Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Mi Mär 04, 2026 4:28

Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
3102 Beiträge • Seite 126 von 207 • 1 ... 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129 ... 207
  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » So Feb 07, 2016 21:34

borger hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Die Saat ist schon gesichert, da muss man sich auch keine Sorgen machen:


Ja Saatgutbank…………


Die ist sehr Interessant aber eher nicht für den Verbraucher sprich Landwirt.
Die Züchter haben an deren Erhalt ein hohes Interesse.

Ich sehe das wie mit alten Autos. Es ist schön wenn Oldtimer im betriebsfähigen Zustand erhalten werden und auch noch gelegentlich fahren. Von denen, die trockengelegt und konserviert in einer Halle eingelagert sind, hat doch niemand etwas.


Bei Nutztieren ist die Genetik sicher interessant, die Erhaltung aber viel zu teuer.
DNA ins Gefrierfach und dann wird man sehen, ob man diese mal haben will.

Ansonsten ist Pevos Einwand eher im Bereich Antike anzusehen, nicht mal Oldtimers, eher ob wie zu Vielfalt im Straßenverkehr mehr Handkarren und Pferdekutschen einsetzen sollten.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Feb 08, 2016 10:16

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie
Beitragvon Pevo » Mo Nov 11, 2013 13:18

forenkobold hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:
Sehr geehrter Bauer Harms, ich hatte eher an einen sachlichen Beitrag gedacht - denn es geht um mehr als nur um Vorurteile.
Der Bauer Harms übertreibt mitunter.. das mag sein. Aber an dem Beitrag, auf den Du Dich beziehst, sehe ich nichts unsachliches. Ich sehe eher die Widersprüche in Deinen Forderungen. 20% Biolandbau wär ökologisch eine Katastrophe und volkswirtschaftlicher Suizid.

Da bin ich doch ein wenig erstaunt über die bisherigen Antworten meiner erstmaligen Teilnahme an diesem Forum. Ich habe auf eine Diskussion gehofft, die sich mit den selbstgesteckten Zielen der Bundesregierung bzgl. Nachhaltigkeit im Bereich Landwirtschaft beschäftigt. In meinem angeführten Blog sollen nacheinander alle Ziele der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie angesprochen werden. Die kurzen Statementsment werden der Bedeutung von zukünftiger Nachhaltigkeit meines Erachtens nicht gerecht.
Allerdings möchte ich die Hoffnung auf eine lösungsorientierte Diskusssion nicht so schnell aufgeben und würde mich über einen sachlichen Gedankenaustausch auf meinem Blog, der keine Werbungsabsichten verfolgt, freuen."

2,5 Jahre Diskussion und wir sind kein Stück weiter.....oder doch?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Feb 08, 2016 10:18

NABU - Unschuld vom Lande mit nachhaltiger Gedächtnislücke

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... tnisluecke


Nachhaltige Waldnutzung heißt schlicht, dass man nicht mehr Holz schlägt, als nachwächst. Die grüne Reduktion allein auf den ökologischen Aspekt, wie der NABU das macht, führt den Nachhaltigkeitsbegriff ad absurdum.



Der gesamte jährliche Holzeinschlag in Deutschland von ca. 55 Millionen Kubikmetern entzieht der Atmosphäre 40 Millionen Tonnen Kohlendioxid.(Statistisches Jahrbuch 2011). Was nicht zu Möbeln und ähnlichem verarbeitet wird, wird CO2-neutral verheizt, was ja auch sinnvoll ist und zur Einsparung an fossilen Brennstoffen beiträgt. Ich habe bislang angenommen, dass dies ja auch irgendwie ein Ziel der Angehörigen der Umweltkaste ist. Oder habe ich da eine ideologische Komponente übersehen? Na schön, man kann die CO2-Freisetzung durch ein paar verrottende Waldbäume in Nationalparks sicherlich tolerieren. Ich würde im Gegenzug aber vorschlagen, dass die Klimaretter darauf verzichten, zu tausenden mit dem Flugzeug zu sinnlosen Klimakonferenzen nach Bali oder Paris zu fliegen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Feb 08, 2016 10:23

LUV hat geschrieben:2,5 Jahre Diskussion und wir sind kein Stück weiter.....oder doch?


