Pevo hat geschrieben:Die Welt funktioniert nicht linear. Sie ist komplex (chaotisch) und nur bedingt vorhersagbar. Für jedes Problem werden x-Lösungen diskutiert, in der Regel von Interessen bestimmt (Euro-Krise, Ukraine-Krise, Israel-Palästina, Flüchtlinge uswusf).
Also kurz: Gesetzlichen Zwang für die Landwirtschaft allein auf Grundlage chaotischer Vorhersagen, und als „Gegenleistung“ kommen leere Versprechen und Absichtsbekundungen. Pevo wird auch weiterhin stets bemüht sein……..
Pevo hat geschrieben:Als konsumierender Mitverursacher der Artenreduzierung werde ich mich auch über damit verbundene Kosten nicht beklagen und versuchen, meine Verhaltensweise zu korrigieren
Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einer Rückkehr zur faktenbasierten Gestaltung? Man kann vieles machen und probieren. Aber bevor daraus ein gesetzlicher Zwang für andere wird, sollte die Verbesserung im Praxistest belegbar sein.
Das belanglose Geschwätz aus dem Landwirtschaftsministerium ist da eher abschreckend. Den Erhalt alter Rassen finde ich wunderbar, als Hobby - aber doch nicht im Produktiveinsatz.
Kannst ja mal ausrechnen, was an Futteranbaufläche mehr benötigt wird, wenn sich für jährlich 50 Mio. Schweine die Futterverwertung nur um 2 KG verschlechtert – und das ist bei alten Rassen ganz sicher noch längst nicht Ende der Fahnenstange.
Und das sind dann nur die Schweine. Dazu kommen noch die anderen Nutztiere und D wird nicht größer, es langt einfach die Fläche nicht für solchen Unfug. Äußerst nachhaltig daran ist nur der Grad ökologischer Verblödung.
Vom Ansturm der Verbraucher auf das Fleisch alter Rassen zu entsprechenden Preisen ist nichts zu sehen, das will einfach keiner tatsächlich kaufen – und das allein auf gesetzlichen Zwang am realen Markt vorbei produzieren ist eine ökologische Katastrophe. Dann wird in allen Läden Schweinefleisch aus der Ukraine und Hähnchen aus Brasilien gekauft, weil der reale Bedarf nicht mehr im eigenen Land erzeugt werden darf.


