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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Sa Feb 27, 2016 16:25

Neu heisst neu.
Was es bisher noch gar nicht gibt.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Sa Feb 27, 2016 21:35

LUV hat geschrieben:Pevo, warst du eigentlich schon auf den von mir bereits abgearbeiten Part der Emissionsminderung eingegangen? Nicht, dass du immer nur deine von dir gewünschten Teilbereiche abgearbeitet haben möchtest......Einbahnstraßenargumentation?

Ich wollte die Reihenfolge der Villigst-Stichpunkte einhalten, aber gut- hier meine Antwort:
Ich kann Deinen Ansatz (auf Seite 133) aus Sicht der LW verstehen. Aber es gibt nicht nur Deine Sicht, die die ökologischen Aspekte nahezu ausklammert. Auf Seite 134 wird gezeigt, dass Stickstoff zu den weit überbelasteten ökologischen Grenzen gehört. Das ist der entscheidende, den Handlungsbebarf anzeigende Punkt. Alle an diesen Emissionen „Beteiligten“ sind zu deren Reduzierung aufgefordert. Die NH3-Emissionen in D stammen zu 94% aus der LW (vgl. Grafik 1). Dass die bisher durchgeführten Maßnahmen keine positive Wirkung zeigen, (wie Du ja auch vermutest) erkennt man in Grafik 2.
Zu der Wirkung von NH3-Emissionen auf Ökosysteme gibt es einschlägige Literatur, die den Handlungsbedarf nachdrücklich dokumentiert.
Meine Frage: Was kann LW tun, um die NH3-Emissionen auf ein ökoverträgliches Maß zu senken?
https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... sionen.png
https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... 6-01_0.pdf
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Sa Feb 27, 2016 21:54

Pevo hat geschrieben:Auf Seite 134 wird gezeigt, dass Stickstoff zu den weit überbelasteten ökologischen Grenzen gehört. Das ist der entscheidende, den Handlungsbebarf anzeigende Punkt.


Und wie richtig sind die Punkte? In Niedersachsen gibt es eine Menge an Messbrunnen in Wäldern, die die gesetzten Nitratwerte überschreiten.
Dann sollte diese Wälder abgeholzt werden und die organische Masse entfernt werden, dann werden die willkürlichen Grenzwerte irgendwann eingehalten.
Da sind wir dann wieder bei was man will und was die Natur macht.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon marius » So Feb 28, 2016 0:21

So unrecht hat Pevo nun auch nicht.
Aber abgesehen davon.
Ih solltet eure Ideen der Eu übermitteln, denn die hat gegen Deutschland bekanntlich Sanktionen eingeleitet wegen überhöhten Nitratwerten nicht Pevo.
Eure Aufklärungsarbeiten sind hier also fehl am Platz und gehen ins "leere"
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » So Feb 28, 2016 6:34

Nö und nö..
Pevos 0% Ziel ist ja erreichbar, in D zumindest, er bleibt aber die Antwort schuldig wohin sich dann die von ihm angeprangerten Auswirkungen der LW verlagern werden.
Da er dass aber strikt unterlässt, könnte man es auch als eine Form von Rassismus auffassen? Die "Transformation" in solch einem Falle, also der virtuelle Übertritt eines Volkes in eine vermeintlich bessere Welt auf Kosten anderer Länder, Kulturen und Lebensgemeinschaften ist letztendlich Rassismus...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » So Feb 28, 2016 7:58

marius hat geschrieben:Ih solltet eure Ideen der Eu übermitteln, denn die hat gegen Deutschland bekanntlich Sanktionen eingeleitet wegen überhöhten Nitratwerten nicht Pevo.
Eure Aufklärungsarbeiten sind hier also fehl am Platz und gehen ins "leere"


Wo hat die EU von D verlangt, ein betrügerisches Nitrat-Messnetz zum Nachteil der eigenen LW zu errichten und der EU vorsätzlich falsche Messwerte zu übermitteln?
Da müssten doch irgendwo schriftliche Anweisungen speziell für D verfügbar sein, denn alle anderen EU-Länder liefern realistische Messwerte und bekommen deshalb auch keine Strafen.
Also meines Wissens gibt es diese Anweisungen nicht, D erschleicht sich diese Sanktionen in betrügerischer Weise selbst und Pevo folgt den verantwortlichen Betrügern im blinden Kadavergehorsam.
Das hat er hier in über 1000 Beiträgen ausreichend dokumentiert.
Vom Nährstoffkreislauf über Nitrat und Nachhaltigkeit zum Artenschwund, Pevo glänzt durch vollkommene Ahnungslosigkeit. Damit nicht genug, er ist auch vollkommen Bildungsresistent und unfähig zur selbstkritischen Betrachtung seiner eigenen Beiträge. Ein religiöser Wahn, anders ist das nicht zu erklären. Sobald ein Widerspruch zwischen religiösem Dogma und böser Realität auftaucht, taucht Pevo ab. Dafür gibt es dann wohl beim nächsten Sektentreffen ein anerkennendes Schulterklopfen vom Ober-Guru.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Feb 28, 2016 9:55

Pevo hat geschrieben:Zu der Wirkung von NH3-Emissionen auf Ökosysteme gibt es einschlägige Literatur, die den Handlungsbedarf nachdrücklich dokumentiert.


