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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Feb 05, 2016 12:59

Transformation kann schnell gehen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » So Feb 07, 2016 8:22

Todde hat geschrieben:Transformation kann schnell gehen.

Und Transformatoren können schnell durchbrennen, wenn die geforderten Parameter nicht mit der Realität übereinstimmen. Pevo hat den Link zu seinem Fake-Blog schon mal aus seiner Signatur entfernt. Ein Fakten-Tsunami hat offenbar den Transformator zerstört.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Feb 07, 2016 10:15

Ich erkenne den Zusammenhang der letzen Beiträge mit den schon 2x geposteten Informationen des BMEL (s.u.) nicht. Wie sieht es z.B. mit der Wirksamkeit der Agrarumweltmaßnahmen aus, die m.W. mit Steuergeldern subventioniert werden?

„…..Die Agrobiodiversität bildet die Basis der Produktion in der Land- und Forstwirtschaft, der Fischerei und der Ernährungswirtschaft und ist damit das Fundament der Welternährung der Menschen……. Die biologische Vielfalt auf der Erde unterliegt seit mehreren Jahrzehnten dramatischen Verlusten. Damit ist eine wesentliche Grundlage des Lebens bedroht….. Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, die landwirtschaftliche Produktion stärker als bislang an den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Prinzipien der Nachhaltigkeit auszurichten….. Eine besondere Verantwortung liegt jedoch bei denen, die die Flächen bewirtschaften und die Ressourcen in der Land-, Forst und Fischereiwirtschaft nutzen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft setzt sich daher für verbesserte Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt und der landschaftlichen Strukturvielfalt im Agrarraum sowie im Wald ein….. Vorhandene Ansätze, wie zum Beispiel Initiativen und Agrarumweltmaßnahmen mit dem Ziel der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt, gilt es weiter zu entwickeln. Die wirtschaftlichen wie rechtlichen Rahmenbedingungen für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Agrobiodiversität müssen weiter verbessert werden…. Denn die biologische Vielfalt ist heute überall auf der Welt bedroht, auch in Deutschland. Rote Listen der gefährdeter Pflanzen- und Tierarten signalisieren weltweit den Ernst der Lage. In Deutschland gelten über 30 Prozent der Pflanzenarten, rund 36 Prozent aller Tierarten, 36 Prozent der Süßwasserfische und über 70 Prozent der Lebensräume (Biotoptypen) als gefährdet. Diese Gefährdung betrifft auch unsere Nutzpflanzen und -tiere, also die genetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft… Die früher vor allem in der Landwirtschaft vorherrschende große regionale Vielfalt an Nutzpflanzenarten, -sorten und Nutztierrassen, Fischen, Mikroorganismen und anderen nützlichen Kleinlebewesen ist stark im Rückgang begriffen….. In Deutschland werden bei den für die Landwirtschaft bedeutendsten Arten Rind, Pferd, Schwein, Schaf und Ziege 52 der 74 heimischen Rassen als gefährdet eingestuft. Schon heute werden über 50 Prozent der für die menschliche Ernährung weltweit benötigten Nahrungsenergie aus lediglich drei Pflanzenarten (Mais, Reis, Weizen) erzeugt. Andere Kulturpflanzenarten werden entsprechend weniger genutzt.“
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Feb 07, 2016 10:28

Die Verantwortung hat die Landwirtschaft schon immer.....aber die deutsche eben nicht für die ganze Welt. Im Gegensatz zum Autobauer und -nutzer.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » So Feb 07, 2016 10:52

Pevo hat geschrieben:Ich erkenne den Zusammenhang der letzen Beiträge mit den schon 2x geposteten Informationen des BMEL (s.u.) nicht.

Ein ernstes Problem. Fest steht, es liegt nicht dran, dass nichts geschrieben wurde. Deine Wahrnehmungsstörungen sind in diesem Thread mittlerweile auf 125 Seiten dokumentiert. Du solltest mit dieser einzigartigen Dokumentation mal einen Ausflug nach Ochsenzoll machen. Möglicherweise können die noch helfen, ansonsten gibt es da immerhin noch die Möglichkeit der sicheren Verwahrung.

