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Preisbildung vom Brennholz

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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102 Beiträge • Seite 1 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Mo Dez 29, 2025 7:23

Hallo!
Was glaubt ihr wie stellt sich der Preis zusammen? Wert vom Holz u. eigene Arbeit?

Ich hab manchmal den Eindruck man rechnet nichts für`s Holz, oder rechnet den Wert der eigenen Arbeit nicht.
Hatte schon den Fall, da verkauften Bauern das fertige Bu-Brennholz um das kann ich die Stammware nicht mal an der Strasse kaufen.

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon bauer hans » Mo Dez 29, 2025 7:49

Angebot und Nachfrage ergeben den Preis 8)
Bei Hackschnitzeln hab ich erlebt,dass nicht ganz trockene Ware verladen wurde :!:
Mit der Konsequenz,dass ich nur noch einen Lieferanten habe.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Redriver » Mo Dez 29, 2025 8:10

Hallo,
ja da sind immer mal wieder so Glücksritter unterwegs die meinen mit Brennholz wird man reich, aber die muß man aussitzen. Hatten hier auch so einen Jungspund mit 18 Jahren, um jeden Preis hat der verkauft. Mittlerweile hat er eine Freundin und keine Zeit zum holzen.
Mein Bruder verkauft etwas sag ich mal zu Markt üblichem Preis 70% Weichholz, Rest Hartholz zu 75€ den Raummeter, da ist auch Kundschaft die schon 10 jahre kauft. Läuft aber alles unter Hoppy. Wenn am Jahresende alles Bezahlt ist, und er kann seine Landwirtschaftlichen Umlagen daraus noch bedienen dann ist alles gut. Viel mehr ist bei uns im nördlichen Bayen nicht zu erziehlen da auch keine Großstadt in der Nähe.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Mo Dez 29, 2025 20:04

Hallo!
Preis-Annahme Brennholz im Bereich einer SW-Länge ebenes Gelände am Stock. Spalten, trocknen, sägen, oder Kauf an der Straße. Gefragt sind die Rüstkosten, spalten, trocknen u. sägen. Da werden wir doch etwa auf einen Nenner kommen, egal wo das in Europa ist. An der Arbeitskraft werden wohl keine so großen Unterschiede sein.
Transport-kosten werden seperat nach Aufwand abgerechnet.

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon langholzbauer » Mo Dez 29, 2025 20:49

BWL...
Wenn man mit/an der Scheitholzproduktion weniger verdient, als wenn man es alternativ als Industrieholz vermarktet oder ohne Forstschutzprobleme im Wald lässt, sollte man es sein lassen.

Warum schreibst du Trocknen in der Auflistung?
Ob das beim Lieferanten oder Verbraucher erfolgt, macht nicht selten den Gewinn aus. :wink:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon FeFa2s » Mo Dez 29, 2025 23:05

Mir ist jüngst ein "digitaler Flyer" in die Hände gekommen, da verkauft jemand aus der Umgebung den Ster Fichte, auf gewünschte Länge (1m bis 25cm!) inkl. Lieferung für 60€.

Eigentlich müsste ich da meine sämtlichen Hobby Tätigkeiten ruhen lassen und einfach mal 200 Ster 25er Scheite bestellen :)
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Steyrer8055 » Di Dez 30, 2025 7:44

FeFa2s!
Geb dir recht, so einen müßte man leer kaufen, damit er den Markt nicht mehr kaputt machen kann. Und gleich eine an die Birne kloppen, damit er eine Zeit lang ausfällt, vllt. hilft es?
Das machte bei uns eine Baumarkt-Kette vor zig Jahren auch, bis einer mit dem Geiger-Zähler hin ging. Dann gingen aber die Lichter auf.

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon beihei » Di Dez 30, 2025 8:13

