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Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Thema gesperrt
306 Beiträge • Seite 5 von 21 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ... 21

Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon ExLW » So Feb 05, 2017 11:33

Das Problem mit der Tierhaltung ist eigentlich nur, dass die Flächen nicht mitwachsen konnten, während der technische Fortschritt immer größere Einheiten zugelassen hat, trotz Rückgang der Arbeitskräfte. Dadurch haben wir jetzt "mehr Tiere als Fläche" - zumindest regional. Holland ist das Beispiel. Dort wird die Tierhaltung jetzt durch Phosphatquoten begrenzt... da hätte man auch bei der Milchquote bleiben können.

Aus Bayern hatte ich einen Bericht mal gelesen, wonach bei einem virtuellen Beispielsbetrieb mit mittleren Böden und mittlerer Versorgung 250 ha Fläche nötig sind, um die Phospahtfracht aus 1000 Schweinen mit selbsterzeugten Ferkeln verdauen zu können. (200 ha hätten genügt für das N)

Wieviele Bteriebe in Bayern haben 250 ha?
Und wieviele könnten locker Tausend Schweine mästen? Bestimmt 10 mal so viele Betriebe.
Das entscheidende aber ist: Welcher Unternehmerlohn kommt rum, wenn man aufgrund von zu wenig Fläche weniger als 1000 Schweine mästen muss?

Ich frage mich immer, wie kann jemand von Schweinemast überhaupt leben? Entweder 2000 oder am besten noch viel mehr, oder gar keine. Es lohnt für viele nicht wirklich? Deshalb werfen ja auch so viele hin.

Und da bin ich zurück bei Manfred, der gestern zu recht angemahnt hat: wo bleiben da die kleineren Betriebe?
Die Agrarpolitik ist der Turbo für den Strukturwandel. Taugt nix. Das öffentliche Geld fliesst kanalisiert in die falschen Hände.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Kreuzschiene » So Feb 05, 2017 11:45

ExLW hat geschrieben: 1000 Schweinen mit selbsterzeugten Ferkeln verdauen zu können.


1000 Sauen mit selbsterzeugten Ferkeln ist in bischen was anderes als 1000 Schweine mästen...

ExLW hat geschrieben:Und wieviele könnten locker Tausend Schweine mästen?
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Ferengi » So Feb 05, 2017 11:51

elchtestversagt hat geschrieben:Im Grunde genommen leben wir zur Zeit auf den Ackerbaubetrieben vom Luxus der sechziger und siebziger Jahre, Tendenz abnehmend, genau wie hier in Süd-Oldenburg beim Nitrat von den achzigern und neunzigern, als es noch in Lehrbücher hiess, Mais braucht 100m3 Schweinegülle...
Warten wir man eine Generation "Ökofaschistische Landwirtschaft" ab, dann sind wir dort, wo Afrika heute ist, aber Afrika ist dann weitaus besser, weil der Chinese dort alles aufgekauft und modernisiert hat für sein eigenes Volk, während unsere Staatsführung in Russland kleine Brötchen backen muss, weil dort unsere Nachrung gekauft werden muss....


So isset.
Und 100m³ in den 80er Jahren hat ganz andere Nährstoffgehalte als heute.
Heute kommt doch nur noch leicht bräunlich eingefärbtest was, aus den von Ökofaschos vorgeschriebenen, "Verlustarmen" Verteilern. :roll: :roll:
In den Regionen Vechta und Clopperburg ist Landwirtschaft überhaupt es durch die hohe Nutztierdichte möglich geworden.
Denn die Böden an sich geben dort NICHTS her!
Ein Bekannter von mir hat hier Böden mit 5 Bodenpunkten, FÜNF.
Das kann man doch überhaupt nicht vergleichen mit den bayrischen 90 Punkte Böden.

Und eines ist mal sicher, beim Schwefel haben wir den Punkt 0 bereits unterschritten.
Sprich, die Reserven sind Großteils aufgebraucht!
Zuletzt geändert von Ferengi am So Feb 05, 2017 11:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon elchtestversagt » So Feb 05, 2017 11:52

Deswegen auch der "Gülleexport".
Das nennt man Spezialisierung.
Nur hat Gülle mittlerweile einen solch schlechten Ruf ( warum eigentlich, es ist ein Rohstoff), das selbst die Ackerbauern diese nicht mehr haben wollen.
Was würde die logische Konsequenz sein?
Man muss dann bei der Ausrichtung der Landwirtschaft auch so konsequent sein, und nur noch Landwirtschaft mit Viehhaltung zulassen.
Keine reinen Ackerbaubetriebe mehr.
Jeder muss eine GV je ha selber haben.
Nix mit Urlaub von Oktober bis Februar.
Aufstehen jeden morgen.
Und vor allen Dingen wieder überall wenn auch kleine Stalleinheiten bis an die Städte ran.
Und man sieht überall die Güllefässer fahren, von Flensburg bis hinter München.

