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Nettogeldvermögen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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116 Beiträge • Seite 8 von 8 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8
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Beitragvon meyer wie mueller » Mi Mai 14, 2008 11:54

Hallo

nicht dadurch, dass man weniger Geld ausgibt, wird man "reich". Man muss nur viel mehr verdienen, als alle anderen.

Und ein Studium ist schon lange kein Garant mehr, dass man viel mehr verdient als andere. Fragt mal Euren Hausarzt. Der wäre froh, wenn er auf einen Stundenlohn käme, wie ein Heizungsbauer-Meister.

Das durchschnittliche hohe Nettogeldvermögen kommt meiner Meinung nach daher, dass einige extrem viel mehr verdienen als andere. Leider bricht der Mittelstand weg, und die Reichen werden immer reicher, der Mittelstand rutscht ab.l

Bei den Bauern ist es das Gleiche. Einige Großgrundbesitzer verdienen wirklich gut (wieviel landwirtschaftliche Subventionen bekommt bekommt die reichste Frau der Welt, die englische Königin), und ein Grattler mit einem großen Hof in Franken (30 ha) muss ans Aufgeben denken.

Gruß
meyer wie mueller
 
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Beitragvon Justice » Mi Mai 14, 2008 12:01

ihc833 hat geschrieben:Unter Geldvermögen (auch Finanzumlaufvermögen) eines Unternehmens versteht man innerhalb der Betriebswirtschaft die in der Bilanz stehenden liquiden Mittel und Forderungen. Das Netto-Geldvermögen ergibt sich äquivalent abzüglich der Verbindlichkeiten.

Definitorisch ist das Nettogeldvermögen der Welt gleich null, da jeder Forderung ja eine Verbindlichkeit gegenüber steht. Auch kann das Nettogeldvermögen etwa der Volkswirtschaft BRD kleiner sein als das Nettogeldvermögen der privaten Haushalte in der BRD, weil sich die Forderungen der privaten Haushalte mit den entsprechenden Verbindlichkeiten beispielsweise der Unternehmen oder des Staates (Staatsverschuldung) bei der Aufsummierung für die Volkswirtschaft BRD insgesamt gegenseitig ausgleichen.


Gesundheit! :lol:

An alle die sich betroffen fühlen:
Wenn ich einen Sack nehme, in den ich „Blödstudierte“ und „dummes Arbeitervolk“ stecke und dann draufhaue, wie viele falsche treffe ich??
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Beitragvon Komatsu » Mi Mai 14, 2008 12:22

Abi-Treffen nach 20 Jahren :

Die Dümmsten sind zur Polizei : 3.500 netto
Die Schlausten haben Medizin oder Jura studiert : zwischen 2.000 + 3.000 netto

Womit es wieder mal stimmt : Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln
Komatsu
 
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Beitragvon hans g » Mi Mai 14, 2008 13:52

ihc833 hat geschrieben:
Die Dümmsten sind zur Polizei : 3.500 netto


Womit es wieder mal stimmt : Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln

stimmt,hab ich beim klassentreffen auch genau so erlebt.
hans g
 
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Beitragvon Oberlandrat » Mi Mai 14, 2008 22:36

phil lazio hat geschrieben:@ Oberlandrat (bist wahrscheinlich auch Beamter, oder? So einen Schmarrn können eigentlich nur Beamte, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, rauslassen...)

Ja ich bin Beamter. Da bin ich ja richtig schlau gewesen, dass ich Beamter geworden bin. So kann ich ohne Ahnung vom Tuten und Blasen einen Schmarrn rauslassen und verdiene dazu noch einen Haufen Geld.


Es ist ja heutzutage so furchtbar leicht sich selbständig zu machen..., wieso bin ich da noch nicht draufgekommen.
Mein Exchef ist sicher sehr geschäftstüchtig und meinetwegen auch fleissig, aber wenn er nicht schon einen funktionierenden Betrieb von seinem Vater hätte übernehmen können, wäre er heute nicht so weit. Versteh mich nicht falsch, ich gönns ihm - solange er seiner sozialen Verantwortung gerecht wird- was meiner Meinung nach nicht der Fall ist.

