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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » So Jan 31, 2016 14:18

Pevo hat geschrieben:Die Welt funktioniert nicht linear. Sie ist komplex (chaotisch) und nur bedingt vorhersagbar. Für jedes Problem werden x-Lösungen diskutiert, in der Regel von Interessen bestimmt (Euro-Krise, Ukraine-Krise, Israel-Palästina, Flüchtlinge uswusf).


Also kurz: Gesetzlichen Zwang für die Landwirtschaft allein auf Grundlage chaotischer Vorhersagen, und als „Gegenleistung“ kommen leere Versprechen und Absichtsbekundungen. Pevo wird auch weiterhin stets bemüht sein……..

Pevo hat geschrieben:Als konsumierender Mitverursacher der Artenreduzierung werde ich mich auch über damit verbundene Kosten nicht beklagen und versuchen, meine Verhaltensweise zu korrigieren


Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einer Rückkehr zur faktenbasierten Gestaltung? Man kann vieles machen und probieren. Aber bevor daraus ein gesetzlicher Zwang für andere wird, sollte die Verbesserung im Praxistest belegbar sein.

Das belanglose Geschwätz aus dem Landwirtschaftsministerium ist da eher abschreckend. Den Erhalt alter Rassen finde ich wunderbar, als Hobby - aber doch nicht im Produktiveinsatz.
Kannst ja mal ausrechnen, was an Futteranbaufläche mehr benötigt wird, wenn sich für jährlich 50 Mio. Schweine die Futterverwertung nur um 2 KG verschlechtert – und das ist bei alten Rassen ganz sicher noch längst nicht Ende der Fahnenstange.
Und das sind dann nur die Schweine. Dazu kommen noch die anderen Nutztiere und D wird nicht größer, es langt einfach die Fläche nicht für solchen Unfug. Äußerst nachhaltig daran ist nur der Grad ökologischer Verblödung.
Vom Ansturm der Verbraucher auf das Fleisch alter Rassen zu entsprechenden Preisen ist nichts zu sehen, das will einfach keiner tatsächlich kaufen – und das allein auf gesetzlichen Zwang am realen Markt vorbei produzieren ist eine ökologische Katastrophe. Dann wird in allen Läden Schweinefleisch aus der Ukraine und Hähnchen aus Brasilien gekauft, weil der reale Bedarf nicht mehr im eigenen Land erzeugt werden darf.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » So Jan 31, 2016 16:07

Ausserdem ist für diese Aufgaben die FAO zuständig und nicht der National Nachhaltigkeitsfirlefanz..
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Feb 01, 2016 0:03

Australien mit fachlichem Verstand gegen das Artensterben.


Hauptgrund für das Aussterben der einheimischen Fauna benannt – und bläst zum Großangriff.


http://www.zeit.de/2016/03/australien-k ... tz-rettung
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Feb 01, 2016 7:45

Pevo hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Pevo,
...................

Die einen sehen die Realität und das Machbare,
die anderen machen Unsinn und setzen Ziele, die jegliche Nachhaltigkeit verzielen.
Auf welche Seite möchtest Du stehen?
Dort wo man redet und das falsche macht
oder
dort wo man etwas tatkräftig macht?
............


