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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Do Jan 28, 2016 11:54

Mag sein,
die Grünen haben mit Greenpeace ja auch den Regenwald zur Klimarettung angezündet.
Man hätte es besser wissen müssen.
Obwohl die Grünen und Greenpeace bis heute gut an der Umweltzerstörung verdienen, das lässt mich zweifeln, ob das nicht doch bewusst in Kauf genommen wurde.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Do Jan 28, 2016 13:05

Kaffee und Bananen sind in Hamburg ja regional. -:))
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Jan 28, 2016 13:50

LUV hat geschrieben:...ich glaub, ich ruf den Peddar mal an......ich mach mir Sorgen. :?

Ich mache mir ebenfalls Sorgen – und zwar allgemein über das Niveau der letzten Beiträge der LT-Hauptredner. Dies entspricht in keiner Weise den Kommunikationsansprüchen von WMES! Die Organisatoren wären entsetzt. Im Besonderen mache ich mir Sorgen über Deinen Beitrag zur Studie „Zukunftsfähiges Hamburg“, die 2010 erschienen ist (s.u.). Ich habe sie seinerzeit positiv bewertet – und tue das auch heute noch (hab sie aber aktuell nur überscrollt). Man kann sicher einiges kritisieren und teilweise auch anderer Meinung sein. Aber Kommentare wie:
Solche Lügen und Verzerrungen sind u.a. die Basis für eine zukunftsfähige Politik einer urbanen Gesellschaft. Wir müssen uns nicht wundern, dass die Gesellschaft verblödet, wenn ihre Vordenker es schon sind.... Ich glaube nicht, dass sie das mit Vorsatz machen, ich glaube wirklich, die sind einfach zu dumm....
geben einfach Anlass zur Sorge über das Selbstverständnis des Kommentatoren. :)
http://www.zukunftsrat.de/fileadmin/pdf ... rg_DuG.pdf
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Do Jan 28, 2016 13:54

Pevo hat geschrieben:Ich mache mir ebenfalls Sorgen –


Mag sein, wenn man mit seinen Fehlern konfrontiert wird, dann macht sich die Branche der Ökoindustrie halt Sorgen.
Aber dort heißt es ja "wir machen weiter so, Fehler interessieren nicht". Ziele müssen erreicht werden und nicht richtig gestellt?
Arme Nachhaltigkeit.

Übrigens ist Dein Blog nicht mehr auf Höhe der Zeit, in Deutschland sind mittlerweile 90% der Gewässer in einem schlechten ökologischen Zustand.
:prost:

Also passe das doch an, Ziele die erreicht wurden müssen geändert werden, sonst macht sich die Umweltindustrie noch selbst überflüssig.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Do Jan 28, 2016 16:29

Sie wollen bis 2020 CO2-neutral wachsen – was aber nur für den Betrieb des Flughafens gilt, nicht für den Betrieb, den der Flughafen ermöglicht. Was bringen die Bemühungen, wenn man eine Geschäftstätigkeit ermöglicht, die viel CO2 erzeugt?

Auch das ist eine Frage der Sichtweise. Nachhaltigkeit ist nicht nur Einschränkung. Luftverkehr findet sowieso statt, er wird global wachsen, wenn er nicht hier stattfindet, dann woanders.
gilt auch für den Agrarbereich, oder :roll:

http://www.nachhaltigkeitsrat.de/news-n ... -muenchen/

Auch die emissionsabhängigen Start- und Landeentgelte,


Das wäre noch was im Lebensmittelbereich, wer mit dem Cayenne zum Biomarkt fährt, zahlt extra :prost:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Do Jan 28, 2016 18:32

Pevo hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:...ich glaub, ich ruf den Peddar mal an......ich mach mir Sorgen. :?