Eine besondere Verantwortung liegt jedoch bei denen, die die Flächen bewirtschaften und die Ressourcen in der Land-, Forst und Fischereiwirtschaft nutzen.

Die kommen ihrer Verantwortung doch voll nach, ansonsten gäbe es keine leistungsfähige Landwirtschaft mehr.

Agrarumweltmaßnahmen mit dem Ziel der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt, gilt es weiter zu entwickeln.

Das ist richtig, leider bewegen sich die politischen Zwänge in die entgegengesetzte Richtung. Eine Aufhebung des Fütterungsverbotes tierischer Proteine an Hühner und Schweine sowie die Zulassung von grüner Gentechnik wären ein großer Schritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit.

Denn die biologische Vielfalt ist heute überall auf der Welt bedroht, auch in Deutschland.

Noch vor 50 Jahren war D im hohen Maße auf Lebensmittelimporte angewiesen. Ein Zurück zu diesen Zeiten fördert den Raubbau in armen Ländern.

In Deutschland werden bei den für die Landwirtschaft bedeutendsten Arten Rind, Pferd, Schwein, Schaf und Ziege 52 der 74 heimischen Rassen als gefährdet eingestuft. Schon heute werden über 50 Prozent der für die menschliche Ernährung weltweit benötigten Nahrungsenergie aus lediglich drei Pflanzenarten (Mais, Reis, Weizen) erzeugt. Andere Kulturpflanzenarten werden entsprechend weniger genutzt.

Der Erhalt alter Rassen und Sorten ist nur als Hobby sinnvoll. Im Produktiveinsatz wären wir damit wieder bei „vor 50 Jahren“ und könnten uns trotz höherem Ressourcenverbrauchs nicht mehr selbst ernähren. Das ist doch ganz und gar nicht im Sinne der Nachhaltigkeit.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Feb 07, 2016 11:13

borger hat geschrieben:
In Deutschland werden bei den für die Landwirtschaft bedeutendsten Arten Rind, Pferd, Schwein, Schaf und Ziege 52 der 74 heimischen Rassen als gefährdet eingestuft. Schon heute werden über 50 Prozent der für die menschliche Ernährung weltweit benötigten Nahrungsenergie aus lediglich drei Pflanzenarten (Mais, Reis, Weizen) erzeugt. Andere Kulturpflanzenarten werden entsprechend weniger genutzt.

Der Erhalt alter Rassen und Sorten ist nur als Hobby sinnvoll. Im Produktiveinsatz wären wir damit wieder bei „vor 50 Jahren“ und könnten uns trotz höherem Ressourcenverbrauchs nicht mehr selbst ernähren. Das ist doch ganz und gar nicht im Sinne der Nachhaltigkeit.


Ich habe nichts dagegen, wenn sich Hobbyaktivisten mit der Erhaltung seltener Rassen beshäftigt......wird aber weder die Weltbevölkerung ernähren, noch vor etwas retten. Die Saat ist schon gesichert, da muss man sich auch keine Sorgen machen:
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-0 ... geburtstag
Die Gesellschaft ist einfach Angstgesteuert, besonders die deutsche.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » So Feb 07, 2016 11:49

LUV hat geschrieben:Die Saat ist schon gesichert, da muss man sich auch keine Sorgen machen:


Ja Saatgutbank…………
Ich sehe das wie mit alten Autos. Es ist schön wenn Oldtimer im betriebsfähigen Zustand erhalten werden und auch noch gelegentlich fahren. Von denen, die trockengelegt und konserviert in einer Halle eingelagert sind, hat doch niemand etwas.
Allerdings, um jährlich 50 000 km und mehr zu fahren, sind Oldtimer denkbar ungeeignet. Pevo geht jedoch gleich einen Schritt weiter – alle sollten nur noch Oldtimer fahren, zwingend. Die vorhersehbar katastrophalen Auswirkungen durch Ressourcenverbrauch und Schadstoffbelastung können einen Pevo nicht erschüttern. Also wirklich, mit seinem blinden Kadavergehorsam fungiert er quasi als Selbstmordattentäter.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Feb 07, 2016 12:36

borger hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Ich erkenne den Zusammenhang der letzen Beiträge mit den schon 2x geposteten Informationen des BMEL (s.u.) nicht.