Ich halte das für einen guten Beitrag. Er zeigt eine Einteilung in Gut(Richtig) und Böse (Falsch) - Freund und Feind – Entweder-Oder! ---Und Du/Ihr setzt die Maßstäbe :!: :?:
So funktioniert die Welt schon lange nicht mehr- weder in Familien noch in Unternehmen noch in der Politik.
.....,.Das BMEL, dass ich im weitesten Sinne als kompromissbemühte Institution ansehe, formuliert in einem Artikel „Agro-Biodiversität: Schutz durch Nutzung“
„…..Die Agrobiodiversität bildet die Basis der Produktion in der Land- und Forstwirtschaft, der Fischerei und der Ernährungswirtschaft und ist damit das Fundament der Welternährung der Menschen……. Die biologische Vielfalt auf der Erde unterliegt seit mehreren Jahrzehnten dramatischen Verlusten. Damit ist eine wesentliche Grundlage des Lebens bedroht….. Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, die landwirtschaftliche Produktion stärker als bislang an den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Prinzipien der Nachhaltigkeit auszurichten….. Eine besondere Verantwortung liegt jedoch bei denen, die die Flächen bewirtschaften und die Ressourcen in der Land-, Forst und Fischereiwirtschaft nutzen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft setzt sich daher für verbesserte Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt und der landschaftlichen Strukturvielfalt im Agrarraum sowie im Wald ein….. Vorhandene Ansätze, wie zum Beispiel Initiativen und Agrarumweltmaßnahmen mit dem Ziel der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt, gilt es weiter zu entwickeln. Die wirtschaftlichen wie rechtlichen Rahmenbedingungen für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Agrobiodiversität müssen weiter verbessert werden…. Denn die biologische Vielfalt ist heute überall auf der Welt bedroht, auch in Deutschland. Rote Listen der gefährdeter Pflanzen- und Tierarten signalisieren weltweit den Ernst der Lage. In Deutschland gelten über 30 Prozent der Pflanzenarten, rund 36 Prozent aller Tierarten, 36 Prozent der Süßwasserfische und über 70 Prozent der Lebensräume (Biotoptypen) als gefährdet. Diese Gefährdung betrifft auch unsere Nutzpflanzen und -tiere, also die genetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft… Die früher vor allem in der Landwirtschaft vorherrschende große regionale Vielfalt an Nutzpflanzenarten, -sorten und Nutztierrassen, Fischen, Mikroorganismen und anderen nützlichen Kleinlebewesen ist stark im Rückgang begriffen….. In Deutschland werden bei den für die Landwirtschaft bedeutendsten Arten Rind, Pferd, Schwein, Schaf und Ziege 52 der 74 heimischen Rassen als gefährdet eingestuft. Schon heute werden über 50 Prozent der für die menschliche Ernährung weltweit benötigten Nahrungsenergie aus lediglich drei Pflanzenarten (Mais, Reis, Weizen) erzeugt. Andere Kulturpflanzenarten werden entsprechend weniger genutzt.“

Nach den letzten Antworten kann ich mich nur wiederholen:
Unverständlich finde ich die Reaktionen, die einen Zusammenhang mit bestimmten LW-Produktionsmethoden und der Biodiversität nicht sehen (wollen, können), oder die mit Hinweisen auf negative Ergebnisse in anderen Wirtschafts- bzw. Konsumbereichen von den selbst beeinflussten Aspekten des Themas ablenken - obwohl die Informationslage mM eindeutig ist.

Die Art Eurer Antworten spaltet Bauern und Bürger und fördert die Bewegung "WHES" - das ist Fakt!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Feb 01, 2016 7:52

Wie er laufend die falschen Thesen verteidigt...
Vergiss Deinen Blog nicht neu zu machen, 80% der Gewässer sind nicht mehr in einem guten ökologischen Zustand, ganz ohne Verschlechterung sind heute 90% in einem schlechten.
So arbeitet Dein Transformations-IS
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Feb 01, 2016 8:28

Nun droht er mit whes..erbärmlich, wo ihm doch bekannt sein dürfte, dass sich das Potential dort in diesem Jahr mehr als halbiert hat... Die Spaltung in den whes Reihen findet doch schon in den Medien statt... :arrow: Schweisfurt :prost:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Mo Feb 01, 2016 8:41

Pevo hat geschrieben:Die Art Eurer Antworten spaltet Bauern und Bürger und fördert die Bewegung "WHES" - das ist Fakt!

Das ist nicht Fakt sondern ein typischer Pevo-Fake!

Fakt ist die niedrigste Teilnehmerzahl seit Bestehen beim WHES-Spektakel – nur noch 13500 laut Polizei. Das bestätigt auch meinen Eindruck aus Diskussionen, die Aufforderung, doch endlich mal selbst konsequent Bio zu kaufen, wirkt - die Zahl der eifrigen Bio-Prediger nimmt rapide ab.
Die Aussicht, keine günstigen Lebensmittel in bester Qualität aus moderner Landwirtschaft zu bekommen, ist doch nicht so verlockend.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Feb 01, 2016 9:40

borger hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Die Art Eurer Antworten spaltet Bauern und Bürger und fördert die Bewegung "WHES" - das ist Fakt!

Das ist nicht Fakt sondern ein typischer Pevo-Fake!

