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Pachtfrage

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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111 Beiträge • Seite 3 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 8
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Re: Pachtfrage

Beitragvon HL1937 » So Nov 12, 2017 19:30

emskopp33 hat geschrieben:Wenn wie unterstellt wird, die Frau heute nicht mehr voll geschäftsfähig ist, ist es das eine, aber der Vertrag wurde in 2005 / 2006 geschlossen. Also beweise mal, dass die Frau dort schon nicht mehr geschäftsfähige gewesen wäre.
Dann das 5-fache an Pacht....Wucher

Das bekommt der Verpächter / Neffe sauber an den Allerwertesten.
Um des Liebens - Friedens Willen, würd ich ggf. einen Vergleich anbieten. Was ist es ihm wert


Die Dame macht mittlerweile manchmal einen komischen Eindruck, sagen wir mal so.
Am Geld liegts bei der nicht, da sie in der letzten Zeit mehrere Bauplätze verkauft hat.
Vermutlich brennts bei dem adoptieren Neffen lichterloh, und das hat er sich geschickt eingefädelt.
Der 20-jährige Pachtvertrag wurde deshalb geschlossen, weil ich zu damaliger Zeit noch mehr Fläche in der Gemarkung hatte, und die Dame einen Feldstadel errichten ließ. Da sie aber nicht mehr privilegiert war, wurde ich vorgeschoben, damit der Stadel stehenbleiben konnte. Es wurde vom Landratsamt eben halt der lange Pachtvertrag gefordert.
Vom Pachtpreis her war es zu damaliger Zeit in dem Gebiet eben so wie fast überall, daß es noch in Ordnung war.
Auch waren wir wenn wir im Feld waren, immer beim Essen und so bei ihr. Selbst heuer noch vor 2 Monaten wurde nichts angesprochen, wo ich mich das letzte mal bei ihr verköstigt habe.
Erst seit der zwielichtige Neffe auftaucht, ist Feuer unterm Dach.
Der einzige Grund für die Kündigung wird der Neffe sein.
Ob wir uns vor Gericht treffen, wird der Dame glaube ich nicht ihr Wille sein.

Meine Frage ist eben die: kann man den Pachtpreis um das 5-fache erhöhen, oder gibt es bereits Erfahrungen, wie sowas gehandhabt wird?
Es handelt sich nicht um 100 dt Böden, sondern eher um eine Lehmplatte, die von Betonbrocken unterhöhlt ist, im unteren Bereich des Feldes ist roter Sand. Hang ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.
Das andere Feldstück wäre in Ordnung, aber auch kein Hochertragsstandort.

Für mich ist der gierige Neffe die treibende Kraft.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Pachtfrage

Beitragvon freddy55 » So Nov 12, 2017 21:11

Ist mal wieder jede Menge Blödsinn hier, also ich habe mehrere 30 jährige Pachtverträge und da wollten auch schon die schlauen Erben kündigen oder mehr Geld, keine Chance wenn im Vertrag nichts darüber vereinbart wurde. Und im übrigen gelten die Gesetzlichen Bestimmungen. Muß nicht alles im Vertrag stehen.
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Re: Pachtfrage

Beitragvon marius » Mo Nov 13, 2017 10:43

freddy55 hat geschrieben:Ist mal wieder jede Menge Blödsinn hier, also ich habe mehrere 30 jährige Pachtverträge und da wollten auch schon die schlauen Erben kündigen oder mehr Geld, keine Chance wenn im Vertrag nichts darüber vereinbart wurde. Und im übrigen gelten die Gesetzlichen Bestimmungen. Muß nicht alles im Vertrag stehen.


Da kann ich dir zu 100 % versichern das ich aus diesen Verträgen rauskäme. Da brauch ich nichtmal einen Rechtsanwalt mit Fachgebiet Pachtrecht.
Selbst wenn kein Formfehler ( was nicht wenige drin haben ) im Vertrag wäre. Denn dann ist eine Auflösung, bzw Umwandlung auf unbestimmte Zeit sowieso kein Problem, und es kann mit 2 jähriger Kündigungsfrist gekündigt werden.

Im übrigen. Man braucht sich nicht zu wundern wenn man als Pächter 30 jährige Pachtverträge ohne Pachtanpassung abschliesst und über diese Weise den ( meist alten Verpächter/in ) über den Tisch zieht. Ist doch kein Wunder wenn da die Erben zum Rechtsanwalt gehen. Ausnahme : Es sei denn es handelt sich um seriöse Pächter die den Preis in den 30 Jahren ab und zu an das übliche Niveau anpassen.

