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Preis für Ackerland

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon MTX-Driver » Sa Jan 04, 2014 12:26

Wann ist Umbruch von Dauergrünland eigentlich noch erlaubt? Reicht da der Prämienverzicht?
Weltmeister im einbeinigen Holzklotzumtreten und Testfahrer für Gasfeuerzeuge auf einer Zuckerrübenkolchose bei Minsk! :D

Mähdrescher werden in Landkreisen mit 130 Biogasanlagen völlig überbewertet!
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon JD7430 » So Jan 05, 2014 2:11

MTX-Driver hat geschrieben:Wann ist Umbruch von Dauergrünland eigentlich noch erlaubt? Reicht da der Prämienverzicht?



Gute Frage, es hieß vor Kurzem, dass die Regelungen gelockert wurden, hab mich aber nicht großartig damit befasst, weil die oben beschriebenen Flächen eben nicht ackerfähig sind, selbst wenn man wollte..

Versucht der ehemalige Verpächter zwar nun, wie oben beschrieben und er wird das auch bestimmt los, die pachten alles, egal wie nass oder eckig, hauptsache sie werden ihre Gülle los...
Aber ich für meinen Teil, werde da niemanden rausziehen und von Vechta bis zu uns, ist es ein weiter Weg ;)


Die ganze Sache bei irgendwem melden mag ich eigentlich nicht tun, das ist irgendwie nicht meine Art, auch wenn es ein A******** ist, sowas spricht sich immer rum...
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon forenkobold » So Jan 05, 2014 13:09

JD7430 hat geschrieben:
Die ganze Sache bei irgendwem melden mag ich eigentlich nicht tun, das ist irgendwie nicht meine Art, auch wenn es ein A******** ist, sowas spricht sich immer rum...


Es besteht kein Grund, auf solche Menschen Rücksicht zu nehmen. Sowas geht anonym...
Um Unterstellungen vorzubeugen: Es ist auch nicht MEINE Art. Aber irgendwo sind Grenzen.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon Rancher# » Mi Apr 30, 2014 13:21

Biogasanlagen müssen her..!
Das war ein tolles "Eigentor" :=
Immer mehr Bauern sind durch die überhöhte Subventionierung von Biogas mit zunehmend unbezahlbaren Pachtpreisen und Preisen für Ackerland konfrontiert.
Alle Beiträge erfolgen ohne Gewähr. Alles meine persönliche Einschätzung.
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon JD7430 » Mi Apr 30, 2014 22:08

Rancher# hat geschrieben:Biogasanlagen müssen her..!
Das war ein tolles "Eigentor" :=
Immer mehr Bauern sind durch die überhöhte Subventionierung von Biogas mit zunehmend unbezahlbaren Pachtpreisen und Preisen für Ackerland konfrontiert.



Biogas spielt dabei die kleinste Rolle, das hatten wir schon...
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon MF4355 » Do Mai 01, 2014 6:20

Ich sehe es auch so, nach oben ist keine Luft mehr. Hier kaufen im moment hauptsächlich Gutsbetriebe, wenn die es haben ist es für immer verloren... Pachten tun die Milchviehhalter! Denen gehts im moment in der Region am besten! Biogas kann da aktuell nicht mehr mithalten.
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon steel. » Do Mai 01, 2014 21:25

Ich sehe die Landpreise noch um Längen unterbewertet. Kann mir locker nochmal eine 300 % Steigerung in den nächsten 10 Jahren vorstellen. Danach - weiter hoch. Nicht umsonst ziehen die Chinesen weltweit umher und kaufen Land soviel sie bekommen können.
Land ist viel zu günstig bewertet.
Entgegen allen anderen Sachwerten ( Immobilien, Aktien, Kunst, usw ) ist der Landpreis über Jahrzehnte überhaupt nicht gestiegen, trotz erheblicher Geldmengenausdehnung der Zentralbanken.
Land wird teurer werden, da Geld nach Anlagemöglichkeiten sucht, suchen wird und Land als sichere Form finden wird.
Preislich ist nach oben überhaupt keine Grenze gesetzt.

