Weniger Hunger durch weniger Handel?
Die Logik dahinter ist schon sehr interessant, anscheinend meint man Verhungerte haben keinen Hunger mehr und so löst man das Problem...
Aktuelle Zeit: Mi Mär 04, 2026 1:27
Todde hat geschrieben:Weniger Hunger durch weniger Handel?
Die Logik dahinter ist schon sehr interessant, anscheinend meint man Verhungerte haben keinen Hunger mehr und so löst man das Problem...
Todde hat geschrieben:Warum klafft die Ertragsentwicklung Europa-Afrika so dermaßen auseinander?
Die schreckliche konventionelle Landwirtschaft ist daran Schuld, dass die in Afrika nicht ausreichend Nahrungsmittel produzieren können?
Dümmlicher kann Deine Ideologie nicht sein, ähnelt dem IS mal wieder, die Kreuzzüge sind Schuld...
Todde hat geschrieben:Ich halte nun mal nichts von radikalen Ideologien.
Du könntest aber gefälligst mal was zum Thema beitragen und erklären, warum die konventionelle Landwirtschaft und der Handel ein Problem sind!
Ich sehe eher, dass immer mehr Menschen satt werden durch die wachsende konventionelle Landwirtschaft samt dem Welthandel.
Auf der anderen Seite bleibt die Lebensmittelerzeugung zB in Afrika seit 100 Jahren stehen, zu mindest dort, wo die Landwirtschaft sich nicht weiterentwickelt hat.
Das dortige starke Bevölkerungswachstum mit der gleichzeitigen Landflucht benötigt nun mal Nahrungsmittelimporte.
Jedenfalls so lange, bis die endlich anfangen das Potenzial ihrer Regionen auszuschöpfen, das wird auf Basis ökologischer Landwirtschaft nicht machbar sein.
Du übersiehst zB die Entwicklung in ähnlich gelagerten Regionen.
In Südamerika wurde der Hunger dort besiegt, wo moderne Landwirtschaft Einzug gehalten hat. Das hatten wir doch nun schon 5 mal.
Dein "Beispiel" Venezuela ist da die Ausnahme, beibehalten von althergebrachten und festhalten am Hunger.
Venezuela hungert nicht, weil wo anders mehr geerntet wird, sondern weil die nicht mehr ernten wollen.
Aber außer CopyPaste und Links erwarte ich von Dir keine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema, dann musst Du Dich nicht wundern, wenn Deine Posts mit Polemik kommentiert werden.
Im September 2015 wurde die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung () auf dem UN-Gipfel verabschiedet. Man kann die 17 Ziele/SDG (Sustainable Development Goals) kritisieren/ bagatellisieren man kann sie aber auch als größtmöglichen Kompromiss der unterschiedlichen Ausgangsituationen und Interessenlagen der Staatengemeinschaft wertschätzen und versuchen sie zu unterstützen. Das Land NRW scheint da in D eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Ich habe am Wochenende an der Veranstaltung „Die Agenda 2030 in Deutschland und NRW“ in der Tagungsstätte Villigst (Schwerte) teilgenommen. Es sieht so aus, als würden die SDG in die Nationale bzw. die Regionalen Nachhaltigkeits-strategien integriert.
Die Agenda 2030 verabschiedet sich von der Einteilung in Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer. Aufgrund der lange Zeit ignorierten Erkenntnis, nach der das Wohlstandsniveau der Industrieländer nicht als Weltmaßstab taugt und transformiert werden muss, gelten nunmehr alle Staaten als „Entwicklungsländer“ – m.M. nach eine gute Festlegung, die einerseits eine Diskriminierung der bisherigen Entwicklungsländer vermeidet und andererseits die Verantwortung der bisherigen Industrieländer zur Veränderung (d.h. Entwicklung) unterstreicht.
Neben zahlreichen Plenumsbeiträgen gab es verschiedene Foren zu einzelnen Zielen der Agenda. Ich habe an dem Forum „Die Landwirtschaft in NRW muss nachhaltiger werden“ (Teilnehmer u.a. Dr. Bernd Lüttgens, Ulrich Jasper, Hans-Bernd Hartmann).
