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NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Cäppi » Di Jun 18, 2013 22:34

@ Jupp1303:

Wie gesagt, ich sehe einen Zwiespalt bei Notwendigkeit, um als Bauer leben zu können, und Gier, was man sicher beides nicht einfach hier mal so diskutieren kann. Ganz abgesehen davon, dass natürlich zum Erfolg auch wirtschaftliches Können gehört.

Zum Thema "Kühe" möchte ich Euch noch einen Tipp geben:

"Vom Kuh sein" Ist wirklich sehr interessant und das Thema "Hörner" hatten wir hier ja auch. Denke, das wird hier vielen, die sich das anschauen, neue Einsichten geben.

Aber die Kuh ist nur ein Beispiel und ich möchte den Thread auch nicht kapern.

Ich sehe halt nicht, was da nun eine Grundlage für eine Beschwerde beim Rundfunkrat sein soll. Dass Bauer Schwarte vielleicht etwas "überrumpelt" wurde, okay, nicht fein. Aber das ist es auch. Er kam nicht schlecht dabei weg, sein Betrieb macht wirklich einen ordentlichen Eindruck - wenn man sich damit abgefunden hat, dass Kühe heute statt der Weide im Sommer eine "Wellness-Oase" auf Stroh für ein paar Wochen nach einer "Melkperiode" erhalten...
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon MF 5465 » Di Jun 18, 2013 23:06

Es gab mal ne nette Doku die geheißen hat "Das Klagen der Kühe". War die auch vom NDR?
Als ich die gesehen habe, hats mir echt den Stopsel rausgehauen. Ich war fix und fertig.
Es wurden Bilder von Extremfällen gezeigt und verallgemeinert. Man hatte den Stereotyp "Kranke Kuh am Limit mit quälenden Schmerzen, angebunden an Kette mit 10 cm Bewegungsfreiheit, würde am liebsten Selbstmord begehen" im Kopf.
Die Tiere erbringen hohe Leistungen. Und es kann schon mal vorkommen, dass ein Tier krank wird.
Aber auch mal zu erwähnen, dass in modernen Ställen in erster Linie auf die Zufriedenheit und Gesundheit des Nutztieres geachtet wird, oder dass eben hier Extrembeispiele(die wie ich meine heute gar nicht mehr erlaubt sind) gezeigt werden. Keine Chance.
Im Endeffekt ist der Bauer der Depp. Er nutzt seine Tiere aus und kümmert sich um einen Dreck um sie. Und macht sich dabei auch noch reich.
Dass diese Behauptung gequirlter Mist ist, muss nicht erläutert werden, hoffe ich zumindest.

Ich finde es bedauerlich, dass solche Dokus ausgesendet werden, um in erster Linie solche Diskussionen zu ermöglichen und somit die Einschaltquoten zum steigen zu bringen.
Es muss überall angesetzt werden, auch in der Tierhaltung. Aber nicht auf solch unsachliche Art und Weise, und auch nicht so extrem wie oft dargestellt.
Sowas kann man gerne auch als "Machtmissbrauch in der Unterhaltungsbranche" ansehen. Die Leute glauben alles, weil sie die Wahrheit nicht kennen.
Wer nichts weiß muss alles glauben.

:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon H.B. » Di Jun 18, 2013 23:15

Damit musst du leben. Zuviele verdienen ihr tägliches Brot mit Lügen und Diffamierungen, um da eine Änderung herbeführen zu können. Teilweise schüren auch Bauern gegen die Landwirtschaft - wie beispielsweise Bioverbände, AbL und BDM. Ok, die ersteren profitieren davon - BDM-Mitglieder (NICHT der Verband!!) schießen sich selbst ins Knie.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Jun 19, 2013 7:49

Cäppi hat geschrieben:Ich sehe halt nicht, was da nun eine Grundlage für eine Beschwerde beim Rundfunkrat sein soll.

Schlechte einseitige Recherche

Mal nen paar Punkte

-eine Kuh ist eine Kosten-Nutzenrechnung.
NAtürlich ist sie das, schon unsere Großväter haben unwirtschaftliche oder unpraktikable Tiere ausgemerzt. -eine Kuh wird nicht 20 sondern nur 5 Jahre alt.
In freier Wildbahn werden Rinder in einem gleichbeibenden Bestand 4-5 Jahre alt. Ich hab noch Unterlagen und Bücher von 1900-1950, ich hab keine Kuh gefunden, die 20 Jahre wurde, bei den aufgeführten Elitekühen waren in der Tat einige mit 10-15 Jahren dabei. Hatte wohl seinen Grund, dass sie zur Elite gekürt wurden.
-Vor 50 Jahren gab eine Kuh nur rund die Hälfte (von den 7.500 kg als Vergleich angegeben)
Bereits vor 100 Jahren gaben die Bullennachzuchten in Ostfriesland 4-4500 kg Milch, in Einzelfällen auch über 5000 kg. Das es MItte des letzten Jahrhunderts einen Knick in der Entwicklung gab, hat andere Ursachen
-Im Roboter geben Kühe statt zwei gleich dreimal Milch am Tag.Aber die Milchleistung steigt nur unwesentlich dadurch, so what?
-Die moderne Kuh wird passend gezüchtet
Das wird sie schon seit Jahrhunderten, mal mehr mal weniger intensiv. Früher mit Linien(In)zucht, heute mit genomischer Untersuchung.
-Weide und Roboter passen nicht zusammen
Trotzdem gibt es gerade in kleinstrukturierteren Gegenden vergleichsweise weniger Weidehaltung. Da muss man dann schon die "Stallhalter" insgesamt (mMn zu Unrecht) kritisieren und nicht einzelne Verfahren rauspicken
-Kreislaufleistung eines Triatlethen
Hoffentlich auch aufs Körpergewicht umgerechnet???
-Keine Tierschutzgesetz für Kühe.
In der Tat bedauerlich. Aber solange es europaweit noch relativ viele kleine Anbindehaltungen gibt, über deren Auslaufen dann zwangsläufig diskutiert werden muss, werden sich die Politiker da wohl nicht so recht rantrauen.In Niedersachsen gibt es allerdings eine recht umfassende Haltungsrichtlinie.
-Forschung an der "offenen Kuh"Wie groß der Nutzen ist, kann ich schlecht beurteilen, dass die unter Schmerzen litten, würde ich auf den ersten Blick nicht sagen. Da würden wohl auch kaum brauchbare Ergebnisse bei rumkommen. Aber ein gut gemachter emotionaler Spannungsbogen.Irgen
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon kaltblutreiter » Mi Jun 19, 2013 10:04

Also zu den Fistelkühen: Im Rahmen meines FA-Lehrganges haben wir ein Video zu sehen gekriegt, das solche Kühe ganz ruhig fressend auf der Weide gezeigt hat. Alle von uns waren bei der Ankündigung des Videos erstmal mehr oder weniger schockiert, das leuchtet wohl ein. Aber den dort gezeigten Kühen hat das wirklich nix ausgemacht. Es wurde auch ein solcher "Stopfen" geöffnet und mit der Kamera wurde so weit rangefahren, daß man das Panseninnere sehen konnte - die Kuh hat ruhig weitergefressen.
Dass das nicht zur Belustigung einzelner Forscher dient, dürfte auch klar sein. Wer weiß, wo man heute in der "Rinderernährung" wäre, wenn man die Erkenntnisse aus solchen Versuchen nicht hätte.

Zu dem, was Janina geschrieben hat: Im Grunde hat sie ja recht, wenns auch dämlich ausgedrückt war. Grade HF-Kühe sind mit Spitzensportlern zu vergleichen. Die bringen auch mit Weißbrot und Apfelsaft keine Hochleistungen. Wenn man hochleistende Kühe nicht richtig ausfüttert, dann "knicken" die einem im schlimmsten Fall weg.
Deshalb kann man ja nicht pauschalisieren und meinen, die Betriebe müßten sich nur die richtige Genetik eintun, dann wird das mit der Milchleistung schon. Nein, das Futter muß auch stimmen. Und wo ich bei meinen FV mit Grassilage bzw. Weidegang, Heu und etwas KF auskomme, würde ich damit ein HF-Rind mangelernähren. Das ist immer eine Frage des Betriebskonzepts, der vorherrschenden Grundlagen und nicht zuletzt einer Kosten-Nutzen-Rechnung (Kraftfutter kriegt man ja auch nicht geschenkt).

Ich denke, daß das Diskutieren mit Leuten, die Tiernutzung generell ablehnen (Veganer), GAR NICHTS bringt. Das würde wahrscheinlich auch nix nützen, wenn die wirklich mal ne Zeitlang im Stall mitarbeiten würden oder müßten. Deren Einstellung ist so unvereinbar mit unserer, daß Sie sich schon von dieser verabschieden müßten, um für unsere Argumente zugänglich zu sein. Für mich ist Veganismus eine ganz intolerante Religion. Da nützt es auch nix, mit Fakten zu kommen, weil das überhaupt nicht in deren Weltbild paßt.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Cäppi » Mi Jun 19, 2013 21:04

MF 5465 hat geschrieben:Es gab mal ne nette Doku die geheißen hat "Das Klagen der Kühe". War die auch vom NDR?


Gibt es online, war auch nicht schwer zu finden...
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Bonatus » Mi Jun 19, 2013 22:16

Meinungsfreiheit ist ein kostbares Gut. Hier wird unter dem Denkmantel der journalistischen Meinungsfreiheit schlicht und einfach die Unwahrheit unter das Volk gestreut! Deren Qualitätssmanagment ist der Rundfunkrat, ein ziemlich schwerfälliger Apparat, warum sollte der nicht auch mal aktiviert werden.
@ Das Leiden der Kühe, wenn mit der Einblendung begonnen wird, wir verzichten auf die Fachbegriffe der Milchindustie, haha dann kann ich ja jeden Schund verbreiten, ist eh nur Wischi-Waschi.
Das ich mir diese dämliche Video auch noch so kurz vorm Schlafengehen ansehe..... n8
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Frankenbauer » Mi Jun 19, 2013 22:39

Cäppi hat geschrieben:Also, nehmen wir es doch mal durch:

- Kühe werden keine 5 Jahre alt, weil sie danach nicht mehr wirtschaftlich sind. Stimmt? Ich denke, ja, ist so zumeist.
Eine Kuh erreicht in der 5. Laktation ihre Höchstleistung, also mit ca. sieben Jahren!-
Kühe werden geschlachtet, wenn sie nicht termingerecht oder eben gar nicht tragend werden - ist so, s.o., kann also auch durchaus früher sein als 5 Jahre.
- Kühe werden "zwangsgeschwängert" - klingt sehr hart, ist aber so - s.o. In anderen Kulturkreisen macht man das mit Menschen
- kalbt eine Kuh, wird ihr das Kalb oft direkt oder nach einer Nacht entnommen - stimmt doch auch!
- Kühe werden ohne Betäubung enthornt - stimmt in sehr vielen Fällen, wobei ich weiß, dass es da verschiedene Methoden gibt. Ob ein Kalb allerdings dabei mehr Schmerz fühlt als ein Baby, das beschnitten wird, weiß ich nun nicht, aber das ist auch ein anderes Thema.
- Kühe sehen keine Weide mehr - stimmt doch auch in vielen Fällen; speziell bei Betrieben mit mehreren hundert oder noch mehr Kühen. Mehr als 50 Kühe sind schlecht auf die Weide zu führen, die man dafür auch erst mal nahe am Haus haben müsste (früher gab es mobile Melkstände, die aber sehr selten wurden) Menschen wohnen auch nicht mehr in Höhlen und ein moderner Stall ist allemal besser als die 1,8m hohe Anbindung aus der "Landliebe" Werbung.
- wenn Kühen dann so eine "Wellness-Oase" nach einer "Melkperiode" "ermöglicht" wird, finde ich das zwar einerseits schön, aber irgendwie auch skurril und abstrus
- wenn Kühen offene Löcher in den Leib geschnitten werden, um das Futter zu optimieren, sieht das fies aus - stimmt doch wohl auch, oder?

Das ist doch alles Realität!

Ich verstehe vollkommen, dass ein Landwirt mit Nutztierhaltung darauf angewiesen ist, dass seine Tiere auch Nutzen bringen. Aber der Weg dahin sollte einfach auch tiergerecht sein! Dann sieht es mit der Leistung bestimmt auch besser aus.

Es ist - wie so oft - ein schmaler Grad, auf dem man sich bei sowas bewegt. Kühe sind ein Beispiel, vielen anderen Nutztieren ergeht es viel schlimmer: Schweinen, Hühnern, Puten usw. Wo ist die Grenze zwischen Gier und Notwendigkeit, damit der Mensch von dem, was der Mensch beruflich macht, leben kann?

Vor einer Weile gab es einen Artikel bei "spiegel online": "Mäster im Vergleich". Ich zitiere daraus: "Die Familie hatte Ende der achtziger Jahre noch 400 Mastschweine. Inzwischen sind es 4000. Der Betrieb soll vorerst nicht weiter wachsen. "Wenn man von unserer Größenordnung nicht mehr leben kann, dann hat das keinen Zweck mehr", sagt der Seniorchef." 4.000 sind aber immer noch eine Marke... Und in Ostdeutschland baut ein Holländer ein Schweine-Imperium auf, weil er es zu Hause nicht darf...

Das sind Auswüchse, bei denen es mir einfach schlecht wird! 4.000 Schweine sollen nicht reichen, um eine Familie zu ernähren? Der Holländer baut hier Betriebe auf mit mehreren zigtausend Schweinen? Er hat dabei wohl so gar kein Verhältnis nehr zu den Lebewesen...

Ich bin nicht in der Landwirtschaft zu Hause, kenne mich aber noch gut aus. In erster Linie spreche ich aber als Verbraucher, der zwar sein Schnitzel möchte, aber dafür natürlich auch kein Schwein, das unter erbärmlichsten Umständen sein Leben fristen musste. Ich will auch keine Milch trinken, selbst wenn sie eh nicht für mich "gedacht" ist, es ja sogar wider meiner Natur sein kann - sie schmeckt halt, ist eben so - wenn dafür Kühe leiden müssen. Ich kann das aber nicht unterscheiden. Ich kaufe halt "Premiummarken", auch wenn es womöglich keinen Unterschied macht. Ich kann aber meine Milch nicht selbst "zapfen".

Das Problem "Gier" und "Notwendigkeit" betrifft aber so viele Bereiche. Denkt mal nur an ein Restaurant, das eine üppige Karte haben soll...

Zum Beitrag:

Der Bauer wurde wegen was anderem gefragt, aber letztlich ist er wirklich nicht schlecht dabei weggekommen. Man merkte zwar, dass seine Tiere für ihn eigentlich nur Einnahmequellen darstellen, nicht zuletzt durch Nummern statt Namen, aber eine gewisse Abstraktion ist dann wohl auch nötig, um das ertragen zu können. Die "Wellness-Oase" ist sicher lieb gemeint und ich glaube auch, dass er wirklich alles tut, um seinen Tieren ein Leben so gut es geht zu ermöglichen -und sich selbst. Was aber dafür der Maßstab ist, da sind wir wieder bei dder Frage nach Gier oder Notwendigkeit...

"Man nimmt nichts mit!", "Göße ist nicht alles", usw. (ab 40:00)... Das ist die Wahrheit! :)


Ich habe letztens eine Reportage aus einer Autofabrik gesehen, da hatte kein Arbeiter blauen Himmel über sich, obwohl er doch vom Herkommen ein Jäger und Sammler war.

Mich kotzt dieses einseitige Rückwärtsdenken so unwahrscheinlich an, die Industrie, der Handwerker, die meisten Dienstleister alle dürfen rationalisieren bis sich die Balken biegen, aber die ALLERWICHTIGSTE Branche der Menschheit soll auf einem Stand wie vor hundert oder mehr Jahren stehen bleiben, bzw. wieder dorthin zurück.

Ich kenne einen Mitwirkenden der NDR Reportage "Die Bio-Lüge", ratet mal, wer die Beiträge vorher zur Ansicht und Entschärfung vorgelegt bekam und wer alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, damit nicht alles Material gezeigt wurde. Von einem im Verband organisierten Bio- Betrieb wäre nur zensiertes Material gezeigt worden!

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Cäppi » Mi Jun 19, 2013 22:48

Frankenbauer hat geschrieben:Mich kotzt dieses einseitige Rückwärtsdenken so unwahrscheinlich an, die Industrie, der Handwerker, die meisten Dienstleister alle dürfen rationalisieren bis sich die Balken biegen, aber die ALLERWICHTIGSTE Branche der Menschheit soll auf einem Stand wie vor hundert oder mehr Jahren stehen bleiben, bzw. wieder dorthin zurück.

Gruß

Werner


Nee, bestimmt nicht.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Cäppi » Mi Jun 19, 2013 22:52

Frankenbauer hat geschrieben:Mich kotzt dieses einseitige Rückwärtsdenken so unwahrscheinlich an, die Industrie, der Handwerker, die meisten Dienstleister alle dürfen rationalisieren bis sich die Balken biegen, aber die ALLERWICHTIGSTE Branche der Menschheit soll auf einem Stand wie vor hundert oder mehr Jahren stehen bleiben, bzw. wieder dorthin zurück.