Es gibt aber eben auch einschlägige Literatur, die seit über 25 Jahren darlegt, dass die Reduzierung von NH3 aus der Tierhaltung mit Hilfe von Filteranlagen weder nachhaltig noch Ressourcenschonend, noch wirksam sind. Sie sind lediglich populistische Gehilfen für eben solche Debatten, die wir hier führen. DAS zu verstehen bedarf es etwas mehr an Sachkenntnis von Seiten der Gegnerschaft.
Außerdem ist immer noch nicht diskutiert, warum eine Verteilung der Stickstoffkomponenten aus Intensivregionen übers ganze Land nicht die Lösung sein kann, und man wiederholt die Reduzierung der Tierhaltung und den Fleischverzicht fordert? Ich kann nicht verstehen, wie man das nicht verstehen kann?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » So Feb 28, 2016 11:41

Pevo hat geschrieben:Wenn die Bedürfnisse (Nahrung, Wohnung, Verkehr, Freizeit) von 7 Milliarden Menschen (und mehr) befriedigt werden müssen, bedeutet das zwangsläufig Veränderungen der Ökosysteme, Verdrängung/Reduzierung von anderen Lebewesen. Nicht alle Veränderung haben negative Auswirkung.


Gut das wir uns auf diesem Punkt verstanden haben.

Pevo hat geschrieben: Es gibt aber nach dem Stand der Wissenschaft Grenzen, deren Überschreitung zu unvorhersehbaren Risiken für die menschlichen Lebensgrundlagen führen. Man kann das in unzähligen Publikationen nachlesen – für gehört die Grenzsituation zu den Grundlagen meines Engagements.
Die Grafik unten (Will Steffen,2015) zeigt die Situation 2015. Danach hat die genetische Vielfalt die Grenzen weit überschritten. Auch in D wird ebenfalls ein negativer Trend festgestellt, an dem u.a. auch die Landwirschaft beteiligt ist.


Grundsätzlich ist die Landwirtschaft in Deutschland an dem Trend der über Jahrzehnte ermittelt wurde betroffen. Wir brauchen nicht wegdiskutieren, dass das schaffen neuer Ackerflächen die Flora und Fauna beeinflusst. Allerdings sind die Zeiten der kultivierung von Ödland zu Ackerfläche schon weit mehr als 20 Jahre vorbei.
Hier ein Beispiel: https://de.wikipedia.org/wiki/Emslandplan
Diese kultivierung von Ackerland hat allerdings auch Folgen die langfristig in Erscheinung treten, diese reichen vom Artenrückgang wasserliebender Pflanzen bis zum austrocknen von Gräben die in vor Jahrzehnten ständig wasserführend waren.
Auf diese Veränderung der Natur hat der aktuelle Stand der Landwirtschaft nur noch wenig Einfluss, obwohl der Trend sich durch den Klimawandel weiter fortsetzt.

Als Errungenschaft der Landwirtschaft in der Nachhaltigkeit ist eindeutig auf die gesicherte Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln bei gleichzeitigem täglichen Flächenverlust von 120ha hinzuweisen. Wobei sich dieser Flächenverlust aus 50% in Versiegelung durch Bebauung und zur anderen Hälfte aus Kompensationsmaßnahmen für die Baumaßnahmen zusammensetzt.
Unser User T5060 hat schon Recht wenn er sagt das der Staat die Bauern momentan als Bodenbevoratungsstelle sieht. :mrgreen:


Pevo hat geschrieben:Die globale Agenda 2030 definiert im Ziel 15 „Biodiversitätsverlust“ stoppen.
Was können Landwirtschaft und Konsumenten landwirtschaftlicher Produkte dazu beitragen? Die bisherigen Maßnahmen Greening,AUM haben nicht die erhoffte Wende gebracht.(Das gilt sinngemäß natürlich auch für alle ansderen Wirtschafts- und Konsumbereiche)


Unsere Konsumenten könnten zum Beispiel Produkte aus nachhaltiger deutscher Landwirtschaft kaufen und z.B auf das eingeschiffte Argentinische Rindfleisch verzichten! :)
Wie gesagt hier gelten hohe Umweltstandarts und wir produzieren zu niedrigen Preisen beste Produkte, die weltweit geschätzt sind.
Wie kommst du zu dem Ergebnis das Greening und Aum nicht zu einer Reduzierung des Artenrückgangs beitragen?
Greening läuft jetzt seit einem Jahr, ich denke da kann man noch nicht die Langzeitfolgen absehen.
Aum´s haben für mich immer das Problem, das ich mich für 5 Jahre verpflichte und mich somit an die Maßnahme binde. Ich finde die Aum´s zu unflexibel, sonst hätten wir da in der Vergangenheit schon mehr mitgemacht.

