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Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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105 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon Nordhesse » Do Apr 18, 2013 9:23

allo fridolin- Jetzt können wir ja schön in eine Grundsatzdiskussion einsteigen: Ich sags ja immer : Durch das Verbot von DDT sind mehr Menschen zu Schaden gekommen als durch DDT.
Wer unter den hier herrschenden Zulassungsbedingungen nach ca. 10 Jahren endlich einen Wirklstoff genehmigt bekommt- der hat wirklich sehr viele Nachweise zur Unbedenklichkeit erbracht. Mit Brennnessellauge kann man nun mal nicht alles heilen / schützen.

Der Hammer ist mal wieder, dass unsere Tageszeitung heute schreibet: Schafe durch Pestizid verändet. Dabei war seit gestern 16.00 Uhr klar, das min eins der beiden toten Schafe eine Totgeburt war.
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon SHierling » Do Apr 18, 2013 9:32

Liebe Landtreffler,
Mein Nachbar behandelt gerade seinen Roggen, direkt neben meinem Lämmerauslauf. Ich habe sofort ein paar Fotos gemacht,





































...damit auch die Leute bei G+ nachher sehen können, daß hier auch die Pflanzen gesund erhalten werden!
Btw: meine hellen Ziegen sitzen VOLL, dicht voll mit Käfern!!!! Kann ich die auch spritzen ??

Grüße
Brigitta
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon Mad » Do Apr 18, 2013 9:47

Ich bin so froh, dass es in meiner heimischen Gemarkung keine Biobauern gibt.

Dieser Vorfall zeigt doch nur, dass die Bios zu Möchtegernschauspielern mutieren um mediale Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Vielleicht sollte der Bauer einfach nur mal seine Ställe misten oder mal ordentlich lüften, damit die Ammoniakemmissionen durch Frischluft getauscht werden. Dadurch kann einem nämlich auch schnell mal schwindelig werden. Den Tieren gehts dadurch natürlich auch nicht besser.

Von Carax und Trebon könnte man nur in einem Fall umkippen. Wenn man die Kanister ausschüttet. Dazu muss es nur warm sein und die Luft muss förmlich stehen.

Durch eine Anwendung im Feld? Niemals!

MFG
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon forenkobold » Do Apr 18, 2013 10:06

Ich denke, es kann nicht oft genug erwähnt werden, dass es sich offensichtlich NICHT um einen Biolandwirt handelt, sondern um einen Hobbyschafhalter. Als "Biolandwirt" wurde er von den Medien bezeichnet, um von Anfang an die Rollenverteilung "Guter Bauer- Böser Bauer" klar zu machen und um die Opferrolle glaubwürdig zu machen. Wie es aussieht, hat er eine aufgelassene Hofstelle gemietet und hält da Schafe in fragwürdiger Form. Der Acker, auf dem das Haus steht, gehört offensichtlich dazu.. wurde aber vom pöhhsen Konvi gepachtet. Dass dies Konfliktpotential birgt, ist klar.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon madanf » Do Apr 18, 2013 10:53

Ich hoffe nur das Fall lückenlos aufgeklärt wird und die Öffentlichkeit die Ergebnisse erfährt.
Zumindest in den Schafskadavern sollte doch ein Gift nachweisbar sein, sofern es vorhanden ist.
Als ich gestern den Schafsbauern in der Hessenschau gesehen habe, hat sich mein Verdacht erhärtet,
dass da etwas nicht stimmt.
Bisher habe ich noch nichts Neues gehört.