Biogasanlagen haben diesen Investitionstrend in Land vor wenigen Jahren eingeleitet und beschleuningen diesen erheblich- aufgrund der Knappheit und somit höhere Renditechancen ( Pachtpreise ) die dadurch ausgelöst wurde.
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon Ferengi » Do Mai 01, 2014 22:20

steel. hat geschrieben:IEntgegen allen anderen Sachwerten ( Immobilien, Aktien, Kunst, usw ) ist der Landpreis über Jahrzehnte überhaupt nicht gestiegen...

Biogasanlagen haben diesen Investitionstrend in Land vor wenigen Jahren eingeleitet und beschleuningen diesen erheblich- aufgrund der Knappheit und somit höhere Renditechancen ( Pachtpreise ) die dadurch ausgelöst wurde.



Völliger Unsinn. :roll: :roll:
Mitte der 80er Jahre hat super Ackerland hier rund 3 D-Mark/m²gekostet.
Inzwischen etwa 20 D-Mark/10 Euro.
Also erzähl nicht die Preise seinen nicht gestiegen. :roll: :roll:

Und eingeläutet haben den großen Preisanstieg nicht die Biogaser, sondern die Mäster!
In der Region CLP, VEC und Emsland fehlen rund 66.000 Hektar an Gülleentsorgungsflächen.

Die aktuellen Pachtpreis (und somit auch Kaufpreis-Treiber) sind die Gemüse- und Erdbeerbauern.
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon steel. » Fr Mai 02, 2014 14:02

Nö, ich bleib dabei. Die Preise sind über mehrere Jahrzehnte ( bis vor wenigen Jahren, bis zum Biogasboom ) überhaupt nicht gestiegen. Und selbst jetzt besteht noch gehöriger Nachholbedarf. Im Prinzip sind auch die Pachtpreise nichtmal mit den Inflationsraten mitgestiegen, über die letzten Jahrzehnte gesehen.
Allerdings haben jüngst die Preise schwer angezogen und diesen Rückstand ( zu anderen Sachwerten wie Immobilien, Aktien usw ) halbwegs aufgeholt.
Hochpreisgebiete in meinem Beitrag mal ausgenommen, da kann es schon zu Übertreibungen kommen.

Ich geh wie gesagt weiter von stark ansteigenden Kaufpreisen aus. Mehrere Hundert % in den nächsten 10 Jahren. Besonders bei weiterhin niedrigen Zinsen und weiterem Gelddrucken ( Inflation ) wird intensiv in Sachwerte investiert, also auch oder besonders in Ackerland. Da werden wir noch ganz andere Preise sehen als heute.
Vielleicht steht dieser Thread in 10 Jahren noch, dann werden wir ja sehen wer richtig liegt.

Klar ist auch das aus wirtschaftlicher Sichtweise die Kaufpreise in vielen Gegenden zu teuer sind. Aber das ist relativ. Zu teuer ist auch der neue Vario für 200 000 Euro und die melden Rekordabsatzzahlen.
Das zu teuer Geschwätz interessiert keinen, gibt zahlreiche Anleger die genügend Cash über haben und deshalb Grundstücke kaufen, auch finanzstarke Nichtlandwirte.

Ich persönlich ziehe zurzeit möglichen Grundstückskäufen eine gemütliche Bootsfahrt in der Karibik vor.
Man lebt nur einmal.

https://www.facebook.com/photo.php?v=63 ... =2&theater
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon CarpeDiem » Fr Mai 02, 2014 15:19

IHC_833 hat geschrieben:- in Deutschland hat sich ein System "Sprengnetter" etabliert, dass bewertungstechnisch die Rohbaulandpreise kaputt rechnet


Das mag ja stimmen, was du da schreibst. Wenn der Preis nicht stimmt, dann eben kein Bauland. Niemand kann irgend jemand dazu zwingen, dem zuzustimmen. Leider ist es aber so, dass die hauptberuflichen Wachstumskollegen als allererste zu jedem Preis verkaufen!!! Das ist doch die Croux an der Geschichte.

