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pferde vs trecker

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon Ferengi » Sa Apr 30, 2016 15:13

Genau so isset.
Als Landwirt ist man in erster Linie Unternehmer.
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon Qtreiber » Sa Apr 30, 2016 15:44

Ferengi hat geschrieben:Genau so isset.
Als Landwirt ist man in erster Linie Unternehmer.

Sagt einer, der Zottelkühe hält. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon Ferengi » Sa Apr 30, 2016 15:58

Mag sein das es deinen Horizont überschreitet,
aber auch die kann man Gewinnbringend vermarkten.

Und sollte das mal nicht mehr gehen, gehen sie halt weg.
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon Qtreiber » Sa Apr 30, 2016 17:14

Ferengi hat geschrieben:Mag sein das es deinen Horizont überschreitet,
aber auch die kann man Gewinnbringend vermarkten.

Des Einen Horizont wird überschritten, wenn ein Landwirt, der von sich behauptet Unternehmer zu sein, Zottelkühe hält, des Anderen Horizont wird überschritten, wenn es profitable ldw. Betriebe gibt, die mit Pferden arbeiten (ohne mit der Sense zu mähen und Reuter zu setzen). :wink:
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon Ferengi » Sa Apr 30, 2016 18:31

Zeig mal einen normalen großen Betrieb der Gäule noch als Arbeitstiere einsetzt.
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon Rohana » Sa Apr 30, 2016 19:11

Definiere Normalgrösse. Falls Haupterwerb Gemüsebau für dich zählt: Meine Solawi hat Pferde und nutzt sie auch landwirtschaftlich, allerdings nicht ausschliesslich, das wird derzeit noch erwogen. Ist allerdings Bio und hat keine Vermarktungsprobleme ^^
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon borger » So Mai 01, 2016 9:17

Rohana hat geschrieben:Definiere Normalgrösse.


Ich denke, Ferengi hat nicht „Normalgroß“ sondern normale Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte und groß im Sinne von hauptberuflicher Existenz gemeint. Das mag auch mit Solawi gehen, ganz normal ist es trotzdem nicht, weil die weitaus meisten eben keine Solawi machen und auch nicht mit Pferden arbeiten. Das trotzdem auch die Arbeit mit Pferden wirtschaftlich lohnend sein kann, steht auf einem anderen Blatt. Da kommen dann aber auch beträchtliche Teile der Einnahmen aus erfolgreicher Vermarktung der Pferdearbeit, also z.B. Pferdekurse, Förderung (Forst).
Die „Rentabilitätsberechnung“ der Pferdearbeit folgt immer der Formel: „Alle Bauern sind zu dumm“, egal ob sie nicht mit Pferden arbeiten, PSM spritzen oder sonst was machen. Die wahren „Experten“ wissen es sofort besser, das wurde denen nur eingeredet. Bauer und selbst denken, das kann einfach nicht sein. Nur wirklich vormachen können diese „Experten“ nie etwas.

Ich finde es trotzdem schön, wenn die Pferdearbeit als Kulturgut erhalten bleibt. Gerade wenn sie unrentabel ist, hat das auch Vorteile für die Pferde. Die Pferdeschinder bleiben auf dem Trecker. Pferde haben wir sicher auch ohne Pferdearbeit genug, aber die Technik im Umgang mit den Pferden und die hinten angehängten Geräte sind schon was Besonderes. Bei den radgetriebenen Anhängegeräten ist die Technik noch schön überschau- und nachvollziehbar.
Bei der neumodischen Pferdearbeit mit motorisiertem Vorderwagen ist das nicht mehr der Fall. Der von Fassi verlinkte Amish-Mähdrescher:
https://www.youtube.com/watch?v=_yZ-kfpnl5k
Auf dem Vorderwagen sitzt ein dicker Motor, der den Mähdrescher über Zapfwelle antreibt. Das imposante Vierergespann besorgt nur den Vortrieb. Ich gehe mal davon aus, der wirtschaftliche Vorteil dadurch wird von den Pferden mehr als aufgefressen. Allein schon weil die Arbeit damit doch recht umständlich ist und gegenüber einem gleichgroßen selbstfahrenden Mähdrescher. Gerade in der gern idealisierten kleinstrukturierten Landwirtschaft muss man für so ein Monstergespann erst einmal den nötigen Platz zum Anmähen und rangieren haben und auf größeren Schlägen steht man dann mit der geringen Flächenleistung auf verlorenem Posten. Also da wird nur ein religiöses Dogma erfüllt.
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon langholzbauer » So Mai 01, 2016 15:07

