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Preis für Ackerland

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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97 Beiträge • Seite 2 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon jak » Di Jul 19, 2011 23:30

Hallo,

bin auch aus Bayern. Hier geht für gute Flächen unter 6,- € auch nichts. "Vertriebene" vom Münchner Flughafen, BMW - Ansiedlung ... "Investoren" kommen mitlerweile aus 100 km Entfernung. Da werden nicht Äcker gesucht, sondern ganze Betriebe. Wieviel Fläche wird täglich verbaut? In Bayern sind es fas 6000 ha im Jahr. Und Fläche läßt sich nun mal nicht vermehren!

SG Jak
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon Kreuzschiene » Do Jul 21, 2011 9:41

jak, da sind wir wohl "Leidensgenossen". Diese Preise sind bei uns traurige Realität. Wenn dann regional noch 10 Betriebe auf einer vollen "Kriegskasse" hocken, und dann alle paar Jahre mal ein Acker verkauft wird, dann ist es für Erben, die dann verkaufen, ein leichtes, den Preis in solche Höhen zu treiben... Bei uns kostet Wald schon über 3,50€...
Andererseits sind drei von vier Erwachsenen bei uns noch außerlandwirtschaftlich beschäftigt. Und auch das Geld will irgendwo angelegt werden.
Wie schon geschrieben: Mich freut der Acker, ist eine schöne Fläche. Und im sonstigen Leben bin ich recht genügsam und lebe nicht auf großem Fuß. Dann gönnt man sich halt mal ein Äckerchen für ne Million in echtem Geld (DM)... ;-)
Allerdings würde ich Ackerland nie finanzieren, weil rechnen tut sich diese Investition nie. Entweder man hat die Kohle, oder man pachtet.
Wobei das Pachtpreisniveau bei uns mittlerweile bei 1300€ liegt. Auch leider.
Kreuzschiene
 
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon julius » Do Jul 21, 2011 9:48

Ich denke die Preise werden eher wieder sinken. Keiner weiß ob es nach 2015 noch EU Prämien gibt. Ohne die kann diese Pachtpreise von 1000 Euro und mehr keiner mehr bezahlen und dann sinken neben den Pachtpreisen wohl auch die Kaufpreise. Wo die Erzeugerpreise hingehen weiß ebenfalls keiner. Die werden schon steigen aber gerade mal soviel das die jährlichen Mehrkosten für Maschinen, Pacht, Dünger, Saatkosten gedeckt sind. Das bringt dem Erzeuger unter dem Strich wenig. Bei mir sind 3 Großbetriebe im Umkreis von 5 km. Von denen hat jeder jetzt schon um die 300 - 400 ha. 2 von denen pachten derzeit nichts mehr zu es sei denn es kostet das ha Acker unter 400 Euro. Wenn ich bedenke das in diesem Umkreis die nächsten Jahre nochmal mindestens 10 Betriebe aufhören werden glaube ich nicht das der Pachtpreis von jetzt ca. 500 Euro für Ackerland bei uns ansteigen wird. Es sei denn es wird noch eine große Biogasanlage in der Nähe gebaut.
Einzig Investoren oder Banken die Geld in Flächen anlegen könnten den Kaufpreis oben halten. Aber rentiert sich ein Kauf mit 3 Euro um es dann für 500 Euro/ha zu verpachten ? Sind grade mal gute 1,5 % Gewinn im Jahr. Meiner Meinung derzeit keine gute Geldanlage da ist doch die Inflation deutlich höher. Da kauf ich leichter Gold un deponiers im Banksafe. Gibts vielleicht mal irgendwo einen Acker günstiger zu kaufen oder steigt der Pacht werde ich schon zugreifen. Bei 3 Euro Kaufpreis und unter 500 Euro Pachtpreis kauf ich derzeit nicht. Insgesamt sind die Pachtpreise bei uns im letzten halben jahr eher gefallen und die Kaufpreise gestiegen.
julius
 
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon Biohias » Do Jul 21, 2011 12:44