Das mit der sozialen Verantwortung ist ein wenig schwierig. Die meisten sehen diese eher bei anderen, weil selbst hat man ja nicht so viel. Dein Ex-Arbeitgeber ist wahrscheinlich auch der Meinung, dass er eigentlich zu wenig verdient. Irgend ein hungernder Afrikaner ist wahrscheinlich der Meinung Du oder wir könnten unserer sozialen Verantwortung nachkommen und ihm ein wenig abgeben.



Wo habe ich geschrieben, dass ich ein Problem damit habe während der Semesterferien zu arbeiten?

"Wenn ich nicht in den Semesterferien bei BMW am Band stehen würde und nicht von meinen Eltern unterstützt würde (Ich helfe ihnen aber auch aufm Hof), dann könnte ich einpacken."



Auch wenn ich die Zeit fürs Studium nutzen könnte, verdiene ich mir gerne etwas dazu. Der Nachteil ist halt, Studierende aus "besseren Kreisen" fahren in dem Zeitraum in den Urlaub und/oder lernen und sind dadurch besser erholt und vorbereitet.

Kein Staat dieser Welt kann dies leisten, dass jeder gleich viel Geld zur Verfügung hat (unabhängig davon, ob dies überhaupt erstrebenswert ist). Dies hat nicht einmal die DDR geschafft.



Die Studiengebühren wurden mit der satten CSU Mehrheit beschlossen, die anderen Parteien waren meiner Erinnerung nach nicht dafür. Der CSU gings meiner Meinung nach auch darum Konkurrenz in Form von studierenden Arbeiterkindern von der eigenen "Kaste" wegzuhalten.

Es ist richtig, dass die CSU eine Mehrheit hat. "Konkurrenz in Form von studierenden Arbeiterkindern von der eigenen "Kaste" wegzuhalten" ist Unsinn. Wenn die CSU Klientelpolitik betreiben würde hätte diese keine Mehrheit. Arbeiter sind eine der wichtigsten Wählergruppen der CSU und die Mehrheit der Arbeiter hatte bei der letzten Landtagswahl CSU gewählt.



Die Studiengebühren haben sicher in gewisser Hinsicht auch Vorteile, aber sie sind sozial einfach unglaublich ungerecht. Die Sprösslinge aus reichen Familien tangieren sie ja nicht, sie halten aber gleichzeitig Kinder aus Arbeiter- oder auch Bauernfamilien vom Studieren ab, und die die trotzdem studieren haben am Ende einen Berg an Schulden.

Das Kinder aus ärmeren Familien ggf. vom Studium abgehalten werden sehe ich auch als Problem. Um dies zumindest zum Teil zu verbessern wäre ich dafür Stipendien für gute Studenten einzuführen.



Die Staatsverschuldung ausgerechnet dadurch vermindern zu wollen, dass man an der Bildung spart ist purer Blödsinn. Jeder halbwegs vernünftige Volkswirt wird dir sagen, dass für die Entwicklung einer Volkswirtschaft (und dadurch auch für einen gesunden Staatshaushalt, der aber sowieso nicht mehr zu erreichen ist) die Bereitstellung von höherer Bildung für die breite Masse das absolut wichtigste ist.

Es geht nicht um Einsparungen bei der Bildung. Die Bildung war der einzige Bereicht, der von der Sparpolitik ausgenommen wurde. Vielmehr reichten auch Mehrausgaben bei der Bildung nicht aus um die Finanzprobleme der Hochschulen zu beheben, bzw. den wünschenswerten und vielleicht auch notwendigen Ausbau der Hochschulen zu finanzieren. Dies ist ein Grund auch die Studenten an den Kosten zu beteiligen.


Der Handwerker hat aber auch schon ein paar Jahre verdient und muss deshalb im Normalfall für den Meisterbrief keine Schulden machen.

