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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Feb 24, 2016 9:23

Zunächst noch mal der Hinweis, dass es sich bei den von mir geposteten Stichpunkten um das Ergebnis einer Diskussion von Landwirten handelt (s. meinen Beitrag auf S 129). Die Meinungen Eurer Kollegen waren für mich plausibel und beschuldigen niemanden!
Zum Stichpunkt
• Vagabundierende Güllemengen, Gülletransporte nicht wirtschaftlich

Lonar hat geschrieben:…… Was ist eine Vagabundirende Güllemenge? …..

Ich habe verstanden: nicht gemäß Gefahrstoffverordnung transportierter Gülleanteil, der nicht nachweisbar „irgendwo“ landet.

Lonar hat geschrieben:Ist es nachhaltiger einen Ackerbauern zur Schweinemast zu zwingen? Oder sollte nicht eventuell ein Weg gefunden werden mit dem der Ackerbauer die Düngerwirkung der Gülle verbessert, regenerative Energie erzeugt und obendrein noch Geld verdienen kann? Lösungen dazu gibt es,……… der regionale Bezug zu den Nährstoffüberschussregionen fehlt.


Das sind mM verständliche Fragen, die insbesondere auch die ökonomischen Aspekte berücksichtigen. Das setzt voraus, dass der Begriff der Kreislaufwirtschaft überregional verstanden wird. Ob das die alleinigen Lösungen bis 2030 sind, die dem Ökologisierungsanspruch genügen, ist offen. MM gibt es hier, wie vermutlich auch bei den weiteren „Stichpunkten“, einen Interessenkonflickt zwischen Landwirtschaft und Ökologie.
Ich plädiere auf Basis meiner aktuellen Informationslage für eine lokale Kreislaufwirtschaft mit weitestgehendem Verzicht auf Gülletransporte. Auf die Konsequenzen kommen wir noch bei den anderen „Stickpunkten zu sprechen.
Stichpunkt
• N-Probleme u.a. auch im Gemüseanbau

Lonar hat geschrieben:Gemüse braucht einen hohen N-Vorrat im Boden. Dieser muss zum Vegetationsende gebunden werden z.b mit Grünroggen, damit er nicht auswäscht. Das ist allerdings schwierig weil viele Gemüsekulturen im Herbst spät den Acker räumen. Ganz wird man die Auswaschung nie verhindern können. Ich wäre dafür dass man mit einer Saat von Wintergetreide nach Kulturen mit hohen Herbst N-min Werten auch seine Greening Auflagen erfüllen kann………….. und dem Wasser wäre auch geholfen. Jedenfalls sinnvoller als der Leguminosenanbau, der den Stickstoff schön im Herbst auf die Felder bringt

Hier wurde in Villigst lediglich darauf hingewiesen, das N-Probleme nicht ausschließlich auf bestimmte Tierhaltungsmethoden beschränkt sind.
Dein Vorschlag klingt plausibel. Frage: In welcher Form liegt denn der Legu-N im Boden vor, dass er über Winter ausgewaschen werden kann? Ich dachte, der wäre weitgehend in Knöllchen fixiert?
Zu den weiteren Stickpunkte später.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mi Feb 24, 2016 9:37

Pevo hat geschrieben:Ich habe verstanden: nicht gemäß Gefahrstoffverordnung transportierter Gülleanteil, der nicht nachweisbar „irgendwo“ landet.