Fakt ist die niedrigste Teilnehmerzahl seit Bestehen beim WHES-Spektakel – nur noch 13500 laut Polizei. Das bestätigt auch meinen Eindruck aus Diskussionen, die Aufforderung, doch endlich mal selbst konsequent Bio zu kaufen, wirkt - die Zahl der eifrigen Bio-Prediger nimmt rapide ab.
Die Aussicht, keine günstigen Lebensmittel in bester Qualität aus moderner Landwirtschaft zu bekommen, ist doch nicht so verlockend.


Wird für die Spendensammler zunehmend schwerer in der jetzigen Situation Gelder zu generieren, wo es neue Konkurrenz gibt, und die Lebenswirklichkeit sich hin zu richtigen Problemen, zu verschieben scheint. Da werden dann die Unentschlossenen, die nicht Fundamentalen, die Ernährungshopper u.a. sich nicht mehr so leicht mitziehen lassen und deswegen ihre Schwerpunkte verlagern. Die nächsten 20 Jahre jedenfalls wird auch die Politik sich mit aktuellen Problemen befassen müssen und nicht mit Szenarien, die nur hinter Nebelschwaden verborgen scheinen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Di Feb 02, 2016 10:20

Die Goooogle Meldungen zu Nachhaltigkeit fliessen schon seit geraumer Zeit spärlich, aber heute mal :klug:
Neben Elektroautos und Chinaolympia 2022 fand ich diesen Beitrag:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... tnisluecke
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Feb 02, 2016 10:53

xyxy hat geschrieben:Die Goooogle Meldungen zu Nachhaltigkeit fliessen schon seit geraumer Zeit spärlich, aber heute mal :klug:
Neben Elektroautos und Chinaolympia 2022 fand ich diesen Beitrag:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... tnisluecke


Schickt das eigentlich auch einer zum NABU...oder wie merkt der, was man über ihn denkt?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Feb 02, 2016 18:54

Für die einen die Rechtfertigung des Seins, für die anderen einfach nur Lügen.
Aber "kleine Ungereimtheiten" sind ja kein Problem, schließlich muss der aufgeklärte Bürger bei Stange gehalten werden, er muss ein schlechtes Gewissen bekommen, damit die Transformation des Geldes in die richtigen Taschen stattfindet.

Forum Natur verurteilt Lüge und plumpe Stimmungsmache!

Schmidt: „Der fortgesetzte Rückgang der Störche im Land ist eine plumpe Propagandalüge und Stimmungsmache gegen die Landwirte. Wir erwarten eine Entschuldigung des NABU Vorsitzenden!“

Vergangene Woche behauptete der Nabu gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, in Brandenburg würden immer weniger Störche leben. Wie eine nähere Beschäftigung mit den Nabu-eigenen Zahlen zeigt, ist jedoch das genaue Gegenteil der Fall! Die Sorge um das eigene Wappentier rechtfertigt nicht die jüngste Kampagne des Nabu-Brandenburg ...


http://www.forum-natur-brandenburg.de/p ... 62015.html
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Feb 05, 2016 7:40

Pevo hat geschrieben:Venezuela verbannt Gentechnik vom Acker



Eine sehr weitsichtige Regierung...

Warum Venezuela Milliarden von Geldscheinen einfliegt
http://www.welt.de/wirtschaft/article15 ... googleplus
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Fr Feb 05, 2016 8:02

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Venezuela verbannt Gentechnik vom Acker



Eine sehr weitsichtige Regierung...

Warum Venezuela Milliarden von Geldscheinen einfliegt
http://www.welt.de/wirtschaft/article15 ... googleplus


Transformation läuft.....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Feb 05, 2016 8:38

Ein reines Vorzeigeland für die Transformation,
Armut, Hunger und dann kommt die Umweltzerstörung.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Fr Feb 05, 2016 11:38

Todde hat geschrieben:Armut, Hunger und dann kommt die Umweltzerstörung.


Ökonomie, Soziales und Ökologie.....

Die drei Säulen der Nachhaltigkeit

Erstaunlich aber in welch rasender Geschwindigkeit das in Venezuela geschehen ist, man muss also nicht in Dekaden denken, es reichen Wochen, Monate... n8
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