Pevo hat geschrieben:Pevo hat geschrieben:Lonar hat geschrieben:Auch sehe ich permanente Blüh und Pufferstreifen wegen fehlendem N-Entzug und jährlich anfallender mineralisierung kritisch.
Nach meinem Wissensstand führt ein im Gleichwicht befindlicher Stickstoffkreislauf( s-Grafik) nicht zu WRRL-relevanten N-Belastungen. Wie kann vor diesem Hintergrund ein Blühstreifen zu Emissionen führen?
Die Frage konnte hier leider nicht beantwortet werden. Deshalb meine erweiterte Frage:
Können extrem hohe Nmin-Konzentrationen (vgl. Todde Vorseiten) aus der Mineralisation der Blühpflanzen stammen? Liegt hier nicht eher eine Mineralisation „älterer“ organisch gebundener N-Depots aus der Vornutzung oder aus N-Einträgen aus der Luft vor? Spricht das gegen Blühstreifen als AUM?
Man beachte die Fragezeichen – Lonar hatte mir Fragen gestattet.Ernsthaft!
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In einigen Bundesländern waren schon vor 2015 zB Leguminosen erlaubt, die produzieren nun mal sehr viel Stickstoff, der nach dem Abblühen auch nicht mehr aufgenommen wird, sondern zu großen Teilen über den Herbst/Winter verlagert.
Auch andere Pflanzen erschließen Stickstoff und dieser wird durch die Rotte freigesetzt.
Zu dem könnte auch Humus abgebaut werden, der sehr hohe Mengen an Stickstoff freisetzt.
Das Du erwartest hattest, Stickstoff würde auf solchen Blühflächen sich in einem Kreislauf befinden hat mich schon sehr überrascht. Allein "Deine" Brunnen im Wald hätten Dir Deine Augen öffnen können, anscheinend ja nicht... Kann ja nur aus der Landwirtschaft stammen?