Ein ernstes Problem. Fest steht, es liegt nicht dran, dass nichts geschrieben wurde. Deine Wahrnehmungsstörungen sind in diesem Thread mittlerweile auf 125 Seiten dokumentiert. Du solltest mit dieser einzigartigen Dokumentation mal einen Ausflug nach Ochsenzoll machen. Möglicherweise können die noch helfen, ansonsten gibt es da immerhin noch die Möglichkeit der sicheren Verwahrung.

Eine besondere Verantwortung liegt jedoch bei denen, die die Flächen bewirtschaften und die Ressourcen in der Land-, Forst und Fischereiwirtschaft nutzen.

Die kommen ihrer Verantwortung doch voll nach, ansonsten gäbe es keine leistungsfähige Landwirtschaft mehr.

Agrarumweltmaßnahmen mit dem Ziel der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt, gilt es weiter zu entwickeln.

Das ist richtig, leider bewegen sich die politischen Zwänge in die entgegengesetzte Richtung. Eine Aufhebung des Fütterungsverbotes tierischer Proteine an Hühner und Schweine sowie die Zulassung von grüner Gentechnik wären ein großer Schritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit.

Denn die biologische Vielfalt ist heute überall auf der Welt bedroht, auch in Deutschland.

Noch vor 50 Jahren war D im hohen Maße auf Lebensmittelimporte angewiesen. Ein Zurück zu diesen Zeiten fördert den Raubbau in armen Ländern.

In Deutschland werden bei den für die Landwirtschaft bedeutendsten Arten Rind, Pferd, Schwein, Schaf und Ziege 52 der 74 heimischen Rassen als gefährdet eingestuft. Schon heute werden über 50 Prozent der für die menschliche Ernährung weltweit benötigten Nahrungsenergie aus lediglich drei Pflanzenarten (Mais, Reis, Weizen) erzeugt. Andere Kulturpflanzenarten werden entsprechend weniger genutzt.

Der Erhalt alter Rassen und Sorten ist nur als Hobby sinnvoll. Im Produktiveinsatz wären wir damit wieder bei „vor 50 Jahren“ und könnten uns trotz höherem Ressourcenverbrauchs nicht mehr selbst ernähren. Das ist doch ganz und gar nicht im Sinne der Nachhaltigkeit.


OK, das ist eine Meinung, die ich toleriere. Deine Lösungshinweise (Tiermehl, grüne Gentechnik) werden nicht von allen Landwirten geteilt. Deine Hinweise sind Behauptungen, die der Verbraucher nicht prüfen kann. Es gibt eben auch andere Sichtweisen. Hinter jeder Sichtweise stehen Interessen. Es ist nicht einfach, da eine eigene Position zu finden. - schon garnicht, wenn eine gewisse Netiquette im Dialog nicht beachtet wird.
Interessant wäre zu wissen, woher die tierischen Proteine stammen und weshalb das Fütterungsverbot erlassen wurde – und weshalb Du glaubst, es (teilweise) wieder aufheben zu können.
Erfreulich finde ich, dass Du die Notwendigkeit von Agrarumweltmaßnahmen und damit die Bedrohung der biologischen Vielfalt anerkennst. Meine Frage nach der Wirksamkeit der Agrarumweltmaßnahmen, die m.W. mit Steuergeldern subventioniert werden, hast Du allerdings nicht beantwortet.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Feb 07, 2016 12:55