Ob der Bürger das wirklich will?
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Ferengi » So Feb 05, 2017 11:59

elchtestversagt hat geschrieben:Man muss dann bei der Ausrichtung der Landwirtschaft auch so konsequent sein, und nur noch Landwirtschaft mit Viehhaltung zulassen.



Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber...
Beim Bioverband DEMETER ist Nutztierhaltung genau deswegen vorgeschrieben.

Jeder muss eine GV je ha selber haben.


Eine GV ist zu wenig.
Ich bin bei knapp unter 2 und hab trotzdem mit Nährstoffmangel zu kämpfen.
Und das obwohl ich alles tue um den Klee im Grünland zu fördern, und Konvi-Stroh ( = Kali) zukaufe.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Regenwurm » So Feb 05, 2017 12:34

Wer Agrarwende fordert muß mit Politikwende bei den nächsten Wahlen rechnen.

Ihr müßt halt das Kreuzchen nur einmal wo anders setzen.

:prost:
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Todde » So Feb 05, 2017 12:44

Stellt sich die Frage wo?
Die AfD ist ja beim Thema Landwirtschaft auch auf dem gleichen Trip wie die Grünen.

Die Wahlen werden sehr wenig verändern, es sei denn wir bekommen Schwarz Gelb.
Alle anderen Koalitionen werden dem Zeitgeist der Weltenrettung durch das deutsche Wesen, aufgebauscht durch NGOs, vorbei an den Fakten weiter betreiben.

Wenn sich keine starke Gemeinschaft aus Landwirtschaft und Partner zusammen tut, dann geht die Abwärtsspirale weiter.
Und ich glaube das wird schwierig werden, Hersteller und LEH sehen die Weltenrettung marketingmäßig interessanter als den Erhalt der heimischen Landwirtschaft.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Ferengi » So Feb 05, 2017 12:52

Todde hat geschrieben:

Stellt sich die Frage wo?



Scheissegal wo,
hauptsache nicht bei den etablierten Partein!
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Manfred » So Feb 05, 2017 13:13

@ExLW: Das Konzentrations-Problem wäre ja relativ einfach zu lösen, indem man eine echte Flächenbindung einführt, evtl. angepasst an die Qualität der bewirtschafteten Böden. Und wenn, dann bitte mit angemessenen Übergangsfristen, um in den betroffenen Regionen einen halbwegs sanften Ausstieg zu ermöglichen.
Das löst aber noch lange nicht das Problem des fehlenden Außenschutzes. Die Betriebe im benachbarten Ausland könnten dann natürlich noch immer viel billiger produzieren, weil sie weniger Fläche bräuchten.
D.h. auch eine Flächenbindung würde hauptsächlich eines Bewirken: Die Verlagerung ins Ausland.

Dass es nicht so weitergehen kann mit der Konzentration der Viehhaltung dürfte fast jedem klar sein.
"Die Grünen" wollen die Viehhaltung ins Ausland verlagern. Zumindest würde das passieren, wenn sie ihre Zwangsmaßnahmen umsetzen könnten. Eine echte Strategie haben sie ja nicht, auch aufgrund des völligen Mangels an Verständnis für komplexe Zusammenhänge.

Ich dagegen würde mir wünschen, dass wir die Viehhaltung wieder vernünftig in der Fläche verteilt kriegen und die verlorenen Anteile wieder ins Land zurückholen. Bei Eiern und Ferkeln z.B. liegen wir ja weit entfernt von einer Eigenbedarfsdeckung und importieren Produkte, die unterhalb unserer Standards erzeugt werden. Im Export würden wir im Gegenzug natürlich Anteile verlieren, besonders beim Schweinefleisch. Das ist mit höheren ökologischen Standards in Deutschland einfach nicht zu den Preisen zu erzeugen, die für den internationalen Wettbewerb erforderlich sind. All das erfordert aber entweder einen konsequenten Außenschutz für unsere Standards oder langfristig zuverlässige Ausgleichszahlungen für die Mehrkosten.