Gruß
Frank
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon Max M » Do Apr 18, 2013 11:00

Jupp1303 hat geschrieben:Ich hab da so´ne Datensammlung aus 783 Abdriftschäden der letzten 14 Jahre mit verschiedenen Präparaten, Wetterlagen, Gerätevariationen, Einsatzvarianten, Laborbefunden und Landschaftsbeschaffenheiten. Die habe ich persönlich alle gesehen und sauber alles archiviert. Ich hab da eine eigene Meinung, sowohl pro als auch contra.

a) Ist das mein Erfahrungsschatz, den gibt es nicht kostenfrei
dann behalt ihn auch für Dich ;-)

b) würde eine Aussage nur Verwirrung stiften
eine fachlich richtige Aussage kann nur Versachlichung und zur Aufklärung des Falles beitragen

c) müsste ich das erst noch ansehen
wie will sich jemand eine Meinung bilden/gebildet haben, wenn er die Umstände nicht kennt

d) ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Fall noch hier landet

täte Not, dass sowas öffentlich geklärt wird, letztlich damit (a) private Konflikte und (b)vorhandene oder nicht vorhandene Probleme klar auseinandergehalten werden. Das damit am Ende allen Landwirten ein Bärendienst erwiesen worden ist, ist schlimm genug. Aber genau deshalb haben wir ein Recht darauf zu erfahren, wer das Kind in den Brunnen geworfen hat.
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon SHierling » Do Apr 18, 2013 11:49

Ich denke, man sollte das mal weiter verfolgen. Und wenn das , was ja immerhon möglich ist, wieder nur einer dieser Fälle ist, bei denen ein hysterischer Hobbyhalter einen Landwirt schädigen will, dann sollte man das dann hinterher auch mal in die Medien schubsen.
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon Kyoho » Do Apr 18, 2013 13:06

SHierling hat geschrieben:Ich denke, man sollte das mal weiter verfolgen. Und wenn das , was ja immerhon möglich ist, wieder nur einer dieser Fälle ist, bei denen ein hysterischer Hobbyhalter einen Landwirt schädigen will, dann sollte man das dann hinterher auch mal in die Medien schubsen.


Meistens waren bisher Bienen, die zu Schaden gekommen sind (stimmts Früdolin). Lämmer sind schon eine andere Dimension. Ein Zusammenhang mit ausgebrachten Pflanzenschutzmitteln ist meist die naheliegende Ursache für Leute, die mit der Landwirtschaft wenig bis nichts am Hut haben, inklusive der Medien. Eine andere Ursache wird daher schon gar nicht mehr in Erwägung gezogen, das ist geradezu undenkbar für den üblichen Wissens-Horizont der Medien und der Nichtlandwirte. Daher würde ein anderes Ergebnis auch zu keiner weiteren Resonanz führen. Weitere Rescherschen sind daher medial unerwünscht.
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon SHierling » Do Apr 18, 2013 13:19

Ob das "unerwünscht" ist oder nicht, ist mir ja egal, aber sowas von.

Steht doch oben schon: nur durch die gewissenhafte und öffentliche Aufklärung solcher Vorfälle werden doch ggf auch anderer Leute Schafe geschützt ... oder eben andere Landwirte rehabilitiert. :gewitter:
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon stamo » Fr Apr 19, 2013 12:50

Jupp1303 hat geschrieben:
noch seien die Tiere bei der Hessischen Tierseuchenkasse erfasst.


dann hat er mit dem Aufstand jetzt aber ein riiiiiiiesen Eigentor geschossen!
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon forenkobold » Fr Apr 19, 2013 16:02

Wenn DAS stimmt....
dann ist selbst bei ansonsten diesbezüglich Unverdächtigen Schadenfreude angebracht..
aber vermutlich wirds ganz kleingehalten... wie schon erwähnt: Die Rollenverteilung fand statt und wird nimmer umgeworfen!
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon SHierling » Fr Apr 19, 2013 16:30

Wo bekommt man in so einem Fall eigentlich seriöse Informationen her?
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon forenkobold » Fr Apr 19, 2013 16:43

Nur vor Ort...
unter der Hand.
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon kimba1809 » Sa Apr 20, 2013 8:39

Hier die Presseerklärung des Bauernverbandes http://www.hessischerbauernverband.de/hbv-weist-vorwuerfe-zurueck-psm-burgholzhausen