Also, zunächstmal ist Gülle KEIN Gefahrenstoff. Zum Nächsten liegst du völlig daneben. Es bringt ja niemand soviel Gülle aus, wie er müsste, um den Nährstoffkreislauf zu schließen. Unter dem Begriff "vagabundierender Gülle" verdächtigt man Gülle, die nur auf dem Papier transportiert wird. Das ist aber völlig absurd, denn der aufnehmende Betrieb müsste diese nicht transportierte Menge in seiner Nährstoffbilanz anrechnen, was in der Folge zu Quantitäts- und Qualitätsverlusten in seiner Ernte führen würde. Und schon allein um die Verbringungsverordnung zu umgehen, wäre (aus gesetzgeberischer Sicht) jede Menge krimineller Energie vieler beteiligter Personen erforderlich. Darauf lässt sich niemand ein.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mi Feb 24, 2016 9:43

Pevo hat geschrieben: ..der wäre weitgehend in Knöllchen fixiert?
Zu den weiteren Stickpunkte später.

Ja genau alles im Knöllchen......

unglaublich..... n8
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Feb 24, 2016 10:45

Ok, dann packen wir´s an: "• Auflagen für Ammoniak-Emissionen werden erhöht, Effizienzsteigerung durch vorhandene Technik ist möglich

Wir, die Landwirtschaft und deren Helfershelfer haben uns ja nicht erst seit gestern mit dem Thema beschäftigt...ich glaube seit gut 25 Jahren sprechen wir über Emissionsminderungen in der Tierhaltung. Nun war es historisch gesehen ja so, dass durch die Einführung und Übertragung des Bundesimmissionsgesetzes (TA- Luft etc.) auf die Tierhaltung eine neue Qualität in der Beurteilung von landw. Emissionen auf dem Tisch lag. Die grüne Lobby hatte es erreicht, die Landwirtschaft als Industrie zu benennen, und daraus folgte die Übertragung von Industrierichtlinien zur Emissionsbewertung auf die Landwirtschaft. Aufgrund der Problematik, dass die Stoffströme nicht übertragbar waren, wiel einfach die Luftwechselraten nicht im Verhältnis standen zu den festzustellenden Inhaltsstoffen, deshalb musste man ganz neue Berechnungsverfahren für die Landwirtschaft schaffen.
Nun stand das Problem Geruch im Vordergrund, es hieß Bürgerinitiativen zu beruhigen und zu informieren. Diese hatten sich jetzt gebildet, da ja urplötzlich wie aus dem Nichts die böse Agrarindustrie und die Massentierhaltung vor ihnen stand.
Jahrelang hat man sich mit Biofiltern und deren technische und wirtschaftliche Umsetzung gekümmert. Nach Jahrzehnten der Forschung und Praxis ist der Filter regional zum Stand der Technik erklärt worden. Die Bauernverbände der Kleinbäuerlich strukturierten Regionen haben sich jahrelang gegen die Erklärung zum Stand der Technik gewehrt, weil sie zu Recht fürchteten, dass der Boomerang auf die Kleinbetriebe zurückfallen würde, was auch geschehen ist und geschieht.
Die Industrie ist ja nicht blöde und wittert einen Markt, kreiert Anlagen und die DLG wird zur Zertifizierungstelle, der ersten und einzigen in der EU damals. Nun lief das Rad rund, und man konnte politisch nachlegen und die Anforderungen der NEC - Richtlinie auf die Landwirtschaft ausdehnen, da man ein verwaltungstechnisches und rechnerisch verifizierbares System hatte, das kontrollierbar ist. Die logische Folge ist nun, dass neben dem Geruch die Filteranlagen auch noch das NH3 zurückhalten sollen.
Der Anteil des NH3 am Gesamt Stickstoffstrom, der bei z.B. der Schweinehaltung im Bereich der Lagerung und des Stalles anfallen beträgt ca. 13%. Ziehen wir die Lagerung mit ca. 50% davon ab, bleiben noch 6,5% = 3,5g NH3 der ausschließlich in der Stallhaltung anfällt. Nach den Untersuchungen des VTI- Braunschweig sind im Mittel 80% des NH3 abscheidbar (nicht weg, nur rausgefilter!) D.h., dass mit einem enormen Aufwand an Technik, Ressourcen und Geld ein Gesamt - NH3 Anteil von 2,8g (Gesamtinput ca. 55g über Futter) erreicht wird. Nebeneffekt, jeder noch so kleine Betrieb ist betroffen und wird dadurch in Frage gestellt.
Dr. van den Weghe hat1998 schon mal in einem schönen KTBL- Beitrag geschrieben: "...... Die bis in jüngster Zeit verfolgte Strategie der additiven Technologien oder der baulich -technischen Umrüstung von Ställen ist nicht nur zu kostenintensiv, sondern verlagert die Problem- und Schadstoffe eher, als sie grundsätzlich auszuschalten oder zu minimieren. "End-of-the-pipe"-Technologien sollen nicht nur aus Kostengründen Ausnahmefälle bleiben, sondern sie lenken unsere Aufmerksamkeit sowie die Finanz- und Innovationskraft von der erforderlichen Anpassung und Erneuerung der Produktion ab."
Die Fütterung stand im Mittelpunkt und RAM - Futter kam auf den Markt.....
Die technische Umsetzung einer 80% Abscheidung von 6,5% des Gesamt - NH3 in der Schweinehaltung zu rechtfertigen ist schon ein starkes Stück, das ich weder mit sachlich, noch mit fachlich, noch mit kompetent, noch mit wirtschaftlich begründen kann. Ich kann es nur ideologisch und politisch begründen.....DAS ist der PUNKT!
Zuletzt geändert von LUV am Mi Feb 24, 2016 14:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mi Feb 24, 2016 13:59