Hast Du nicht oben geschrieben, dass der Chef nach der Ausbildung nur einen Hungerlohn zahlen wollte. (Oder handelt es sich nicht um eine handwerkliche Ausbildung?) Jedenfalls verdienen die Handwerker auch alle so rosig.
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Beitragvon Oberlandrat » Mi Mai 14, 2008 23:42

Hallo Brainfart,

eigentlich sollte man Deinen Beitrag ignorieren. Wer andere, die eine andere Meinung vertreten persönlich beleidigt ("Vollpfosten, Stück Brot, geistiger Dünnpfiff") hat sich eigentlich selbst disqualifiziert. Ich will aber trotzdem noch ein paar Anmerkungen machen. Vielleicht lernst Du ja noch die Grundregeln eines normalen menschlichen Umgangs.


brainfart hat geschrieben:Nett, was ihr Populisten da wieder von euch gebt.

> ich verstehe nicht, warum Du Dich nicht in der selben Branche wie den
> früherer Arbeigeber selbständig machst.

Vermutlich weil er gerade studiert und beides gleichzeitig schlecht geht. Sollte auch dir einleuchten. Oder würdest du das selbe auch zum Lehrling sagen? Mecker nicht rum, Stift, mach dich halt nebenher selbständig?!


Wenn er tatsächlich selbst der Meinung wäre, dass ein Selbständiger unberechtigter Weise zu viel Geld verdient, wäre es ja geradezu dumm, zu studieren anstatt sich nach der Ausbildung auch selbständig zu machen.

> Was ist so schlimm dran, wenn ein Student während seiner Semeserferien
> arbeitet (kann sowieso kein Mensch erklären, wieso die Semesterferien so
> lang sein müssen).

Erstens sind das keine Semesterferien, sondern Vorlesungsfreie Zeit. Das heißt noch lange nicht, daß da absolut nix läuft. Ich hab in Semesterferien so gut wie immer irgendwelche Praktikas und Prüfungen gehabt oder ebengearbeitet. Von ewig lang Urlaub war da nix zu spüren.

Ich habe den Begriff "Semesterferien" verwendet, weil dieser mehr verbreitet ist. Auch phil lazio als Student hat von "Semesterferien" geschrieben. Mir ist durchaus bekannt, dass nicht alle Studenten die komplette vorlesungsfreie Zeit auf der faulen Haut liegen und ich habe sowas auch nicht behauptet. Allerdings haben die Studenten, mit denen ich mich über die Dauer der vorlesungsfreien Zeit unterhalten habe zumindest größtenteils auch die Meinung vertreten, dass diese auch kürzer sein könnte.



> Ich habe bereits als 14-jähriger Schüler Ferienarbeit geleistet und das
> hat mir sicherlich nicht geschadet.

Was das jetzt mit Studium zu tun haben soll versteh ich gerade nicht, aber du wirst es uns sicher erklären können. Vermutlich ist das der Grund für deinen geistigen Dünnpfiff, die Vorurteile über das faule Studentenpack und so, gell. 14-jährige gehen normalerweise noch nicht studieren.

Woraus Du folgerst, ich hätte Vorurteile über das "faule Studentenpack", ist mir schleierhaft. Ich habe lediglich zur empörten Ausführung von phil, er müsse in den Semesterferien arbeiten, damit er sich sein Studium leisten könne angemerkt, dass ich es nicht schlimm finde, wenn ein Student in den Semsterferien arbeitet. Auch Schüler (nicht nur ich) arbeiten in den Ferien, obwohl sie noch jünger sind als Studenten.

> Ich kannte einige "Bummelstudenten", die das Studium nicht ernsthaft
> betrieben haben, aber enorme Resourcen verschwendet haben.

Dann erklär uns doch mal, welche kostbaren Ressourcen die verschwenden außer ihrer eigenen Zeit. Krankenkasse müssen sie selbst zahlen, Studiengebühren und Semesterbeiträge zahlen sie auch, Bafög muß zurückgezahlt werden und gibts eh nur kurz. An der Uni verursachen sie keine zusätzlichen Kosten, wenn sie nicht hingehen und nur auf dem Papier studieren.
Also, was für enorme Ressourcen sind das denn?