Zu mindest haben große Teile die schlechten Absichten des NNR erkannt,
Pevo ist noch tiefer in sture Umsetzung von unsinnigen, umweltschädlichen Wegen vertieft. Wie ein Umweltspendenkonzern Klammeräffchen hält er an der nachhaltigen Schädigung der Umwelt fest.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Feb 08, 2016 12:00

LUV hat geschrieben:.....
2,5 Jahre Diskussion und wir sind kein Stück weiter.....oder doch?

Der Eindruck ist wohl richtig, wenn man die Antworten auf meine Frage nach der Wirksamkeit der Agrarumweltmaßnahmen als Maßstab nimmt:


Borger hat geschrieben: Zu Zeiten Deiner Bilderbuch-Landwirtschaft hat man in den Bergen noch am steilsten Hang einen Berghof hingebaut, auf Inseln im Moor gewirtschaftet und selbst die kleinsten Halligen besiedelt. Alles für die Menschen unter widrigsten Bedingungen und trotzdem langte es nicht, die gesamte Bevölkerung satt zu bekommen.
Heute käme niemand mehr auf die Idee, diese Flächen so zu bewirtschaften, sie stehen alle der Natur zur freien Verfügung und trotz zusätzlich enormen Flächenfrass werden alle (über)satt. Ist das etwa kein Erfolg?
Wenn alle Steuergelder auch nur halb so verantwortungsvoll eingesetzt wären, dann wären wir schon ein großes Stück weiter.


Todde hat geschrieben: Leider sitzen da zu viele an den Tischen, die NGOs und einige andere fordern unsinnige Dinge, die dazu führten, dass das Greening eine teilweise Verschlechterung gebracht hat.
Ziel benennen und Fachleute das ausarbeiten lassen.


In „Nationale Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland für die Entwicklung ländlicher Räume“ (ELER) lese ich dazu:
Neben den Cross-Compliance- und sonstigen Grundanforderungen haben sich Maßnahmen, die im
Rahmen von Agrarumweltprogrammen gefördert werden und an denen landwirtschaftliche Unter-
nehmen freiwillig teilnehmen können, bewährt. Sie sind geeignet, um möglichen negativen Auswir-
kungen landwirtschaftlicher Praktiken entgegenzuwirken und besondere Leistungen zur Steigerung
der Umweltverträglichkeit der landwirtschaftlichen Produktion zu honorieren.

Wenn ich dann an die „Faktenvorstellungen“ bzgl. Artenvielfalt auf den Vorseiten denke und das mit den Aussagen in ELER vergleiche, dann gebe ich LUV vollkommen recht.
Zitat ELER:
- Die Artenvielfalt vieler landwirtschaftlich intensiv genutzter Standorte ist u. a. durch das geän-
derte Ernährungs- und Nachfrageverhalten der Verbraucher sowie durch Änderungen der
Nutzungssysteme
, die insbesondere auf Veränderungen der wirtschaftspolitischen Rahmenbe-
dingungen
und den hierdurch induzierten Strukturwandel zurückzuführen sind, weiterhin unbe-
friedigend oder rückläufig. Die Landwirtschaft gilt als einer der wichtigsten Verursacher des
Artenrückgangs durch intensive Landbewirtschaftung oder - in benachteiligten Regionen - durch
die Aufgabe der Bewirtschaftung. Im Falle der intensiven Bewirtschaftung ist der Art
enrückgang insbesondere zurückzuführen auf
=Verringerung von Zwischenstrukturen in der Agrarlandschaft,
=eine flächendeckend intensive Grünlandbewirtschaftung (Stickstoffdüngung führt zu arten-
armen Grünlandstandorten),
=ein eingeschränktes Nutzpflanzenspektrum sowie
=die intensive Durchführung von Pflanzenschutzmaßnahmen oder Bodenbearbeitungstechni-
ken, die nicht-selektiv in die Agrarökologie der Standorte eingreifen.
In benachteiligten Regionen, die in der Regel bereits einen hohen Anteil an Zwischenstrukturen oder
aufgegebenen landwirtschaftlichen Flächen aufweisen, ist die Aufrechterhaltung einer Bewirt-
schaftung, insbesondere von Grünland, eine Voraussetzung für die Erhaltung der Artenvielfalt. Es
besteht die Tendenz der viehhaltenden Betriebe, ausarbeitswirtschaftlichen Gründen die Weide-
haltung zugunsten einer ganzjährigen Stallhaltung aufzugeben. Das wirkt sich insbesondere an
Grenzstandorten (z. B. Mittelgebirge, Moor- und Heidelandschaften) negativ auf die Artenvielfalt
aus. Der Verbiss bestimmter Pflanzen, die zu starker Ausbreitung neigen, sowie die Wirkung des
Trittes der Tiere sind notwendig, um selteneren Pflanzenarten Verbreitungsmöglichkeiten zu geben.