Denn sowas spricht sich rum. Wer 30 Jahre keinen Preis erhöht muss sich nicht wundern wenn er in der Region keinen Neupacht mehr bekommt und die auslaufenden Verträge sowieso nicht.
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Re: Pachtfrage

Beitragvon simmal1 » Mo Nov 13, 2017 15:41

Naja hier wurde der Vertrag ja mit einem Hintergedanken abgeschlossen...
Und ich denke, dass die Frau vor ein paar Jahren auch noch nicht ganz senil war.
"Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher"- Vito Corleone
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Re: Pachtfrage

Beitragvon HL1937 » Mo Nov 13, 2017 16:50

simmal1 hat geschrieben:Naja hier wurde der Vertrag ja mit einem Hintergedanken abgeschlossen...
Und ich denke, dass die Frau vor ein paar Jahren auch noch nicht ganz senil war.



Der Vertrag wurde mit keinem Hintergedanken abgeschlossen.
Die Verpächterin (und damals noch mit ihrem Mann) WOLLTEN NICHT MEHR.
BIS dieser Neffe auftauchte...................und vorher wurde kein Wort darüber verloren.
Obwohl man sich mindestens 15x im Jahr getroffen hat.
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Re: Pachtfrage

Beitragvon Fendt 308ci » Mo Nov 13, 2017 18:28

freddy55 hat geschrieben:Ist mal wieder jede Menge Blödsinn hier, also ich habe mehrere 30 jährige Pachtverträge und da wollten auch schon die schlauen Erben kündigen oder mehr Geld, keine Chance wenn im Vertrag nichts darüber vereinbart wurde. Und im übrigen gelten die Gesetzlichen Bestimmungen. Muß nicht alles im Vertrag stehen.


Habe ebenfalls mehrere Pachtverträge mit einer Laufzeit von 30 Jahren (Dauerkulturen). Eine Pachtpreisanpassung ist darin nicht enthalten.
Vor Jahren hatte ich auch den Fall, dass die Erben eines Verpächters meinten, mir den Pachtvertrag mit absurdesten Begründungen zu kündigen.
Hatten aber keine Chance, da der Pachtvertrag absolut Wasserdicht ist.


marius hat geschrieben:Da kann ich dir zu 100 % versichern das ich aus diesen Verträgen rauskäme. Da brauch ich nichtmal einen Rechtsanwalt mit Fachgebiet Pachtrecht.
Selbst wenn kein Formfehler ( was nicht wenige drin haben ) im Vertrag wäre. Denn dann ist eine Auflösung, bzw Umwandlung auf unbestimmte Zeit sowieso kein Problem, und es kann mit 2 jähriger Kündigungsfrist gekündigt werden.
(............)


Wie soll es denn möglich sein, einen Pachtvertrag mit 30 Jahren Laufzeit auf unbestimmte Zeit, d.h. 2-jährige Kündigungsfrist, umzuwandeln?
Bitte um genauere Erklärung.

Grüße vom Kaiserstuhl
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Re: Pachtfrage

Beitragvon freddy55 » Mo Nov 13, 2017 23:43

Laß ihm die Freude, ist ein ganz Schlauer. Solange im Vertrag das Ablaufdatum steht geht da gar nichts, nur mit gegenseitigem Einverständnis.
Erst nach Ablaufdatum wird der Vertrag gewandelt auf unbestimmte Zeit, wenn der Verpächter dem Wunsch auf Verlängerung nicht widerspricht.
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Re: Pachtfrage

Beitragvon Family Guy » Do Nov 16, 2017 18:22

freddy55 hat geschrieben: Solange im Vertrag das Ablaufdatum steht geht da gar nichts, nur mit gegenseitigem Einverständnis.

So eine halbseidene Kanzlei aus Hannover hat sich auf Pachtverträge mit langer Laufzeit spezialisiert, die machen ihren Klienten immer sehr viel Hoffnung und das schlimme ist, dass die Gerichte zum teil der Einschätzung folgen.
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Re: Pachtfrage

Beitragvon CarpeDiem » Do Nov 16, 2017 20:57

Diese ganzen Pachtgeschichten rauben den Landleuten noch den Verstand. Die Lw-Gerichte haben (fast) nichts anderes mehr zu entscheiden, als Pachtsachen. Die ganze Entwicklung ist für die Betriebe mehr als gefährlich. Bei einem gesunden Verhältnis Pacht/Eigenland, kann man doch jederzeit einem unverschämten Verpächter die Tür weisen!!!
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Re: Pachtfrage

Beitragvon GerdSee » Do Nov 16, 2017 21:45

CarpeDiem hat geschrieben:Diese ganzen Pachtgeschichten rauben den Landleuten noch den Verstand. Die Lw-Gerichte haben (fast) nichts anderes mehr zu entscheiden, als Pachtsachen. Die ganze Entwicklung ist für die Betriebe mehr als gefährlich. Bei einem gesunden Verhältnis Pacht/Eigenland, kann man doch jederzeit einem unverschämten Verpächter die Tür weisen!!!


