Pevo hat geschrieben:Todde hat geschrieben: Blühstreifen ……….Der Nutzen daran ist sehr beschränkt, das haben mittlerweile umfangreiche Studien ergeben.
Ich finde überwiegend positive Berichte unterschiedlichster Institutionen. U.a. weist eine Broschüre von Syngenta auf eine Qualifikation hin, die für die Anlage und Pflege eines Blühstreifens erforderlich ist.- -Habe sogar einen Blühstreifen - Rechner gefunden. Danach lohnt sich diese AUM sogar.
Dann such mal lieber nichts was eher den Werbeeffekt solcher Blühstreifen umschreibt.
Und lohnen tut sie sich, gibt ja einen Haufen Geld, auch wenn zB Niedersachsen die Auszahlungen mittlerweile verschleppt.
Das verdient man mit der Nahrungsmittelerzeugung nicht so einfach, dann lohnt es sich keine Nahrungsmittel zu erzeugen und bunte Blümchen Flächen anzulegen.
Einen Nachhaltigkeitseffekt sehe ich darin nicht.
Todde hat geschrieben: Zu dem weisen viele Blühstreifen extrem hohe N-Min Werte auf
Wie kommt der N dahin?
Du bist doch der "Experte" gedüngt werden die Flächen nicht. Mit ein wenig Beanspruchung des Kopfinhaltes und vielleicht Recherche im Internet könnte man Ursachen finden... Dir das zum Xten mal zu erklären ist aber eher verschenkte Zeit und Mühe.
Wie kommen überschrittene Nitratwerte in Deine mal rausgekramten Messbrunnen in den Wäldern? Ich kenne niemanden, der Gülle im Wald auskarrt.
Todde hat geschrieben:... sinnvolle AUM wie die Mulchsaatförderung, die aber immer weiter eingeschränkt wurde
Inwiefern?
Wie was?
Eingeschränkt durch die Anforderungen von x% Gefälle in Niedersachsen, hat man vielleicht im Harz...
Da lässt man lieber den Boden durch die Region fliegen oder in den Straßengraben schwimmen. Pfluglos passt nicht in die grüne Ideologie.

Todde hat geschrieben: Dann im Zuge des "Greening" die unsinnige Vorschrift, dass mineralische Düngung nicht erlaubt ist und nur Wirtschaftsdünger erlaubt.
Hat das als Greeningmaßnahme etwas mit der Energiebilanz zu tun?
Ne mit Ideen von Leuten hinterm Schreibtisch und viel Reingrede von allen möglichen Ideologen.
Todde hat geschrieben: Das in den letzten 50 Jahren hier in der Gemarkung rund 10% der ehemaligen landwirtschaftlichen Nutzfläche wieder zu wilder Natur geworden ist…… die Flächen waren einfach nicht mehr wirtschaftlich, der Fortschritt in der Landwirtschaft hat dazu geführt das Flächen sich selbst überlassen werden.
ergänzend dazu eine Erinnerung an Zitat ELER:............Die Landwirtschaft gilt als einer der wichtigsten Verursacher des
Artenrückgangs durch intensive Landbewirtschaftung oder - Im Falle der intensiven Bewirtschaftung ist der Artenrückgang insbesondere zurückzuführen auf
Blub blub...
Wie ist die Entwicklung landwirtschaftlicher Flächen?
Durch höhere Effizienz und Erträgen sind Zuwächse für Industriegebiete, Infrastruktur, Wohnsiedlungen und Naturschutzflächen möglich.
Da ändert verblendetes Geschwätz nichts an der Realität.
Mir erschließt sich nicht der Grund, warum auf Grünland heute wieder Jakobskraut wachsen soll, darfst Du gerne mal erläutern.
Sag ich doch: die Transformation läuft![]()
Sicher Edeka ist eines der am schlechtesten zahlenden Unternehmen und drückt die Erzeugerpreise bei den Landwirten,
das gesparte Geld nutzt man dann für glänzende, energieschluckende Einrichtungen in den Märkten, unterstützt den WWF beim Abfackeln des indonesischen Regenwaldes und wirbt mit einem homophoben Flüchtlingshasser für Salatfisten, die damit das Ende des ökologischen Landbaus vorantreiben.
Mehr Gutes kann ein Unternehmen gar nicht leisten, wenn es um die Transformation weg von der heimischen Landwirschaft geht. Die Feldlerche oder der Kiebitz werden sich in einem verbuschten Öko-Deutschland jedenfalls nicht mehr finden lassen.
Chapeau

