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Nettogeldvermögen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Beitragvon hans g » Mi Mai 07, 2008 15:37

filou hat geschrieben:Hallo Reini,
wer Studiert hat verdient meistens mindestens 600€ mehr pro Monat ,bekommt später eine angemessene Altersversorgung,hat relativ viel Freizeit und Urlaub und arbeitet sich auch nicht körperlich "kaput".

damit meinst du wahrscheinlich die lehrer-----aber wer sonst studiert hat,bekommt nicht automatisch mehr geld,sondern er muss überdurschnittlich leisten,dann schon,aber mehr als 600 :!:
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Beitragvon columella » Mi Mai 07, 2008 15:45

filou hat geschrieben:wer Studiert hat verdient meistens mindestens 600€ mehr pro Monat

WArum auch nicht hat er doch auch 10 Jahre weniger Zeit Geld zu verdienen? Und dem fehlen ja logischerweise die letzten 10 Jahre. So und dann kommt das schon hin mit 600e mehr im Monat um die 10 JAhre auszugleichen die der andere länger arbeiten durfte. Oder ist da ein Gedankenfehler drin?
Marx hat geschrieben:Schade finde ich mal wieder, wie der Kommunismus (den es nie gab, nur auf dem Papier) und der Nationalsozialismus (den es sehr wohl gab) miteinander verknüpft und in einen Zusammenhang gebracht werden, zum xten mal.
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Beitragvon Komatsu » Mi Mai 07, 2008 15:57

columella hat geschrieben:
filou hat geschrieben:wer Studiert hat verdient meistens mindestens 600€ mehr pro Monat

WArum auch nicht hat er doch auch 10 Jahre weniger Zeit Geld zu verdienen? Und dem fehlen ja logischerweise die letzten 10 Jahre. So und dann kommt das schon hin mit 600e mehr im Monat um die 10 JAhre auszugleichen die der andere länger arbeiten durfte. Oder ist da ein Gedankenfehler drin?


Der Gedankenfehler liegt darin, daß ihr eben genau die 10 Jahre auf Kosten anderer gelebt habt.
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Beitragvon columella » Mi Mai 07, 2008 16:00

ihc833 hat geschrieben:
columella hat geschrieben:
filou hat geschrieben:wer Studiert hat verdient meistens mindestens 600€ mehr pro Monat

WArum auch nicht hat er doch auch 10 Jahre weniger Zeit Geld zu verdienen? Und dem fehlen ja logischerweise die letzten 10 Jahre. So und dann kommt das schon hin mit 600e mehr im Monat um die 10 JAhre auszugleichen die der andere länger arbeiten durfte. Oder ist da ein Gedankenfehler drin?


Der Gedankenfehler liegt darin, daß ihr eben genau die 10 Jahre auf Kosten anderer gelebt habt.

Hast vollkommen recht! :wink:
Marx hat geschrieben:Schade finde ich mal wieder, wie der Kommunismus (den es nie gab, nur auf dem Papier) und der Nationalsozialismus (den es sehr wohl gab) miteinander verknüpft und in einen Zusammenhang gebracht werden, zum xten mal.
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Beitragvon euro » Mi Mai 07, 2008 16:05

Schon komisch dass jeder EU-Staat über Mangel an gut ausgebildeten Akademikern klagt. Liegt wohl daran dass diese der Wirtschaft nix bringen und dem "schwer Steuern zahlenden" Arbeiter- und Keinbeamtenproletariat "auf der Tasche liegen". :roll:

GEHTS NOCH ?
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Beitragvon Komatsu » Mi Mai 07, 2008 20:31

Zitat Spiegel - Online

SAP-MITGRÜNDER DIETMAR HOPP
50 Euro Trinkgeld für die Klofrau

SAP-Mitgründer Dietmar Hopp fährt mit Spendierhosen durch die Lande: Die Klofrau an der Autobahnraststätte bekomme von ihm immer einen 20- oder 50-Euro-Schein, sagte er in einem Interview. Seine Großzügigkeit hat einen besonderen Grund.

München - Trinkgeld hat einen außergewöhnlichen Stellenwert im Leben des 68-jährigen SAP-Mitgründers: "Manche sagen mir auch, dass ich bescheuert bin, soviel zu geben. Aber hier geht es um Menschenwürde", sagte Hopp "Bunte". Hinterher ärgere er sich dann sogar, dass er nicht mehr als 20 oder 50 Euro spendiert habe. "Das sind Menschen in Not, die dort sitzen."

Schon mit 20 Jahren habe er Millionär werden wollen - und bereits als Kind mehr Geld gehabt als alle anderen, "ohne es zu klauen". Er habe bei Bauern gearbeitet, Kohlesäcke in Keller getragen oder Schnecken gesammelt.


