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Nettogeldvermögen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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116 Beiträge • Seite 1 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 8
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Beitragvon Komatsu » Fr Mai 02, 2008 10:40

Rentner und Beamte ........ sitzen auf der Kohle. Vielarbeiter die keine Zeit haben das Geld auszugeben. Gutverdienende Singles ......
Komatsu
 
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Beitragvon Komatsu » Fr Mai 02, 2008 11:27

Die Wirtschaft brummt, die Leute haben alles, die Leute sind geizig, die Leute sparen fürs Alter, die fahren weniger Auto - dann halten die Autos länger.

Also ich komme bei kleinere bauern die haben mal so locker 300 - 400 Tsd. auf der Kante.

Der Hammer war ein Betrieb 30 ha vollarrondiert, nie Pacht bezahlt, 25 Kühe und Nachzucht, 25 Mietwohnungen und 500 qm Laden, 1,5 Mill auf der Kante, nie was geerbt oder Baugelände etc., einfach nur clever investiert. Die Leute waren nicht kaputt gearbeitet und es ist alles im Schuß gewesen.

Das Gegenstück dazu : Ein guter mehr als 100 kuh bauer, der hatte nur 120.000 € und noch 300.000 kg Quote.

Beide Höfe haben aufgegeben.
Komatsu
 
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Beitragvon MF-133 » Fr Mai 02, 2008 11:57

Diese ganzen Durchschnittsangaben sind völlig nutzlos:
Es gibt ein krasses Arm-Reich-Gefälle. 100 Millionäre und 900 Habenichste
haben durchschnittlich 100 000 Euro aufm Konto... MFG
MF-133
 
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Beitragvon Komatsu » Fr Mai 02, 2008 12:21

Das Auslands-bar-vermögen der Deutschen sollte man nicht vergessen.

Aber es gibt halt Leute die sind sparsam, clever, fleißig und wollen eben nicht ihrem nachbarn gefallen oder enorm wichtig sein.
Komatsu
 
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Beitragvon hans g » Fr Mai 02, 2008 13:10

schimmel hat geschrieben:Reinhold, deine genannten Attribute treffen auf mich doch auch zu :( ich hab aber kein solches Vermögen. Was mache ich falsch?

Reini

ich habe dein vermögen---gebe aber nix ab :!:
war deine frau nicht lehrerin :?:
hans g
 
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Beitragvon hans g » Fr Mai 02, 2008 14:51

schimmel hat geschrieben:Richtig Hans, aber mit unterdurchschnittlichem Einkommen. Wir besitzen kein Barvermögen lediglich Haus und Hof. Wie kommt ein Beamter denn an ein Vermögen, sags mir bitte, bitte.

Reini

die beamten,die ich kenne,haben keine geldsorgen,aber dich persönlich kenne ich nicht und kann deshalb nix dazu sagen.
man kann vermögend werden,wenn man einfach weniger ausgibt,als man einnimmt und das natürlich jahre-oder jahrzehntelang.
ein gleichaltriger bekannter von mir hat seit 1972(!)die mischmaschine als hauptarbeitsgerät auf dem hof stehen und ist auch sonst fleissig und sparsam(frau ist lehrerin)--wer so leben will,ok,ist seine persönliche sache.
hans g
 
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Beitragvon Keschicher » Fr Mai 02, 2008 15:28

Durchschnitt schön und gut.
Ein ordentlicher Median wäre hier sinnvoller.
Wenn ich zusammen mit Michael Schumacher im Haus wohnen würde, hätten wir 2005 im Durchschnitt vermutlich 75 Mio € verdient.
... wobei, nicht dass ich jetzt Schumi arm mache :oops:
Das gleiche regt mich auch oft in landw. Versuchen auf.
Wie oft muss ich in meinem landw. Wochenblatt über Mittelwerte aus 3 (!!!) Standorten meine Sorten/ Mittel wählen ?!?!?!
Positives Beispiel: Neulich wurden die Monsanto BT Mais Sorten auf Zünsler Befall getestet und ... oh Wunder ein fairer Median wurde den normalen Sorten gegenüber gestellt.
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Beitragvon Kaninchen » Fr Mai 02, 2008 15:39

Ich mach als Beamtin wohl auch was falsch, denn ich hab auch kein Vermögen und in 2007 noch 950 Euro weniger als im Vorjahr verdient, dafür "dien" ich aber immer mehr Stunden. :?
Grüßle,
Birgit
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Beitragvon hans g » Fr Mai 02, 2008 18:31

Kaninchen hat geschrieben:Ich mach als Beamtin wohl auch was falsch, denn ich hab auch kein Vermögen und in 2007 noch 950 Euro weniger als im Vorjahr verdient, dafür "dien" ich aber immer mehr Stunden. :?

es ist nie zu spät,fang doch was neues an,dann kannste noch zu was kommen :!:
hans g
 
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Beitragvon meyer wie mueller » Fr Mai 02, 2008 19:29

Hallo

es gibt Leute, die müssen arbeiten. Die haben keine Zeit, um Geld zu verdienen.

Abgesehen von den etwas albernen Spruch, der aber durch Übertreibung verdeutlicht: Mit einem Mittelwert kann man alles oder nichts beweisen.

Genauso könnte man das Vermögen von Kaiser Bokassa mit dem seiner Untertanen verrechnen und einen Mittelwert daraus bilden. Das Ergebnis wäre, dass in diesem Land niemand hungern muss.

Wenn man das duchschnittliche Einkommen in einem Ölstaat berechnet, sind alle imn Ergebnis fürcherlich reich. Dass aber die Fremdarbeiter zu einem Hungerlohn dort ein Sklavendasein führen, kann man aus dem Mittelwert nicht ablesen.