Zur Zeit sind bei mir viele " Hobbybrennholzfuzzis" mit ihren Preisen in den einschlägigen Onlineverkaufsportalen unterwegs.
Könnte sein das dies eine Folge aus dem Jahr 2022 ist . Damals gingen die Energiepreise durch den Russisch - Ukrainischen Krieg hoch. Es war nur noch begrenzt an Stammholz zu kommen . Mein Spediteur sagte mir damals das er zum Teil Stammware in " Vorgärten von Reihenhaussiedlungen" liefert. Evt. ist das nun das Brennholz was nun auf den Markt kommt, damit der Vorgarten wieder seiner ursprünglichen Nutzung zukommt :wink: .
In einem Gespräch mit einem großen Brennholzhändler aus dem Nachbardorf meinte Der, die kommen und die verschwinden auch wieder. Wenn man es sich leisten kann sollte man antizyklisch arbeiten - Vorrat anlegen wenn die Nachfrage gering bzw. der Markt viel Ware anbietet und gut verkaufen wenn die Ware weniger wird.
Diesbezüglich habe ich entschieden mich nicht auf die Preise der " Hobbys" einzulassen und ja, ich habe in diesem Jahr weniger verkauft. Ich habe aber auch den Vorteil das ich nicht muß . Ich habe andere Geschäftsbereiche und gehe auch noch arbeiten . Zumindestens hat sich in diesem Jahr ein harter Kern von Stammkunden herausgebildet. Bei zukünftiger Knappheit brauchen die sich keine Sorgen über ihre Versorgung mit Brennholz machen.
Zur Not kann ich das Holz auch in meinem Holzvergaser verheizen.
Aber Frage an die Profis wie ihr so zumindestens einen kostendeckenden Preis bildet? Hab ihr da eine Formel?
Wahre Klasse ist, wenn du was zu sagen hast, aber dich enscheidest vor Dummschwätzern die Fresse zu halten. Ihr Spatzenhirn ist nicht dafür ausgelegt etwas zu kapieren.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Ronnie » Di Dez 30, 2025 8:30

Nüüü,

Aber Frage an die Profis wie ihr so zumindestens einen kostendeckenden Preis bildet? Hab ihr da eine Formel?


Ich habe mit vor Jahren mal ein Excel Tool gebastelt um den Preis zu errechnen.
Sprich man gibt seine Einkaufspreise ein, Spritpreise, Stundenlohn, eben alles was benötigt wird, da muss man dann aber ehrlich zu sich selber ein.
Dann noch gen gewünschten Gewinn, und schon kommt ein Preis für 1 rm, 1 srm oder 1 fm raus.
Kommt natürlich auch darauf an, mit welchen Maschinen man arbeitet, Brennholzautomat höhere Maschinenkosten, weniger Lohnkosten, Stehendspalter mehr Lohn, weniger Maschinen.
Preise "würfeln" oder sich an Egay Kleinanzeigen orientieren geht natürlich auch, muss jeder für sich selbst wissen.
Ich habe so die letzten 20 Jahre gute Erfahrungen gemacht, zeitweise 80rm/a Ofenfertig verkauft, allein in Nebenerwerb.

Jetzt mache ich nur noch für mich selbst und 1-2 Freunde, fertig.

Man wird älter, hat andere Prioritäten und das genölle der Kunden muss auch nicht sein.

Guddie Ronnie
Vorwärts immer, Rückwärts nimmer
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon TommyA8 » Di Dez 30, 2025 9:46

Hallo,
bei uns sind 150€ pro Raummeter (inkl. Lieferung bis max 15km Entfernung) für trockene Buche üblich.
Sonstiges Hartholz meist so 140€.
Oft werden auch Schüttraummeter für 110€ angeboten.
Günstiger gibt es auch in den Kleinanzeigen meist nichts.
Der Festmeter Buche kostet bei Forst BW 86€. Das ist dann Stammholz am Weg gepoltert.
Somit kostet der Raummeter schon 61,50€ im Einkauf.
Dazu kommen Aufarbeitung, Transport, 2 Jahre Lagerung, auf Ofenlänge sägen und die Auslieferung.

Fichte als 1m Scheite ist bei 60€, aus Ofenlänge gesägt meist so 80€.
Ich könnte deutlich mehr verkaufen, meine Freizeit ist mir aber wichtiger als der letzte € beim Brennholz.

Aktuell mache ich Fichte Fixlängen, da ist mehr verdient als beim Brennholz.

Es kommt also sehr auf die Region an.

Idee:
Wenn ich hier Preise von 80€ für den Raummeter (Hartholz, trocken, Ofenlänge) lese sollte ich überlegen ob ich da einen oder 2 LKW Züge bestelle.
Wenn die Qualität passt und ich das gleich wieder weiterverkaufe (um z.B. 150€) bleibt da was hängen.
Annahme 20 Raummeter pro LKW: 20 x 80€ = 1600€, Transport 400€ macht 2000€.
20 x 150€ = 3000€.
Arbeit: Den LKW abladen (Frontlader), in kleinen Mengen auf den PKW Anhänger laden und ausliefern.
Durchschnittlich 2,5 Raummeter pro Lieferung macht 8 Fahrten (inkl. Laden 1,5 Stunden), also 12 Stunden.
Bei 50€ Stundenlohn (=600€) bleiben 400€ Gewinn.
Dann rechnen wir die Steuer und es bleibt nichts übrig :-(.