Natürlich lässt es sich nicht begründen - aber es ist - neben vielen anderen - ein wichtiger Baustein der Anti-Fleisch-Lobby.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Feb 24, 2016 14:08

Pevo hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:Pevo, was dich umtreibt hat mit Nachhaltigkeit nichts zu tun, es ist deep ecology sonst nichts.

Sehe ich anders. Nachhaltigkeit geht jeden etwas an (Zitat NNS). MM: gilt auch für Unternehmer! :wink: :wink: :wink:


Sicher, daher ist es um so wichtiger die falschen Annahmen und fehlerhafte Ausrichtung endlich vernünftig anzugehen.
Die Fehler, die die Personen und Organisationen in den letzten 15 Jahren gemacht haben sind für jeden offensichtlich, man müsste nur mal die Augen aufmachen.

Nachhaltigkeit spielt in der Landwirtschaft seit Generationen eine große Rolle, man hat es nur nicht so genannt. Ohne diese wären viele Betriebe heute nicht mehr mit ertragsfähigen Böden gesegnet.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Feb 24, 2016 14:15

Ich war gestern im Osaka-Pavillion für Nachhaltigkeit in der Hamburger Hafen-City. Da kann man erfahren, was unter Nachhaltigkeit zu verstehen ist, und wenn man dann durch die Menschenleeren Straßen der bereits fertiggestellten Bereiche schlendert, wird deutlich, dass man nachhaltig Geld verbrennt. Leere Restaurationen, teure Läden, Maklerbüros mit nachhaltigen Angeboten: Loft in der Hafencity, 65m² mit Hafenblick, 1,2 Millionen, 45m² Zweizimmerwohnung 1400,-€......
Ich kann einfach nicht glauben, dass Menschen den Begriff Nachhaltigkeit so einseitig nachteilig für die Menschheit missbrauchen....
Ich hatte den Traum mitten in dieser Einöde aus Kubismus und Glas einen 1000er Mastschweinestall zu errichten, damit es wenigstens etwas Leben darein bringt....ich muss das mal prüfen! :mrgreen:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Feb 24, 2016 14:28

Pevo hat geschrieben:Ich plädiere auf Basis meiner aktuellen Informationslage für eine lokale Kreislaufwirtschaft mit weitestgehendem Verzicht auf Gülletransporte. Auf die Konsequenzen kommen wir noch bei den anderen „Stickpunkten zu sprechen.


