Mad hat geschrieben:jak hat geschrieben:@meini u @damhirsch
da
Kumpel hat im vergangenen Jahr zum ersten mal Zuckerrüben in Mulchsaat gemacht. Entweder passte es von der Witterung her oder andere Faktoren passten in dem Jahr einfach. Zumindest meinte er, er hätte noch nie so einen Ertrag gehabt. Zucker hat wohl auch gestimmt. Normalerweise pflügt er zu Zuckerrüben und hält sie im Jahresverlauf auch pinibel per Handarbeit sauber. So "dreckige" Rüben wie im vergangenen Jahr hatte er auch noch nie. Ich möchte jetzt nicht, wie sonst immer, die Mulchsaat in den Himmel loben aber hier fehlte im Frühjahr Wasser und in der Hinsicht hat er sich einfach richtig entschieden.
MFG
Ich hab etliche (neutrale) Versuche bezüglich Rübenerträgen und -qualitäten gesehen, die die Pflugsaat mit der Grubbervariante und der Direktsaat verglichen haben. Es gab nur geringe Unterschiede, aber die Grubbervariante lag irgendwie immer vorne. Das mag auch an den Böden liegen, denn ZR kannst du nur auf wirklich guten Böden anbauen, die man einfach nicht pflügen muss. Sehr wahrscheinlich spielt da auch die bessere Wasserverfügbarkeit eine Rolle.
Es ist doch auch schwachsinnig dort zu pflügen?! Ich lass die lockernde Arbeit einfach den Frost und Zwischenfrüchte machen. Man kann im Herbst tief lockern, eine konservierende Zwischenfrucht anbauen (am besten nematodenresistenten Senf) und den garen Boden dann im Frühjahr ohne tiefere Bearbeitung herrichten.
Ich glaube ja an Strip Till. Das ist hier meiner Meinung nach die Zukunft. Besser kannst du die Vorteile von Pflug und Grubber eigentlich nicht kombinieren...