Also keine gute Idee
Achtung Erwin: Keine Gute Idee, nicht machen ;-)
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon beihei » Di Dez 30, 2025 10:32

Ich liege mit 160 € /RM für Buche sogar noch etwas drüber . Befinde mich eher im unteren Preissegment der Gewerblichen. Leider ist es schon so das hier auf Kleinanzeigen das Holz auch mal für um die 90 € / RM angeboten wird. Da muß das Interesse woanders liegen und kann für mich keine Orientierung sein.
Gestern war ich im Globus- Baumarkt . Da wird der Raummeter Buche für 169 €/RM angeboten. Gestern , Heute und Morgen 20% Aktion , dann sind es nur noch 135,20 €. Was mich tröstet .... damit ist das preiswerte Holz noch nicht vor der Haustüre. Ein Service den Kunden schätzen.
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon markus32 » Di Dez 30, 2025 11:45

Steyrer8055 hat geschrieben:Hallo!
da verkauften Bauern das fertige Bu-Brennholz um das kann ich die Stammware nicht mal an der Strasse kaufen.

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Musst du Stammware zukaufen oder kommt das Brennholz von den eigenen Flächen?
Was ist in deiner Region ein üblicher Verkaufspreis für Buche?
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 210ponys » Di Dez 30, 2025 12:38

also wen jemand Brennholz von mir wollte habe ich immer Ebay Kleinanzeigen zur Preisfindung herangezogen. Aber dann musste ich feststellen egal wie sehr ich den Rotstift angesetzt habe es waren immer günstigere Dabei. Mal davon abgesehen die Dreistigkeit von manchen Leuten. Also habe ich gesagt xxx Euro muss ich haben sonst wo anders kaufen, die Meisten haben dann wo anders gekauft! Und ich spiele in der Zeit lieber mit meinen Kindern was...
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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon Falke » Di Dez 30, 2025 18:14

Jeder hat andere Voraussetzungen.
Ich hab' ja auch einige Jahre Brennholz verkauft, als ich so viel Sägerundholz eingeschlagen habe (bis zu 250 FM/a aus den 8 ha), dass das Restholz davon (Gesundschnitte, Zwiesel, Krummstücke etc.)
meinen Brennholzeigenbedarf bei weitem überschritten hatte.
Ich war froh, das Material "gewinnbringend" verkaufen zu können - sonst wäre es im Wald verrottet. Ich hab' damals pro SRM Weichholz (0,5 m) nur etwa 38 € verrechnet - es war ja kein "schönes" Holz.
Es ist hier aber eine "arme Gegend", zudem hat im Dorf so gut wie jeder Holzheizer eigenen Wald.

Die Holzpreise sind jetzt in 2025 generell höher https://www.waldverband.at/wp-content/u ... r-2025.pdf

Ich bin freilich bzgl. Brennholz nicht repräsentativ. Ich hab' überhaupt erst ein oder 2 größere (Fichten/Kiefern-)Stämme zur Gänze zu Brennholz verwurstet ...

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Re: Preisbildung vom Brennholz

Beitragvon 3607 » Di Dez 30, 2025 23:01

Hallo,

es ist sicherlich viel vom "Verhandlungsgeschick" des Verkäufers abhängig. Darin bin ich nicht gut und damit sind meine Preise nur so "naja". Und so üppig ist es in Sachsen ohnehin nicht.

Zwei Dinge die mir dazu einfallen:
1. Eine Kollegin erzählt mir, dass sie im vorigen Jahr Schwarten im Meterbündel gekauft hat zum Preis von 20€ das Bündel(1RM). Der kann ich nur sagen, dass sie da nichts verkehrt gemacht hat und brauch ihr gar nicht erzählen, wie viel es bei mir kosten würde..
2. Die nächsten 14 Tage überweise ich die Berufsgenossenschaft. Wenn ich ganz einfach meinen Jahresbeitrag durch die zugrunde gelegte Fläche Wald rechne, komme ich auf 26,73 pro Jahr und Hektar.
Dabei ist es denen egal, ob es sich um eine Aufforstungsfläche handelt oder ob ich da grad ernten kann. Wenn ich weiß, wie viel Holz ich nachhaltig aus dem trocken Kiefernwald holen kann, kann ich ausrechnen, wie viel BG ich auf jeden RM rechen kann.

Grüße
3607
 
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