Wie in meinem vorherigen Beitrag schon geschrieben, geht jetzt langsam das Wissen um den sicheren und effizienten Umgang mit Pferden verloren.
Wer weiß denn noch, daß ein gelerntes Pferd an einer Leine(Zupfseil) von selbst in die richtige Reihe findet?

Die Vesion der Amish ist ja eigentlich nur noch Pferdezug an sonst modernen Maschinen. Was das bringen soll, habe ich auch noch nicht verstehen können.
Wenn ich mal die aktuellen Ausgaben der großen dt. Agrarjournale durchblättere, dann kommt lagsam eine Besinnung zum mechanischen Pflanzenschutz zurück. Und diese Arbeiten können zu einem erheblichen Anteil auch mit Hafer-Ps erledigt werden.
Ein Gespann Arbeitspferde kann z.B. täglich rund 10 ha striegeln oder 5 - 8 ha hacken, bei pasenden Schlagformen auch mehr.
Die "Innovation des Mikroreliefs" beim Mais aus der aktuellen Top Agrar ist im Grunde nichts Anderes als die Rückbesinnung, daß Mais eine Hackfrucht ist!
Gerade in der aktuellen Absatzkriese währe es doch nicht so schlecht, wenn 10-20 % der Anbaufläche über Futter in Zugkraft umgewandelt würden anstatt die Märkte zu Überfluten. :wink:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon Qtreiber » So Mai 01, 2016 19:12

langholzbauer hat geschrieben:
Die Vesion der Amish ist ja eigentlich nur noch Pferdezug an sonst modernen Maschinen. Was das bringen soll, habe ich auch noch nicht verstehen können.

Im "normalen" Leben kommt es darauf an, so wenig fossile Energie wie möglich zu verbrauchen.
Bei den Amish kommt dann noch die religiöse Komponente ins Spiel. Und die besagt u.a., dass die "Religionsangehörigen" so wenig mobil sein sollen wie möglich. Deshalb auch an vielen (Acker-)Wagen die Eisenbereifung.
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon fendt schrauber » So Mai 01, 2016 21:19

....mal eine Frage zu den Video wo mit den Pferden Rundballen gepresst werden. Wie werden die dann eigentlich verladen? Nen Frontlader an ein Pferd zu bekommen dürfte interessant werden. :D

Abgesehen davon find ich das mit diesen Motorwägen recht komisch, ob jetzt Presse oder Häcksler, die meiste Leistung wird für die Arbeitsleistung der Maschine benötigt. Das bisschen Antrieb reißt es dann auch nicht mehr raus.

Prinzipiell kann das eigentlich nur funktionieren wenn die Anzahl der Arbeitskräfte oder die Zeit um ein vielfaches erhöht wird.

Jetzt mal rein die Überlegung Strohbergung gepresst in Quaderballen. Gehen wir mal von einer Entfernung von ca 5km aus.
Das Ganze alleine, Frontladerschlepper mit Ballenwagen für 24 Ballen, man fährt auf das Feld, hängt den Hänger ab. Lädt auf fährt wieder nach Hause und lädt wieder ab.

Großzügig gerechnet braucht man 2h pro Fuhre, nach 8h hätte man 96 Ballen Zuhause.

Jetzt mal das gleiche Spiel mit Pferden, statt Quaderballen müsste man Zwecks des Handlings auf HD Ballen zurückgreifen.... Wieviel würde man dann wohl in 8h alleine Nachhause bringen?