Ich sehe darin keine einseitige Verurteilung der LW, die LUV immer wieder vom Handlungsbedarf ablenkend suggeriert.
Pevo
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Feb 08, 2016 12:14

Pevo hat geschrieben:In benachteiligten Regionen, die in der Regel bereits einen hohen Anteil an Zwischenstrukturen oder
aufgegebenen landwirtschaftlichen Flächen aufweisen, ist die Aufrechterhaltung einer Bewirt-
schaftung, insbesondere von Grünland, eine Voraussetzung für die Erhaltung der Artenvielfalt. Es
besteht die Tendenz der viehhaltenden Betriebe, ausarbeitswirtschaftlichen Gründen die Weide-
haltung zugunsten einer ganzjährigen Stallhaltung aufzugeben. Das wirkt sich insbesondere an
Grenzstandorten (z. B. Mittelgebirge, Moor- und Heidelandschaften) negativ auf die Artenvielfalt
aus. Der Verbiss bestimmter Pflanzen, die zu starker Ausbreitung neigen, sowie die Wirkung des
Trittes der Tiere sind notwendig, um selteneren Pflanzenarten Verbreitungsmöglichkeiten zu geben.

Ich sehe darin keine einseitige Verurteilung der LW, die LUV immer wieder vom Handlungsbedarf ablenkend suggeriert.[/quote]

Ok, dann nehmen wir uns eben diesen Schwachsinn vor.....vor 10000Jahren Moore, dann Trockenlegung und Besiedlung der Gebiete = Veränderung der Artenvielfalt , unter Menschenunwürdigen Bedingungen über Generationen hinweg zur Entwicklung einer Grünlandbewirtschaftung durch Weidehaltung = neue Arten in den Weiden und angrenzenden Flächen.....nun Änderung der relativ extensiven Nutzung hin zu einer etwas intensiveren Nutzung = Änderung der Vegetation auf den Grünlandflächen ....also will man Pflanzen, die zuvor aufgrund soziokultureller Änderungen der Wirtschaftsform entstanden sind, nunmehr durch Manifestierung der Wirtschaftsform erhalten? Warum?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Feb 08, 2016 12:32

http://www.wwf.de/2016/januar/ausgezeic ... nvielfalt/

EDEKA, Biopark und WWf....was für eine Allianz! Aber sie werden die Artenvielfalt der Toitschen retten. Und wenn sie nicht zu retten ist, ist der Konvi Schuld, weil er nicht Bio ist!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Feb 08, 2016 12:42

Bevor man die Kühe durch Futterentzug dazu bringt, sich den Verdaungstrackt mit minderwertigem Zeugs zu ruinieren, kann man doch einfacher gelangweilte Städter mit überzeugendem Nachhaltigkeitspalaver dazu bewegen, in der Freizeit die Artenvielfalt mit Rasenkantenscheren und Stöckelschuhen in Schwung zu bringen...
Fifty shades of green
Benutzeravatar
xyxy
 
Beiträge: 9271
Registriert: Fr Dez 23, 2005 9:08
Wohnort: Nordwestdeutschland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Feb 08, 2016 12:42

Pevo hat geschrieben:
Todde hat geschrieben: Leider sitzen da zu viele an den Tischen, die NGOs und einige andere fordern unsinnige Dinge, die dazu führten, dass das Greening eine teilweise Verschlechterung gebracht hat.
Ziel benennen und Fachleute das ausarbeiten lassen.


