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Preisbildung vom Brennholz

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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164 Beiträge • Seite 11 von 11 • 1 ... 7, 8, 9, 10, 11
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Spänemacher58 » Di Sep 22, 2026 9:55

Erst heute morgen war der Schornsteinfeger bei mir zu Ofenschau. Er hat die Feuchtigkeit an einem gerade gespaltenen Holzscheit gemessen und kam auf 13% Feuchtigkeit. Mein billiges Lidl Gerät kommt auf 14, das sollte als zuverlässig sein. Den Spüli Test werde ich auch mal machen.
Mein Hartholz wurde von Januar bis März dieses Jahres eingeschlagen und ich habe es Anfang April auf 33cm geschnitten und gespalten und an einer sonnigen, windigen Stelle aufgesetzt. Dann Anfang Juni noch mal umgesetzt direkt vor eine weiße, sonnige Hauswand. Das Holz ist definitv trocken, trockener geht es nicht! und wird ab Mitte Oktober wegen Nebel im Tal wieder feuchter werden.
Ich habe einen Holzvorrat für 2 Jahre, muss also nicht zwingend das Holz von diesem Jahr verheizen, was aber sicher möglich wäre.
Verwandte von mir haben einen Vorrat an Buchenholz, was zum Teil 10 Jahre alt ist und mit Sicherheit an Brennwert verloren hat.

Es kommt immer darauf an, wie das Holz gelagert wird. Unter optimalen Bedingungen sind 2 Jahre nicht nötig
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Hans Söllner » Di Sep 22, 2026 10:09

Mein Holz (zu 75% nur Fichtenäste) sind auch oft bis zu 8 Jahre alt. Da sind solche Mengen vorhanden dass ich eigentlich 10-Jahre die Füße hochlegen müsste. Aber Waldarbeit ist schon eine Sucht :oops: Im Frühjahr hab ich die Mengen für 2-Jahre gesägt und der älteste Asthaufen müsste von 2019 gewesen sein. Inzwischen bin ich so klug und sprüh das Datum dran weil das kann sich bei 20 Haufen keiner mehr merken von wann der ist. Aber sagt mal, ist das Pflicht dass der ,,Schlotfeger´´ beim Holz die Feuchtigkeit prüft? Ich bin da jedesmal mit dabei, aber gemessen hat der noch nie.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 2250 A » Di Sep 22, 2026 10:44

Letztes Jahr habe ich für G 30 Hackschnitzel trocken 19 Euro pro Schüttraummeter bezahlt.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 038Magnum » Di Sep 22, 2026 11:49

Höffti hat geschrieben:... um dann mit dem geeichten Gerät zu messen. Er hat mir beim letzten Mal sogar die Eichmarke gezeigt.


Dann hat er dir wahrscheinlich die Hundemarke seines Hundes gezeigt und dich gehörig verarscht.
Und nochmals: es gibt keine amtlich zugelassene Eichmethode für mobile Feuchtigkeitsmessgeräte.

Es kann sich allerhöchstens um ein Kalibrierzertifikat gehandelt haben. Nicht mehr.

Besten Gruß
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Spänemacher58 » Di Sep 22, 2026 12:19

Hans Söllner hat geschrieben:Mein Holz (zu 75% nur Fichtenäste) sind auch oft bis zu 8 Jahre alt. Da sind solche Mengen vorhanden dass ich eigentlich 10-Jahre die Füße hochlegen müsste. Aber Waldarbeit ist schon eine Sucht :oops: Im Frühjahr hab ich die Mengen für 2-Jahre gesägt und der älteste Asthaufen müsste von 2019 gewesen sein. Inzwischen bin ich so klug und sprüh das Datum dran weil das kann sich bei 20 Haufen keiner mehr merken von wann der ist. Aber sagt mal, ist das Pflicht dass der ,,Schlotfeger´´ beim Holz die Feuchtigkeit prüft? Ich bin da jedesmal mit dabei, aber gemessen hat der noch nie.


Der Schornsteinfeger prüft nicht alljährlich beim Putzen des Schlots dein Brennholz, aber bei der "Feuerstättenschau" die alle paar Jahre statt findet und dein Ofen begutachtet wird, wird auch die Feuchtigkeit des Brennholz gemessen
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon DST » Di Sep 22, 2026 21:36

Leute,
jeder von euch kann doch selbst mal nach eichfähigen Holzfeuchtemessgeräten googeln.