Gruß

Werner


Nee, bestimmt nicht. Aber bei denen geht es nicht um (Tier-) Leben.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Cäppi » Mi Jun 19, 2013 22:59

Doppel-Post unbeabsichtigt, aber man kann ja hier seine eigenen Beiträge nicht löschen.
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Cäppi » Mi Jun 19, 2013 23:37

Cäppi hat geschrieben:
MF 5465 hat geschrieben:Es gab mal ne nette Doku die geheißen hat "Das Klagen der Kühe". War die auch vom NDR?


Gibt es online, war auch nicht schwer zu finden...


Ich zitiere mich hier mal selbst, aber was ist denn an dem Bericht falsch? Das sind doch keine Computer-Bilder!

Er zeigt es extrem, aber sonst? Ich finde, er ist sehr realitätsnah gemacht. Das sind keine schlimmen Einzel-Negativbeispiele!

Schweinen geht es noch viel dreckiger.... Hühnern, Puten..

Alles zum Kotzen!
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Bonatus » Do Jun 20, 2013 1:34

@ Cäppi mein Vorschlag dich sollte man erstmal von der Fütterung ausschließen, nach dem Grundsatz wenn man keine Ahnung hat...
Wenn du dir ein wenig Wissen ( ich meine Wissen nicht Ahnung o.ä.) zugelegt hast, kannst du nach erfolgter Prüfung wieder zur Fütterung zugelassen werden!
Überlegst du auch mal bevor, du hier postet? Schonmal drüber nachgedacht was passiert, wenn es dem Tier nicht gut geht? Schonmal was von Kuhkomfort gehört? In einem gebe ich dir Recht - anbindehaltung ist böse - merkwürdigerweise ziemlich häufig beim BDM, AbL und Bio Betrieben. :gewitter:
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon forenkobold » Do Jun 20, 2013 7:30

Cäppi hat geschrieben: [Ich zitiere mich hier mal selbst, aber was ist denn an dem Bericht falsch? Das sind doch keine Computer-Bilder!

!

Nach DEINER Definition war am Bericht tatsächlich nichts Falsches. Aber wie inm harmlose Fakten etwas SCHLIMMES hineindefiniert wird, ist eine Unverschämtheit.
Beispiel Weidehaltung. WAS fehlt einer Kuh in einem modernen Stall mit Auslauf gegenüber der Weide? Konsequente "Artgerechte Haltung" wie sie von den Hetzern gefordert wird, würde Futterkonservierung für den Winter ausschließen (Rinder in der Natur sind weder Eichhörnchen noch Hamster). In harten Wintern krepieren bis zu 80% einer Population und der Rest kommt mit Baumrinden und unter dem Schnee hervorgescharrtem alten verpilzten Gras (die Mykotoxinbelastung solcher Pflanzen lässt die kürzlich aufgetretenen Werte im Körnermais, welche der "Massentierhaltung" zugeschoben wurden, als Witz erscheinen) als Haut und Knochen ins Frühjahr.
Beispiel Schwängerung: Hier schon mehrfach erwähnt. Nichts Schlimmes, nichts Unnatürliches. In der Natur schnackselt nicht DER Bulle, den Jungfräulein Jungrind nach eingehender Familienplanung ausgesucht hat, sondern DER, welcher seinenRivalen mittels schweren schmerzhaften Verletzungen gezeigt hat,m wer der Platzbulle ist. Unn dann aber drauf auf alles was brünstig ist und nicht bei 3 auf den Bäumen (Kühe sind schlechte Kletterer).
Beispiel Lebenserwatung von 20 Jahren. "ERWARTEN" kann man viel. aber erreicht wirds selten. Wenn man die Population in seinem Stall gleichhalten will, bedeutet das schlicht und einfach dass das Abgangsalter zwangsläufig 5 Jahre im Schnitt beträgt. Wie auch in der Natur. Nur dass die Abgangsursachen in der Natur wesentlich furchtbarer sind.

Fazit: Diese volksverhetzende NDR-Tussi hat in Gegebenheiten, welche der Kuh ein besseres Leben als in der Natur gewähren etwas Verwerfliches hineingedichtet.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: NDR: Panorama 3: "Das Leiden der Milchkühe"

Beitragvon Qtreiber » Do Jun 20, 2013 7:45

forenkobold hat geschrieben:sondern DER, welcher seinenRivalen mittels schweren schmerzhaften Verletzungen gezeigt hat,m wer der Platzbulle ist.


Na na na, übertreib' mal nicht.
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