Ich mache mir ebenfalls Sorgen – und zwar allgemein über das Niveau der letzten Beiträge der LT-Hauptredner. Dies entspricht in keiner Weise den Kommunikationsansprüchen von WMES! Die Organisatoren wären entsetzt. Im Besonderen mache ich mir Sorgen über Deinen Beitrag zur Studie „Zukunftsfähiges Hamburg“, die 2010 erschienen ist (s.u.). Ich habe sie seinerzeit positiv bewertet – und tue das auch heute noch (hab sie aber aktuell nur überscrollt). Man kann sicher einiges kritisieren und teilweise auch anderer Meinung sein. Aber Kommentare wie:
Solche Lügen und Verzerrungen sind u.a. die Basis für eine zukunftsfähige Politik einer urbanen Gesellschaft. Wir müssen uns nicht wundern, dass die Gesellschaft verblödet, wenn ihre Vordenker es schon sind.... Ich glaube nicht, dass sie das mit Vorsatz machen, ich glaube wirklich, die sind einfach zu dumm....
geben einfach Anlass zur Sorge über das Selbstverständnis des Kommentatoren. :)
http://www.zukunftsrat.de/fileadmin/pdf ... rg_DuG.pdf


Ich bin entsetzt, dass du diese Lügen auch noch relativierst oder gutheißt! Solche Grundlagen sind der Nährboden für Whes und Stallbrände. Erklärs mir, ich verstehe es einfach nicht.....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Jan 28, 2016 20:25

LUV hat geschrieben:..........
Ich bin entsetzt, dass du diese Lügen auch noch relativierst oder gutheißt! Solche Grundlagen sind der Nährboden für Whes und Stallbrände. Erklärs mir, ich verstehe es einfach nicht.....


Ich denke, es gibt im Moment nichts mehr zu sagen – schau Dir nur die letzten Seiten hier an. Der Versuch eines Meinungsaustausches ist gescheitert (um es positiv zu sagen). Auch deshalb, weil Akteure der Zivilgesellschaft, Wissenschaftler und Politiker hier immer wieder denunziert werden. Diese Verunglimpfungen stehen in keinem Verhältnis zu der Bereitschaft zur Selbstkritik (=0). --- Nutzen wir die Zeit sinnvoller.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Falke » Do Jan 28, 2016 20:51

Pevo hat geschrieben:Ich mache mir ebenfalls Sorgen – und zwar allgemein über das Niveau der letzten Beiträge der LT-Hauptredner.


Wen du als "LT-Hauptredner" siehst, ist eben auch ein Ergebnis deiner beschränkten Wahrnehmung. Der Landtreff ist weit mehr als nur <Aktuelles und Allgemeines"! :roll:

Die "Diskussion" hier kommt mir über weite Strecken vor, wie der Versuch der Austragung einer fernöstlichen Kampfsportart.
Pevo bittet zum Kampf, natürlich streng nach den Regeln - und wundert sich, wenn er vom Gegner einen Tritt in die Eier bekommt (mit Absicht so deftig formuliert).
Pevo verneigt sich schmerzverzerrt, und geht wieder in Grundstellung ...

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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Jan 29, 2016 0:09

Pevo hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:..........
Ich bin entsetzt, dass du diese Lügen auch noch relativierst oder gutheißt! Solche Grundlagen sind der Nährboden für Whes und Stallbrände. Erklärs mir, ich verstehe es einfach nicht.....


Ich denke, es gibt im Moment nichts mehr zu sagen – schau Dir nur die letzten Seiten hier an. Der Versuch eines Meinungsaustausches ist gescheitert (um es positiv zu sagen). Auch deshalb, weil Akteure der Zivilgesellschaft, Wissenschaftler und Politiker hier immer wieder denunziert werden. Diese Verunglimpfungen stehen in keinem Verhältnis zu der Bereitschaft zur Selbstkritik (=0). --- Nutzen wir die Zeit sinnvoller.


Pevo,
niemand hier ist irgendwem etwas schuldig außer sich selbst.
Aber eines haben alle Kritiker an Deiner Einstellung und Deinen Zielen gemeinsam -> Sie sind ehrlich und stehen zu dem was sie meinen zu wissen.
Alle kritisierten und widerlegten Ziele die Du hier vorbringst sollen wir trotzdem annehmen?

Bei dem Nachhaltigkeitszielen haben wir eines gemeinsam -> wir wollen mehr Nachhaltigkeit und etwas für die Umwelt erreichen.
Danach endet eigentlich alles.

Die einen sehen die Realität und das Machbare,
die anderen machen Unsinn und setzen Ziele, die jegliche Nachhaltigkeit verzielen.