Hab erst 1 ha gekauft. 45er LS direkt an anderes feld angrenzend um 4€inkl.
nicht weil sichs rentiert sondern als sichere Investition.
ich glaub auch das die Bodenpreise iwann wieder sinken aber wann weiß ich leider nicht :roll:
Bei uns gibts kaum mehr welche die aufhören, sind viele junge Nachfolger da, das find ich an sich auch gut,
nur das eigene Wachstum wird dadurch eben auch stark gebremst...
aber vor allem Baugrund verkäufer ''drücken'' den Preis enorm nach oben, einer hat angeblich einen ganzen betrieb und viele weitere
Flächen, auch Wald, gekauft um Preise wo man überlegt ob man noch arbeiten sollte :regen:
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon steel. » Sa Jul 23, 2011 20:38

nicht weil sichs rentiert sondern als sichere Investition.

4 Euro rentieren sich sicher nicht. Bei mir ist für Ackerland bei 2 Euro/m² und guter Bonität Schluß und da bekom ich mehr als genug zu kaufen, halt nicht gerade vor der Hausstür aber sollte der Acker 200 km oder noch weiter entfernt liegen zum halben Preis ist die Anlage nicht weniger sicherer und langfrisitig bedeutend ertragreicher. Bei einem Mietshaus siehts anders aus, das sollte wegen der drohenden Probleme mit Mietern in unmittelbarer Nähe liegen.
Zudem gibt es viele andere sichere Investitionen die sich sehr wohl rentieren. Wir sind ja nichtmehr im Mittelalter. Es muss kein Acker sein und schon garnicht um jeden Preis.
steel.
 
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon heinzi the chicken » Sa Jul 23, 2011 20:49

steel. hat geschrieben:Zudem gibt es viele andere sichere Investitionen die sich sehr wohl rentieren. Wir sind ja nichtmehr im Mittelalter. Es muss kein Acker sein und schon garnicht um jeden Preis.


..dan sach mal an....was du noch so als sicher hälst, ausser Grund und Boden....
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon steel. » Sa Jul 23, 2011 21:01

heinzi the chicken hat geschrieben:
steel. hat geschrieben:Zudem gibt es viele andere sichere Investitionen die sich sehr wohl rentieren. Wir sind ja nichtmehr im Mittelalter. Es muss kein Acker sein und schon garnicht um jeden Preis.


..dan sach mal an....was du noch so als sicher hälst, ausser Grund und Boden....

Geh zu einem unabhängigen Vermögensberater und lass dich lückenlos aufklären. Ist teurer als dein Bankberater aber dafür bekommst eine guten Einblick.
Für mich sicher ist bei der gesamten Edelmatalpalette vor allem Gold. Da dürfte die langfrisitige Rendite über Jahre hinaus beim richtigen Einkauf und nahezu 100% Sicherheit bei um die 5 %/Jahr liegen. Oder erneuerbare Energien. Nicht auf dem Papier sondern Real. Wer kein Dach hat kann sich eins mieten. Zudem gibts noch Wind und Wasserkraft. Alles real möglich...usw...
Ich bin dort (noch) wenig investiert trotz großer Sicherheit. Weil mir dort die Rendite mit 5-8%/Jahr schlicht viel zu gering ist.
Von einer langfrisitigen Rendite bei einem 5 Euro/m² Acker mit ca. 1,5% Rendite/Jahr ganz zu schweigen. Ackerland zu 2 Euro hat noch Wertsteigerungspotential, neben den Pachteinnahmen. Werden erstmal die Prämien kräftig gestutzt mit deren Folgen werden sich die nichtlandwirtschaftlichen Investoren mit ihren Rekordpreisen sehr schnell aus diesem Markt zurückziehen.
steel.
 
