Entscheidende Größe für
die Stärke der
Ressourcennutzung sind
die Energieinputs
gemessen in GJ/ha. Die
THG-Emissionen werden
unter der THG-Bilanz
berücksichtigt
Entscheidende Größe für
die Stärke der
Treibhausgasemissionen
ist die Menge an CO
2
-
Äquivalenten, die emittiert
werden (CO
2
e/ha). Die
diesem Bericht
zugrundeliegenden Daten
verwenden als Faktoren,
dass Methan 21-25-mal
und Lachgas 298-310-mal
so viel zur Klimaerwärmung
beiträgt wie CO
2
Dass dies absoluter Quatsch ist, sollte dem Dümmsten einleuchten. Entscheidende Größe ist die Energie bzw die Emissionen pro PRODUKTEINHEIT. Denn alles andere macht keinen Sinn. Sonst könnte man das Ganze nochmal "optimieren" und GARNICHTS anbauen.. NULL Energieverbrauch/ha. Wenn man davon satt wird....
NULL Emissionen wären in diesem extremen Szenario aber auch Wunschtraum. Denn durch Verrottung wird jede Menge Methan und CO2 freigesetzt. Aber als "natürliche Emission" nicht erfasst.
Die waren sogar so frech, und haben Ihre Milchmädchenmethode eingestanden:
Um vergleichbare Kennzahlen für alle Betriebe zu er
halten, wurden die Umweltwirkungen
pro ha ausgedrückt, da diese Kennzahl das Ausmaß de
r Umweltbelastungen, das von den
Betrieben ausgeht am aussagekräftigsten beschreibt.
In Ökobilanzierungsstudien ist es zu-
dem üblich, die Umweltbelastungen pro produzierte E
inheit (z.B. pro kg Milch) oder pro Roh-
ertrag auszudrücken (Baumgartner
et al.
, 2010). Da diese Studie auf die Analyse der
Kosteneffektivität der weitgehend flächengebundenen
Zahlungen an die Betriebe dient,
wurde auf die intensive Analyse dieser Kennzahlen i
m Rahmen dieser Studie weitgehend
verzichtet.
Das muß man sich mal richtig durch den Kopf gehen lassen. Aus der völlig ungerechtfertigten Tatsache, dass die Ökos trotz geringerer Erträge die gleichen Hektarsätze bekommen wie die Konvis drehen die den Konvis einen Strick.
Fakt: Auf der gleichen Fläche verbraucht der Konvi 80 Liter mehr Öläquivalent (siehe Berechnung weiter oben) und gewinnt dafür aus dem Sonnenlicht 800 Liter Öläquivalent. Der Gewinn wird in der Schrottberechnung ignoriert, der Mehrverbrauch wird aus welchen Gründen auch immer mnit den Subventionen ins Verhältnis gesetzt.
BINGO: Man kann guten Gewissen hinstehen und sagen: Pro Euro Subvention verbraucht der böse Konvi VIEEEL mehr Energie...
Die Werte der Tabelle 5 zweifel ich stark an.. sie ist jedenfalls NICHT repräsentativ. Dass ein konventioneller Milchviehbetrieb mit nur 1200 Liter verkaufter Milch/ha solche Stickstoffüberschüsse hat, bezweifle ich sehr. Der hat soviel Fläche übrig, dass die darauf erzeugten Marktfrüchte mit Sicherheit mehr als 22 kg /Stickstoff pro ha aus dem Betrieb bringen. Auf einem Hektar erzeugt man mit den genannten Zukaufsfuttermitteln locker 10000 Liter.. das heißt: Der Betrieb kann auf über 8 von 10 ha Verkaufsfrüchte anbauen. Im Falle von Weizen würden da gut 160 kg Stickstoff/ha den Hof verlassen.
Unlogische hingerechnte Zahlen.. völlig praxisfremd und nicht nachvollziehbar.
Richtig lustig wirds in Sachen "Biodiversität". Aus der Tasache, dass die mechanische Unkrautbekämpfung bei den Bios manchmal versagt und die Mähdrescher Grünzeug und teils giftige Unkrautsamen durchwürgen müssen, wird wiederum ein Strick für die Konvis gedreht und die Sauerei auf den Bioäckern als "Biodiversität" hochgejubelt.
Soll man sich den Rest wirklich antun?