Wie sagte doch der GF eines Bauträgers zu mir: "Am liebsten lauter Betriebe mit ordentlichen Investitionen, da gibt es die wenigsten Probleme"!
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon julius » Fr Mai 02, 2014 19:20

Die Behörden können allerdings zum Zweck der Allgemeinheit Grundstücke ( und anderes ) jederzeit enteignen.
Das ist gesetzlich verankert.
http://dejure.org/gesetze/GG/14.html

Wie leicht oder schwer und zu welchem Preis das durchzusetzen ist, hat im Ernstfall dann wohl ein Gericht zu entscheiden.
julius
 
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon CarpeDiem » Fr Mai 02, 2014 20:42

@julius, für eine Wohnbebauung ist eine Enteignung (noch) nicht möglich, das gleich gilt für Zuwegungen zu Windrädern und ähnliche Dinge, im Zuge von Frau Merkels Energiewende. Im übrigen ist dies so, dass niemand mehr als staatliche Stellen ein Enteignungsverfahren fürchten und es versuchen auf jeden Fall abzuwenden.
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon countryman » Fr Mai 02, 2014 21:14

hier in der Gegend hat vor Jahren es eine Kirchengemeinde durchexerziert, ist wegen einem Flughafen in die Enteignung gegangen und hat auf ganzer Linie verloren. Sie sind mit Ackerlandpreis abgespeist worden, während vorherige freihändige Angebote einen unteren Gewerbelandpreis annahmen (den private Nachbarn auch akzeptierten).
Meines Erachtens wäre das eine höchstrichterliche Überprüfung wert gewesen: Darf jemand, der sich gegen eine Enteignung wehrt, schlechter gestellt werden als jemand der mit vergleichbaren Grundstücken verkaufsbereit ist?
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon CarpeDiem » Sa Mai 03, 2014 9:25

IHC_833 hat geschrieben: Gleiches gilt ähnlich für Bebauungspläne.


Fakt ist, dass eine kommunale Behörde für einen von ihr aufgestellten Bebauungsplan nicht enteignen kann. Dies ist einmal grundsätzlich festzuhalten. Dass es natürlich da tausend Ausnahmen gibt, Sanierungsgebiete, Umlegungsverfahren u.ä. ist mir auch klar.

Ich gehe einmal davon aus, dass kein Grundeigentümer einen Bebauungsplan rechtswirksam werden lässt, um dann später Probleme zu bekommen. Fakt ist doch, dass die meisten Vorhaben viel zu spät "bekämpft" werden, um Einfluss zu nehmen. Da haben unsere Freunde von NABU u.ä. Organisationen oft die viel besseren Mittel aus Lw.
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Re: Preis für Ackerland

Beitragvon Teddy Bär » Sa Mai 03, 2014 9:55

steel. hat geschrieben:Ich geh wie gesagt weiter von stark ansteigenden Kaufpreisen aus. Mehrere Hundert % in den nächsten 10 Jahren.

steel. hat geschrieben:Ich persönlich ziehe zurzeit möglichen Grundstückskäufen eine gemütliche Bootsfahrt in der Karibik vor.


Also wenn du dir so sicher bist dass die Landpreise sich in 10 Jahren um mehrere 100 % verteuern, dann kauf alles was zu kriegen ist. Ruhig mit geliehenem Geld, die Zinsen sind günstig wie nie. Dann in 10 Jahren hat du ausgesorgt und kannst in der Karibik im Luxus leben bis an dein Lebensende.
Wo sonst gibt es so eine Verzinsung.
Sag uns in 10 Jahren wie es gelaufen ist.
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