Ihre eigene Zeit wäre bereits eine Resource, diese habe ich aber nicht gemeint. Die Krankenkassenbeiträge der Studenten sind wohl eher nicht kostendeckend. Studiengebühren gab es noch nicht (ich habe auch kannte = Vergangenheit geschreiben). Ich weiß nicht, wie Du Dein Studium betreibst, wenn Du der Meinung bist, dass dabei keinerlei Ressourcen beansprucht werden.


> Zwar hat es Bayern endlich geschafft, dass nicht weiter die
> Staatsverschuldung erhöht wird (dies hat die "schwarze Mafia" trotz
> zahlreicher Widerstände besser geschafft als irgend eine andere
> Staatsregierung in Deutschland oder als die Bundesregierung), es gibt
> aber immer noch einen Berg Schulden, der noch abzutragen ist und
> zwar hauptsächlich von uns Jüngeren (ich zähle mich mit meinen 34
> Jahren mal noch zu den Jüngeren).

Mit 34 hast Du die Ära Kohl ja voll und bewußt erlebt. Dafst mal recherchieren, wie sich die Staatsverschuldung während diesen 16 Jahren entwickelt hat, falls Du dich nicht dran erinnerst.

Kohl war Bundeskanzler und nicht bayerischer Ministerpräsident. Ich habe vom Freistaat Bayern geschrieben. Der Unterschied sollte Dir hoffentlich bekannt sein (Textverständnis ist wohl nicht Deine Stärke).

Was die Regierungszit von Helmut Kohl betrifft, war es soweit ich weiß so, dass in den ersten Jahren tatächlich ein Abbau der Staatsverschuldung erreicht wurde (wenn auch zu gering). Allerdings kam dann die deutsche Einheit. Diese hat sehr viel, vielleicht auch zu viel Geld gekostet.


> Niemand hält Dich auf, an einer Hochschule zu studieren, wo keine
> Studiengebühren erhoben werden

Falsch. Oftmals gibt es finanzielle oder mit dem Studiengang zusammenhängende Gründe, die es einem unmöglich machen, mal einfach so die Uni zu wechseln. Aber woher solltest Du das denn wissen, hast wahrscheinlich nie eine Uni von innen gesehen, oder? Lieber Studiengebühren blechen und noch zuhause wohnen können als z.B. in eine andere Stadt umzuziehen (und da dann auch bald Studiengebühren blechen müssen).
Auch wenns schwerfällt: mal eben so 1500-2000€ im Jahr extra aufzubringen fällt verdammt schwer, wenn man eben NICHT arbeiten gehen kann so wie man gerne will.

Ich habe eine Hochschule besucht, allerdings keine Universität. Da phil lazio geschrieben hat, er muss 220 Euro Miete bezahlen, habe ich einfach gefolgert, dass er nicht zu Hause wohnt. (Ist diese Folgerung Deier Meinung nach falsch?) Außerdem hat phil geschreiben, dass er pro Semester 500 € Studiengebühr bezahlen muss. Mit meinen geringen geistigen Fähigkeiten komme ich da auf einen Jahresbetrag von genau 1000 €.



Des weiteren möchte ich auch noch auf ein paar andere Fakten hinweisen, von denen du sicherlich keine Ahnung hast: in vielen Studiengängen ist man mehr oder weniger gezwungen, an der Uni zu arbeiten, oft OHNE Bezahlung. Auf dem Papier ist die Arbeitszeit zwar begrenzt, in Wirklichkeit wird allerdings erwartet, daß reichlich unbezahlte Überstunden gemacht werden.
Jedes weitere Beschäftigungsverhältnis ist ebenfalls der Universität zu melden. Werden die maximal zulässigen Wochenarbeitsstunden (die auf dem Papier, nicht die tatsächlichen) überschritten, droht die Zwangsexmatrikulation. In andere Worten, man wird von der Uni geschmissen. Wenn ich also einen Job mit offiziell 15 Wochenstunden an der Uni übernehme, dann darf ich noch weitere 5 Stunden pro Woche arbeiten. Wenns mehr sind, drohe ich von der Uni zu fliegen. Wo bitteschön kriegt man einen Job mit 5 Wochenstunden her, der dann nicht mit dem Studium zeitlich kollidiert? Den Job an der Uni ablehnen kann man auch nicht unbedingt, denn da hat man die Möglichkeit, in dem Bereich zu arbeiten, in dem man später mal seine Diplomarbeit etc. ableistet, bei den Personen, die einem später dann in der Prüfung gegenübersitzen. Man sammelt Erfahrungen, die sich gut im Lebenslauf lesen. Kann ein paar wissenschaftliche Veröffentlichungen machen, ohne die es schwierig wird, später mal eine gescheite Abschlußarbeit zu schreiben.
Du willst keine Überstunden leisten und Freitags um 4 nach Hause gehen, kommst am Samstag (und teilweise auch mal Sonntag) auch nicht? Fein, da ist die Tür, es warten genug andere darauf, den Job zu übernehmen.