Auf welche Seite möchtest Du stehen?
Dort wo man redet und das falsche macht
oder
dort wo man etwas tatkräftig macht?

Eigentlich ist Nachhaltigkeit ein sehr sinnvolles Ziel für die Zukunft, leider wird es missbraucht.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Jan 29, 2016 10:45

Pevo hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:..........
Ich bin entsetzt, dass du diese Lügen auch noch relativierst oder gutheißt! Solche Grundlagen sind der Nährboden für Whes und Stallbrände. Erklärs mir, ich verstehe es einfach nicht.....


Ich denke, es gibt im Moment nichts mehr zu sagen – schau Dir nur die letzten Seiten hier an. Der Versuch eines Meinungsaustausches ist gescheitert (um es positiv zu sagen). Auch deshalb, weil Akteure der Zivilgesellschaft, Wissenschaftler und Politiker hier immer wieder denunziert werden. Diese Verunglimpfungen stehen in keinem Verhältnis zu der Bereitschaft zur Selbstkritik (=0). --- Nutzen wir die Zeit sinnvoller.


Komisch, dass ich die Denunziationen nur auf der anderen Seite erkenne... :roll: Wie willst du die Lügen im Zukunftsbericht denn rechtfertigen? Mit Unwissen kann es ja wohl nicht geschehen sein, oder doch? Wir sind ja immer noch bei der Landwirtschaft, was die übrigen Bereiche angeht, da möchte ich gar nicht weiter bohren. Außerdem sehe ich in dem Bericht auch das Eingeständnis der nicht möglichen Umsetzung der Nachhaltigkeit, weil dazu nämlich die Einschränkung der Freiheit des Einzelnen erforderlich ist, ohne geht es nicht. Die Einschränkung der Freiheit des Einzelnen ist heilig, das wird in diesem Lande nicht ohne Krieg gehen. Auch wenn man das Feld schon mal vorbereitet, in dem man den Fleischverzehr stringent vorverurteilt und fordert, Zitat Seite 53: "Ähnlich wie die belgische Stadt Gent könnte Hamburg den Donnerstag zum "Vegetarischen Tag" erklären."
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Jan 31, 2016 11:50

Todde hat geschrieben:Pevo,
niemand hier ist irgendwem etwas schuldig außer sich selbst.
Aber eines haben alle Kritiker an Deiner Einstellung und Deinen Zielen gemeinsam -> Sie sind ehrlich und stehen zu dem was sie meinen zu wissen!!!.
Alle kritisierten und widerlegten Ziele die Du hier vorbringst sollen wir trotzdem annehmen?

Bei dem Nachhaltigkeitszielen haben wir eines gemeinsam -> wir wollen mehr Nachhaltigkeit und etwas für die Umwelt erreichen.
Danach endet eigentlich alles.

Die einen sehen die Realität und das Machbare,
die anderen machen Unsinn und setzen Ziele, die jegliche Nachhaltigkeit verzielen.

Auf welche Seite möchtest Du stehen?
Dort wo man redet und das falsche macht
oder
dort wo man etwas tatkräftig macht?

Eigentlich ist Nachhaltigkeit ein sehr sinnvolles Ziel für die Zukunft, leider wird es missbraucht.