In „Nationale Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland für die Entwicklung ländlicher Räume“ (ELER) lese ich dazu:
Neben den Cross-Compliance- und sonstigen Grundanforderungen haben sich Maßnahmen, die im
Rahmen von Agrarumweltprogrammen gefördert werden und an denen landwirtschaftliche Unter-
nehmen freiwillig teilnehmen können, bewährt. Sie sind geeignet, um möglichen negativen Auswir-
kungen landwirtschaftlicher Praktiken entgegenzuwirken und besondere Leistungen zur Steigerung
der Umweltverträglichkeit der landwirtschaftlichen Produktion zu honorieren.


Pevo, bist Du wirklich so unwissend und kannst nur pauschale Aussagen per copy paste einbringen?
Blühstreifen (Agrar Umwelt Maßnahme) lege ich seit fast 15 Jahren an, Du hattest das doch schon mal verlinkt von mir...
Der Nutzen daran ist sehr beschränkt, das haben mittlerweile umfangreiche Studien ergeben. Für mich ist das eher Imagearbeit für den aufgeklärten Bürger, der sich an den Sonnenblumen erfreut und die gerne abschneidet und zu Hause in die Vase stellt :roll:
Zu dem weisen viele Blühstreifen extrem hohe N-Min Werte auf, das führt dann zu erhöhter Auswaschung von Nitrat ins Grundwasser aber das ist das bekannte "gute Nitrat".
Nebenbei gibts dafür ordentlich Geld (Steuerzahler wünschen das...)
Wenn Dein Gewissen durch Blühstreifen beruhigt wird, dann bitte. Mal wieder was von Buße und Sühne.

Daneben gab es auch sinnvolle AUM wie die Mulchsaatförderung, die aber immer weiter eingeschränkt wurde, da hat der aufgeklärte Bürger und der Ferkel legende Minister Meyer nichts fürs Auge.

Dann im Zuge des "Greening" die unsinnige Vorschrift, dass mineralische Düngung nicht erlaubt ist und nur Wirtschaftsdünger erlaubt.
Ist die Gülle dann der gute Dünger, während die ansonsten die Welt vergiftet?
Wie kommt man in Ackerbauregionen an Wirtschaftsdünger? Den lässt man sich aus den Viehrregionen anliefern, zum Greening ist das super, ansonsten geht das gar nicht?

Und dann wären wir bei fachlichem Unsinn angelangt.
Wenn man natürlich nur pauschale Texte konsumiert als Verbraucher, dann ist man soweit aufgeklärt, dass man 99% überhaupt nicht kennt.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Feb 08, 2016 12:52

Es muss an der unterschiedlichen Bildung liegen....der eine liest die hehren Worte allgemeinverbindlicher politischer Manifeste und Vortragsreden, der andere muss tatsächlich in Realität, der Natur, Dinge umsetzen, die keinen Sinn machen. Hier wird öffentlich keinen Zusammenhang hergestellt, weil sich ja sonst Außenstehende richtig mit der Thematik beschäftigen müssten. Da liest man doch lieber die allgemeinen, für seine Meinung richtigen Verlautbarungen bestimmter Gruppen, die ihm in den Kram passen, und die These der Artentötenden Landwirtschaft untermauern.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Feb 08, 2016 13:02

LUV hat geschrieben:Es muss an der unterschiedlichen Bildung liegen....der eine liest die hehren Worte allgemeinverbindlicher politischer Manifeste und Vortragsreden, der andere muss tatsächlich in Realität, der Natur, Dinge umsetzen, die keinen Sinn machen. Hier wird öffentlich keinen Zusammenhang hergestellt, weil sich ja sonst Außenstehende richtig mit der Thematik beschäftigen müssten. Da liest man doch lieber die allgemeinen, für seine Meinung richtigen Verlautbarungen bestimmter Gruppen, die ihm in den Kram passen, und die These der Artentötenden Landwirtschaft untermauern.


