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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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3102 Beiträge • Seite 140 von 207 • 1 ... 137, 138, 139, 140, 141, 142, 143 ... 207
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Sa Mär 05, 2016 13:05

borger hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Deutschland ist Honigimportland....die Toitsche Biene muss sich vermehren, um die Importe zu senken. Nur Toitscher Honig ist guter Honig!


Ist ja alles richtig, aber wir wollen doch Pevo bei der Wahrheitsfindung unterstützen, deshalb ist etwas mehr Tiefgang gefragt.
Zuerst mal bestäuben nur toitsche Bienen toitsche Blüten – und davon hängt unser aller Überleben ab.
Dann einen Blick auf die toitschen Imker – und Volltreffer: Die machen schon alles, was Pevo hier als Ideal für die Landwirtschaft propagiert. Sie sind wunderbar kleinimkerlich strukturiert und haben vom technischen Fortschritt der letzten 50 Jahre wenig mitbekommen.
Deshalb können sie weder den heimischen Honigbedarf decken noch zu Weltmarktpreisen erzeugen. Selbst deutsche Abfüller werden wegen zu niedriger Großhandelspreise weitgehend boykotiert.
Folgen:
Die deutschen Abfüller importieren massenhaft Honig und dominieren damit den Markt während die deutschen Imker sich eine Marktnische mit überwiegend Direktvermarktung erhalten haben.
Während in den Honigexportländern die Zahl der gehaltenen Bienen deutlich ansteigt ist sie in D seit 1970 um ca. 25% gesunken. Trotzdem verdoppelte sich in dieser Zeit der Honigertrag, dank moderner Landwirtschaft mit kräftigen (Raps)Monokulturen.
Bemerkenswert, die wenigen Massenbienenhalter mit moderner Ausstattung und professioneller Betriebsführung sind oft Bio. Wegen der Wirtschaftlichkeit sind sie ganz besonders auf die Rapstracht angewiesen, nur die Biobauern liefern nicht.
KTG hat es mal ganz groß auf mehreren tausend ha versucht – aber ganz schnell wieder die Finger davon gelassen, trotz eigener Ölmühle. Deren „Bio-Raps“ kommt jetzt aus Ländern, wo man nicht so genau hinschaut.
Den hiesigen „Bio-Imkern“ nutzt das wenig, ohne den „pestizidgetränkten“ Raps bekommen sie zuerst die Wirtschaftlichkeitskriese. Sie müssen, weil Bio-Zuckerrüben auch Mangelware sind, mit teuren „Bio“-Rohrzucker füttern und die Zertifizierungskosten tragen.

In den „Naturschutzgebieten“ blühen derweil die hochgiftigen Kreuzkräuter auf riesigen Flächen und liefern nur gefährlichen PA-Honig.
Standen wegen PA-Belastung früher mal die Importhonige im Fokus, erreicht heute deutscher Honig aus stark vom „Naturschutz“ kontaminierten Gebieten absolute Spitzenwerte.
Die PAs werden im Gegensatz zu Glyphosat nicht über den Urin ausgeschieden sondern lagern sich in der Leber – bis die Leber zerfällt. Ein grausiger Tod, dessen Ursache in den meisten Fällen unerkannt bleibt, da die PA-Untersuchung aufwendig und teuer ist.
Diese Sache hat Potenzial, deutschen Honig in der Beliebtheitsskala auf das Niveau von Bienenbütteler Bio-Sprossen zu bringen. Aber auch ohne diesen Supergau ist die Aussicht, die Honigmarktverhältnisse auf die Landwirtschaft zu übertragen, wenig berauschend. Die deutsche Landwirtschaft überwiegend in Händen von Hobbybauern, Weltrettern und Sektierern während das Gros der Lebensmittel aus anderen Ländern herbei geschafft werden muss.
Und das alles nur, weil Pevo mal eine „gute“ Idee hatte. Unsere über tausende Jahre gewachsene Kulturlandschaft wird so nachhaltig zerstört und in eine lebensfeindliche Öko-Wüste verwandelt.

Borger liefert hier ein Musterbeispiel von verzerrter Darstellung – die, würden die Medien so vorgehen, zu einer Betitelung „Lügenpresse“ führen.
Folgende Informationen scheinen mir deutlich hilfreicher:

Am 3. Dezember 2015 veröffentlichte das Bundesinstitut für Risikobewertung zum Thema „Pyrrolizidinalkaloide - Herausforderungen an Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ 13 Präsentationen zu den unterschiedlichen Aspekten zu PA.
Hier die Schlussfolgerung zum Aspekt „ PA in Futtermitteln“

Schlussfolgerungen
•Die Verbreitung von PA-Pflanzen in bestimmten Regionen stellt ein ernst zu nehmendes Problem für die Futtermittelsicherheit dar
•Inter/Intra-Jahres Schwankungen sowie mangelhafte Datenlage (Vorkommen/Toxikologie) erschweren die Bewertung
•Der Prozess der Cobsherstellung führt zu keiner Reduktion der PA-Gehalte
•Heutrockung und Silierung reduziert messbare PANO-Gehalte = Detoxifizierung?
dringender Forschungsbedarf:
•Daten (Vorkommen, Metabolismus) - > umfassende Risikobewertung
•Maßnahmen bei der Futtermittelerzeugung?
•Tiergesundheit: welche PA-Belastung des Nutztieres/welcher PA-Besatz ist vertretbar?
•Sachgerechte Information des Landwirts vor Ort (Ergänzung Pevo:dringender Bedarf - siehe Borgers Beitrag)


Insgesamt zeigen die 13 Präsentationen die umfassende Komplexität des Themas und den bisher lückenhaften Wissensstand.
Hier der Link zu den Präsentationen (auf der Seite: Aufklappen 13 Präsentationen)
http://www.bfr.bund.de/de/uebersicht_de ... 2.html#top
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Sa Mär 05, 2016 14:53

Pevo, ich kann jetzt nicht erkennen, wo der Widerspruch zu Borgers Beitrag liegen soll. Er hat doch lediglich die Diskrepanz der "bösen" chemieverseuchten Landwirtschaft als Ursache von Bienensterben und Honigverlust, der Verseuchung des toitschen Honigs durch PA gegenübergestellt. Und es ist wohl unstrittig, dass diese Problematik auf Seiten der z.B. Whes -Fraktion und anderer Landwirtschaftsfeinde nicht veröffentlicht und diskutiert wird.....du hast dich hier nur schnell schlau gemacht und willst beweisen, dass sich das BfR damit beschäftigt, das heißt noch lange nicht, dass das Problem in der Bevölkerung ebenbürtig neben Glyphosat o.ä. steht. Du schaffst hier einen Legitimationsversuch.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Sa Mär 05, 2016 15:05

Der Nabu verklagt ja Menschen, die das JKK beseitigen :roll:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Sa Mär 05, 2016 16:17

LUV hat geschrieben:Pevo, ich kann jetzt nicht erkennen, wo der Widerspruch zu Borgers Beitrag liegen soll. Er hat doch lediglich die Diskrepanz der "bösen" chemieverseuchten Landwirtschaft als Ursache von Bienensterben und Honigverlust, der Verseuchung des toitschen Honigs durch PA gegenübergestellt. Und es ist wohl unstrittig, dass diese Problematik auf Seiten der z.B. Whes -Fraktion und anderer Landwirtschaftsfeinde nicht veröffentlicht und diskutiert wird.....du hast dich hier nur schnell schlau gemacht und willst beweisen, dass sich das BfR damit beschäftigt, das heißt noch lange nicht, dass das Problem in der Bevölkerung ebenbürtig neben Glyphosat o.ä. steht. Du schaffst hier einen Legitimationsversuch.

Gibt es einen Smilie für "Kopfschütteln"?
Luv, ich habe einmal Deine Beiträge überschlagen - mit bleibt nur Kopfschütteln - weit entfernt von allem, was LW-Institutionen zur Biodiversität veröffentlichen - zu Deinen highlights gehört die Aussage "Artenvielfalt und Biodiversität ist eine "Nichtlandwirtschaftliche" Thematik. In der jüngst von Todde verlinkten "Biostrategie aus Sicht der Landwirtschaft" heisst es
Wir müssen gemeinsam an unseren Zielen arbeiten und dann die gemeinsam für uns gesetzten Anforderungen erfüllen - Landwirtschaft ist dialog- und umsetzungsbereit

Das erkenne ich bei Dir nicht - das ermüdet. Wenn das Deine Absicht ist, hast Du es bald geschafft.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Sa Mär 05, 2016 19:35

Pevo wieso wirst du müde? Der Spaß fängt doch erst an. :lol:

Todde hat dir die Problematik mit den Blühstreifen doch erklärt.

Zu Luv´s Anmerkung wegen der kleinen Fläche an Blühstreifen: Ja es ist so das da nicht unmengen an N von der wenigen Fläche ausgewaschen wird, aber ich möchte schon das wenn man etwas als nachhaltige Maßnahme ausgibt, das es dann auch Nachhaltig gemacht wird und nicht unnütz das Grundwasser belastet wird.

Bei PA-Lebensmittel hab ich keine Ahnung, dafür mähe ich mein Grünland zu oft. Dadurch kann ich auch meinen Tofu-Abfalleinsatz (Sojaextraktionsschrot) senken :klee:

Ansonsten ist das doch alles nicht ganz schlecht erklärt,oder?

Was haben wir denn von deiner Grafik noch nicht gehabt?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Sa Mär 05, 2016 19:50

*klugscheisermodus an* Sojaextraktionsschrot ist das Abfallprodukt der Sojaölgewinnung zur menschlichen Ernährung. Tofu hingegen ist die koagulierte Proteinfraktion der Sojabohne und die Reststoffe dieser Verwertung landen nicht mal in der tierischen Fütterung sondern auf dem Müll. Deshalb ist Tofu so nachhaltig. :mrgreen: * Klugscheissermodus aus*
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Mär 05, 2016 20:11

Lass ihn lieber mal an, man wird ihn noch brauchen. :wink:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Sa Mär 05, 2016 20:30

[youtube]D7d68TqMgio[/youtube]
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » So Mär 06, 2016 7:31

Pevo hat geschrieben:Borger liefert hier ein Musterbeispiel von verzerrter Darstellung – die, würden die Medien so vorgehen, zu einer Betitelung „Lügenpresse“ führen.

Vergleich
PAs: weltweit tausende Todesopfer nachgewiesen, die Dunkelziffer dürfte enorm sein, da der Nachweis sehr aufwendig ist. Bisher war es zumeist weit weg, aber jetzt kommt diese Seuche unter dem Deckmantel „Naturschutz“ zu uns. Nicht nur im Honig, auch in Milch wurden PAs schon nachgewiesen.
Jüngstes Opfer in D, ein 2 Monate alter Säugling, gestorben am PA-haltigen „Gesundheitstee“ seiner Mutter.
Glyphosat : trotz intensivster Suche ist für die gesamten 40 Jahre der Glyphosatnutzung nicht ein einziges Opfer nachweisbar.

Diese Realität findet sich so auch in der medialen Berichterstattung wieder oder wird dort vielleicht etwas (vorsätzlich) „verzerrt“?


Pevo hat geschrieben:Am 3. Dezember 2015 veröffentlichte das Bundesinstitut für Risikobewertung zum Thema „Pyrrolizidinalkaloide - Herausforderungen an Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ 13 Präsentationen zu den unterschiedlichen Aspekten zu PA.

Insgesamt zeigen die 13 Präsentationen die umfassende Komplexität des Themas und den bisher lückenhaften Wissensstand.


Da hast Du ja tatsächlich mal eine seriöse Quelle gefunden, allerdings erschließt sich mir nicht, wo Du die Lücken im Wissensstand verortest. Hier, Stand 2011, sollte laut BfR die Tageszufuhr von ungesättigten PA/kg Körpergewicht (KG) 0,007 Mikrogramm nicht überschreiten.
http://www.bfr.bund.de/cm/343/analytik- ... loiden.pdf

Meines Wissens hat sich an dieser Einschätzung des BfR nichts geändert. Nur die politische Speerspitze der Öko-Terroristen ignoriert das – oder nutzt das vielleicht auch vorsätzlich als Massenmordinstrument. Untersuchungsergebnisse aus SH:
Von den 29 Proben zeigten 9 Proben keine bestimmbaren PA-Gehalte, 15 Proben enthielten PA-Gehalte unterhalb von 140 µg/kg, 5 Proben enthielten PA-Gehalte über 140 µg/kg, darunter auch vier hohe Werte mit 300, 820, 960 und 2765 µg/kg.

http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fac ... honig.html

Aller Honig unterhalb von 140 µg/kg PA wird vom Öko-Terroristen Habeck als „unbedenklich“ durchgewunken. Ein Portionsschälchen für die Wegwerfgastronomie enthält 20 gr. Honig. Bei einer Belastung mit 140 µg/kg PA müsste dieses Portionsschälchen nach BfR-Empfehlung gleichmäßig auf 400 KG Menschenmasse verteilt werden, also z.B. auf 10 Kinder a 40 Kg Körpergewicht. Nicht auszudenken, wenn jetzt ein Kind von nur 25 Kg gleich 2 solcher Portionsschälchen allein isst.

Zudem wurden nur Stichproben untersucht, eine flächendeckende Vorsorgeuntersuchung ist weder vorhanden noch geplant. Die Imker können nichts machen, die Kosten so einer Untersuchung können Kleinimker unmöglich aus dem Honigverkauf finanzieren und auch das Vorkommen dieser Giftpflanzen lässt sich nicht immer im gesamten Flugkreis der Bienen kontrollieren.
So kann der Imker selbst den PA-Gehalt seines Honigs nicht einmal ungefähr abschätzen und es könnte auch sehr hoch belasteter Honig verkauft werden.