Die Tür weisen? Das fände ich auch für richtig.

Aber man vergesse nicht die krummen Sachen mit dem Feldstadel. Bei einem solchen Gekungel ist es nachher schwierig saubere Trennlinien zu ziehen.
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Re: Pachtfrage

Beitragvon emskopp33 » Fr Nov 17, 2017 10:12

Wir haben aber in heutiger Zeit eher einen Verpächtermarkt, d. h. stellt sich der Eine quer, bekommt den Boden halt der Nächste.
Hoftorbilanz etc. machen die Situation ja nun nicht einfacher, aber das ist ein anderes Thema

Es könnte so einfach sein, wenn beide Seiten vernünftig miteinander umgehen würden, ohne das versucht wird den anderen über den Tisch zu ziehen.
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Re: Pachtfrage

Beitragvon marius » Fr Nov 17, 2017 21:49

CarpeDiem hat geschrieben:Diese ganzen Pachtgeschichten rauben den Landleuten noch den Verstand. Die Lw-Gerichte haben (fast) nichts anderes mehr zu entscheiden, als Pachtsachen. Die ganze Entwicklung ist für die Betriebe mehr als gefährlich. Bei einem gesunden Verhältnis Pacht/Eigenland, kann man doch jederzeit einem unverschämten Verpächter die Tür weisen!!!


Bei den wenigen Zukunftslandwirten die übrig bleiben, ist es nur eine Frage der Zeit bis sie in der Klapse landen.
Man kann das nicht mehr mit früheren Betrieben vergleichen. Da waren 40 Kühe im Haupterwerb ausreichend und man hatte noch freie Hand und war sein eigener Chef bei etwas Freizeit.
Heute sind die Zukunftsbetriebe wirklich arme Schweine. Jede Menge Arbeit, Sonntag und nachts die Unmengen an Papierkram im Büro erledigen, und zwischendurch müssen sie ständig um Pachtflächen schauen. Zum einen die auslaufenden Altverträge und natürlich zusätzlich neue Flächen. Nebenbei wird dann noch der neue Stall gebaut, wieder mit Unmengen an Vorschriften verbunden.
Keine Ahnung was die antreibt. Ein Menschenleben ist doch eh schon sehr kurz, wie kann man da seine gesamte Lebenszeit auf diese Weise und diesen Stress ruinieren ? Und der Junior wird auch in diese Schublade gedrängt da er bei hohen Investitionen natürlich den Hof übernehmen muss.

Keine Ahnung was die antreibt, mir ein Rätsel.
Aber ich muss ja nicht alles verstehen. :mrgreen:
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Re: Pachtfrage

Beitragvon emskopp33 » Sa Dez 23, 2017 17:39

Gibt es zum Streitfall schon etwas neues?
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Re: Pachtfrage

Beitragvon 210ponys » Sa Dez 23, 2017 19:03

marius hat geschrieben:
CarpeDiem hat geschrieben:Diese ganzen Pachtgeschichten rauben den Landleuten noch den Verstand. Die Lw-Gerichte haben (fast) nichts anderes mehr zu entscheiden, als Pachtsachen. Die ganze Entwicklung ist für die Betriebe mehr als gefährlich. Bei einem gesunden Verhältnis Pacht/Eigenland, kann man doch jederzeit einem unverschämten Verpächter die Tür weisen!!!


und wie viele Betriebe gibt es wo einem Verpächter die Tür weisen können??? ich kenne bei uns im Ort keinen.
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Re: Pachtfrage

Beitragvon HL1937 » Sa Dez 23, 2017 21:40

emskopp33 hat geschrieben:Gibt es zum Streitfall schon etwas neues?



Wir treffen uns vor dem Landwirtschaftsgericht.
Ob das im Sinne der Dame ist weiß ich nicht.
Auf jeden Fall scheint der adoptierte Neffe sehr streitsüchtig zu sein, was ich von einem großen Handelsgeschäft gehört habe und mit dem Geschäftsführer besprochen habe.
In eine Arbeit geht er nicht mehr, eher als freischaffender Künstler und Erbe..................
Aber das Geld der Dame wird bald weg sein.................mit dem.........
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