Vor den Blühstreifen haben wir immer Wildacker auf eigene Kosten angelegt :wink:
Heute bekomme ich dafür auch noch ordentlich Kohle von Pevo und er bekommt ein wohliges Gefühl die Welt zu retten.
Das in den letzten 50 Jahren hier in der Gemarkung rund 10% der ehemaligen landwirtschaftlichen Nutzfläche wieder zu wilder Natur geworden ist, ist sicher auf den Humbug von GreenNGOs und den Grünen gewachsen, da wird uns Pevo sicher auch Erfolge präsentieren können.
Direkt vor Ort muss man ganz kühl feststellen, die Flächen waren einfach nicht mehr wirtschaftlich, der Fortschritt in der Landwirtschaft hat dazu geführt das Flächen sich selbst überlassen werden. Laut Pevo ja gar nicht möglich...


Kleine Anekdote:

Bauernverband Schleswig-Holstein


Einmalig oder ehemalig?

„Seit Jahrzehnten zerstören deutsche Bauern die Landschaft“, hatte der südchinesische Handlungsreisende vor seinem Aufbruch ins bewunderte Deutschland im Internet gelesen. Auf seinem Besuch wollte er nicht nur einen Mittelständler kaufen, sondern diesem Argument nachgehen. Denn deutsche Lebensmittel galten ihm bisher als äußerst gut, sicher und schmackhaft. Als er in Hamburg landete, blickte er aus dem Fenster und sah: die Betonwüste des Flughafens. Das kannte er aus seiner Heimat zuhauf. Doch als er ins Taxi stieg, da schienen sich seine schlimmsten Befürchtung zu bestätigen. Keine Tiere auf den Weiden, die Felder waren öd und leer. An den Bäumen, die zahlreich herumstanden – kein Blatt! Und die Auswirkungen von zu viel Düngung waren klar zu erkennen. Eine weiße Schicht überall auf den Feldern. „Das ist ja schlimmer als in meiner Heimat“, klagte er dem Taxifahrer. „Nein, das ist der Winter“, meinte dieser trocken.

Nur eine ausgedachte Geschichte. Aber wer im Netz surft, dem schlägt tatsächlich eine Menge Kritik an der deutschen Landwirtschaft entgegen. Das führt zu der Frage: Weltweit bewundert man die Leistungen unserer Landwirtschaft: Lebensmittel, Energie und Landschaft. Sollten wir nicht selber etwas mehr Stolz auf diese Errungenschaften bewahren, statt uns in endloser Kritik zu ergehen, oft ungerechtfertigt? Wo sonst noch kann der Bürger täglich sehen, schmecken, prüfen, was nebenan erzeugt wird? Unsere Landwirtschaft ist einmalig, sorgen wir mit unserer Unterstützung dafür, dass sie nicht ehemalig wird...


https://plus.google.com/u/0/11299151443 ... FAaNJw26Ye
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mo Feb 08, 2016 13:58

LUV hat geschrieben:http://www.wwf.de/2016/januar/ausgezeichnetes-wwf-projekt-fuer-artenvielfalt/

EDEKA, Biopark und WWf....was für eine Allianz!


Erst was die Typen verbindet:
Biopark: http://www.spiegel.de/wirtschaft/braune ... 55140.html
WWF: http://www.wearechange.ch/hintergrund/u ... e-gruender
Flasbarths Vogelschutzbund NABU: https://www.nabu.de/wir-ueber-uns/organ ... 00345.html

Eine Geschichte, die verbindet...... Muss das schon sein, sich nach so vielen Jahren noch mit Eigenlob auf Staatskosten beschenken zu können?
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mo Feb 08, 2016 14:02

xyxy hat geschrieben:Bevor man die Kühe durch Futterentzug ...

In Äthiopien läuft da grad ein Großversuch .... jetzt kann die Weltgemeinschaft Ernsthaftigkeit und Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen, oder auch nicht.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Feb 08, 2016 14:09

H.B. hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:http://www.wwf.de/2016/januar/ausgezeichnetes-wwf-projekt-fuer-artenvielfalt/

EDEKA, Biopark und WWf....was für eine Allianz!


Erst was die Typen verbindet:
Biopark: http://www.spiegel.de/wirtschaft/braune ... 55140.html
WWF: http://www.wearechange.ch/hintergrund/u ... e-gruender
Flasbarths Vogelschutzbund NABU: https://www.nabu.de/wir-ueber-uns/organ ... 00345.html

Eine Geschichte, die verbindet...... Muss das schon sein, sich nach so vielen Jahren noch mit Eigenlob auf Staatskosten beschenken zu können?