Die Bezahlung für solche sogenannten HiWi-Jobs an der Uni wurde übrigens seit 1991 nicht einmal erhöht, trotz jährlicher Inflation, trotz Euroeinführung, trotz drei- oder viermaliger Mehrwertsteuererhöhung, trotz gestiegener Lebenshaltungskosten und Abgabenlast und gesunkenenr Kaufkraft auch für Studenten. Weißt du eigentlich, wie sich die (Energie-) Preise in dem Zeitraum entwickelt haben?
IM GEGENTEIL: die wöchentliche Arbeitszeit wurde vor ca. 3 Jahren um etwa 10% angehoben, OHNE Anpassung der Löhne. Mit anderen Worten, um heute genau den selben Geldbetrag wie 1991 zu verdienen, mußt du 2 Stunden länger arbeiten als 1991. Der reale Stundenlohn wurde dadurch um fast 1€ gesenkt. Und selbst so ein ************* wie du sollte begreifen, daß einem 15 Mark 80 (? der ungefähre Stundenlohn 1991) sehr viel mehr gekauft hat wie heutzutage 7,40€ (der aktuelle Stundenlohn).
In einigen Studiengängen liegt die Regelstudienzeit verdammt nah am Limit zu Langzeitstudiengebühren. Das bedeutet dann, du arbeitest nur noch, um die Scheiß Gebühren und Krankenkasse zahlen zu können und kommst gar nicht mehr richtig zum studieren. Während meines Studiums war ich in vielen Semestern von morgens um 8 bis abends um 8 an der Uni. Wann bitteschön soll man da noch arbeiten gehen? Zwischendurch in der Mittagspause? Oder Montags von 10-13 Uhr und Donnerstags von 9-11 und 14-15:30, wenn mal gerade Leerlauf ist? Wo findet man solche Jobs? Dann müssen noch Prüfungen abgelegt und schriftliche Hausarbeiten angefertigt werden, am Wochenende ist also auch Essig. So ein Semester geht dann an die Ersparnisse, wenn denn welche da sind.

15 Wochenstunden * 4,33 Wochen/Monat * 7,4 € = 481,00 € pro Monat
Hinzu kommt das Kindergeld und die Möglichkeit in der vorlesungsfreien Zeit zu arbeiten. Dies ist sicherlich nicht viel Geld, aber es gibt mehr Menschen, die von solchen Beträgen leben müssen (ich selbst auch mal für eine gewisse Zeit)



Nur mal zum Vergleich: unser Bundestag hat sich eben die Löhne um 17% in 2 Jahren erhöht. Aber über das faule Studentenpack lästert es sich ja viel besser.

Wo bitte habe ich über Studenten gelästert, diese als faul bezeichnet oder den Begriff "Studentenpack" (würde mir nie einfallen) verwendet?



Hey, aber was interessieren einen Fakten, wenn man sich schon eine Meinung gebildet hat, nicht wahr?

Mich interessieren Fakten. Welche Fakten habe ich ignoriert?