Wenn wir anfangen, den m³ Gülle auf verbrauchter Energie vom Güllebehälter bis auf das Feld runter zu brechen, dann dürfte das das Aus für viele kleinbäuerliche Betriebe bedeuten. Mit dem Schlepper verbraucht man bis zu 100 Liter auf 100km mit dem Güllefass, mit dem LKW als Zubringer senkt man den Verbrauch um 3/4.
Da ist der Unterschied von der eigenen Gülle mit dem Holperfass oder von zugekaufter per LKW aus 30km Entfernung nicht vorhanden.

Stichpunkt
• N-Probleme u.a. auch im Gemüseanbau

Lonar hat geschrieben:Gemüse braucht einen hohen N-Vorrat im Boden. Dieser muss zum Vegetationsende gebunden werden z.b mit Grünroggen, damit er nicht auswäscht. Das ist allerdings schwierig weil viele Gemüsekulturen im Herbst spät den Acker räumen. Ganz wird man die Auswaschung nie verhindern können. Ich wäre dafür dass man mit einer Saat von Wintergetreide nach Kulturen mit hohen Herbst N-min Werten auch seine Greening Auflagen erfüllen kann………….. und dem Wasser wäre auch geholfen. Jedenfalls sinnvoller als der Leguminosenanbau, der den Stickstoff schön im Herbst auf die Felder bringt

Hier wurde in Villigst lediglich darauf hingewiesen, das N-Probleme nicht ausschließlich auf bestimmte Tierhaltungsmethoden beschränkt sind.
Dein Vorschlag klingt plausibel. Frage: In welcher Form liegt denn der Legu-N im Boden vor, dass er über Winter ausgewaschen werden kann? Ich dachte, der wäre weitgehend in Knöllchen fixiert?



Schlussfolgerungen

Die Studie zeigt deutlich einige Problembereiche auf viehlos wirtschaftenden Betrieben, wo
es der alleinige Leguminosenanbau ohne Rückfuhr von Wirtschafts düngern kaum vermag,
den N-Bedarf der Getreidekulturen zu decken. Relativ hohe N-Auswaschungsverluste –
gerade bei ungünstigem Management nach Kleegras und Körnerleguminosen – können
somit zu einer unerwünschten Zehrung vom Boden-N-Vorrat führen.

Quelle Orgprints
http://orgprints.org/17758/3/Loges_17758.pdf

Unkontrollierbare Verlagerung von Stickstoff durch den Leguminosenanbau zur Stickstoffdüngung.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mi Feb 24, 2016 14:37

Lass es sein, Todde!

Guter Stickstoff aus Leguminosen dank Knöllchen
böser Stickstoff aus Gülle wegen Sojaimporte

Das kriegst du aus den betonierten Köpfen nicht mehr raus...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Mi Feb 24, 2016 14:59

Diese Aufregung um die Gülletransporte zeigt doch,dass man gar nicht gewillt ist sich mit dem Thema komplex zu befassen.
Bei einer räumlichen Entzerru.g der jetzigen Veredlungscluster würden gegenüber dem jetzigen Zustand unzählige Mehrwege im vor und nachgelagerten Bereich entstehen. Von Tierarzt und Berater bis zur Lieferung aus dem Zerlegebetrieb ins Aldizentrallager. Hab ich noch in keiner Betrachtung gefunden wie das gegen zu rechnen wäre.