Pevo hat geschrieben:OK, das ist eine Meinung, die ich toleriere. Deine Lösungshinweise (Tiermehl, grüne Gentechnik) werden nicht von allen Landwirten geteilt. Deine Hinweise sind Behauptungen, die der Verbraucher nicht prüfen kann. Es gibt eben auch andere Sichtweisen. Hinter jeder Sichtweise stehen Interessen. Es ist nicht einfach, da eine eigene Position zu finden. - schon garnicht, wenn eine gewisse Netiquette im Dialog nicht beachtet wird.
Interessant wäre zu wissen, woher die tierischen Proteine stammen und weshalb das Fütterungsverbot erlassen wurde – und weshalb Du glaubst, es (teilweise) wieder aufheben zu können.
Erfreulich finde ich, dass Du die Notwendigkeit von Agrarumweltmaßnahmen und damit die Bedrohung der biologischen Vielfalt anerkennst. Meine Frage nach der Wirksamkeit der Agrarumweltmaßnahmen, die m.W. mit Steuergeldern subventioniert werden, hast Du allerdings nicht beantwortet.


Wieso ist es ein Problem Behauptungen einer Seite als für den Verbraucher nicht nachprüfbar zu benennen, und gleichzeitg die Lügen z.B. im Nachhaltigkeitsgutachten für Hamburg so stehen zu lassen, und dann sogar noch als richtig oder abgesichert zu benennen? Das ist wohl hochgradig heuchlerisch oder?
Wieso kennst du den Zusammenhang zwischen der Proteinversorgung von Schweinen und Geflügel und den Bezug zum Fütterungsverbot aufgrund von BSE nicht? Oder ist die Frage retorisch gemeint?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Feb 07, 2016 14:28

LUV hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:OK, das ist eine Meinung, die ich toleriere. ....... Deine Hinweise sind Behauptungen, die der Verbraucher nicht prüfen kann. Es gibt eben auch andere Sichtweisen. Hinter jeder Sichtweise stehen Interessen. Es ist nicht einfach, da eine eigene Position zu finden. - schon garnicht, wenn eine gewisse Netiquette im Dialog nicht beachtet wird.
Interessant wäre zu wissen, woher die tierischen Proteine stammen und weshalb das Fütterungsverbot erlassen wurde – und weshalb Du glaubst, es (teilweise) wieder aufheben zu können.
Erfreulich finde ich, dass Du die Notwendigkeit von Agrarumweltmaßnahmen und damit die Bedrohung der biologischen Vielfalt anerkennst. Meine Frage nach der Wirksamkeit der Agrarumweltmaßnahmen, die m.W. mit Steuergeldern subventioniert werden, hast Du allerdings nicht beantwortet.


Wieso ist es ein Problem Behauptungen einer Seite als für den Verbraucher nicht nachprüfbar zu benennen, und gleichzeitg die Lügen z.B. im Nachhaltigkeitsgutachten für Hamburg so stehen zu lassen, und dann sogar noch als richtig oder abgesichert zu benennen? Das ist wohl hochgradig heuchlerisch oder?
Wieso kennst du den Zusammenhang zwischen der Proteinversorgung von Schweinen und Geflügel und den Bezug zum Fütterungsverbot aufgrund von BSE nicht? Oder ist die Frage retorisch gemeint?

Das Groß-geschiebene unterscheidet uns: Du weist alles (besser) - ich bin auf der Suche!
Dein Beitrag lenkt einmal mehr von der gestellten Frage nach der Wirksamkeit der Agrarumweltmaßnahmen, die m.W. mit Steuergeldern subventioniert werden,ab.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Feb 07, 2016 15:13

Peter, ich finde es einfach ungehörig, wie man über die besagten Lügen ( Klimarelevanz von Rindern) hinweggehen kann, und dann ein neues Fass aufmachen darf, das dann ein weiteres Feld beackern soll, um doch noch irgendwo eine Schuld für die Landwirtschaft zu finden.....das nervt langsam.