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon julius » Sa Jul 30, 2011 8:12

Sollten jetzt die USA Pleite gehen wie es aussieht und noch ein paar Eurostaaten hinterher kann sich ein höherer Grundstückspreis doch wieder rentieren.
julius
 
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon julius » Sa Jul 30, 2011 11:04

Kommt eine richtig bedrohlichen Krise ist Papiergeld wenig wert. Aktienkurse können da sehr schnell die Hälfte oder 3/4 an Wert verlieren wie das bei jeder Krise war. Haus und Grund dürfte in dieser Situation starkt nachgefragt werden weil es als sicher gilt. Ich denke es werden Krisen die nächsten jahre zunehmen. somit wird die Nachfrage nach Sachwerten ansteigen. Also Immobilien, Silber oder Gold im Tresor oder Grund und Boden entweder als Wald Wiese Acker oder als Bauplatz.
Bei landwirtschaftlichem Grund ist bei diesen kaufpreisen die Rendite wirklich nicht gut mit nur 1 oder 1,5 % in Form von Pachteinnahmen. Bei uns müßte ich mittlerweile jetzt schon um die 3,5 euro/m2 für Boden investieren für dann gerade mal um die 450 euro Pacht im jahr. Das ist eine schlechte Rendite aber insgeheim wäre mir das vielfach sicherer als ein Goldklumpen irgendwo in einem Bankschließfach oder Tresor. Bei Aktien oder Papiergeld droht noch zusätzlich ein erheblicher Wertverlust.
Ich glaube nicht das die landw. Grundstückspreise im Preis stark fallen werden. Dazu müßte erstmal ein großes Angebot da sein und wenig Käufer. Ob das jemals kommt ?
julius
 
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon Bayernfretter » Sa Jul 30, 2011 18:25

In meiner Gegend bewegen sich dir Preise auch so um die 5 Euro. Durch Biogas und Großschweinemastbetriebe sind die Flächen entsprechend knapp. Wenn da mal ein paar ha verkauft werden stürzen sich alle drauf. Das Fläche in zukunft günstiger wird glaub ich nicht.
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon julius » Mo Aug 01, 2011 10:47

Der Preis kommt viel auf den Standort an. Ich seh das bei uns. Hier liegt der Preis bei 3 - 3,5 euro je m2. Weiter Richtung Stadt steigt er kräftig an. Von hier 30 km noch weiter von der Großstadt weg kostets vielleicht noch 2,5 euro.
Bei Horropreisen halte ich mich zurück. Das Geld soll ja zumindest annähernd erwirtschaftet werden. Ich frage mich wie das bei einigen gehen soll. :roll: Es sei denn einer hat Baugebiet oder Gewerbegebiet verkauft und muss etwas kaufen. Mit den Verhältnissen kann ich mich leider nicht vergleichen.
julius
 
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon MF DRIVER » Di Apr 02, 2013 11:33

Hallo Zusammen,

bei uns in der Zeitung erst kürzlich zu lesen:
Ackerland zu verkaufen (anscheinend Landkreis Dachau) glaube es waren 3 ha
Angebot nicht unter 10 Euro m² an Chiffre Nummer bla bla bla.
Ernst gemeint oder nicht , weiß ich nicht, Aber Dachau aufgrund Viehaltung und Biogas doch eher teuer.

Viele Grüße
MF DRIVER
 
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon MF DRIVER » Di Apr 02, 2013 11:34

Hallo Zusammen,

bei uns in der Zeitung erst kürzlich zu lesen:
Ackerland zu verkaufen (anscheinend Landkreis Dachau) glaube es waren 3 ha
Angebot nicht unter 10 Euro m² an Chiffre Nummer bla bla bla.
Ernst gemeint oder nicht , weiß ich nicht, Aber Dachau aufgrund Viehaltung und Biogas doch eher teuer.

Viele Grüße
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon automatix » Di Apr 02, 2013 12:04

ernstgemeint. Es laufen bei uns in der Ecke soviele Baulandbauern rum, da ist der Preis drin, wenns nicht grad Glump ist.
Und im Landkreis Dachau gibt's viel brauchbaren Boden mit schönen Schlaggrößen.
Badaboom
automatix
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