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NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Qtreiber » Mo Jun 17, 2013 22:38

Janina hat geschrieben:Frieda hat nicht mal eine Ohrmarke.


ich kenne noch andere Rinder OHNE Ohrmarke, die trotzdem den Anforderungen der VVO voll entsprechen, weil der Besitzer durchgesetzt hat, sie chippen zu dürfen. Also bitte nicht voreilig urteilen.
Qtreiber
 
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Pralinchen66 » Di Jun 18, 2013 7:24

Bauer Harms hat geschrieben:Man kann gar nicht zu viel produzieren, man muss nur den Menschen genug Geld geben oder ermöglichen zu verdienen, dann kann jeder Mensch auf der Welt auch genügend essen.....im Moment kaufen die reichen Industrienationen den Armen das Essen weg, und gönnen sich dazu noch Bioenergie und Diskussionen um die Milchleistung der Kuh....


Die dekadente Weizenverschwendung für Biogasanlagen wäre wieder ein extra Thema. Da wird einem direkt schwindelig.
Bleiben wir bei der Milch. Ich gehöre leider zu den Personen die keinerlei Milch vertragen, egal in welcher Form. Ich muß also gut aufpassen was ich kaufe und bin doch sehr erstaunt, wo überall grade Milchzucker und auch Milcheiweiß reingepanscht wird. Klingt für mich nach einem Weg der indirekten Vermarktung, weil man nicht mehr weiß wohin damit.
Solange es Börsen gibt, die mit Lebensmitteln handeln, werden immer Menschen hungern. Nur was tun wir dagegen?
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Pralinchen66 » Di Jun 18, 2013 11:20

Fertigprodukte sind ein Zustand der übersättigten Industrienationen. Andere essen eher puristisch und das ist es was ich auch mache. Milch ist für Säuglinge, nicht für Erwachsene. Also wieso sollte es einen Grund geben Milch z.B. als Aromazusatz bei Kartoffelchips zu verwenden? Ist nur mal ein Beispiel der unnötigen Verpanscherei eines zuviel erzeugten Lebensmittels.
Grundnahrungsmittel sind deshalb so teuer, weil sie an der Börse gehandelt werden. Nicht weil es sie nicht in Massen gäbe. Und wer am meisten bezahlt, der bekommt sie am Ende. Das Verquere an der kompletten Situation ist ja, daß unser Mais und Weizen in die Biogasanlagen geht und wir z.B. Futterweizen aus anderen Ländern importieren.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Jun 18, 2013 14:19

Pralinchen66 hat geschrieben:Grundnahrungsmittel sind deshalb so teuer, .

Zuuu Teuer :shock: :shock: :roll: .....viel zu billig sind die Grundnahrungsmittel.
Frau Emmy Müller
 
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Cäppi » Di Jun 18, 2013 20:44

Also, nehmen wir es doch mal durch:

- Kühe werden keine 5 Jahre alt, weil sie danach nicht mehr wirtschaftlich sind. Stimmt? Ich denke, ja, ist so zumeist.
- Kühe werden geschlachtet, wenn sie nicht termingerecht oder eben gar nicht tragend werden - ist so, s.o., kann also auch durchaus früher sein als 5 Jahre.
- Kühe werden "zwangsgeschwängert" - klingt sehr hart, ist aber so - s.o.
- kalbt eine Kuh, wird ihr das Kalb oft direkt oder nach einer Nacht entnommen - stimmt doch auch!
- Kühe werden ohne Betäubung enthornt - stimmt in sehr vielen Fällen, wobei ich weiß, dass es da verschiedene Methoden gibt. Ob ein Kalb allerdings dabei mehr Schmerz fühlt als ein Baby, das beschnitten wird, weiß ich nun nicht, aber das ist auch ein anderes Thema.
- Kühe sehen keine Weide mehr - stimmt doch auch in vielen Fällen; speziell bei Betrieben mit mehreren hundert oder noch mehr Kühen. Mehr als 50 Kühe sind schlecht auf die Weide zu führen, die man dafür auch erst mal nahe am Haus haben müsste (früher gab es mobile Melkstände, die aber sehr selten wurden)
- wenn Kühen dann so eine "Wellness-Oase" nach einer "Melkperiode" "ermöglicht" wird, finde ich das zwar einerseits schön, aber irgendwie auch skurril und abstrus
- wenn Kühen offene Löcher in den Leib geschnitten werden, um das Futter zu optimieren, sieht das fies aus - stimmt doch wohl auch, oder?