Habeck wird nicht so dumm sein, den eigenen Kindern solch hochbelasteten Honig vorzusetzen. Nur so maßlos menschenverachtend, die Gesundheit anderer vorsätzlich zu gefährden.
Und wie sieht es da mit Dir aus? Würdest Du deinen eigenen Enkelkindern solchen von Habeck als „unbedenklich“ eingestuften Honig vorsetzen?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Mär 06, 2016 12:48

@Pevo...Ermüdend sind auch deine andauernden Schuldzuweisungen an die Landwirtschaft und das kontinuierliche Ignorieren unserer Argumente.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Mär 07, 2016 8:59

LUV hat geschrieben:@Pevo...Ermüdend sind auch deine andauernden Schuldzuweisungen an die Landwirtschaft und das kontinuierliche Ignorieren unserer Argumente.

Du weisst sehr wohl, dass ich sie nicht ignoriere- Deine Behauptung ist - Entschuldigung : Quatsch, und nimmt mir die Motivation für eine Fortsetzung. - Tatsache ist: ich sehe Handlungsbedarf für die kon.LW bzgl. Ökologisierung und stütze mich auf die Aussagen der Mehrheit der Wissenschaft. Und dazu ist vorerst genug gesagt. Die meisten der hier dazu geposteten Beiträge bewegen sich unter dem "ökologischen Niveau" der LW-Verbände, dass man aus Veröffentlichungen und Verantstaltungen kennt.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Mär 07, 2016 9:33

wer ist "Mehrheit der Wissenschaft"? Wer bestimmt, wählt diese aus? Ist diese Mehrheit demokratisch ermittelt, nach Sachkunde oder nach Vorzüglichkeit? Kann Wissenschaft aus Mehrheiten sich noch Wissenschaft nennen oder ist das nur noch Meinung als Vorstufe von Ideologie?
Oder neigst du zum Lyssenkoismus?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Mär 07, 2016 9:50

Ich finde es immer wieder interessant die Verhältnismäßigkeit der Befindlichkeiten, die andauernde Verallgemeinerung und das Runterbrechen von Problemen der Welt auf Deutschland so zu überhöhen.
Da wird in Deutschland in ppB gemessen und festgestellt, dass es theoretisch irgendwie irgendwann mal Probleme geben könnte, und Städte wie Sao Paulo in einem der Wasserreichsten Länder der Erde haben kein Trinkwasser, weil lediglich für 1/3 der Bevölkerung Kläranlagen vorhanden sind. Man muss sich das vorstellen, das Abwasser der Einwohner von Belgien und Dänemark komplett ungeklärt in Flüsse und Kanäle geleitet....aber bei uns kreist der Ökobär.
In China wächst gerade eine Megalopolis heran, die Peking mit drei weiteren Städten vereinen soll, eine Region mit 130 Millionen Menschen.....nein wir haben ein Ökoproblem, weil bei uns die Sumpfdotterblume auszusterben droht.....es verschwimmen die Wertigkeiten.

Das war es auch, was ich eigentlich mit dem thread "wie tickt unsere Gesellschaft" sagen wollte. Der Einzelne versucht seine Sünden über individuelle gute Taten zu sühnen......muss man sich reinziehen, da kümmern sich Menschen rund um die Uhr 24 Std um einen einzigen Schweinswal. Warum, weil sie es können und weil die nachhaltige Gesellschaft meint, sie würde damit irgendetwas erreichen......geht nach Sao Paulo, baut Kläranlagen!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Mär 07, 2016 12:22

LUV hat geschrieben:....geht nach Sao Paulo, baut Kläranlagen!


Nein! Die Meere leiden schon unter Nährstoffarmut durch die westliche Einstellung zu seinen Bächen und Flüssen, kein bisschen darf mehr in die Gewässer gelangen, der Jahrmillionen alte Kreislauf ist in Europa so gut wie abgestellt.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Mär 07, 2016 12:26

Todde hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:....geht nach Sao Paulo, baut Kläranlagen!


Nein! Die Meere leiden schon unter Nährstoffarmut durch die westliche Einstellung zu seinen Bächen und Flüssen, kein bisschen darf mehr in die Gewässer gelangen, der Jahrmillionen alte Kreislauf ist in Europa so gut wie abgestellt.


Räusper... :roll: .......ok, es ging mir eigentlich um die Trinkwasserqualität, aber egal......
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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