Es ging dabei um Ziel 15 der SDG mit der Formulierung „Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodenverschlechterung stoppen und umkehren und den Biodiversitätsverlust stoppen“
„Nach meinem Verständnis herrschte Einvernehmen in folgenden Punkten (in Stichworten
• Vagabundierende Güllemengen, Gülletransporte nicht wirtschaftlich
• N-Probleme u.a. auch im Gemüseanbau
• Konventionelle LW wirkt biodiversitätsreduzierend – deshalb Ausgleichsmaßnahmen
• Ohne DVO wäre die Reduzierung des D-Einsatzes von 272.000 t (1990) auf 148.000 nicht möglich gewesen.
• Konv. LW muss wieder an ökologische Produktionsweisen angepasst werden.
• Chemische Industrie erreicht die Grenzen der „Nützlichkeit“ – dramatisches Insektensterben
• Der Einfluss des Handels auf das was der Kunde kauft, ist zu reduzieren
• Auflagen für Ammoniak-Emissionen werden erhöht, Effizienzsteigerung durch vorhandene Technik ist möglich
• Mehr Tierwohl wirkt positiv in Richtung Ökologisierung
• LW-Exporte nur in Übereinstimmung mit den Zielen der Agenda 2030. Das Ziel 2 definiert dazu: „Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern“
• Strukturwandel muss „langsam“ erfolgen, d.h. Planungssicherheit für die Betriebe ermöglichen
Weiter war man sich einig, dass es noch an globalem politischen Willen fehlt, um die Ziele zu erreichen – dass Politiken entwickelt werden müssen, die eine Landwirtschaft unterstützen, die Kleinbauern nicht benachteiligen.
Todde hat geschrieben:Ich merke an, Du hast nicht nur keine Ahnung von Landwirtschaft, selbst die Versorgung mit Lebensmitteln scheint für Dich schon zu komplex...
Die Welt ist nicht überall so gesegnet wie im Aldi und Biohofladen Deutschland
Wer meint mit altertümlichen Wirtschaftsweisen 6,5 Milliarden und mehr Menschen sattmachen zu können, der könnte heute recht einfach die Unterschiede der letzten 30 Jahre in der Ernährungssicherheit anschauen,
die einen sind vom hungernden Importeur zum satten Exporteur aufgestiegen, bei anderen hat sich die Nahrungsunsicherheit mit glück nicht verschärft.
Warum hat es kein Land mit überwiegender ökologischer Landwirtschaft geschafft, in den letzten 30 Jahren, aus dem Hungerproblem zu entkommen?
Deine Verweise auf andere soll bitte was?
Nenne doch einfach Beispiele, wo "Dein" Modell erfolgreich praktiziert wird!
Venezuela... Du lebst in einer Traumwelt, Du musst Dir ja auch keine Sorgen machen, wenn es in Deutschland zu einer Mangelversorgung kommt, dann wird eben importiert, wir könnten mehr zahlen wie die meisten anderen.
schon der erste Beitrag:Pevo hat geschrieben:Bisher hatte ich den Eindruck, dass Du lesen kannst.
Todde hat geschrieben:Pevo hat geschrieben:Bisher hatte ich den Eindruck, dass Du lesen kannst.
Lesen kannst Du anscheinend, selbst denken schein Dir komplett zu fehlen.
Vielleicht hättest Du als Angestellter/Beamter Dich weniger auf Deine Anstellung ausruhen sollen.
xyxy hat geschrieben::google: schon der erste Beitrag:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/ihr-f ... -1.2874672
Pevo, du könntest Millionen Menschen erreichen und nicht nur ein paar lästige Bauern
Und ganz wichtig: die Kommentare!
Wir sind die erste Generation die am Abgrund steht – und wir sind die letzte Generation, die den Absturz noch verhindern kann.
Pevo hat geschrieben:Wir sind die erste Generation die am Abgrund steht – und wir sind die letzte Generation, die den Absturz noch verhindern kann.
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