Das ist doch alles Realität!

Ich verstehe vollkommen, dass ein Landwirt mit Nutztierhaltung darauf angewiesen ist, dass seine Tiere auch Nutzen bringen. Aber der Weg dahin sollte einfach auch tiergerecht sein! Dann sieht es mit der Leistung bestimmt auch besser aus.

Es ist - wie so oft - ein schmaler Grad, auf dem man sich bei sowas bewegt. Kühe sind ein Beispiel, vielen anderen Nutztieren ergeht es viel schlimmer: Schweinen, Hühnern, Puten usw. Wo ist die Grenze zwischen Gier und Notwendigkeit, damit der Mensch von dem, was der Mensch beruflich macht, leben kann?

Vor einer Weile gab es einen Artikel bei "spiegel online": "Mäster im Vergleich". Ich zitiere daraus: "Die Familie hatte Ende der achtziger Jahre noch 400 Mastschweine. Inzwischen sind es 4000. Der Betrieb soll vorerst nicht weiter wachsen. "Wenn man von unserer Größenordnung nicht mehr leben kann, dann hat das keinen Zweck mehr", sagt der Seniorchef." 4.000 sind aber immer noch eine Marke... Und in Ostdeutschland baut ein Holländer ein Schweine-Imperium auf, weil er es zu Hause nicht darf...

Das sind Auswüchse, bei denen es mir einfach schlecht wird! 4.000 Schweine sollen nicht reichen, um eine Familie zu ernähren? Der Holländer baut hier Betriebe auf mit mehreren zigtausend Schweinen? Er hat dabei wohl so gar kein Verhältnis nehr zu den Lebewesen...

Ich bin nicht in der Landwirtschaft zu Hause, kenne mich aber noch gut aus. In erster Linie spreche ich aber als Verbraucher, der zwar sein Schnitzel möchte, aber dafür natürlich auch kein Schwein, das unter erbärmlichsten Umständen sein Leben fristen musste. Ich will auch keine Milch trinken, selbst wenn sie eh nicht für mich "gedacht" ist, es ja sogar wider meiner Natur sein kann - sie schmeckt halt, ist eben so - wenn dafür Kühe leiden müssen. Ich kann das aber nicht unterscheiden. Ich kaufe halt "Premiummarken", auch wenn es womöglich keinen Unterschied macht. Ich kann aber meine Milch nicht selbst "zapfen".

Das Problem "Gier" und "Notwendigkeit" betrifft aber so viele Bereiche. Denkt mal nur an ein Restaurant, das eine üppige Karte haben soll...

Zum Beitrag:

Der Bauer wurde wegen was anderem gefragt, aber letztlich ist er wirklich nicht schlecht dabei weggekommen. Man merkte zwar, dass seine Tiere für ihn eigentlich nur Einnahmequellen darstellen, nicht zuletzt durch Nummern statt Namen, aber eine gewisse Abstraktion ist dann wohl auch nötig, um das ertragen zu können. Die "Wellness-Oase" ist sicher lieb gemeint und ich glaube auch, dass er wirklich alles tut, um seinen Tieren ein Leben so gut es geht zu ermöglichen -und sich selbst. Was aber dafür der Maßstab ist, da sind wir wieder bei dder Frage nach Gier oder Notwendigkeit...