Na deshalb soll ja Tengelmann mit dabei per Ministererlass, es soll zusammenwachsen, was zusammengehört.... 8)
Fifty shades of green
Benutzeravatar
xyxy
 
Beiträge: 9271
Registriert: Fr Dez 23, 2005 9:08
Wohnort: Nordwestdeutschland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Feb 10, 2016 12:11

Wir wollen in der „Diskussion“ nicht vergessen worum es in diesem Thema geht! Es geht nicht um Bauernschelte! (Das schließt Kritik nicht aus). Es geht um die Erhaltung der Lebensgrundlagen der Erde. Die sind gefährdet, die Risiken wachsen täglich – durch unseren Überflusswohlstand und die Wohlstandsansprüche der Schwellen- und Entwicklungsländer.uswusf[/quote]
Todde hat geschrieben: Blühstreifen ……….Der Nutzen daran ist sehr beschränkt, das haben mittlerweile umfangreiche Studien ergeben.

Ich finde überwiegend positive Berichte unterschiedlichster Institutionen. U.a. weist eine Broschüre von Syngenta auf eine Qualifikation hin, die für die Anlage und Pflege eines Blühstreifens erforderlich ist.- -Habe sogar einen Blühstreifen - Rechner gefunden. Danach lohnt sich diese AUM sogar.
Todde hat geschrieben: Zu dem weisen viele Blühstreifen extrem hohe N-Min Werte auf

Wie kommt der N dahin?
Todde hat geschrieben:... sinnvolle AUM wie die Mulchsaatförderung, die aber immer weiter eingeschränkt wurde

Inwiefern?
Todde hat geschrieben: Dann im Zuge des "Greening" die unsinnige Vorschrift, dass mineralische Düngung nicht erlaubt ist und nur Wirtschaftsdünger erlaubt.

Hat das als Greeningmaßnahme etwas mit der Energiebilanz zu tun?
Todde hat geschrieben: Das in den letzten 50 Jahren hier in der Gemarkung rund 10% der ehemaligen landwirtschaftlichen Nutzfläche wieder zu wilder Natur geworden ist…… die Flächen waren einfach nicht mehr wirtschaftlich, der Fortschritt in der Landwirtschaft hat dazu geführt das Flächen sich selbst überlassen werden.

ergänzend dazu eine Erinnerung an Zitat ELER:
............Die Landwirtschaft gilt als einer der wichtigsten Verursacher des
Artenrückgangs durch intensive Landbewirtschaftung oder - Im Falle der intensiven Bewirtschaftung ist der Artenrückgang insbesondere zurückzuführen auf
=Verringerung von Zwischenstrukturen in der Agrarlandschaft,
=eine flächendeckend intensive Grünlandbewirtschaftung (Stickstoffdüngung führt zu artenarmen Grünlandstandorten),
=ein eingeschränktes Nutzpflanzenspektrum sowie
=die intensive Durchführung von Pflanzenschutzmaßnahmen oder Bodenbearbeitungstechniken, die nicht-selektiv in die Agrarökologie der Standorte eingreifen.

Aus link LUV:
Landwirtschaft für Artenvielfalt“ ist ein gemeinsames Projekt von WWF, dem ökologischen Anbauverband Biopark und EDEKA. Das in diesem Projekt entwickelte Bewertungssystem ist eine Zusatzqualifikation für Leistungen ökologisch bewirtschafteter Betriebe zur Förderung der Artenvielfalt. Wissenschaftlich begleitet und in der naturschutzfachlichen Beratung umgesetzt wird das Bewertungssystem vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF e.V.). EDEKA Nord garantiert die Abnahme der Projekt-Produkte und honoriert die Leistungen der Landwirte mit einem Aufpreis.

Sag ich doch: die Transformation läuft :wink:

Auch ein interessanter Denkansatz: Studie Verzicht auf Direktzahlungen: http://www.agribusiness.de/images/stori ... 2_2013.pdf
Pevo
 
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
3102 Beiträge • Seite 126 von 207 • 1 ... 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129 ... 207

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki