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Preis für Ackerland

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon moneymaker » Di Apr 02, 2013 12:40

Ach du Schei*e, was habt ihr denn für Preise? Wir haben hier für Ackerland mit 30-40BP so ca. 1.50-2€ pro m², maximum. Gut, Karnickelsand is schon nicht der beste Ackerboden, aber mir Beregnung und guter Fruchtfolge schafft man auch 85-90dz Weizen. Und da meistens ja auch noch Zuckerrübenquoten drauf sind und Rüben bekanntermaßen gutes Geld bringen, bekommt man schon einiges runter vom Hektar. In vielen Regionen wo man 4€ oder mehr zahlt wird das doch sicherlich dem Biogas zu Schulden sein, oder? Hier gibt es zwar auch BGAs, aber nicht sonderlich viele.
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon Kreuzschiene » Di Apr 02, 2013 15:04

moneymaker hat geschrieben:Ach du Schei*e, was habt ihr denn für Preise? Wir haben hier für Ackerland mit 30-40BP so ca. 1.50-2€ pro m², maximum. Gut, Karnickelsand is schon nicht der beste Ackerboden, aber mir Beregnung und guter Fruchtfolge schafft man auch 85-90dz Weizen. Und da meistens ja auch noch Zuckerrübenquoten drauf sind und Rüben bekanntermaßen gutes Geld bringen, bekommt man schon einiges runter vom Hektar. In vielen Regionen wo man 4€ oder mehr zahlt wird das doch sicherlich dem Biogas zu Schulden sein, oder? Hier gibt es zwar auch BGAs, aber nicht sonderlich viele.


Auch in (zumindest Teilen) Niederbayerns sind 8 - 10€ mittlerweile Standard bzw. Untergrenze für Ackerland. Allerdings sind diese Preise weniger den BGAs zu verdanken als vielmehr eine latente Kriesenangst gepaart mit nicht unerheblichen Geldreserven, die sich in einigen Betrieben angesammelt haben (vor allem Betrieben, denen man es von Außen nicht unbedingt ansieht...).
Die BGAs treiben lediglich die Pachtpreise in die Höhe, treten jedoch zumindest bei uns (noch) nicht als Käufer am Markt auf. Das kommt evtl. noch, wenn die Anlagen mal abbezahlt sind, und der Rubel dann richtig rollt...
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon cbrler » Di Apr 02, 2013 18:27

Hier im Rheinland wird für gute Böden (60 Punkte aufwärts) mindestens 6€/m2 bezahlt, für grosse Parzellen, so ab 5 ha, auch mehr.

Das hängt einfach damit zusamnmen, dass Ackerland nicht vermehrbar ist und bei soviel anderweitiger Nutzung irgendwann knapp wird. Ein paar ausserlandwirtschaftliche Geldanleger mögen auch noch da sein. Diese bekommen aber in erster Linie Flächen unter 1 ha, da keine ZUstimmung der LWK nötig. Und dann noch die Fälle , in denen ganze Betriebe verkauft werden, wo ein normal Sterblicher nicht mehr mithalten kann.
Auch eine Rolle spielt die derzeitige Zinssituation. Auf der Bank gibts nicht bis 0,5 %, da hab ich bei 600€/ha Pacht ja schon ein ganzes Prozent, auch werden hohe Kaufpreise dadurch erträglicher, wenn ich mir Geld für unter 3% leihen kann, auf 20 Jahre.
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon marius » Fr Apr 05, 2013 10:52

Wie man es sieht. Sind 6 Euro viel oder wenig ? Wenn ich für einen Parkett.- oder Teppichboden 20 Euro je m2 bezahle, denn ich dann nach 20 Jahren gegen Gebühr entsorgen muß, sind diese 6 Euro für ein Grundstück schon garnicht mehr sooooviel. Oder ist der Teppich viel zu teuer ?
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon marius » Fr Apr 05, 2013 11:03

MF DRIVER hat geschrieben:Hallo Zusammen,

bei uns in der Zeitung erst kürzlich zu lesen:
Ackerland zu verkaufen (anscheinend Landkreis Dachau) glaube es waren 3 ha
Angebot nicht unter 10 Euro m² an Chiffre Nummer bla bla bla.
Ernst gemeint oder nicht , weiß ich nicht, Aber Dachau aufgrund Viehaltung und Biogas doch eher teuer.

Viele Grüße


Da muß man immer aufpassen.

Wenn einer vorhat die nächsten Wochen seinen Acker zu verkaufen ... :mrgreen:

Da rentiert sich so eine Anzeige im Vorfeld, die nur 20 Euro kostet ungemein. :prost:
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon country » Fr Apr 05, 2013 13:23

Wenn ich so sehe was die Bvvg hier für Preise erziehlt wird mir ganz schlecht, eigentlich wollte ich ja mitbieten bei einer Grünlandfläche gleich hinter unserem Haus (3,8ha) aber wenn ich mir vergleichbare beendete Angebote anschaue, nein, da lasse ich das. Vor 5 Jahren waren wir hier anhand der Bodenzahl noch bei 20 Cent jetzt locker 1-4 Euro.
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon nitroklaus » Sa Apr 13, 2013 16:31

mal eine andere frage was kostet beim wald der qm?
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon nitroklaus » Sa Apr 13, 2013 18:34

Hobbit-Hunter hat geschrieben:20 Cent bis 15€/m².


also ich mein ganz normalen laubwald. keine dorfnähe, kein baugebiet nichts besonderes sozusagen
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon Nordhesse » Sa Apr 13, 2013 21:07