"Man nimmt nichts mit!", "Göße ist nicht alles", usw. (ab 40:00)... Das ist die Wahrheit! :)
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon steel. » Di Jun 18, 2013 21:02

Cäppi hat geschrieben:Also, nehmen wir es doch mal durch:

- Kühe werden keine 5 Jahre alt, weil sie danach nicht mehr wirtschaftlich sind. Stimmt? Ich denke, ja, ist so zumeist.
- Kühe werden geschlachtet, wenn sie nicht termingerecht oder eben gar nicht tragend werden - ist so, s.o., kann also auch durchaus früher sein als 5 Jahre.
- Kühe werden "zwangsgeschwängert" - klingt sehr hart, ist aber so - s.o.
- kalbt eine Kuh, wird ihr das Kalb oft direkt oder nach einer Nacht entnommen - stimmt doch auch!
- Kühe werden ohne Betäubung enthornt - stimmt in sehr vielen Fällen, wobei ich weiß, dass es da verschiedene Methoden gibt. Ob ein Kalb allerdings dabei mehr Schmerz fühlt als ein Baby, das beschnitten wird, weiß ich nun nicht, aber das ist auch ein anderes Thema.
- Kühe sehen keine Weide mehr - stimmt doch auch in vielen Fällen; speziell bei Betrieben mit mehreren hundert oder noch mehr Kühen. Mehr als 50 Kühe sind schlecht auf die Weide zu führen, die man dafür auch erst mal nahe am Haus haben müsste (früher gab es mobile Melkstände, die aber sehr selten wurden)
- wenn Kühen dann so eine "Wellness-Oase" nach einer "Melkperiode" "ermöglicht" wird, finde ich das zwar einerseits schön, aber irgendwie auch skurril und abstrus
- wenn Kühen offene Löcher in den Leib geschnitten werden, um das Futter zu optimieren, sieht das fies aus - stimmt doch wohl auch, oder?

Das ist doch alles Realität!

Ich verstehe vollkommen, dass ein Landwirt mit Nutztierhaltung darauf angewiesen ist, dass seine Tiere auch Nutzen bringen. Aber der Weg dahin sollte einfach auch tiergerecht sein! Dann sieht es mit der Leistung bestimmt auch besser aus.

Es ist - wie so oft - ein schmaler Grad, auf dem man sich bei sowas bewegt. Kühe sind ein Beispiel, vielen anderen Nutztieren ergeht es viel schlimmer: Schweinen, Hühnern, Puten usw. Wo ist die Grenze zwischen Gier und Notwendigkeit, damit der Mensch von dem, was der Mensch beruflich macht, leben kann?

Vor einer Weile gab es einen Artikel bei "spiegel online": "Mäster im Vergleich". Ich zitiere daraus: "Die Familie hatte Ende der achtziger Jahre noch 400 Mastschweine. Inzwischen sind es 4000. Der Betrieb soll vorerst nicht weiter wachsen. "Wenn man von unserer Größenordnung nicht mehr leben kann, dann hat das keinen Zweck mehr", sagt der Seniorchef." 4.000 sind aber immer noch eine Marke... Und in Ostdeutschland baut ein Holländer ein Schweine-Imperium auf, weil er es zu Hause nicht darf...

Das sind Auswüchse, bei denen es mir einfach schlecht wird! 4.000 Schweine sollen nicht reichen, um eine Familie zu ernähren? Der Holländer baut hier Betriebe auf mit mehreren zigtausend Schweinen? Er hat dabei wohl so gar kein Verhältnis nehr zu den Lebewesen...

Ich bin nicht in der Landwirtschaft zu Hause, kenne mich aber noch gut aus. In erster Linie spreche ich aber als Verbraucher, der zwar sein Schnitzel möchte, aber dafür natürlich auch kein Schwein, das unter erbärmlichsten Umständen sein Leben fristen musste. Ich will auch keine Milch trinken, selbst wenn sie eh nicht für mich "gedacht" ist, es ja sogar wider meiner Natur sein kann - sie schmeckt halt, ist eben so - wenn dafür Kühe leiden müssen. Ich kann das aber nicht unterscheiden. Ich kaufe halt "Premiummarken", auch wenn es womöglich keinen Unterschied macht. Ich kann aber meine Milch nicht selbst "zapfen".