Eine Umweltministerin, die nach höheren Tierschutzstandards ruft und gleichzeitig zulässt, dass weiter Käfigeier oder Produkte mit Gehalt von Käfigeiern importiert werden oder Ferkel von dänischen Sauen, die ist vollkommen unglaubwürdig.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon bauer hans » So Feb 05, 2017 13:16

Todde hat geschrieben:
Wenn sich keine starke Gemeinschaft aus Landwirtschaft und Partner zusammen tut, dann geht die Abwärtsspirale weiter.

wieso sollen sich die "partner" der landwirtschaft mit ihr zusammen tun,die "partner" leben doch recht gut im hier und jetzt.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Ferengi » So Feb 05, 2017 13:23

So isset.
Warum sollten LEH, Düngemittelhersteller, Molkerein, etc. sich mit den Landwirten zusammen tun?
Die wären schön dämlich wenn sie das tun würden!
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon ExLW » So Feb 05, 2017 14:04

Todde hat geschrieben:Stellt sich die Frage wo?
Die AfD ist ja beim Thema Landwirtschaft auch auf dem gleichen Trip wie die Grünen.

Die Wahlen werden sehr wenig verändern, es sei denn wir bekommen Schwarz Gelb.
Alle anderen Koalitionen werden dem Zeitgeist der Weltenrettung durch das deutsche Wesen, aufgebauscht durch NGOs, vorbei an den Fakten weiter betreiben.

Wenn sich keine starke Gemeinschaft aus Landwirtschaft und Partner zusammen tut, dann geht die Abwärtsspirale weiter.
Und ich glaube das wird schwierig werden, Hersteller und LEH sehen die Weltenrettung marketingmäßig interessanter als den Erhalt der heimischen Landwirtschaft.

Um noch mal auf die Überschrift zu sprechen zu kommen..... Umweltminister sind immer diejenigen, die weh tun. Egal, wer da dran ist. Ob Töpfer, ob Trittin, ob Hendricks, die wollen alle das gleiche.

Da die Grünen mit 80% Wahrscheinlichkeit in der nächsten Regierung sein werden (sehe ich so), wird das BMU an eine Grüne gehen. Wie wär´s mit Claudia Roth? Ihr steht ein Ministerposten zu. Mangels sonstiger Intelligenz kann sie hier am wenigsten (Schaden) anrichten gegen die Wirtschaft. Also konzentriert sich die künftige Umweltministerin auf die Lw. Schönes Spielfeld mit guter Presse.
Zieht Euch warm an.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon ExLW » So Feb 05, 2017 14:45

Manfred hat geschrieben:@ExLW: Das Konzentrations-Problem wäre ja relativ einfach zu lösen, indem man eine echte Flächenbindung einführt, evtl. angepasst an die Qualität der bewirtschafteten Böden. Und wenn, dann bitte mit angemessenen Übergangsfristen, um in den betroffenen Regionen einen halbwegs sanften Ausstieg zu ermöglichen.
Das löst aber noch lange nicht das Problem des fehlenden Außenschutzes. Die Betriebe im benachbarten Ausland könnten dann natürlich noch immer viel billiger produzieren, weil sie weniger Fläche bräuchten.
D.h. auch eine Flächenbindung würde hauptsächlich eines Bewirken: Die Verlagerung ins Ausland.

Dass es nicht so weitergehen kann mit der Konzentration der Viehhaltung dürfte fast jedem klar sein.
"Die Grünen" wollen die Viehhaltung ins Ausland verlagern. Zumindest würde das passieren, wenn sie ihre Zwangsmaßnahmen umsetzen könnten. Eine echte Strategie haben sie ja nicht, auch aufgrund des völligen Mangels an Verständnis für komplexe Zusammenhänge.

Ich dagegen würde mir wünschen, dass wir die Viehhaltung wieder vernünftig in der Fläche verteilt kriegen und die verlorenen Anteile wieder ins Land zurückholen. Bei Eiern und Ferkeln z.B. liegen wir ja weit entfernt von einer Eigenbedarfsdeckung und importieren Produkte, die unterhalb unserer Standards erzeugt werden. Im Export würden wir im Gegenzug natürlich Anteile verlieren, besonders beim Schweinefleisch. Das ist mit höheren ökologischen Standards in Deutschland einfach nicht zu den Preisen zu erzeugen, die für den internationalen Wettbewerb erforderlich sind. All das erfordert aber entweder einen konsequenten Außenschutz für unsere Standards oder langfristig zuverlässige Ausgleichszahlungen für die Mehrkosten.