19.04.2013
Hessischer Bauernverband weist Vorwürfe zurück
Aufklärungs- und Informationsstab gebildet

Der Hessische Bauernverband weist die Vorverurteilung und Beschuldigung eines Landwirts im Zusammenhang mit einer Pflanzenschutzmaßnahme auf einem Rapsfeld in der Gemarkung Friedrichsdorf-Burgholzhausen entschieden zurück. Nach Medienberichten sollen auf einer benachbarten Fläche zwei Lämmer verendet sein.
Um die Öffentlichkeit und die Landwirte, die durch die überzogene Berichterstattung verunsichert sind, aufzuklären, hat der Hessische Bauernverband unter der Leitung seines Generalsekretärs, Peter Voss-Fels, einen Aufklärungs- und Informationsstab gebildet. Experten aus den Bereichen Pflanzenschutz, Tierhaltung und Juristen bringen hier ihren Sachverstand ein.
„Durch den Einsatz von etwa 150 Kräften der umliegenden Feuerwehren, des Kreisbrandinspektors, multifunktionaler Einheiten (ABC-Schutz), drei Rettungswagen, den leitenden Notarzt, die Bereitschaftsärztin des Veterinäramtes sowie Polizeibeamte der Polizeistationen Bad Homburg, Friedberg und Bad Vilbel entwickelte sich eine Berichterstattung, die unsere Bauern verunglimpft.
Verbraucher und Landwirte sind in einem hohen Maße verunsichert worden“, betonte Voss-Fels. Es gebe keinerlei Hinweise, dass Pflanzenschutzmittel unsachgemäß eingesetzt wurden. Der Landwirt habe sich nichts vorzuwerfen, er habe die zugelassenen Mittel ordnungsgemäß, nach den Grundsätzen der guten fachlichen
Praxis eingesetzt. Cross Compliance (CC)- und Vorort-Kontrollen durch die zuständigen Behörden bestätigten dies.
Des Weiteren verwahrt sich der Hessische Bauernverband gegen die Darstellung des angeblich geschädigten Feldnachbarn, auf dessen gepachteten Hofgrundstück die Schafe gehalten werden, ein Biolandwirt zu sein. Von einer ordnungsgemäßen Ökolandwirtschaft und Tierhaltung könne keine Rede sein.
Der Betrieb sei weder bei der zuständigen Landwirtschaftsbehörde gemeldet, noch seien die Tiere erfasst.
„Der Pflanzenschutzmittelanwender ist mir als sehr gewissenhafter und
ordentlicher Landwirt bekannt. Der Hessische Bauernverband wird alles daran setzen, die ungerechtfertigten Beschuldigen schnellstmöglich aus dem Weg zu räumen. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, werden wir die Landwirte und die Öffentlichkeit umgehend informieren“, so Voss-Fels.
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Re: Pestizid-Alarm auf Bauernhof

Beitragvon 4 zu 4 » Sa Apr 20, 2013 9:50

SHierling hat geschrieben:Ich denke, man sollte das mal weiter verfolgen. Und wenn das , was ja immerhon möglich ist, wieder nur einer dieser Fälle ist, bei denen ein hysterischer Hobbyhalter einen Landwirt schädigen will, dann sollte man das dann hinterher auch mal in die Medien schubsen.

SHierling hat geschrieben:Ob das "unerwünscht" ist oder nicht, ist mir ja egal, aber sowas von.

Steht doch oben schon: nur durch die gewissenhafte und öffentliche Aufklärung solcher Vorfälle werden doch ggf auch anderer Leute Schafe geschützt ... oder eben andere Landwirte rehabilitiert. :gewitter:

Jo mensch, das wäre doch was für dich, Referendarin für Öffentlichkeitsarbeit beim Bauernverband :idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea:

Die berufliche Qualifikation, mit dem nötigen Wissen haste ja durch dein Agrarstudium. Zeit hätteste ja auch !
Nur mal so zwischendurch, als Anregung. Hier kannst dich ja auch für die Landwirtschaft einsetzen, warum also das nicht beruflich machen ????
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