Ich halte das für einen guten Beitrag. Er zeigt eine Einteilung in Gut(Richtig) und Böse (Falsch) - Freund und Feind – Entweder-Oder! ---Und Du/Ihr setzt die Maßstäbe :!: :?:
So funktioniert die Welt schon lange nicht mehr- weder in Familien noch in Unternehmen noch in der Politik. Deine Darstellung lässt eine Suche nach Vereinfachung vermuten, die auf linearem Denken basiert. Die Welt funktioniert nicht linear. Sie ist komplex (chaotisch) und nur bedingt vorhersagbar. Für jedes Problem werden x-Lösungen diskutiert, in der Regel von Interessen bestimmt (Euro-Krise, Ukraine-Krise, Israel-Palästina, Flüchtlinge uswusf). Der jeweilige Zustand ist immer das Ergebnis eines Kompromisses unterschiedlicher Interessen, so auch die Entwicklung/ der Zustand der LW. Wir haben dbzgl. offensichtlich unterschiedliche Interessenschwerpunkte. Ich würde hier nicht zwischen Richtig und Falsch entscheiden wollen – aber ich vertrete eine Meinung. Der Prozess der Kompromissfindung sollte möglichst ohne (verbale) Gewalt ablaufen. Dafür gibt es mM nämlich insofern keinen Grund, als wir alle irgendwie für den Zustand der Erde verantwortlich sind (die Produzenten auf der einen, die Konsumenten auf der anderen Seite – wobei die Rollen sich in der Realität auch noch mehrfach vertauschen).
Wenn nun die Ziele der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie (und das ist hier das Thema) in vielen Punkten nicht erreicht werden, u.a. bzgl. der Artenvielfalt, dann ist es für mich selbstverständlich, von der Regierung korrigierende Maßnahmen zu verlangen. Als konsumierender Mitverursacher der Artenreduzierung werde ich mich auch über damit verbundene Kosten nicht beklagen und versuchen, meine Verhaltensweise zu korrigieren
Unverständlich finde ich die Reaktionen, die einen Zusammenhang mit bestimmten LW-Produktionsmethoden und der Biodiversität nicht sehen (wollen, können), oder die mit Hinweisen auf negative Ergebnisse in anderen Wirtschafts- bzw. Konsumbereichen von den selbst beeinflussten Aspekten des Themas ablenken - obwohl die Informationslage mM eindeutig ist. Die Informationsqualität wird nicht dadurch schlechter, dass NGOs klar Stellung beziehen. Auch der LW nahestehende Institutionen bestätigen den Zusammenhang, wählen aber durchweg andere Formulierungen. Das BMEL, dass ich im weitesten Sinne als kompromissbemühte Institution ansehe, formuliert in einem Artikel „Agro-Biodiversität: Schutz durch Nutzung“
„…..Die Agrobiodiversität bildet die Basis der Produktion in der Land- und Forstwirtschaft, der Fischerei und der Ernährungswirtschaft und ist damit das Fundament der Welternährung der Menschen……. Die biologische Vielfalt auf der Erde unterliegt seit mehreren Jahrzehnten dramatischen Verlusten. Damit ist eine wesentliche Grundlage des Lebens bedroht….. Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, die landwirtschaftliche Produktion stärker als bislang an den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Prinzipien der Nachhaltigkeit auszurichten….. Eine besondere Verantwortung liegt jedoch bei denen, die die Flächen bewirtschaften und die Ressourcen in der Land-, Forst und Fischereiwirtschaft nutzen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft setzt sich daher für verbesserte Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt und der landschaftlichen Strukturvielfalt im Agrarraum sowie im Wald ein….. Vorhandene Ansätze, wie zum Beispiel Initiativen und Agrarumweltmaßnahmen mit dem Ziel der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt, gilt es weiter zu entwickeln. Die wirtschaftlichen wie rechtlichen Rahmenbedingungen für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Agrobiodiversität müssen weiter verbessert werden…. Denn die biologische Vielfalt ist heute überall auf der Welt bedroht, auch in Deutschland. Rote Listen der gefährdeter Pflanzen- und Tierarten signalisieren weltweit den Ernst der Lage. In Deutschland gelten über 30 Prozent der Pflanzenarten, rund 36 Prozent aller Tierarten, 36 Prozent der Süßwasserfische und über 70 Prozent der Lebensräume (Biotoptypen) als gefährdet. Diese Gefährdung betrifft auch unsere Nutzpflanzen und -tiere, also die genetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft… Die früher vor allem in der Landwirtschaft vorherrschende große regionale Vielfalt an Nutzpflanzenarten, -sorten und Nutztierrassen, Fischen, Mikroorganismen und anderen nützlichen Kleinlebewesen ist stark im Rückgang begriffen….. In Deutschland werden bei den für die Landwirtschaft bedeutendsten Arten Rind, Pferd, Schwein, Schaf und Ziege 52 der 74 heimischen Rassen als gefährdet eingestuft. Schon heute werden über 50 Prozent der für die menschliche Ernährung weltweit benötigten Nahrungsenergie aus lediglich drei Pflanzenarten (Mais, Reis, Weizen) erzeugt. Andere Kulturpflanzenarten werden entsprechend weniger genutzt.“