Eine Umweltministerin, die nach höheren Tierschutzstandards ruft und gleichzeitig zulässt, dass weiter Käfigeier oder Produkte mit Gehalt von Käfigeiern importiert werden oder Ferkel von dänischen Sauen, die ist vollkommen unglaubwürdig.



Die sog. "Wachstumsbetriebe" oder Betriebe, deren "Entwicklung" nicht gestoppt werden darf (BV-Slang), die sehen das ganz anders. Verdrängung ist deren innerstes Ziel.
Wer es auf 10.000 Mastschweine gebracht hat, der ist als Unternehmer so gut, dass er auch 100.000 oder 1 Mio. produzieren kann. Alles Gute aus einer Hand. Bei Eiern ist es doch fast schon so.
Die Flächen der Nicht-(Mehr) Tierproduzenten sollen zur Flächendeponie werden. Es winkt Güllegeld statt Milchgeld.

Die Frage ist: wollen wir das ? In diesem sind die kleineren Betriebe, wie Du, im gleichen Boot wie wir Verbraucher und Steuerzahler. Wir wollen das Gleiche, sind eine Mehrheit, zahlen den Wahnsinn, und bekommen dennoch keine Änderung hin! Ohnmacht hoch 3.
Es gibt wohl rechtlich keine Handhabe, die Konzentration einer Branche zu deckeln. Es sei denn, durch Belastungen statt Subventionen. Da traut sich doch kein Politiker ran, zumal einige wenige Mächtige aus den eigenen Reihen selber gut mitverdienen; das ist bekannt, aber niemand stört sich daran, die werden sogar noch gewählt.

Das Billige muß weg.
Wir brauchen bewußt teurere weil bessere Produktion, die ehrlich und hochwertiger ist als die in Tonnen gemessene Massenware.
Wir müssen Abschied nehmen von dem Generalauftrag der Gesellschaft an die Landwirtschaft: "Versorgung der Bevölkerung zu günstigen Preisen". Das war wichtig vor 70 (!!) Jahren.
Heute müsste es heissen: "Belieferung der vielfältigen Märkte mit höchstwertigen nachhaltig erzeugten und rückverfolgbaren Lebensmitteln einschliesslich der Haltung von Tieren, die von unseren Landwirt/-innen zur Erzeugung von Fleisch und Eiern tierartgerecht und transparent aufgezogen und gehalten werden. "


Die Verbraucher sind längst bereit dazu. 40 % kaufen in NL better leven. Das wäre bei uns bestimmt genau so, wenn man es denn wirklich wollte. Das sehe ich aber nicht. Alles Lippenbekenntnisse. Oben steht, warum.

Im Ergebnis wird der Sektor als Teil der Volkswirtschaft sich gesundschrumpfen müssen. 50 Mrd. Produktionswert sind nicht zu halten. So oder so.
Zuletzt geändert von ExLW am So Feb 05, 2017 14:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon Ferengi » So Feb 05, 2017 14:50

ExLW hat geschrieben:

Das Billige muß weg.


Es bringt nur nichts wenn die Lebensmittel teurer werden,
aber nicht mehr beim Erzeuger ankommt.
Bzw, die Preissteigerungen nicht mal die gestiegenen Kosten decken.


Wir brauchen bewußt teurere weil bessere Produktion, die ehrlich und hochwertiger ist als die in Tonnen gemessene Massenware.
Die Verbraucher sind teilweise bereit dazu.


Der Absatz von Bio-Fleisch spricht eine mehr als deutliche Sprache!
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Re: Neue Bauernregeln aus dem Propagandaministerium - BMUB

Beitragvon T5060 » So Feb 05, 2017 15:03

Das war alles schon mal da,
man wollte nur Großbetriebe,
die am Ende alle Pleite waren,
dann kam A-dolf !

( frei nach Harold James, Wirtschaftshistoriker und Brakensiek/Kießling )

Müßte eigentlich lustich sein, ist es aber nicht, weil die Politik die Finanzkrise 2008 mit ganz uralten Methoden kaschiert.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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