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Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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2197 Beiträge • Seite 72 von 147 • 1 ... 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75 ... 147
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Westi » Mo Jan 04, 2021 6:42

Wegen den Straßen:
Wollte eigentlich einen Tread im Jagdbereich öffnen, werde da aber nicht freigeschaltet.
Wir haben folgende Thematik bei uns

Direkt neben einer meiner Koppeln wurde ein Hochsitz aufgebaut, was mich nicht sonderlich stört. Was mich aber verwirrt ist folgendes.
Dieser steht direkt neben einer Abzweigung in einen asphaltierten Wirtschaftsweg (direkt neben dem Einfahrt Verboten Schild). Der ist auch als solcher erkennbar. Auf der Frontseite führt eine Landstraße vorbei, dahinter und auf der einen Seite der besagte Weg. Noch zu sagen ist, dass hinter dem Hochsitz ein ansteigender Hang ist, also immer nach oben hin geschossen werden muss. Auf der vierten Seite meine Koppel. In diese Richtung ist aber der Blick wegen Hecken versperrt. Der Wildwechsel findet über meine Koppel statt. Wenn nun also geschossen werden soll, muss schräg über die Straße geschossen werden. Deswegen meine Frage.
Abstand zum Weg sind vielleicht 3m, zur Straße maximal 5.
Wenn ich mal Zeit hab, stell ich mal ein Bild und eine Karte ein.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Westerwälder » Mo Jan 04, 2021 8:42

Das kann man sicher erst besser beurteilen wenn man auf dem Hochsitz sitzt. Der Platz hört sich nicht optimal an, aber man sollte nicht unterschätzen wie das Wild solche Ecken die eigentlich schlecht zu bejagen sind für Einstände ausnutzt.

Schuß auf wie auch immer befestigte Straßen geht gar nicht!

Aber Schuß von einem 4-5m hohen Hochsitz auf die gegenüberliegende Grünfläche auf eine in 50m umbrechende Sau.....warum soll das nicht gehen wenn weit und breit kein Mensch zu sehen ist und der wenig frequentierte Weg direkt unterm Hochsitz vorbeiführt und natürlich der Kugelfang ausreicht?

Gruß
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Westi » Mo Jan 04, 2021 11:07

Screenshot 2021-01-04 105332.jpg


Der rote Kreis soll der Hochsitz sein. Die schwarzen Pfeile die Sichtachse, rechts neben dem Hochsitz ein Busch, der in etwa so hoch ist wie der Hochsitz.
Der Weg hinter dem Hochsitz steigt nach rechts an und der Hang dahinter hat nach etwa 15-20m das gleiche Niveau wie der Sitz. Danach steigt er stetig an.
Der Acker auf der anderen Straßenseite liegt niedriger und fällt weiter ab. Die Straße fällt nach rechts hin ab.
Der Wildwechsel ist rechts und links außerhalb des Bildes. Der Abstand zwischen Weg und Straße ist an dieser Stelle etwa 5-6 m. Also außer Hochsitz ist da nix mehr.

Das Problem das ich sehe:
Es muss diagonal über die Straße geschossen werden um Wild zu treffen. Die Straße kann aber nicht eingesehen werden, da auf der einen Seite der Busch und auf der anderen Seite Bäume und eine Kurve es verhindern die Straße im Blick zu haben. Im Acker und im Grund dahinter gibt es genügend Kugelfang.
Hinter dem Wirtschaftsweg ist ein Hang. Wird hier schräg nach oben geschossen, gibt es keinen Kugelfang mehr.

Wenn ich die Tage mal hin komme, mache ich mal ein Bild vom Sitz selbst, dann erkennt man auch die Höhenverhältnisse besser.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Westerwälder » Mo Jan 04, 2021 13:31

Da hätte ich keinen Hochsitz hingestellt, kein schöner Platz wo man seine Ruhe hat so wie das aussieht. Aber frag den Pächter doch mal ganz Neugierig warum er den ausgerechnet da hingestellt hat, vielleicht gibt es ja eine Erklärung auf die ,an so schnell nicht kommt.

Ich glaub nicht das wir da hier im Forum klären können.

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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Kormoran2 » Mo Jan 04, 2021 14:42

Ist es nicht Vorschrift bzw. mindestens im Sinne von gutem Einvernehmen, dass der Pächter den Grundeigentümer vor der Errichtung eines Hochsitzes um Einverständnis fragt?