Das Problem "Gier" und "Notwendigkeit" betrifft aber so viele Bereiche. Denkt mal nur an ein Restaurant, das eine üppige Karte haben soll...

Zum Beitrag:

Der Bauer wurde wegen was anderem gefragt, aber letztlich ist er wirklich nicht schlecht dabei weggekommen. Man merkte zwar, dass seine Tiere für ihn eigentlich nur Einnahmequellen darstellen, nicht zuletzt durch Nummern statt Namen, aber eine gewisse Abstraktion ist dann wohl auch nötig, um das ertragen zu können. Die "Wellness-Oase" ist sicher lieb gemeint und ich glaube auch, dass er wirklich alles tut, um seinen Tieren ein Leben so gut es geht zu ermöglichen -und sich selbst. Was aber dafür der Maßstab ist, da sind wir wieder bei dder Frage nach Gier oder Notwendigkeit...

"Man nimmt nichts mit!", "Göße ist nicht alles", usw. (ab 40:00)... Das ist die Wahrheit! :)


Endlich mal wieder ein Beitrag, der der Realtität doch Nahe kommt. :prost:
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Piet » Di Jun 18, 2013 21:03

Cäppi hat geschrieben:
Ich verstehe vollkommen, dass ein Landwirt mit Nutztierhaltung darauf angewiesen ist, dass seine Tiere auch Nutzen bringen. Aber der Weg dahin sollte einfach auch tiergerecht sein! Dann sieht es mit der Leistung bestimmt auch besser aus.


Wenn sogar dir bekannt ist, wie die Leistung besser wird, warum machen die Landwirte nur alles falsch :?:
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon steel. » Di Jun 18, 2013 21:04

Hobbit-Hunter hat geschrieben:
steel. hat geschrieben:
In gewissen Punkten haben diese Dokus nicht ganz unrecht. Ist es normal das eine Kuh die ürsprünglich eine Jahresleistung von 1000 Liter hatte heute mehr als das 10 fache produziert ?


Welche Milchkuh hat den "ursprünglich" 1.000 Liter Milch gegeben. :roll: :roll:


Stimmt, dass ist wohl zu hoch gegriffen. Ursprünglich gab ein Rind in freier Wildbahn wohl nur ca 500 Liter/Jahr. Die restlichen 10 000 Liter wurden hochgezüchtet.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Jun 18, 2013 21:10

Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass es Milchbauern gibt und das sind nicht wenige, die wieder eine Robustere Rasse mit einkreuzen.
Klärt mich mal auf warum sie es machen.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Jun 18, 2013 21:21

Klasse Antwort, Hauptsache Du bist nicht zu dusselig. :roll:
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Fassi » Di Jun 18, 2013 21:28

Die Biester sind einfach zu empfindlich geworden, weil sich 1. der Genpool durch die KB massiv verkleinert hat und 2. ne ganze Weile nur die Milchleistung alleiniges Selektionsmerkmal war. Sprich die HF- Züchter haben mächtig Sche..e gebaut, stehen heute aber nicht dazu. Da kommen dann halt solche Sprüche. Wird sich denke ich mal im Laufe der Zeit mit größeren Beständen wieder ändern.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Jun 18, 2013 21:44

Fassi hat geschrieben:Die Biester sind einfach zu empfindlich geworden, weil sich 1. der Genpool durch die KB massiv verkleinert hat und 2. ne ganze Weile nur die Milchleistung alleiniges Selektionsmerkmal war. Sprich die HF- Züchter haben mächtig Sche..e gebaut, stehen heute aber nicht dazu. Da kommen dann halt solche Sprüche. Wird sich denke ich mal im Laufe der Zeit mit größeren Beständen wieder ändern.