Grüße aus Mittelfranken
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon Qtreiber » So Mai 01, 2016 21:51

fendt schrauber hat geschrieben:....mal eine Frage zu den Video wo mit den Pferden Rundballen gepresst werden. Wie werden die dann eigentlich verladen? Nen Frontlader an ein Pferd zu bekommen dürfte interessant werden. :D

so:
https://www.youtube.com/watch?v=iumkPgaScjI
fendt schrauber hat geschrieben:Jetzt mal rein die Überlegung Strohbergung gepresst in Quaderballen. Gehen wir mal von einer Entfernung von ca 5km aus.

Auf Amishfarmen gibt es solche Entfernungen nicht.
Und niemand plädiert für den Einsatz von Pferden bei solchen Entfernungen.
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon kaltblutreiter » So Mai 01, 2016 22:02

Die Landwirtschaft sähe doch bei der Bearbeitung mit Pferden ganz anders aus.

Als es noch keine Trecker gab, da gab es zwar auch große Güter (Schlesien, Brandenburg usw.). Da gab es aber auch Knechte und Mägde, die dort im wahrsten Sinne des Wortes "geackert" haben und somit (wie einige Vorschreiber schon anführten) die Arbeit mit mehreren Gespannen und dazugehörigen Arbeitskräften erledigt wurde und nicht von EINEM.
Man darf nicht den Fehler begehen und heutzutage einfach den Trecker durch das Pferd ersetzen wollen. Das MUSS schiefgehen.

Deshalb ist auch die Fragestellung nach den Strohquaderballen müßig. Das Stroh würde per Ladewagen geborgen bzw. zu Bündeln gepreßt werden.
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon Pinzgauer56 » So Mai 01, 2016 22:06

Ich wiederhole dann mal meine Frage von Seite 1, wann kommen denn nun die Mägde :wink: ?

Pinzgauer56 hat geschrieben:Jawohl, Sattler/innen und Schmied/innen braucht das Land, und Perdeputzer/innen !
Kommen dann die vielen Mägdinnen auch wieder ? : :D
ich geh dann mal den Heustock richten.... :mrgreen:
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon Qtreiber » So Mai 01, 2016 22:11

kaltblutreiter hat geschrieben:Das Stroh würde per Ladewagen geborgen bzw. zu Bündeln gepreßt werden.

Wenn man die - schon vorhandene, also nicht "visionäre", gedanklich ersponnene - Technik für das Verladen von Rundballen kennt (ich finde gerade kein besseres Video als das von mir verlinkte), die komplett OHNE Aufbaumotor auskommt, weiß man, dass diese Aussage nicht ganz richtig ist. :klug:
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Re: pferde vs trecker

Beitragvon fendt schrauber » Mo Mai 02, 2016 5:22

Guten morgen,

Hab ja schon geschrieben das man zumindest HD Ballen nehmen müsste (das sind die kleinen wo man per Hand auf den Hänger gabeln kann).

Hab da bis letztes Jahr noch selbst mit dazugeholfen. Da schaffste mit 3 Mann nicht die gleiche Menge in 2h wie der mit seinen Quaderballen. Aber du weißt Abends was du den Tag über gemacht hast.

Wegen der 5 km, bin jetzt extra noch von einer recht kurzen Strecken ausgegangen. Wenn du da schon nimmer über den Pferdeeinsatz reden willst, wann denn dann?

Und natürlich gab es auch früher schon große Güter, die hatten dann aber vielleicht 30 Angestellte. Die gleiche Fläche macht heutzutage einer alleine mit seinem Lehrling.

Nochmal zurück zu den Amish, ideen haben die schon wenn ich mir deren Rundballenwagen anschaue, aber mal ehrlich statt den Aufbaumotor könnte man auch gleich einen kleinen Schlepper mit Frontlader nehmen.

Viele hier können sich die Arbeit mit den Pferden und Ochsen wohl gar nicht mehr vorstellen, geht mal in ein Freilandmusem und schaut euch sowas einmal an wie das gemacht wurde.

Im übrigen waren früher meist Ochsen vorgespannt, Pferde waren zur damaligen Zeit für den kleinen Bauern eigentlich schon zu teuer.

Grüße aus Mittelfranken
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