Ich denke ein Stoppen des Artenrückgangs ist ein edeles Motiv, aber in einer sich stetig weiter entwickelnden Natur ist das Ziel einfach unrealistisch. Eine Wende wäre das schaffen oder integrieren neuer Arten in ein Ökosystem. Das gibt es auch zb Japanischer Staudenknönterrich oder Kartofel und Maisanbau in Niedersachsen, das ist aber bei Naturschützern und Gesellschaftlich verpöhnt und ein Angriff auf die heimische Artenvielfalt.
Wenn wir unrealistische und absurde Forderungen streichen könnten wäre ich sehr dankbar. Als realistisch sehe ich eine Reduktion und Verlangsamung des Artenrückgangs an. wie hat sich unsere Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten da geschlagen? Gibt es dazu Daten? Es wäre sehr ärgerlich wenn die ganzen Bemühungen der letzten Jahrzehnte keine Wirkung gehabt haben.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » So Feb 28, 2016 15:25

marius hat geschrieben:So unrecht hat Pevo nun auch nicht.

Wie kommst du darauf, dass Pevo in irgend einem Punkt recht haben könnte?

Hast du denn nicht gesehen, dass seine Links zum Umweltbundesamt führen? Mit dem Verweis auf eine hochgradig kriminelle Einrichtung hat er wohl mal wieder seinen Ernst an der Sache bewiesen...

Das Umweltbundesamt ist dazu da, Personen und Botschaften vom NABU in den Nachhaltigkeitsrat, und von dort ins Umweltbundesamt, und von dort wieder als Staatssekretär ins BUMB und zurück zu schieben. Insgesamt ist das kriminelle, und mit falschen Daten arbeitende Umweltbundesamt nur dazu da, das Spendenaufkommen des NABU im Vergleich zum ebenfalls in die organisierte Kriminalität eingebundenen BUND (personell durch Hubert Weiger vertreten) auf gewünschtem Niveau zu halten.
Dieser Hubert Weiger war die einzige Person im NNR, der die Tragweite des Nitratbetrugs 2012 erkennen konnte und musste. Er ist die einzige sachverständige Person im Umfeld des NNR, SRU, UBA und BUMB. Der ehemalige NABU - Präsident, Flasbarth, der im NABU durch Tschimpke (ebenfalls im NNR vertreten) ersetzt wurde, ist über den Umweg der Leitung des Umweltbundesamtes als Staatssekretär ins BUMB gewechselt. Seine frei werdende Stelle wurde von Umweltministerin Barbara Hendricks durch die Frührentnerin und Partei-Freundin Krautzberger besetzt. Sie selbst konnte nur Umweltministerin werden, weil sie weiblich, homosexuell und SPD-Mitgliedschaft hat. Eine ökologische Qualifikation hat sie nicht. Warum auch, als Umweltministerin? Die Arbeit macht ja Flasbarth, und die NABU-freundliche Propaganda das UBA.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » So Feb 28, 2016 15:37

Lonar hat geschrieben:Wobei sich dieser Flächenverlust aus 50% in Versiegelung durch Bebauung und zur anderen Hälfte aus Kompensationsmaßnahmen für die Baumaßnahmen zusammensetzt.

Es wird uns dreimal weggenommen, und zwar, weil die Vielfalt, zb. Storch, zurückgeht, durch intensive Bebauung und mangelnde ( bearbeitete) Flächen, deswegen müssen Teile der Übrigen Flächen Storchenfreundlich gemacht werden. Ich glaube man erkennt, was ich meine.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Feb 29, 2016 7:05

Südbaden Bauer hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Wobei sich dieser Flächenverlust aus 50% in Versiegelung durch Bebauung und zur anderen Hälfte aus Kompensationsmaßnahmen für die Baumaßnahmen zusammensetzt.

Es wird uns dreimal weggenommen, und zwar, weil die Vielfalt, zb. Storch, zurückgeht, durch intensive Bebauung und mangelnde ( bearbeitete) Flächen, deswegen müssen Teile der Übrigen Flächen Storchenfreundlich gemacht werden. Ich glaube man erkennt, was ich meine.


Pevo hat ja auch nur "nachgedacht" sein Haus wieder abzureißen und das Grundstück wieder biodiversitätserhaltend herzurichten, er wird es nicht machen, für sowas haben die Landwirte zu Sorgen... :roll:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Feb 29, 2016 7:36

Weigert ist empfindlich, wenn man Ihn kritisiert... Gerade der Spendenkonzern, der Unterstellenungen als Hauptargument anführt...