Dann werdet ihr feststellen dass @Höffti's Wichtigtuerei wie so oft kompletter geistiger Dünnschiss ist.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Mi Sep 23, 2026 5:41

Hallo daapschaaf!
Da mit dem Spülmittel ist sehr eindrucksvoll in der Vorführung, ist aber nur bei Nadelholz so von der Zellstruktur her.

Das was ich schilderte von der kurzen Trocknungszeit laut FNR ist ausgehend von einem guten Lagerplatz u. ofenfertig gespalten.
Man soll einfach unsere Arbeit u. Qualität finanziel schätzen. Ich sagte schon Einigen, sie mögen es mal selbst probieren. Dann brauchen sie kein Fitnesszentrum mehr am Abend.

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Mi Sep 23, 2026 6:06

Hallo!
Ein Schlotfeger muss kein Scheitholz von uns auf Feuchtigkeit messen. Er sieht es an den Ablagerungen im Kamin u. Ofen, wobei Ofentechnik u. Steuerung auch ein wichtiges Thema sind. Aber Manche möchten sich halt aufspielen um ihren Stand hervor zu heben.

Die Aussage von "Spänemacher58" habe ich auch schon ausprobiert u. funktioniert, bei besten Verhältnissen.
Zum Brennheizwert der Lagerung; ab dem 4. Jahr der Lagerung nimmt der Heizwert/Jahr ca. 3% ab, selber Wert wie beim angestickten Hartholz. Den möchte ich sehen, der 3% merkt, nur das Auge kauft halt mit.
Manche glauben, so sagte es schon mein Vater u. Grossvater mit der Trocknungszeit u. so ist es in den Genen verankert. Ein Feuchte-Messgerät an der richtigen Stelle gemessen beweist sichtbar das Gegenteil.

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Mi Sep 23, 2026 6:19

Hallo!
Ich erzeuge u. heize Scheitholz u. GroHG (Grobhackgut) in der händischen Beschickung in mehreren Öfen. Meine Bäume haben Äste u. die werden geräumt u. verwertet. Einen Paragraphen reitenden Kaminkehrer brauch ich nicht, u. er möge diese Thema nicht anschneiden was Holz angeht.
Er ist der Fachmann was den Kamin angeht, das war es dann aber schon.
Nadel-Astholz zu Scheitholz aufarbeiten kann man nur für den Eigenbedarf, aufwanddeckend kann man es nicht vermarkten. Wobei es vom Heizwert her bestes Hartholz ist.
Mein Nadel-Astholz das ich zu Scheitholz verarbeite ist von 8-30cm im Dm.

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon wastl90 » Mi Sep 23, 2026 12:40

Ich habe eigentlich auch einen recht sensiblen Schornsteinfeger, bei meinen Hackschnitzeln hat der aber noch nie die Feuchtigkeit gemessen. Evtl. macht der das bei extrem versauten Öfen oder Kaminen, aber bei mir kommt alle paar Monate nur eine Hand voll feiner Staub heraus.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 210ponys » Mi Sep 23, 2026 12:43

soweit ich weiß muss der bei der Feuerstätten Schau den Brennstoff Kontrollieren, ober es macht :roll:
Zahlen wirst es auf jeden fall.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon wastl90 » Mi Sep 23, 2026 14:25

210ponys hat geschrieben:soweit ich weiß muss der bei der Feuerstätten Schau den Brennstoff Kontrollieren, ober es macht :roll:
Zahlen wirst es auf jeden fall.

Vielleicht schaut er sich das Zeug auch an, ohne dass ich davon irgendetwas mitbekommen habe. Ich schaue mal bei der nächsten Rechnung ;-)
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon AEgro » Mi Sep 23, 2026 16:49

Bei mir steht das nicht extra auf der Rechnung, das is ein Pauschalbetrag.
Mein Kaminfeger erklärt aber jedes mal was und aus welchem Grund er kontrolliert.
Laut Feuerstättenverordnung gehört die Brennstoffkontrolle und die Beratung zum Brennstoff und zum Heizen dazu.
Mein Kamini ist gelernter Heizungsbauer und heizt sein eigenes Haus mit einem selbst eingebauten Holzvergaserkessel.
Ist also kein Theoretiker.
Dem nimmt man seine Ratschläge gerne ab.
Das hat Hand und Fuss.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Do Sep 24, 2026 5:20

Hallo!
Das haben wir in "A" einfacher, die alle 2 Jahre stattfindende Messung bezahlt der wo sie will, also Gemeinde u. Land. Für die ist es auch billiger, als für den Heizungs-Betreiber.
HG auf Feuchte zu messen, ist gerätemässig aufwendiger. Wenn es den Schorni Geld kostet ist er nicht mehr neugierig.

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