Gruß

Eben, weil die Tierarzt Rechnungen in die Höhe schnellen und es sich unterm Strich nicht rechnet.

@Janina, erzähl mir mal die Wahrheit.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon meyenburg1975 » Di Jun 18, 2013 21:48

Fassi hat geschrieben:Die Biester sind einfach zu empfindlich geworden, weil sich 1. der Genpool durch die KB massiv verkleinert hat und 2. ne ganze Weile nur die Milchleistung alleiniges Selektionsmerkmal war. Sprich die HF- Züchter haben mächtig Sche..e gebaut, stehen heute aber nicht dazu. Da kommen dann halt solche Sprüche. Wird sich denke ich mal im Laufe der Zeit mit größeren Beständen wieder ändern.

Gruß

Die Milchleistung als einziges Selektionsmerkmal hat es keine 10 Jahre gegeben. Im übrigen gibt es in allen Milchleistungsklassen, auch bei extensiveren Rassen im Durchschnitt der Betriebe die selben Probleme.

Und die Aussage zum Genpool ist nur bedingt richtig. Linien(In)zucht wurde seit jahrtausenden betrieben und führt nicht zwangsläufig zu ungesunden Tieren.

In den NL gab/gibt es einen Betrieb mit 70 Kühen 40 Jahre ohne Tierzukauf und ohne KB hatte der bereits Anfang der 90er eine Durchschnittsleistung über 10.000 kg mit einem Inzuchtkoeffizienten unter 4%.

Zucht is das was die Bauern draus machen, nur haben viele weder Ahnung noch Lust dazu.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon meyenburg1975 » Di Jun 18, 2013 21:53

Frau Emmy Müller hat geschrieben:
Fassi hat geschrieben:Die Biester sind einfach zu empfindlich geworden, weil sich 1. der Genpool durch die KB massiv verkleinert hat und 2. ne ganze Weile nur die Milchleistung alleiniges Selektionsmerkmal war. Sprich die HF- Züchter haben mächtig Sche..e gebaut, stehen heute aber nicht dazu. Da kommen dann halt solche Sprüche. Wird sich denke ich mal im Laufe der Zeit mit größeren Beständen wieder ändern.

Gruß

Eben, weil die Tierarzt Rechnungen in die Höhe schnellen und es sich unterm Strich nicht rechnet.

@Janina, erzähl mir mal die Wahrheit.


Bei uns haben sich steigende Leistungen und wachsende Kuhzahl deutlich in besseren Betriebsergebnisse wiedergespiegelt.
Zellzahlen und Abgänge sind unterdurchschnittlich Jahres und Lebensleistung überdurchschnittlich und laut Steuerberater Tierarztkosten trotz erheblicher Kosten für Parasitenbekämpfung niedrig im Vergleich.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Cäppi » Di Jun 18, 2013 22:03

@ Hobbit-Hunter:

Bitte nicht so polemisch mit "Du wirst es nicht glauben, dass..."! Ich schrieb zwar aus Verbrauchersicht, aber, das kannst Du mir glauben, ich habe auch konkretes Wissen und Erfahrung! Und natürlich weiß ich auch um Kalbfleisch. Und natürlich muss eine Kuh "bullen", damit man sie mit einem langen Plastikstab und gefrorenem Sperma besamen kann, nachdem man erst mal... Na, lassen wir das.

Ich glaube, man kann es wirklich komplett runterbrechen und dabei auch so viele andere Berufssparten mit einnehmen:

Es gibt einfach Berufe, da wird man eher nicht reich! Das sind die allermeisten, so ist es nun mal! Das ist genau die Grenze, die ich meine, warum es Zustände gibt, die wir eigentlich alle nicht wollen, wenn uns etwas an den Tieren lieb ist!

Ich könnte auch sagen, mit ehrlicher Arbeit wir man nicht reich - das trifft es doch auch, wenn Tiere so dermaßen ausgenutzt werden...

Wie gesagt, was dient dem Leben, was dem nächsten 200 PS-Schlepper...
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