An solch exponierter Stelle direkt an der Straße wird der Pächter wohl wenig Freude an seinem Hochsitz haben. Das ist ja eine Aufforderung an die Vandalen, sich schnell man zu schaffen zu machen mit Säge und Streichholz.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon langholzbauer » Mo Jan 04, 2021 14:48

Aber unabhängig von den jagdlichen Vorschriften steht der Hochsitz doch dort an einer Stelle, wo er niemanden stört und irgendwann eh nur Gestrüpp wächst.
In wie fern, die Büsche zurück gestutzt werden können, sollte vor Ort geklärt werden.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Westi » Mo Jan 04, 2021 15:12

Ja werde ihn mal fragen.
Die „Spitze“ gehört der Gemeinde und da wurde nicht nachgefragt (das wüsste ich ;) )
Also mit zurückschneiden ist da nix, die Büsche sind schon von der Naturschutzbehörde eingetragen (wie einige auf der Koppel auch).
Wie ist das mit über die Straße schießen? Ich mein, wenn ich auf ein Tier anlege, kann ich ja nicht gleichzeitig die Straße im Blick haben - es sind maximal nur 200 m bis zur Kurve.
Bei uns in der Gegend sind in den letzten paar Jahren viele Unfälle im Zusammenhang mit der Jagd passiert und irgendwie habe ich hier ein mulmiges Gefühl...
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon ChrisB » Mo Jan 04, 2021 16:06

Hallo Westi,
über die Straße können die Jäger schießen :roll:
Bei mir hatte Jagdpächter einen Hochsitz aufgestellt,
oberhalb von meiner Wiese verläuft ein geteerter Feldweg,
wird sehr viel befahren (Ortsumgehung, sehr viele Radfahrer und Gassigeher)
gegenüber war damals ein Maisfeld,
deshalb wurde wegen den Wildschweinen im Maisfeld eine Schußschneise angelegt.
Sämtliche Kugeln flogen über den geteerten Feldweg :shock:
Allerdings gab es keine Menschenopfer,
der Hochsitz wurde dann auf meinen Wunsch hin, wieder abgebaut.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon yogibaer » Mo Jan 04, 2021 16:36

Wie auch bei anderen Gesetzen in Deutschland haben die Länder bei den Jagdgesetzen auch ihre eigene
Fassung, solange sie nicht dem Bundesgesetz entgegensteht.
Für RLP, denke mal das es die Heimat von Westi ist, steht über befriedete Bezirke, im LJG, § 8 das die Straßen zu befriedeten Bezirken erklärt werden können. Bis nach Berlin wird der Jäger ja wohl nicht über Straßen schießen können.
Gruß Yogi
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Westi » Mo Jan 04, 2021 17:21

Ja komme aus RLP.
Aber zum Thema Straße kann ich nichts finden...
Eigentlich ist es mir ja auch egal, der Anblick verwirrt mich aber ein wenig.
Nachdem ein paar Orte weiter eine Frau bei der Jagd in ihrem Garten erschossen wurde, blickt man da anders drauf.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Westerwälder » Mo Jan 04, 2021 17:41

Wenn er Wildschaden am Acker von dieser Seite bekämpfen will dann seh ich aber auch keinen besseren Platz. Direkt am Feld wäre gefährlicher für die Strasse wenn die Sauen rauswechseln. Frag ihn mal was er vor hat und setzt dich selber mal drauf (mit seinem Einverständnis) um zu sehn ob ein Auto oder Radfahrer auf der Straße gefährdet wäre.

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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon yogibaer » Mo Jan 04, 2021 17:52

Westi hat geschrieben:Ja komme aus RLP.
Aber zum Thema Straße kann ich nichts finden...

Weil Straßen, im Gegensatz zum Berliner Landesjagdgesetz § 5, in RLP nicht durch den Gesetzestext zu befriedeten Bezirken erklärt sind.
Gruß Yogi
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Groaßraider » Mo Jan 04, 2021 21:10

Westerwälder hat geschrieben:Jetzt mal zur Sache: Es darf auch im Einzelfall über Waldwege hinweggeschossen werden wenn die Sicherheit gegeben ist.


Klar darf über Wald und Feldwege geschossen werden, Westis Anfrage lautet aber über Straßen, darunter verstehe ich Asphaltierte Gemeinde / Kreis / Staatsstrassen.
Darauf hin meine Aussage, sorry für das Missverständnis :D
Gruß R. M.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Westi » Mo Jan 04, 2021 21:51

Ja es geht mir primär um die Landstraße unterhalb des Hochsitzes. Eigentlich ist das auch die einzige Richtung in die geschossen werden kann, ohne sie jedoch sehr weit einsehen zu können.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Kormoran2 » Di Jan 05, 2021 2:13

Zu den letzten Postings fällt mich gerade ein, wie ich am Sonntag gegen 16 Uhr (bereits deutliche Dämmerung) noch etliche städtische Wanderer im Wald traf. Klar, sie wollen mal wieder Tiefschnee genießen. Aber ich habe auch an unseren Jagdpächter gedacht. Hoffentlich spricht der seine Jagdbeute vor dem Schuß auch ordentlich an, dass er nicht einen harmlosen, unbedarften Schalkefan über den Haufen schießt. Die Kohlenpötter wissen doch gar nicht, dass sie echt in Gefahr sind, selbst wenn sie sich auf den Wegen halten. Nachts haben schließlich die Jäger und die Wölfe die Macht. Gottseidank gab es bei uns noch nie seit 1905 einen Jagdunfall.
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