Damit sich keiner ungerecht behandelt fühlt: Vollpfosten, Stück Brot.
So, alles gesagt fürs Erste...

siehe Eingangssatz
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Beitragvon brainfart » Do Mai 15, 2008 8:22

> Wer andere, die eine andere Meinung vertreten persönlich beleidigt
> ("Vollpfosten, Stück Brot, geistiger Dünnpfiff")

Vollpfosten und Stück Brot waren eigentlich gar nicht für Dich bestimmt, die waren für einen anderen Jammerlappen, aber jetzt wo du es sagst... paßt scho.

> hat sich eigentlich selbst disqualifiziert.

Wer so einen Mist wie du erzählt eigentlich auch.

Außerdem: lern mal richtiges Zitieren, das kann ja kein Mensch lesen!
Brain, du bist echt... wäh, lol.
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Solange Du Menschen, Schweine und Kühe nicht unterscheiden kannst, halt Dich einfach raus.
[SHierling]

Dem ham`s wirklich ins Hirn geschissn. Der heißt nicht nur so...
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Beitragvon hans g » Do Mai 15, 2008 8:28

man,komm mal wieder auf´n teppich runter,sonst stösst de dir noch richtig die birne und die dünne höhenluft ist auf dauer auch nicht gut,brainfart :!:
hans g
 
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Beitragvon brainfart » Do Mai 15, 2008 9:33

Ja, verdammt einsam hier oben :P
Brain, du bist echt... wäh, lol.
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Beitragvon hans g » Do Mai 15, 2008 10:00

brainfart hat geschrieben:Ja, verdammt einsam hier oben :P

........und ausserdem lass den blöden käfer mal anders rum laufen--das nervt schon :lol:
hans g
 
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Re:

Beitragvon filou » Mi Jan 08, 2014 21:58

Bauer Harms hat geschrieben:@Filou und Reinhold: Mir kommen die Tränen, ich werde mit der Sammelbüchse durchs Landziehen und für verarmte PV und WK - Anlagen Betreiber sammeln :cry:

Reini


Tja so wars 2008...
Mußte in 2009 und 2010 leider noch Dächer für die PV hinzu pachten weil die eigenen zu klein sind.Teilweise haben wir die Dächer sogar noch saniert.
Habe mir die Anlagen mit Software aus dem Internet selber zusammen gestellt...Markenqualität "günstig"eingekauft und mir eine Firma gesucht die nur aufgebaut hat.
Meine einzige Sicherheit ist eine erstrangige Eintragung im Grundbuch des Dachgebers und ein selbstentwickelter Dachnutzungsvertrag.
Hätte übrigens jeder auch Nichtlandwirt so machen können.Die Banken geben bzw.gaben Geld genug :!:
Es läuft gut und dank EEG und vieler Investoren kostet der Solarstrom vom eigenem Dach heute nur noch 14 Cent/kwh :!:

Leider ist der PV Dachpachtzug heute nun abgefahren.Die Förderung hat ihren Zweck erfüllt und ich geh weiter im Schweinestall arbeiten :wink:
Die besten Immobilien sind mittlerweile auch verkauft bzw.gekauft....bin gespannt was als nächstes kommt außer Windkraftaktien :mrgreen: Wenn man hört und liest das schon vor 2 Jahren überall neue Windkraftvorranggebiete ausgewiesen werden sollen,dann ist es doch klar wer davon profitiert oder?
Leute das Leben ist bunt geht mit offen Augen und Ohren durch die Welt..werdet aktiv...
Vor kurzem habe ich gebrauchte Autoreifen versteigert :oops: habe gedacht wer kauft denn so was :oops: es war ein "Bauernsohn"ca.30 Jahre der sich mit einem Cateringservice für Fertigmahlzeiten selbständig gemacht hat :o Er hat mittlerweile 8 Autos zum ausliefern.Die Reifen der Wagen zieht er selber mit einer gebraucht gekauften Maschiene auf. 8) (So viel zum Thema selber die Hände schmutzig machen)Damit das Essen übrigens besser schmeckt und es nicht so lange warm gehalten werden muß,hat er eine Vorrichtung im Auto entwickelt mit der er kurz vor dem Ausliefern jedes Essen einzeln erhitzen kann...
Gruß
filou
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