Du musst doch gar noch lange suchen, wir haben dir hier schon so häufig aufgezeit, wo die ganzen Lügen begründet liegen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Feb 07, 2016 15:42

LUV hat geschrieben:Peter, ich finde es einfach ungehörig, wie man über die besagten Lügen ( Klimarelevanz von Rindern) hinweggehen kann, und dann ein neues Fass aufmachen darf, das dann ein weiteres Feld beackern soll, um doch noch irgendwo eine Schuld für die Landwirtschaft zu finden.....das nervt langsam.

Du musst doch gar noch lange suchen, wir haben dir hier schon so häufig aufgezeit, wo die ganzen Lügen begründet liegen.


Auch damals war Dein Beitrag „Nachaltigkeit Hamburg“ schon ein Ausweichmanöver. Wir können das später gerne aufgreifen. Jetzt hätte ich zunächst, nach dem die Notwendigkeit von Agrarumweltmaßnahmen und damit die Bedrohung der biologischen Vielfalt hier anerkannt wurde, eine Antwort auf meine Frage nach der Wirksamkeit der Agrarumweltmaßnahmen, die m.W. mit Steuergeldern subventioniert werden.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » So Feb 07, 2016 16:19

Deine Frage wo denn die Steuergelder für Umweltmassnahmen angelegt sind, erübrigt sich weiterhin...
Die Massnahmen die vorschriftsmässig, zeitgemäß und sichtbar auf unsere Kosten und mit unserer Arbeitszeit unter Einsatz von Maschinen, Diesel, Saatgut erledigt wurden, warten (in NDS) noch geduldig auf die Zahlungsbereitschaft des Steuerzahlers. Pevo, macht da mal Druck, dass das Geld rüberkommt, so werden wir sicher nicht im Geschäft bleiben, bei der Bonität :twisted:

Ganz nebenbei nimmt die Transformation eines bisher als Kornkammer bezeichneten Staates, welcher ohne Not zur Kleinbäuerlichkeit wechseln wollte, deutlich an Fahrt auf. Auch hier scheint sich der Wohlstand in kürzester zeit in Hunger zu wandeln, Simbabwe
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » So Feb 07, 2016 16:39

Pevo hat geschrieben:
OK, das ist eine Meinung, die ich toleriere.
Deine Lösungshinweise (Tiermehl, grüne Gentechnik) werden nicht von allen Landwirten geteilt.

Ist auch gar nicht nötig, weil ich – anders als Du – auf persönliche Entscheidungsfreiheit setze. Es muss niemand etwas einsetzen oder konsumieren, was er nicht möchte.
Eine Folge vom politischen Zwang war das große Bienensterben in BaWü, die überdosierte Beize war politisch zwangsverordnet und hätte mit der möglichen Alternative Bt-Mais leicht vermieden werden können.
Pevo hat geschrieben:
Deine Hinweise sind Behauptungen, die der Verbraucher nicht prüfen kann.

Der großen Masse ist das ganz einfach egal, die wollen nichts prüfen sondern günstig kaufen – und wer sich wirklich dafür interessiert, der muss sich schon etwas anstrengen. Denn um Zusammenhänge zu verstehen muss man schon mal zumindest die Grundlagen kennen.

Pevo hat geschrieben:
Es gibt eben auch andere Sichtweisen. Hinter jeder Sichtweise stehen Interessen. Es ist nicht einfach, da eine eigene Position zu finden.

Ja welche Interessen stehen dann wohl hinter Deinen Einflüsterern, die wirklich einfach nachweisbar dumm dreiste Lügen verbreiten?

Pevo hat geschrieben:
Interessant wäre zu wissen, woher die tierischen Proteine stammen und weshalb das Fütterungsverbot erlassen wurde – und weshalb Du glaubst, es (teilweise) wieder aufheben zu können.