Hopp gilt als einer der reichsten Deutschen. Sein Vermögen wird auf mehr als sechs Milliarden Euro geschätzt. Er ist Mitgründer des Software-Unternehmens SAP AG, dessen Vorstandsvorsitzender er von 1988 bis 1998 war. Danach war er bis 2003 Vorsitzender des Aufsichtsrats und bis Mai 2005 dort einfaches Mitglied.
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Beitragvon bona terra » Mi Mai 07, 2008 20:33

[quote="euro"]Schon komisch dass jeder EU-Staat über Mangel an gut ausgebildeten Akademikern klagt. Liegt wohl daran dass diese der Wirtschaft nix bringen und dem "schwer Steuern zahlenden" Arbeiter- und Kleinbeamtenproletariat "auf der Tasche liegen". :roll:

GEHTS NOCH ?[/quote]

Volle Zustimmung, Euro! Leider hab auch ich mein meiner Jugend aus dem Elternhaus immer diese dummen Sprüche über die "depperten Studierten" hören müssen. Es dauert in der Regel lange, bis man dann begreift, daß das Recht auf Bildung eigentlich ein Privileg ist, welches wir unseren Kindern angedeihen lassen können, bzw. wenns irgendwie geht, müssen. Und Bildung ist eigentlich das einzige Gut, das ihnen niemand mehr nehmen kann, es sei den man nimmt ihnen gleich das (Recht zu) Leben.

Mit einer entsprechenden Ausbildung, besser Studium, gibt doch jeder Arbeitnehmer dem Staat durch einen höheren Verdienst auch wieder viel zurück: An Steuern, vor allem aber im weitesten Sinne in Form von Bruttosozialprodukt, und sein Einkommen bringt jeder ja auch wieder irgendwie unter die Leute. Davon profitieren dann auch wieder die geistig unterprivilegierten.

Und eine fehlende geistige Oberschicht ist ein riesen Defezit für jedes Staatsgebilde. Siehe Massaker von Kattyn, wo die Russen einen Großteil der polnischen Elite beseitigten. Ein Schaden, den die polnische Volkswirtschaft bis heute noch nicht ausgleichen konnte.

Neid und Mißgunst auf die "Studierten" bringt keinen weiter. Besser ist auf jeden Fall das Bestreben, zu diesen zu gehören. Und wenn wir es, wie in meinem Fall selber nicht mehr schaffen können, sollten wir doch versuchen, unsere Nachkommen zu motivieren und soweit wie möglich in jeder Hinsicht zu unterstützen um dieses Ziel zu erreichen!
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Beitragvon hans g » Mi Mai 07, 2008 20:42

wenn herr hopp sein geld konservativ angelegt hat,dann bekommt er bei 5% zinsen 30000000 € abzüglich 50% steuern,bleiben immer noch 15000000€ :!:
kann er ein ordentliches trinkgeld geben.
aber ich weiss,dass er sein geld lukrativer anlegt :!:
hans g
 
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Beitragvon Komatsu » Mi Mai 07, 2008 20:54

Ne Hans die Quintessenz war wohl das Herr Hopp und Herr Ackermann sich beide als Teenager ihr Geld beim Bauern verdient haben. Was wiederum belegt, daß wenn man was erreichen will dies bereits Leistungsbereitschaft vorraussetzt.


Heute bekommen es die Kids ja anders gelernt, arbeiten ist verpönt !
Komatsu
 
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Beitragvon hans g » Mi Mai 07, 2008 21:24

ihc833 hat geschrieben:

Heute bekommen es die Kids ja anders gelernt, arbeiten ist verpönt !

meine tochter hatte bestimmte aufgaben zu machen und auch immer lohn bekommen,wenn sie im ferkelstall geholfen hat und sie musste selbst ihre stunden nachweisen.
als sie 18 war,hab ich sie an die tankstelle vermittelt und sie musste morgens um halbsechs anfangen----min. 30% der aushilfsjugendlichen fielen da schon durch.
bei den paar kindern in den familien heutzutage ist es ja kein wunder,dass die nix mehr machen müssen,die kriegens ja von allen seiten zugesteckt.
hans g
 
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Beitragvon hans g » Do Mai 08, 2008 8:15

schimmel hat geschrieben:Reinhold schon komisch deine Einstellung. Meine Eltern haben vier Söhne, zwei konnten studieren. Aufgrund der Einkommenssituation konnten wir BAFÖG beziehen, was natürlich unter den Studenten argwöhnisch betrachtet wurde, weil ja die reichen Bauern schon von den Subventionen lebten, die ihre Eltern mühsam aufbringen mussten. Dieses Darlehn haben wir zurückbezahlt. Da ich zu den 30% Besten des Jahrganges gehörte und der Betrag auf einen Schlag zurückbezahlt wurde, wurde mir 50% erlassen.
Jetzt wo ich als "Studierter" rumlaufe wird mir vorgehalten auf Kosten der Gesellschaft gelebt zu haben, und Privilegien zu haben, ich glaub es nicht.
Nur weiter so, im Kampf der arbeitenden Klasse gegen die Intelligenzia, dann sind wir bald wieder im Mittelalter.


Reini

wir sind 10 geschwister,7 haben studiert,alle mit BAFÖG,aber irgendwas vorgehalten wurde uns nie,im gegenteil :!:
hans g
 
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Beitragvon Obelix » Do Mai 08, 2008 10:00

ihc833 hat geschrieben: ... das Herr Hopp und Herr ... sich beide als Teenager ihr Geld beim Bauern verdient haben. Was wiederum belegt, daß wenn man was erreichen will dies bereits Leistungsbereitschaft vorraussetzt ...


