Zum Stichpunkt
• Vagabundierende Güllemengen, Gülletransporte nicht wirtschaftlich
Lonar hat geschrieben:…… Was ist eine Vagabundirende Güllemenge? …..
Ich habe verstanden: nicht gemäß Gefahrstoffverordnung transportierter Gülleanteil, der nicht nachweisbar „irgendwo“ landet.
Lonar hat geschrieben:Ist es nachhaltiger einen Ackerbauern zur Schweinemast zu zwingen? Oder sollte nicht eventuell ein Weg gefunden werden mit dem der Ackerbauer die Düngerwirkung der Gülle verbessert, regenerative Energie erzeugt und obendrein noch Geld verdienen kann? Lösungen dazu gibt es,……… der regionale Bezug zu den Nährstoffüberschussregionen fehlt.
Das sind mM verständliche Fragen, die insbesondere auch die ökonomischen Aspekte berücksichtigen. Das setzt voraus, dass der Begriff der Kreislaufwirtschaft überregional verstanden wird. Ob das die alleinigen Lösungen bis 2030 sind, die dem Ökologisierungsanspruch genügen, ist offen. MM gibt es hier, wie vermutlich auch bei den weiteren „Stichpunkten“, einen Interessenkonflickt zwischen Landwirtschaft und Ökologie.
Ich plädiere auf Basis meiner aktuellen Informationslage für eine lokale Kreislaufwirtschaft mit weitestgehendem Verzicht auf Gülletransporte. Auf die Konsequenzen kommen wir noch bei den anderen „Stickpunkten zu sprechen.
Stichpunkt
• N-Probleme u.a. auch im Gemüseanbau
Lonar hat geschrieben:Gemüse braucht einen hohen N-Vorrat im Boden. Dieser muss zum Vegetationsende gebunden werden z.b mit Grünroggen, damit er nicht auswäscht. Das ist allerdings schwierig weil viele Gemüsekulturen im Herbst spät den Acker räumen. Ganz wird man die Auswaschung nie verhindern können. Ich wäre dafür dass man mit einer Saat von Wintergetreide nach Kulturen mit hohen Herbst N-min Werten auch seine Greening Auflagen erfüllen kann………….. und dem Wasser wäre auch geholfen. Jedenfalls sinnvoller als der Leguminosenanbau, der den Stickstoff schön im Herbst auf die Felder bringt
Hier wurde in Villigst lediglich darauf hingewiesen, das N-Probleme nicht ausschließlich auf bestimmte Tierhaltungsmethoden beschränkt sind.
Dein Vorschlag klingt plausibel. Frage: In welcher Form liegt denn der Legu-N im Boden vor, dass er über Winter ausgewaschen werden kann? Ich dachte, der wäre weitgehend in Knöllchen fixiert?
Zu den weiteren Stickpunkte später.