So werden die Leute eben mit Mittelwerten verdummt.

Gruß
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Beitragvon Kaninchen » Fr Mai 02, 2008 19:58

hans g hat geschrieben:
Kaninchen hat geschrieben:Ich mach als Beamtin wohl auch was falsch, denn ich hab auch kein Vermögen und in 2007 noch 950 Euro weniger als im Vorjahr verdient, dafür "dien" ich aber immer mehr Stunden. :?

es ist nie zu spät,fang doch was neues an,dann kannste noch zu was kommen :!:


Hans, lieber gestern wie heute wäre ich da raus! Gern erinnern ich mich an Arbeit, die praxisbezogen, konkret und direkt war. :wink:
Grüßle,
Birgit
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Beitragvon hans g » Fr Mai 02, 2008 20:28

Kaninchen hat geschrieben:
Hans, lieber gestern wie heute wäre ich da raus! Gern erinnern ich mich an Arbeit, die praxisbezogen, konkret und direkt war. :wink:

klarer fall,tu dich mit einem bauern zusammen und dann haste alles,was du willst :!:
bei deiner beweglichkeit und deinem interesse(was ich hier so gelesen habe),bist du die ideale partnerin für einen landwirt :!:
hans g
 
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Beitragvon Tyler Durden » Sa Mai 03, 2008 7:10

Hallo,
Habe gerade eine dpa - Meldung gelesen in der es heißt, dass das durchschnittliche Nettogeldvermögen (?) der Deutschen um 4300,-€ auf 75800,-€gestiegen ist. Wer hat soviel Geld und wer hat meine 75000,- auf dem Konto?
Es geht dem Deutschen sehr schlecht und das auf einem sehr hohen Niveau oder träum ich? Oder ist das ein fake?


Vielleicht sollte man sich erstmal klarmachen was das Nettogeldvermögen überhaupt ist:
Dazu gehört nicht nur das (Bar-)Geld das man auf der hohen Kante hat, sondern auch alle Forderungen des privaten Sektors gegenüber den anderen Sektoren. Sprich Aktien, festverzinsliche Wertpapiere (der Unternehmenssektor verschuldet sich bei den privaten zwecks Investion), Versicherungseinlagen, Bausparkasse und sonstige Forderungen gegenüber den Sektoren Staat und Unternehmen. Bargeld macht hier den geringsten Teil aus. Sicht- und Termineinlagen gehören natürlich auch dazu, waren aber (wenn ich das noch richtig im Kopf habe) nie mehr als die Hälfte des Bruttovermögens der Privaten. Zieht man hier noch die Verbindlichkeiten ab die der Private Sektor gegenüber den anderen hat erhält man das Nettogeldvermögen des privaten Sektors.
Da isst dann auch kein Widerspruch zu der steigenden Privatverschuldung zu sehen di9e Schulden der anderen Sektoren gegenüber den privaten wachsen einfach nur schneller.
Das ist dann aber eher ein volkswirtschaftlicher
Indikator als ein Anhaltspunkt zum Vergleich ob mein Vermögen halbwegs normal ist. Beispiel: Wären nur der liebe Joe Ackermann und ich in unserer Volkswirtschaft hätte ich ein durchaus recht positives Nettovermögen, wäre auf dem Papier recht solvent und meine Schulden bei der Bafög-Kasse wären Peanuts.

Warum ist es angestiegen?
Sparquote in Deutschland ist in den letzten Jahren stark angestiegen. 2000 waren es noch knapp 8% und jetzt sinds ca. 11-12%.
Gründe dafür gabs genug. Umbau des Sozialen Systems, Unsicherheit bezüglich Job und Rente und und und. Aber der interessanteste ist der das die Amis sich verschulden wie bekloppt. Da die Geldvermögen der Welt per Definition gleich 0 ist (Volkswirtschaftliche Rechnungen in dem Bereich sind auch nix mehr als ne doppelte Buchführung) muss das Geld ja irgendwo herkommen. Somit kann der Rest der Welt nix anderes als mehr sparen.
Der Ami sieht das natürlich anders er denk sich Oh je der Rest der Welt spart wie bekloppt da bleibt mir garnix andres übrig als alles auf den Kopf zu hauen. (war ne nette Kontroverse bis zur Hypothekenkriese).

Ein weiterer Grund ist die Umschichtung der Vermögen der Privaten, es wird mehr im Bereich Wertpapiere gemacht was wenn man sich nicht ganz dumm anstellt höhere Rendite verspricht als die Sparkasse um die Ecke.

Also keine Angst haben wenn das eigene Nettovermögen nicht an den Schnitt rankommt

gruß Tyler
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Beitragvon hans g » Sa Mai 03, 2008 7:36

tyler,hättest du das nicht in zwei kurze sätze packen können---ich hab ne leseschwäche und dann immer diese langen ausführungen :!: :twisted:
hans g
 
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Beitragvon Tyler Durden » Sa Mai 03, 2008 7:56

Hallo,

klar kein Problem:
Nettogeldvermögen der Welt=0

Geldvermögen=
Alle Ansprüche gegenüber den anderen Sektoren:
Unternehmen
Staat
Ausland
Zentralbank
=Bruttovermögen der Privaten
-Verbindlichkeiten gegenüber den genannte Sektoren
=Nettovermögen der Privaten
Also nicht nur das was ich auf der hohen Kante an Spar- Sicht- und Barguthaben habe.
Das interessante bei der Sache ist weniger das wie groß ist es sondern wer hat bei wem Schulden. (siehe das Beispiel mit dem Ami)

kurz genug :wink: ?
Gruß Tyler
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