit er sein Leben lang neben der Spur gelaufen ist, und schämt sich jetzt ein, zwei Monate?
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