Ich hab hier vor ca. 8 Jahren 4500 € für einen Anteil am Interessentenwald bezahlt. Der Ganze Wald sind 30 ha. Hiebsatz/ Jahr = ca. 180 FM
Rechnerisch ca. 1,5 ha. 70 % Laubwald. Auf 2/3 des Laubwaldes dominiert die Buche. Ich glaube durch den Brennholzboom ist es mittlerweile teurer
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon julius » So Apr 14, 2013 20:44

Ich glaube nicht alles was erzählt wird.
Die Kaufpreissammeldaten sagen da was ganz anderes aus.
In Bayern waren es für landwirtschaftlichen Grund 2009 : 2,50 Euro/m2, 2010 : 2,58 Euro/m², 2011 : 3,00 Euro / m².
Das sind die gesicherten Durchschnittspreise aller notariellen Kaufpreissammlungen, der Rest ist mehr oder weniger nur Propaganda.
http://www.proplanta.de/Maps/Bodenpreis ... 06853.html
julius
 
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon Kreuzschiene » Di Apr 16, 2013 20:48

julius hat geschrieben:Ich glaube nicht alles was erzählt wird.
Die Kaufpreissammeldaten sagen da was ganz anderes aus.
In Bayern waren es für landwirtschaftlichen Grund 2009 : 2,50 Euro/m2, 2010 : 2,58 Euro/m², 2011 : 3,00 Euro / m².
Das sind die gesicherten Durchschnittspreise aller notariellen Kaufpreissammlungen, der Rest ist mehr oder weniger nur Propaganda.
http://www.proplanta.de/Maps/Bodenpreis ... 06853.html


Diesen Preissammlungen kann man aber auch nicht immer trauen. Erst neulich habe ich das Gutachten von einer Zwangsversteigerung gelesen. Darin waren "sämtliche" Preise von Ackerverkäufen der letzten zwei Jahre aufgeführt. So zumindest der Gutachter. Zumindest zwei Preise waren mit Sicherheit nicht aufgenommen. Nämlich meine beiden Käufe...
Schon ein wenig seltsam... Aber dadurch lässt sich ein Durchschnittswert von 2,50 bis 3,00 Euro auch erklären. Einfach die teuren Sachen weglassen, dann passt das...
Kreuzschiene
 
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon Neo-LW » Fr Aug 30, 2013 3:29

Moin,

aktueller Makler-Preis für 95 BP in der Hildesheimer Börde 8,50 EUR / m².

Dazu kommen 7 % Provision plus Grunderwerbsteuer.

Wir reden hier also von über 9,- EUR per m².

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl,
daß es hier jedes Jahr um 1,- EUR per m² nach oben geht.
Dann sind wir in 20 Jahren auf dem Preisniveau von Gewerbeflächen.

Nun rechnen wir mal rückwärts:
90'000,- EUR per ha bedingen bei einer 12-Jahres Amortisation (Hochbau)
eine Einnahme von 7'500,-EUR pro Jahr.
Das klappt also schon mal nicht.
Dann rechnen wir es über 30 Jahre (Hypotheken-Laufzeit),
dann landen wir bei 3'000,- EUR pro ha und Jahr.

Da frage ich mich, wie man (unter Berücksichtigung von 350,- EUR Direktzahlung)
2'650,- EUR Gewinn (d.h. Einnahmen über Ausgaben) pro ha erzielen will.

Man kann natürlich auch über die Rendite rechnen:

Bei 90'000,- EUR mit gnädigen 2 % unter Abzug der Direktzahlungen wären
1'450,- EUR Reinertrag (also nach Abzug der Kosten) pro ha erforderlich.

Was will man da anbauen ?

Heidelbeeren ?
Weihnachtssterne ?
Safran ?


Olli
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon automatix » Sa Aug 31, 2013 18:33

du hast es doch selbst geschrieben - es geht jedes Jahr einen Euro hoch - das sind 10 000 euro pro Jahr, bessere Rendite wirst nicht finden....
Badaboom
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon Ede75 » Sa Aug 31, 2013 19:26

Wenn ich das richtig sehe, rechnest du doch völlig ohne Restwert!?
Rechne erstmal die jährlich anfallenden Kosten aus, das ist realistischer (allerdings immer noch zu hoch, um es mit LAndwirtschaft reinzuholen, finde ich).Bei ner Immobilie(Hochbau) hast du Wertverlust, da mußt du den sicher einrechnen, aber bei Ackerland ist das doch nonsens. Und pachten ist eh immer günstiger als kaufen, kaufen sollte man nur, wenn man Geld anlegen möchte oder Sicherheit will.

Gruß
Ede

Edit:
Ok, du hast es unten mit der Rendite gerechnet, das paßt schon eher. Und das Geld mit Blick auf die Wertsteigerung als gut angelegt betrachten ;-)
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon CarpeDiem » So Sep 01, 2013 8:02

Das Grundproblem das da angesprochen wird ist aber richtig. In keiner Region der BRD war und ist es möglich die Investitionskosten für Grund und Boden durch eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung zu amortisieren. Dies würde nach den Regeln der Bilanzierung eine Teilwertabschreibung auf den Kaufpreis erfordern. Dies habe ich vor einigen Jahren, als die Produktpreise völlig niedrig lagen, ohne jeden Erfolg versucht.

Allerdings habe ich auch von keiner Offizialstelle, Bauernverband, Landwirtschaftskammer irgend eine Unterstützung erhalten. Man wollte solche Aktionen auf jeden Fall vermeiden, da wäre ja ein schönes Gebäude zusammengekracht!
CarpeDiem
 
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