Krieg in der BUND Gründerszene
http://www.umwelt-watchblog.de/bund-che ... uttenberg/
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Feb 29, 2016 8:14

Lonar hat geschrieben:Grundsätzlich ist die Landwirtschaft in Deutschland an dem Trend (pevo: Biodiversität) der über Jahrzehnte ermittelt wurde betroffen.

Da muss man sich auch nichts vorwerfen, das gilt für uns als Gesamtgesellschaft
Lonar hat geschrieben:Als Errungenschaft der Landwirtschaft in der Nachhaltigkeit ist eindeutig auf die gesicherte Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln….

Habe ich nie bezweifelt
Lonar hat geschrieben:….bei gleichzeitigem täglichen Flächenverlust von 120ha hinzuweisen.

lt Stat. Bundesamt 2014: 74 ha aber ok- immer noch zu viel und muss verändert werden.
Lonar hat geschrieben:Unsere Konsumenten könnten zum Beispiel Produkte aus nachhaltiger deutscher Landwirtschaft kaufen und z.B auf das eingeschiffte Argentinische Rindfleisch verzichten!

Im- und Exporte sind Themen, die im Zusammenhang mit Agenda 2030 besonders „gewürdigt“ werden wird.
Lonar hat geschrieben:Aum´s haben für mich immer das Problem, das ich mich für 5 Jahre verpflichte und mich somit an die Maßnahme binde. Ich finde die Aum´s zu unflexibel, sonst hätten wir da in der Vergangenheit schon mehr mitgemacht.

Die grundsätzliche Bereitschaft finde ich gut. Was praktisch sinnvoll ist, bedarf wohl „Einzelfallentscheidungen“ in Abhängigkeit lokaler, regionaler Verhältnisse?
Lonar hat geschrieben:Ich denke ein Stoppen des Artenrückgangs ist ein edeles Motiv, aber in einer sich stetig weiter entwickelnden Natur ist das Ziel einfach unrealistisch.

Diesen Gedanken teile ich nicht. Es geht hier mM nicht um die „Selbstentwicklung“ der Natur, sondern (global) um die Umwandlung von Naturland in Kulturland bzw.(bei uns) um die (Weiter-)Entwicklung von überwiegend Kulturlandschaft – die verändern wir ohne die Naturgesetzlichkeiten ausreichend zu berücksichtigen. Wenn die Theorie der begrenzten Belastbarkeit von Biodiversität, Stickstoffkreislauf usw. richtig ist (und davon gehe ich aus), dann muss hier umgesteuert werden. Das ist deshalb doch auch Ziel diverser Strategien (NNS, Agenda 20130….)
Lonar hat geschrieben:Eine Wende wäre das schaffen oder integrieren neuer Arten in ein Ökosystem.

Gibt es da Literatur?
Lonar hat geschrieben:....Als realistisch sehe ich eine Reduktion und Verlangsamung des Artenrückgangs an. wie hat sich unsere Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten da geschlagen? Gibt es dazu Daten? Es wäre sehr ärgerlich wenn die ganzen Bemühungen der letzten Jahrzehnte keine Wirkung gehabt haben

Meine Orientierungsgrundlage sind die Indikatoren der NNS (s. Link unten Seite 16), die ja hier auf herbe „Kritik“ stoßen. Auch die sonstige einschlägige Literatur kommt zu einer vergleichbaren Einschätzung, die wird mit :gewitter: symbolisiert.
https://www.destatis.de/DE/Publikatione ... cationFile
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Feb 29, 2016 8:52

Pevo hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:….bei gleichzeitigem täglichen Flächenverlust von 120ha hinzuweisen.

lt Stat. Bundesamt 2014: 74 ha aber ok- immer noch zu viel und muss verändert werden.


Ohne jetzt Zahlen suchen zu wollen,
könnte es sein Pevo 74ha versiegelt und 46ha als Ausgleichsfläche renaturiert?
120ha weniger LN.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Feb 29, 2016 9:44

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:….bei gleichzeitigem täglichen Flächenverlust von 120ha hinzuweisen.

lt Stat. Bundesamt 2014: 74 ha aber ok- immer noch zu viel und muss verändert werden.


Ohne jetzt Zahlen suchen zu wollen,
könnte es sein Pevo 74ha versiegelt und 46ha als Ausgleichsfläche renaturiert?
120ha weniger LN.



Landwirtschaftliche Nutzfläche, die nicht versiegelt ist, sondern als Kompensationsfläche dient, ist nachhaltig der Natur zurückgegeben, sie ist der intensiven agrarischen Nutzung und damit dem dauernden Verlust entzogen = gerettet.....so musst du das sehen. :?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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