Ich glaube nicht, das Fütterungsverbot aufheben zu können sondern weiß, dass ich es nicht kann. Ansonsten würde ich mich wegen Wahnvorstellungen umgehend in Behandlung begeben.
Für Schweine und Hühner gehören tierische Proteine zur artgerechten Ernährung, deshalb sind sie wertvoller als Sojaschrot. Es würde niemand mehr Geflügelreste nach Afrika exportieren, wenn sie in D teuer als Fleischmehl verkauft werden könnten. Das wäre eindeutig lukrativer.

Pevo hat geschrieben:
Erfreulich finde ich, dass Du die Notwendigkeit von Agrarumweltmaßnahmen und damit die Bedrohung der biologischen Vielfalt anerkennst. Meine Frage nach der Wirksamkeit der Agrarumweltmaßnahmen, die m.W. mit Steuergeldern subventioniert werden, hast Du allerdings nicht beantwortet.


Zu Zeiten Deiner Bilderbuch-Landwirtschaft hat man in den Bergen noch am steilsten Hang einen Berghof hingebaut, auf Inseln im Moor gewirtschaftet und selbst die kleinsten Halligen besiedelt. Alles für die Menschen unter widrigsten Bedingungen und trotzdem langte es nicht, die gesamte Bevölkerung satt zu bekommen.
Heute käme niemand mehr auf die Idee, diese Flächen so zu bewirtschaften, sie stehen alle der Natur zur freien Verfügung und trotz zusätzlich enormen Flächenfrass werden alle (über)satt. Ist das etwa kein Erfolg?
Wenn alle Steuergelder auch nur halb so verantwortungsvoll eingesetzt wären, dann wären wir schon ein großes Stück weiter.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » So Feb 07, 2016 21:13

Pevo hat geschrieben:OK, das ist eine Meinung, die ich toleriere. Deine Lösungshinweise (Tiermehl, grüne Gentechnik) werden nicht von allen Landwirten geteilt.


Das ist wirklich ein Problem, dass in einer noch freien Gesellschaft und Wirtschaft eine Meinungsvielfalt vorhanden ist...
Dann ist Dein Thema NAchhaltigkeit wohl direkt für die Tonne?

Deine Hinweise sind Behauptungen, die der Verbraucher nicht prüfen kann.


Der Verbraucher kann sich schlau machen und das verzehren was er möchte, momentan nehmen 98% der Verbraucher mit Gentechnik erzeugte Produkte zu sich.
Zu dem kann der Verbraucher Zweifel haben aber letztendlich sollte die Landwirtschaft vom Wissen abhängig sein und nicht von irgendwelchen religiösen Trends.

Es gibt eben auch andere Sichtweisen. Hinter jeder Sichtweise stehen Interessen. Es ist nicht einfach, da eine eigene Position zu finden.


Warum sollte es auch nicht verschieden Sichweisen geben? Die einen glauben an Maden im Apfel, andere an fortschrittliche Methoden.
Und beides kann bedient werden von der Landwirtschaft.

- schon garnicht, wenn eine gewisse Netiquette im Dialog nicht beachtet wird.


Du führst hier einen Monolog, dass Du es dann als nicht schön empfindest, wenn nach der 5 Wiederholung und 5 mal nachfragen, die Diskussion etwas harscher wird, ist Dein Problem, es nervt jedenfalls, wenn Du durchgehen in Links und CopyPaste Deine Diskussion führst und nichts handfestes hast, noch nicht mal kapierst worum es eigentlich geht.

Erfreulich finde ich, dass Du die Notwendigkeit von Agrarumweltmaßnahmen und damit die Bedrohung der biologischen Vielfalt anerkennst. Meine Frage nach der Wirksamkeit der Agrarumweltmaßnahmen, die m.W. mit Steuergeldern subventioniert werden, hast Du allerdings nicht beantwortet.


Leider sitzen da zu viele an den Tischen, die NGOs und einige andere fordern unsinnige Dinge, die dazu führten, dass das Greening eine teilweise Verschlechterung gebracht hat.
Ziel benennen und Fachleute das ausarbeiten lassen.
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