Todde, diese Darstellung entspricht meinem Bild. In Euren Beiträgen zur Artenvielfalt (ca. LT-Seite 103 ++) finde ich ähnliche Gedanken nicht. Dennoch schließe ich nicht aus, dass wir teilweise auch ähnliche Interessen vertreten - wenn ich Deinen Satz ernstnehmen darf:
„Bei dem Nachhaltigkeitszielen haben wir eines gemeinsam -> wir wollen mehr Nachhaltigkeit und etwas für die Umwelt erreichen.“


Wenn Du Deinen folgenden Satz

„Die einen sehen die Realität und das Machbare,
die anderen machen Unsinn und setzen Ziele, die jegliche Nachhaltigkeit verzielen“

umfomulieren könntest in

„lass uns über das Machbare nachdenken und versuchen Kompromisse zu finden“


wären wir einen Schritt weiter. Gruß

https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/N ... itaet.html
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » So Jan 31, 2016 11:59

Pevo, schreib mehr zum Thema und versuche weniger abzulenken.
Wie sollten Ziele erreicht werden, von denen schon der Ausgangspunkt falsch ist?

Die Halbzeitsbewertungen sollten nicht nur an den gesetzten Zielen festgemacht werden, sondern viel mehr ob diese überhaupt richtig sind oder ob der propagierte Weg schon falsch ist.
Mit Palmöl schmiert es sich aber gut und mir ist klar, dass die Ökoindustrie das Thema nicht hören will, so wie Du auch Fehlentwicklungen als Lappalie ansiehst, egal wie stark die negativen Auswirkungen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » So Jan 31, 2016 12:13

Dass die Welt nicht linear ist und überall x Lösungen diskutiert werden und Kompromisse gesucht werden , ist ja gut und schön.

Ich für meinen Teil halte es aber weiterhin damit , dass 1+1=2 ist.
Und ich mich nciht danach richten muss, dass manche sich besser fühlen wenn die Lösung 3 heisst. 8)
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Jan 31, 2016 13:15

Ich finde die Ablenkungsstrategie von Peddar sinnbildlich....die Lügen bleiben bestehen und werden nicht ausgeräumt, weil nicht möglich. Deshalb sucht man neue Vorwurfskriterien.....die WIR dann wieder auszubügeln haben. Die Biodiversität der Landwirtschaft überzustülpen ist sowieso ein Selbstgänger, weil keine andere Wirtschaftsform so nah an der Natur ist und sie als einziger erhält....wer sonst tut das?
Artenvielfalt und Biodiversität ist eine "Nichtlandwirtschaftliche" Thematik. Auf Straßen, Industriegeländen, bebauten Flächen, etc. leben nunmal keine Arten fort, diese können nur dorthin ausweichen, wo Freifläche = Nutzfläche ist, und damit vorhandene Arten verdrängen. Diese Logik wird aber nicht akzeptiert, sie würde das System in Frage stellen.
Die Tatsache, dass die Mehrzahl der geschützten Vogelarten in einer Agrarindstriellen Agrarsteppe zu Hause sind und nicht in der Hamburger Hafencity, das geht einfach nicht rein.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » So Jan 31, 2016 13:25

LUV hat geschrieben:Ich finde die Ablenkungsstrategie von Peddar sinnbildlich....die Lügen bleiben bestehen und werden nicht ausgeräumt, weil nicht möglich. Deshalb sucht man neue Vorwurfskriterien.....die WIR dann wieder auszubügeln haben.


Leider ist er darin mittlerweile komplett versunken, seit seiner argumentative Pleite zu den Piepmätzern kam nichts sinnvolles mehr.
Anscheinend ist er überfordert und hat sich komplett ins Schneckenhaus aus Zielen und Behauptungen verzogen.
Während er noch an Altem festhält überrollen ihn alleine die Umweltsektierer, sein Blog ist komplett überaltet, der Presse ist auch langweilig geworden nur auf Konvis rumzuhacken, die picken sich nun auch vermehrt die Ökos raus.
Pevo ist zu entschleunigt für tägliche Transformation.
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