Hallo,

Leistungsbereitschaft ist ein wichtiger Punkt, aber nicht das entscheidende. Leistungsbereit sind sehr viele.

Den Erfolg macht aus, dass sich die Leistungsbereitschaft lohnen muß. Das ist ein Kreislauf: Leistung > Ertrag > Motivation > mehr Leistung > mehr Ertrag > mehr Motivation > usw. Dies vorteilhafte Spirale funktioniert allerdings nur bei sehr wenigen.

Den Meisten entgleitet die Spirale irgendwann in: Leistung > wenig Ertrag > Reaktion: mehr Leistung > immer noch wenig oder noch weniger Ertrag > Reaktion: noch mehr Leistung > keine Änderung beim Ertrag > Frustration/Depression > Leistung bricht ein > Ertrag bricht ein > verharren auf diesem Niveau. Ich will nicht wissen, wie viele so heutzutage festsitzen und Ihre Unzufriedenheit durch übermäßige Internetnutzung kompensieren?

Das wichtige ist, dass sich Leistung lohnen muß. Leider ist das derzeit in den unteren/mittleren Einkommen nicht mehr erkennbar, da hier die Belastung von Familien viel zu hoch ist und ein "normaler" Verdienst (Arbeiter 40 Std.-Woche) nicht mehr ausreicht, deutlich über Sozialhilfeniveau zu liegen.

Grüße
Obelix
Zuletzt geändert von Obelix am Do Mai 08, 2008 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Gast » Do Mai 08, 2008 10:10

Heutzutage gibts doch eh nur noch 6,7 Semester lang Bafög, wenn du in den ersten vier Semestern ein bisserl schluderst gibts gar nix mehr. Ich krieg zum Beispiel 400 Euro im Monat, davon gehen 220 Euro für die Miete im Studentenwohnheim ab und 60 Euro für die Kranken- und Pflegeversicherung. Dann komme ich auch noch aus Bayern, wo die schwarze Mafia die Studiengebühren von 500 Euro pro Semester eingeführt hat. Wenn ich nicht in den Semesterferien bei BMW am Band stehen würde und nicht von meinen Eltern unterstützt würde (Ich helfe ihnen aber auch aufm Hof), dann könnte ich einpacken. Dann müsste ich entweder mein Leben lang aufs Landwirtschaftsamt rennen und irgenwelchen Beamten in den Arsch kriechen um die Beihilfen zu kriegen oder ich müsste mir (noch schlimmer) für dieses Aas von Chef jeden Tag den Arsch aufreissen für einen Hungerlohn und dabei zuschauen, wie der Penner jedes Jahr 2 neue Mietshäuser baut und in Saus und Braus lebt. Aber sich als Student anhören zu müssen auf Kosten der Allgemeinheit zu leben (noch dazu von Bauern) entbehrt nicht einer gewissen Ironie...
Gast
 
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Beitragvon filou » Do Mai 08, 2008 12:20

Wer studieren kann sollte dieses auf jeden Fall tun! :!: Nur viele bekommen nur auf Grund ihres Studiums einen gut bezahlten Beruf und nicht auf Grund ihrer tatsächlichen Leistung, die sie über Jahre hinweg Tag für Tag erbringen müßten,um das hohe Gehalt auch zu rechtfertigen.

Was unserem Land fehlt sind nicht gebildete Leute die anschließend irgendwelche Posten besetzen,sondern gebildete,praxisorientierte,innovative und risikobereite UNTERNEHMER! Diese verdienen nämlich sofort weniger Geld sobald sie weniger leisten.

Aber leider sind Intelligens und deren "Umsetzungsfähigkeit"in Praxisnahe,nutzbringende Leistung eine höchst seltene Kombination :wink:
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Beitragvon micrometer » Do Mai 08, 2008 12:32

....Studiengebühren von 500 Euro pro Semester ....
Wenn jemand über die Handwerkskammer eine Meisterausbildung absolviert, so ist das für alle "selbstverständlich", das es 5000-8000€ kostet. Das muß der Teilnehmer aber selbst bezahlen. Da wird auch nicht rumgeweint. Nur bei den Studenten geht scheinbar das Abendland zu Grunde, wenn das Studium was kostet. Fragt mal nach wie hoch die Abbrecherquote bei den Meisterschülern liegt. Die überlegen sich das 2x, ob die einfach alles hinschmeißen, denn es hat ja deren eigenes Geld gekostet! Übrigens bei der HWK kostet auch jede Prüfung u. Nachprüfung extra. Also bitte alles nicht so verbissen sehen. Andere müssen auch für ihr Vorwärtskommen zahlen.
Im allgemeinen kann man ja sagen, wer nirgendwo der Allgemeinheit irgendwie zur "last fällt" der trete bitte vor. Jeder nimmt irgendwo Leistungen der Gesellschaft gratis entgegen, ich auch. Da das alles in Verordnungen u. Gesetzen steht, ist das sicher auch rechtens. Der eine bekommt mehr der ander weniger, ist halt so.

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