Ausserdem ist es doch vollkommen egal,ob Acker und Stall in einem Betrieb stehen oder zwei. SovielPhantasie könnte doch auch die Nichtlandwirtschaft haben zu erkennen,dass das auch eine sinnvolle kombi ist,wenn der Acker in Basche und der Stall in Clopperland ist.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mi Feb 24, 2016 15:21

vielleicht hat der ein oder andere Lust das durchzulesen, geb mal keinen Kommentar dazu ab:
http://www.cicero.de/berliner-republik/ ... -sorgen-um
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Feb 24, 2016 15:23

Welfenprinz hat geschrieben:Diese Aufregung um die Gülletransporte zeigt doch,dass man gar nicht gewillt ist sich mit dem Thema komplex zu befassen.
Bei einer räumlichen Entzerru.g der jetzigen Veredlungscluster würden gegenüber dem jetzigen Zustand unzählige Mehrwege im vor und nachgelagerten Bereich entstehen. Von Tierarzt und Berater bis zur Lieferung aus dem Zerlegebetrieb ins Aldizentrallager. Hab ich noch in keiner Betrachtung gefunden wie das gegen zu rechnen wäre.

Ausserdem ist es doch vollkommen egal,ob Acker und Stall in einem Betrieb stehen oder zwei. SovielPhantasie könnte doch auch die Nichtlandwirtschaft haben zu erkennen,dass das auch eine sinnvolle kombi ist,wenn der Acker in Basche und der Stall in Clopperland ist.


Das hab ich ja schon vor Jahren hier geschrieben, dass ich nicht erkennen kann, worin das Problem liegen sollte, wenn ich in der Hamburger Hafen-City einen 3000er Maststall betreiben würde, das Futter rankarre, und die Schweine und die Gülle wegfahre....im Vergleich zu den Containern oder den anderen Waren.....konnte man mir bisher noch nicht erklären. Muss wohl ideologische Gründe wie "Blut und Boden" haben, anders kann ich es mir nicht erklären.
Es muss sich bei der Diskussion um eine weltfremde, verklärte, kindlich ambitionierte metaphysische Sicht der Welt handeln, die die Menschen dazu bringt, so zu denken. :?
Zuletzt geändert von LUV am Mi Feb 24, 2016 15:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Feb 24, 2016 15:23

Welfenprinz hat geschrieben:Diese Aufregung um die Gülletransporte zeigt doch,dass man gar nicht gewillt ist sich mit dem Thema komplex zu befassen.
Bei einer räumlichen Entzerru.g der jetzigen Veredlungscluster würden gegenüber dem jetzigen Zustand unzählige Mehrwege im vor und nachgelagerten Bereich entstehen. Von Tierarzt und Berater bis zur Lieferung aus dem Zerlegebetrieb ins Aldizentrallager. Hab ich noch in keiner Betrachtung gefunden wie das gegen zu rechnen wäre.

Ausserdem ist es doch vollkommen egal,ob Acker und Stall in einem Betrieb stehen oder zwei. SovielPhantasie könnte doch auch die Nichtlandwirtschaft haben zu erkennen,dass das auch eine sinnvolle kombi ist,wenn der Acker in Basche und der Stall in Clopperland ist.


Mich würde mal interessieren, was Pevo davon hält wenn in Rosengarten tausende Nutztiere Einzug halten, damit der Wirtschaftsdünger vor Ort produziert wird.

Auf der anderen Seite gibt es kaum Bemühungen Südfrüchte durch Deutschen Kohl zu ersetzen, da haut man dann langsam auch mit drauf... Hoher Stickstoffbedarf bei Gemüse...
Aber alles nur bei deutschen Erzeugnissen. Warum ist Deutschland eigentlich noch führend bei der Erfassung von Bodennährstoffen, Analysen und Düngeempfehlungen?
Anscheinend können es ja andere Staaten ohne besser :roll:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Feb 24, 2016 16:21

xyxy hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben: ..der wäre weitgehend in Knöllchen fixiert?
Zu den weiteren Stickpunkte später.

Ja genau alles im Knöllchen......

unglaublich..... n8

Ich verzichte weiterhin auf einen Grabenkampf und erinnere an Lonar:
Lonar hat geschrieben:Falls du etwas nicht verstehst kannst du das gerne schreiben.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mi Feb 24, 2016 16:26

Was hast du nicht verstanden, frag ruhig! :wink:
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